Rolf D. Sabel - Die Köln-Affäre

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Einen Anschlag auf den Kölner Dom? Unvorstellbar – aber genau das plant eine islamistische Terrorzelle in Köln. Und die Pläne sind schon weit gediehen, stehen kurz vor der Vollendung. Dumm nur, dass eins der Mädchen, die konvertiert ist und eigentlich eine tragende Rolle in diesem Anschlag spielen soll, plötzlich Gewissensbisse bekommt. Dumm auch, dass der Vater des Mädchens sie sucht und den Terroristen in die Quere kommt. Und als wäre dies nicht schon genug an Spannung und Dramatik, tobt auch noch zwischen CIA und Mossad ein mehr privater Krieg, der seine Opfer sucht – und findet. Und auch Pfarrer Diefenstein und sein Freund Bassler mischen munter mit, bis eine private Tragödie alles verändert!

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„Dagegen ist absolut nichts zu sagen“, meinte Bassler und nippte an seinem Kaffee, der inzwischen so kalt geworden war wie die Atmosphäre im Wohnzimmer, „aber du hattest einmal einen anderen Gott, einen Gott der Liebe und des Verzeihens, dessen Sohn Jesus Christus auf die Welt … “

Er konnte den Satz nicht beenden.

Anne Mundorf war aufgesprungen und deutete mit ihren Fingern auf den Geistlichen.

„Lüge! Alles Lüge! Der wahre Gott heißt Allah und Mohammed ist sein Prophet. Jesus war bestenfalls ein kleiner Prophet und wurde von euch als heiliger Popanz aufgebaut. Und der Lohn der Ungläubigen ist das Höllenfeuer.“

Ihre Augen blitzten und Speichel spritzte aus ihrem Mund. „Woher hast du das“, fragte Bassler tonlos.

„Sure 71“, kam die kühle Antwort, „und Ungläubige wie ihr werden in Scharen zur Hölle getrieben, Sure 72.“

„Anne, du versündigst dich“, hauchte Elke Mundorf und schlug die Hände vor den Mund.

Schlimmer war die Reaktion des Vaters.

Er stand auf, holte aus und schlug der Tochter mit der flachen Hand zweimal ins Gesicht, so heftig, dass Anne taumelte und in den Sessel zurücksank. Ihre Lippen bluteten.

„Steck dir deine gottverdammten Suren in den Arsch“, brüllte er wutentbrannt, „dir werd’ ich es zeigen, du gotteslästerliche Schlampe!“

„So geht das nicht“, rief Bassler empört und sprang auch auf. Er fiel dem Vater in die Hand und vereitelte einen dritten Schlag.

Anne sprang auf und verließ wortlos den Raum.

Die Mutter heulte, der Vater ließ sich in den Sessel sinken und griff schwer atmend nach Bier und Nikotin.

Bassler hatte verstanden, dass jedes weitere Wort sinnlos war. In dieser vergifteten Atmosphäre war ein sachliches Gespräch unmöglich. Er nickte den Eheleuten kurz zu und verließ die ungastliche Stätte.

7. Kapitel

Köln/Deutz

Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit. (Karl Friedrich Schinkel)

Es ist zwei Jahre her, dass die Kölner Stadtväter beschlossen, durch eine fünfhundert Meter lange Freitreppe am Rhein der rechtsrheinischen Seite der Stadt eine neue touristische Attraktion zukommen zu lassen, den so genannten Rheinboulevard. Die Stadt hat sich dieses Projekt gut zwanzig Millionen Euro kosten lassen, aber wie die Akzeptanz in der Bevölkerung zeigt, war das eine gute Investition, auch wenn es, zumal in den Abendstunden, dort auch schon mal zu Randale und Ausschreitungen kommt und mehr Polizisten als Touristen aufmarschieren.

Die rechtsrheinische Seite Kölns ist eigentlich die falsche Seite und wird von den Kölnern, jedenfalls denen, die auf der richtigen Seite wohnen, leicht despektierlich Schäl Sick genannt. Der mundartliche Begriff soll aus der Zeit stammen, in der die Schiffskähne rheinaufwärts noch von Pferden gezogen wurden. Die Pferde auf der linken Rheinseite wurden demnach aufgrund der Spiegelungen der Sonne auf dem Fluss geblendet und manche wurden sogar auf einem Auge blind. Als man das erkannte, wurde den Pferden fortan immer auf dem Auge, welches dem Rhein zugewandt war, eine Scheuklappe angelegt. Dadurch waren sie schäl, was im kölschen Dialekt in etwa „schlecht sehen“ bedeutet. Und so hatte die „ Schäl Sick “ ihren Ruf weg.

Der frühere Oberbürgermeister Kölns und spätere erste Bundeskanzler der Bundesrepublik soll einmal, als er über die Brücke fuhr und sich dieser Rheinseite näherte, die Gardinen seines Abteils mit dem Kommentar „ in Deutz beginnt der Bolschewismus“ zugezogen haben. Aber das ist lange her und vielleicht nicht mehr als eine der zahlreichen Anekdoten, die sich um diesen großen Mann ranken.

Aber zurück zum neuen Rheinboulevard.

Auf den breiten Stufen dieses Boulevards konnte man herrlich sitzen, die Sonne genießen und dem Treiben auf dem mächtigen Strom zusehen. Riesige Lastschiffe, die sich in beiden Richtungen gemächlich begegneten, Jetski-Fahrer, die wagehalsig zwischen den Schiffen rasten, gelegentlich Ruderboote, die auf dem Fluss trainierten. Machte Spaß, das alles zu beobachten.

Und genau das tat der Mann auch.

Das Wetter hatte sich endlich gebessert, die Regenwolken waren nach Osten abgezogen und die Sonne überschüttete die Stadt mit ihren wärmenden Strahlen. Die Menschen waren wieder herausgekommen, saßen auf den breiten Stufen und genossen die Sonne des frühen Nachmittags.

Der Mann auch.

Er war gut, aber unauffällig gekleidet, maß fast 190 Zentimeter und war von schlanker, aber kräftiger Figur. Ein Beobachter hätte kaum vermuten können, dass sein Körper über eine Vielzahl gut trainierter Muskeln verfügte, weshalb er die Kleidung gern etwas größer trug. Heute trug er eine leichte, weiße Sommerhose, ein blaues Polohemd und darüber ein leichtes, hellbraunes Leinensakko. Sein struppiges, mittelblondes Haar zeigte an den Schläfen ein erstes zartes Grau und war in der Stirnmitte schon reichlich ausgedünnt, gleichwohl warfen ihm Frauen interessierte Blicke zu, wenn er auf den Straßen unterwegs war. Daran änderte auch die kleine rötliche Narbe nichts, die sein Kinn prägte und als Andenken an seinen Einsatz in Peru zurückgeblieben war.

Im Auftrag der Agency hatte er dort über Wochen einen sehr gefährlichen Mann beobachtet, den Kopf eines Drogenhändlerrings, der den Markt in den USA mit seinen todbringenden Artikeln überschwemmte und dabei vor allem Kinder und Schüler im Auge hatte. Am Schluss hatte er ihn auftragsgemäß liquidiert und war dabei fast draufgegangen. Bei einem mörderischen Gefecht mit den Leibwächtern des Drogenbosses war er getroffen worden und nur knapp dem Schicksal mancher seiner Kollegen entgangen.

Dieser Mann hieß Peter Wills und war Agent First Grade der CIA.

Dank seiner außergewöhnlichen Sprachkenntnisse, zu denen neben Grundkenntnissen in Arabisch auch Deutsch und Spanisch gehörten, hatte er jetzt Einsätze im Irak, im Sudan, in Deutschland und in Peru hinter sich. Immer war er für den Tod von Menschen verantwortlich gewesen, aber das hatte ihm weder Gewissensbisse verursacht noch seinen Schlaf nachhaltig gestört.

Die Opfer – das waren alles Menschen gewesen, die es verdient hatten. Drogenhändler, Verräter, feindliche Agenten, Terroristen.

Sie waren die Bösen.

Und er war einer von den Guten – und das hatte ihm seine Tätigkeit erleichtert und einen guten Schlaf ermöglicht.

Als er sich nach fünfjähriger Tätigkeit bei der Polizei von New York bei der Agency beworben hatte, was er ohne die ausdrückliche Empfehlung seines Commissioners wohl nie getan hätte, war ihm bewusst, dass seine neue Tätigkeit gefährlich sein würde. Aber neue Herausforderungen reizten ihn und so hatte er ohne Probleme das Aufnahmeverfahren in Langley durchlaufen und war inzwischen Agent First Grade.

Allerdings hatte sein Familienleben darunter sehr gelitten, er hatte keins.

Einige Affären, ja, aber keine Frau, keine Kinder. Zwei ernsthaftere Beziehungen, die in die Brüche gegangen waren, alles zum Wohle des Landes, das ihm seine Gehaltsschecks ausstellte.

Jetzt flogen seine Blicke über den Rhein und streiften die Besucher, die neben ihm auf der Freitreppe saßen. Er scannte seine Umgebung und versuchte, jede Form von Gefahr rechtzeitig aufzunehmen, ein Verhalten, das ihm in den Jahren, die er im Dienst der Agency verbracht hatte, in Fleisch und Blut übergegangen war.

Gelegentlich nippte er an einer Flasche Bitter Lemon, seinem Lieblingsgetränk. In der Hand hielt er eine zusammengerollte Zeitung.

Seine Gedanken wanderten zurück zu seinem letzten Auftrag, der ihn vor einem halben Jahr in die Domstadt geführt hatte. Es galt, an ein historisches Dokument zu kommen, das für seine Regierung von großer Bedeutung war. Im Laufe dieser Aktion hatte er hier in Köln einen alten Nazi getötet, ohne dass ihm diese Tat Gewissensbisse eingetragen hätte. Die Aktionen gegen den katholischen Pfarrer, wie hieß er noch gleich, ja … Diefenstein, hatten ihm weniger gefallen. Der Mann war ihm sympathisch gewesen und trotzdem hatte er ihn unter Druck setzen müssen.

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