Rolf D. Sabel - Die Köln-Affäre

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Einen Anschlag auf den Kölner Dom? Unvorstellbar – aber genau das plant eine islamistische Terrorzelle in Köln. Und die Pläne sind schon weit gediehen, stehen kurz vor der Vollendung. Dumm nur, dass eins der Mädchen, die konvertiert ist und eigentlich eine tragende Rolle in diesem Anschlag spielen soll, plötzlich Gewissensbisse bekommt. Dumm auch, dass der Vater des Mädchens sie sucht und den Terroristen in die Quere kommt. Und als wäre dies nicht schon genug an Spannung und Dramatik, tobt auch noch zwischen CIA und Mossad ein mehr privater Krieg, der seine Opfer sucht – und findet. Und auch Pfarrer Diefenstein und sein Freund Bassler mischen munter mit, bis eine private Tragödie alles verändert!

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Sanders war der einzige Farbige in diesem Kreis, im Dienst ergraut, von schlanker, hoher Gestalt. Seine hohe Stirn und seine goldene Nickelbrille verliehen ihm etwas Professorales und sein scharfer Intellekt bestätigte den äußeren Eindruck nachdrücklich.

Er war ursprünglich Analyst gewesen, kein Agent, was seiner Beförderung einen gewissen Überraschungseffekt verlieh. Er hatte nie im Militär gedient, nie eine Pistole in der Hand gehabt, nie einen Gegner getötet. Seine Waffen waren Computer und ein messerscharfer Verstand und wenn seine Finger wie rasend über die Tastatur flogen, schauten die Umstehenden mit offenen Mündern zu. Vor kurzem war es ihm gelungen, gewaltige Finanzströme von Saudi Arabien zu einigen Terrororganisationen aufzudecken, was dem arabischen Ölstaat einigen Ärger und ihm erhebliche Meriten eingetragen hatte.

Einige dieser Ströme hatte er sogar auf Offshore-Konten der Agency umgeleitet, was die Saudis gehörig geärgert und dem Präsidenten ein Schmunzeln abgerungen hatte.

Da aber für die Saudis auch ein zweistelliger Millionenbetrag kaum mehr als Peanuts bedeutet und die guten Beziehungen zu den USA den Scheichs sehr viel wichtiger waren als ein paar Gelder, die ohnedies weg gewesen wären, hielt man sich im Wüstenstaat mit Nachforschungen oder verärgerten Reaktionen zurück und ließ die Sache auf sich beruhen.

Nicht zuletzt diese Erfolge hatten zu seiner überraschenden Beförderung beigetragen, bei der der Präsident persönlich mitgewirkt hatte.

Sein Vorgänger Philipp McAllister war vor kurzem über eine Affäre, insgeheim Marschbefehl-Operation genannt, gestolpert, die das Missfallen des Präsidenten erregt und McAllister einen vorzeitigen Ruhestand eingebrockt hatte, freilich bei vollen Bezügen. Und statt Agenten mit dubiosen Aufträgen durch die Welt zu schicken, stand er jetzt mit Vorliebe am Potomac River und angelte nach Barschen.

Sic transit gloria mundi!

Sanders sonore Stimme erfüllte den Raum.

„Nun Sir, wir haben mehrere ungeklärte Todesfälle unter unseren Agenten.“

„Ja, und ich möchte wissen, wer unsere Agenten jagt! Berichten Sie!“

„Beim ersten Fall handelt es sich um die nach wie vor ungeklärte Ermordung der Agentin Cathy Meywether in Bern. Obwohl wir hart daran arbeiten, haben wir immer noch keine Ahnung, was da passiert ist.“

„Die schwarze Cathy“, murmelte Lead, „Operation Marschbefehl , oder?“

„Ja, Sir.“

„Weiter!“

„Der zweite Fall betrifft die Tötung unseres Stationschefs in London.“

„Tom Brendan, nicht wahr? Und haben wir da wenigstens irgendwelche Erkenntnisse?“

„Nein Sir, wir sind auch da noch keinen Schritt weitergekommen, aber die Umstände lassen vermuten, dass der Täter ein Insider war. Der Täter kannte den Code und hat gewartet, bis die Sekretärin in ihre Mittagspause ging. Er kannte also die Abläufe dort genau.“

„Insider, ja? Ärgerlich, sehr ärgerlich. Aber das sind Altlasten, die Sie von Ihrem Vorgänger übernommen haben. Trotzdem, ich erwarte, dass das so schnell wie möglich aufgeklärt wird. Weiter!“

„Der dritte Fall betrifft den Feldagent Second Grade Phil Peterson. Er wurde vor drei Wochen in Ostberlin ermordet, in seinem Hotel erschossen. Wir arbeiten mit der deutschen Polizei zusammen, haben aber keinerlei Hinweise auf den Täter, aber immerhin konnte die Liste sichergestellt werden, die er von einem russischen Informanten besorgt hatte.“

Leads Augen blickten zornig, im Geist sah er vor sich, wie ein weiterer, goldener Namensstern an die Marmortafel im Eingangsbereich seines Gebäudes angebracht wurde.

„Was nutzt mir die Scheißliste, wenn sie einen weiteren Agenten gekostet hat. Der Mann war verheiratet, hatte ein Kind. Wie soll man das der Frau beibringen?“

„Nun, mit Verlaub, Sir, das gehört zum Berufsrisiko und die Frau wird es verstehen. Sie kriegt schließlich eine ansehnliche Witwenpension.“

„Sanders, werden Sie nicht zynisch!“

Lead bemühte sich, seinen Abteilungsleiter empört anzublicken. In Wahrheit teilte er dessen Meinung – jedenfalls bis zu einem bestimmten Grad.

„Weiter!“, sagte er mürrisch.

Sanders war nicht aus der Ruhe zu bringen. Er fuhr sachlich fort.

„Der vierte Fall betrifft den Tod des Agenten Second Grade Gordon Rush. Er wurde vor einer Woche in Köln erschossen, das liegt in Deutschland …“

„Ich weiß, wo Köln liegt“, meinte Lead unwirsch, „den Kölner Dom kennt ja schließlich jeder!“

Sanders ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen.

„Natürlich, Sir. Und genau vor diesem Kölner Dom wurde er erschossen. Die Umstände sind noch ungeklärt, die Kölner Polizei hat noch keine Erkenntnisse über Täter oder Motiv weiß aber, dass das Opfer einer von uns war.“

„Weil …?“

„… er seinen Ausweis in der Tasche hatte!“

Lead nickte. Das war nicht ungewöhnlich und verstieß gegen keine Regel, solange er nicht verdeckt arbeitete. Das Bild des toten Agenten tauchte vor seinen Augen auf.

Sein volles schwarzes Haar, sein markantes Gesicht, seine kräftige Statur, seine offenen, ehrlichen blauen Augen. Erst seit drei Jahren bei der Agency, aber bald wäre eine Beförderung zum First Grade fällig gewesen.

Er hatte Rush gut gekannt und ihn wegen seiner sorgfältigen und gleichzeitig dezenten Arbeitsweise geschätzt. Eine dezente Arbeitsweise ist für eine Agency wie die ihre von höchster Bedeutung, egal, ob es sich dabei um eine Observierung oder eine angeordnete Liquidierung handelt.

Jetzt musste man seiner Frau Nancy und den beiden Kindern diese Nachricht beibringen – ein Scheiß-Job.

Okay, das würde Sanders machen, der kann so was. Eine angemessene Beisetzung in Arlington, kaum zwei Meilen von hier, mit Trompete, Salutschüssen und eingerollter, übergebener Fahne. Eine Pension für die Witwe und ein weiterer Name auf dem Messingschild im Eingangsbereich, auf der die im Einsatz umgekommenen Agenten verewigt waren. Das war alles, was von ihm bleiben würde.

Er zwang sich, in die Gegenwart zurückzukehren.

„Woran hat Rush gearbeitet?“

Tim Bernardini, sein Nebenmann, hob die Hand. Er war noch recht jung, ein untersetzter Mitdreißiger mit leichtem Bauchansatz, einer spitz gebogenen Nase und einer Schildplattbrille, die er gerne auf der Hand balancierte. Die Kollegen verglichen ihn gerne mit dem verstorbenen Schauspieler Robin Williams, ein Vergleich, den er gerne zur Kenntnis nahm. „Rush war zusammen mit Agent Wills auf eine Gruppe von Waffenhändlern angesetzt, die von Westdeutschland über Belgien und Holland Waffen in den Nahen Osten verschiebt, Adressat vermutlich IS-Gruppen im Libanon und in Syrien.“

„Wo ist Wills?“

„Noch in Köln.“

„Haben wir Kontakt zu ihm?“

„Ja, Sir!“

„Okay. Soll erst mal da bleiben. Hat die Ermordung von Rush mit seinem Auftrag zu tun?“

„Eher nicht, Sir“, antwortete Bernardini. „Die beiden Agenten waren erst seit vier Tagen unten und hatten noch keinen Kontakt zu der Gruppe geknüpft. Sie waren noch bei den Vorermittlungen. Von daher glaube ich nicht …“

„Okay!“

Lead unterbrach ihn unwirsch.

„Was ist mit Warschau?“

„Warschau ist noch mysteriöser, unser … äh … fünfter Fall“, Sanders sonore Stimme füllte den Raum.

„Barbara Dudek, Agentin First Grade. Erfahrene Agentin, seit mehr als zwölf Jahren bei uns. Sie war in Warschau auf Urlaub. Wie Sie sicher wissen, stammen ihre Großeltern aus Krakau in Polen. Sie leben noch dort und Agentin Dudek hatte sie besucht. Sie war auf dem Rückweg und machte für zwei Tage Station in Warschau.“

„Also hatte sie dort keinen Auftrag?“

„Nein, Sir, wie schon gesagt, sie war dort auf Urlaub. Hätte gestern zurückkehren müssen. Auch die Polizei in Warschau tappt noch im Dunklen. Allerdings gibt es zwischen den beiden Taten einen erheblichen Unterschied.“

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