Rolf D. Sabel - Die Köln-Affäre

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Einen Anschlag auf den Kölner Dom? Unvorstellbar – aber genau das plant eine islamistische Terrorzelle in Köln. Und die Pläne sind schon weit gediehen, stehen kurz vor der Vollendung. Dumm nur, dass eins der Mädchen, die konvertiert ist und eigentlich eine tragende Rolle in diesem Anschlag spielen soll, plötzlich Gewissensbisse bekommt. Dumm auch, dass der Vater des Mädchens sie sucht und den Terroristen in die Quere kommt. Und als wäre dies nicht schon genug an Spannung und Dramatik, tobt auch noch zwischen CIA und Mossad ein mehr privater Krieg, der seine Opfer sucht – und findet. Und auch Pfarrer Diefenstein und sein Freund Bassler mischen munter mit, bis eine private Tragödie alles verändert!

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„Nämlich?“

Nun meldete sich der dritte Teilnehmer, der bisher schweigend dabei gesessen hatte.

Agent Herbert Collins war erst seit zwei Jahren bei der Agency, ein schlanker, aber kräftiger, gut aussehender Mann mit vollem schwarzem Haar, energischem Kinn und ausdrucksvollen Gesichtszügen. Er lehnte sich nach vorne, als wolle er die Aufmerksamkeit des Direktors gewinnen, die er ohnehin hatte. „Rush wurde mit einem großkalibrigen Gewehr aus relativ kurzer Entfernung erschossen, Peterson mit einer 9 mm Pistole, aber Dudek wurde vergiftet.“

„Ich habe es in der Akte gelesen. Aber vergiftet? Wie? Weiß man Näheres?“

„Ja, Sir. Mir liegt der Obduktionsbericht aus Warschau vor, die Kollegen waren sehr kooperativ. Bei der Obduktion hat man eine winzige Kapsel aus Platin und Iridium gefunden, die das Gift Rizin freigesetzt hat. Rizin gewinnt man aus dem Samen des Wunderbaums, man kann es aber auch chemisch herstellen. Es gehört zur Gruppe der Lektine, die aus einer zellbindenden und einer giftvermittelnden Komponente bestehen. Seine tödliche Wirkung wird auf eine Hemmung der eukaryotischen Proteinbiosynthese zurückgeführt.“

„Mensch, Collins. Können Sie das auch etwas einfacher darstellen?“

Lead verzog seine Mundwinkel mürrisch nach unten und klopfte mit seinem Füller auf den Tisch.

„Natürlich, Sir. Ich werde mich bemühen, aber es handelt sich um einen durchaus komplexen Vorgang.“

„Also?“

„Bei der Proteinbiosynthese handelt es sich um die Neubildung von Proteinen in Zellen, das ist der für alle Lebewesen zentrale Prozess der Genexpression, durch den die Proteine der Erbinformation gebildet werden. Wird dieser Prozess nachhaltig gestört oder gar verhindert, tritt der Tod ein.“

„So schnell?“

„Normalerweise tritt der Tod erst nach Stunden ein“, ergänzte Sanders nüchtern, „wenn der Tod so schnell eintritt, muss es sich um eine besonders hohe Dosierung gehandelt haben.“

„Dazu kommt, Sir, dass solche Mittel gewöhnlichen Kriminellen nicht zur Verfügung stehen, man kann so etwas weder im Drogeriemarkt kaufen noch im Internet noch nicht einmal im Darknet. Mit diesen Mitteln arbeiten nur wenige Geheimdienste. Wir haben äh … auch schon damit gearbeitet.“

„Welche Geheimdienste arbeiten sonst noch mit … Rizin?“, wollte Lead wissen.

„Nun, soweit wir wissen, waren das der FSB und sein Vorgänger KGB, früher die ostdeutsche Stasi, der bulgarische Geheimdienst DANS, der israelische MOSSAD und zu Zeiten Ghadaffis der libysche Geheimdienst Amn Al-Jamahirya, aber das ist vorbei. In Libyen gibt es, wie Sie wissen, keinen nennenswerten Geheimdienst mehr, nur noch Chaos.

Vom Einsatz bei anderen Diensten ist uns nicht bekannt. Vielleicht arbeiten auch die Chinesen …“

„Bloße Vermutungen bringen uns nicht weiter“, raunzte Lead. „Fassen wir zusammen: Zwei unserer Mitarbeiter wurden in Bern und in London ermordet, das ist ein halbes Jahr her und wir haben keine Ahnung, wer die Täter waren. Das ist höchst unbefriedigend! Wenn der Senat davon erfährt, haben wir ein Problem. Oder besser, ich habe ein Problem. Und dann wurden drei weitere unserer Agenten im Abstand von jeweils einer Woche ermordet, in Köln und in Polen und in Berlin, mit unterschiedlichen Methoden. Zwischen den Opfern und ihren Tätigkeiten scheint kein Zusammenhang zu bestehen und trotzdem glaube ich nicht an einen Zufall. Zudem weist die Tötungsart zumindest in einem Fall auf die Verwicklung eines anderen Dienstes hin. Wer will uns hier an den Karren pissen?“

Keine Antwort, die Männer schwiegen.

Lead schlug mit der flachen Hand auf den Tisch.

„Verdammte Scheiße. Wir müssen das aufklären, und zwar bald. Dass Agenten im Dienst umkommen, ist normal, Berufsrisiko. Dass sie aber gezielt ermordet werden, ist nicht hinnehmbar, absolut nicht. Und die Öffentlichkeit ist auch schon informiert.

Hier, steht schon was in einer regionalen deutschen Zeitung, dem äh … Kölner Stadtanzeiger und es nur eine Frage der Zeit, bis sie das in der Post auch finden.

Er nahm eine Zeitung aus der Akte und knallte sie auf den Tisch:

Mysteriöser Mord auf der Domplatte

In den frühen Stunden des gestrigen Abends wurde auf der Domplatte ein mysteriöser Mord begangen. Ein Mann, etwa Mitte Dreißig, wurde aus kurzer Entfernung erschossen. Seine Identität ist der Polizei bekannt, wird aber aus ermittlungstaktischen Gründen noch verschwiegen. Wie wir aber aus gut informierten Kreisen erfahren haben, soll es sich bei dem Opfer um einen Mitarbeiter der amerikanischen CIA gehandelt haben. Was macht ein CIA-Agent am Dom und wer hat ein Interesse, ihn zu ermorden? Die Polizei tappt noch im Dunkeln. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0221/ 229-0 zu melden .

„Die Sache hat höchste Priorität, meine Herren. Wir werden unter Ihrer Führung, Collins, eine Gruppe von fünf Agenten zur hausinternen Ermittlung daran setzen. Das alles schmeckt nach einem Maulwurf in unseren Reihen, das Schlimmste, was uns passieren kann. Ich höre schon, wie der Kongressausschuss mir seine peinlichen Fragen stellt, daran darf ich gar nicht denken!“

Er machte eine kurze Pause, um seine Worte wirken zu lassen, bevor er fortfuhr: „Also, höchste Geheimhaltungsstufe und ich erwarte sehr bald Ergebnisse. Berichte unmittelbar an mich und nur an mich! Außerdem werden wir dem Agenten Wills in Köln Verstärkung schicken. Prüfen Sie, Sanders, wer dafür in Frage kommt.“

Er machte eine kurze Pause und griff nach dem Teeglas, das er immer vor sich stehen hatte.

„Wo treibt sich eigentlich Agent Donelli rum?“

„Er ist zurzeit in Mailand und observiert eine Gruppe von Salafisten“, sagte Sanders.

„Ziehen Sie ihn ab, ich will ihn auch in Köln haben, soll was Ordentliches für sein Geld tun. Nehmen Sie für die Observation ein paar junge Nachwuchsagenten.“

„Okay, Sir.“

Lead fixierte seine Mitarbeiter mit einem scharfen Blick, was Komplikationen bedeutete und erhöhte Alarmbereitschaft hervorrief.

„Im Übrigen ist die NSA bereits involviert und wird ihre Kontakte zu anderen Diensten einsetzen und da ein terroristischer Hintergrund nicht auszuschließen ist, hat auch das FBI erste Ermittlungen aufgenommen. Und damit nicht genug, auch der Stabschef vom Weißen Haus sitzt mir im Nacken! Ich habe den Eindruck, die halbe Welt steht hier in Langley vor der Tür und wartet darauf, wie wir das Problem lösen. Die Sache bläht sich auf wie Ballon und wir müssen aufpassen, dass wir nicht mitten drin sitzen, wenn er platzt.

Fünf tote Agenten aus unserer Firma!

Ein Albtraum!

In zwei Tagen habe ich ein Meeting mit den zuständigen Abteilungsleitern von NSA und FBI und dem Stabschef. Und dann möchte ich nicht als nackter Mann dastehen.“

Die drei Mitarbeiter nickten. Das war verständlich, diese Peinlichkeit mussten sie ihrem Direktor ersparen.

Aber schon fuhr Lead fort:

„Und noch etwas, Kollegen: Der Präsident persönlich ist beunruhigt, für ihn ist die Sache eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit . Sie wissen, was das bedeutet, meine Herren, also ab an die Arbeit!“

6. Kapitel

Köln/Südstadt

Viele, die bei Kindern sind, tun ihre Pflicht, aber das Herz ist nicht dabei. Das merkt das Kind. (Wilhelm von Humboldt)

Die Merowingerstraße liegt in der Kölner Südstadt, unweit vom mittelalterlichen Severinstor, das im Gegensatz zum Pantaleonstor den Abrisswahn überstanden hat und zum Mittelpunkt der Südstadt wurde. Die Straße verfügt über eine gemischte Bebauung, bei der schöne alte Häuser aus der Gründerzeit neben hastig errichteten, schmucklosen Bausünden aus der Nachkriegszeit stehen. Der türkische Dönerladen findet sich hier ebenso wie die alte kölsche Eckkneipe, der Kramladen neben der Edelboutique, und zu den vielen Wohneinheiten gehören auch etliche Sozialwohnungen für weniger solvente Mieter.

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