Rolf D. Sabel - Die Köln-Affäre

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Einen Anschlag auf den Kölner Dom? Unvorstellbar – aber genau das plant eine islamistische Terrorzelle in Köln. Und die Pläne sind schon weit gediehen, stehen kurz vor der Vollendung. Dumm nur, dass eins der Mädchen, die konvertiert ist und eigentlich eine tragende Rolle in diesem Anschlag spielen soll, plötzlich Gewissensbisse bekommt. Dumm auch, dass der Vater des Mädchens sie sucht und den Terroristen in die Quere kommt. Und als wäre dies nicht schon genug an Spannung und Dramatik, tobt auch noch zwischen CIA und Mossad ein mehr privater Krieg, der seine Opfer sucht – und findet. Und auch Pfarrer Diefenstein und sein Freund Bassler mischen munter mit, bis eine private Tragödie alles verändert!

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Wenn sie doch etwas ärgerte, dann war das ihr Vorname, auch nach sechsunddreißig Jahren noch.

Was hatten sich ihre Eltern nur dabei gedacht, ihrer Tochter den Namen eines Softgetränks zu geben? Gut, dass sie nicht Pepsi oder Fanta hieß! Zwar hatte die Mutter später behauptet, es habe sich um ein Versehen gehandelt. Der Vater sei beim Namenseintrag im Standesamt – wie immer – betrunken gewesen und hätte eigentlich den Namen Miranda, die Bewundernswerte , angeben sollen. Aber in seinem Zustand habe er die Buchstaben verwechselt, und so blieb es ein Leben lang beim Softgetränk, was sie schon oft, besonders in der Jugend, zur Zielscheibe sanften oder bösartigen Spotts gemacht hatte. Und wäre sie nicht so eine attraktive Erscheinung gewesen, wäre der Spott vielleicht das Einzige gewesen, das ihr zuteil geworden wäre. Nun ja, muss man mit leben und sie hatte es inzwischen gelernt.

Mirinda Thyburn leerte ihr Glas und legte einige Pesoscheine auf den Tisch, dann machte sie sich auf den Rückweg in ihr kleines Hotel. Für heute Abend war der kurze Rückflug in die Heimat gebucht und sie musste nur noch packen, eine Aufgabe von Minuten.

Sie verließ die breite Avenida Montes Urales und bog in eine kleine Seitengasse ein, als das geschah, was einer jungen hübschen Frau in jeder Stadt der Welt passieren kann, außer vielleicht im … Vatikan.

Zwei junge Mexikaner, augenscheinlich von Alkohol und Kokain reichlich zugedröhnt, vertraten ihr den Weg.

„Ah, schö … schöne Senorita, so allein?“

Der Bursche, der sie stockend und mit verschwommenen Augen ansprach, mochte vielleicht zwanzig Jahre alt sein. Er machte einen abgerissenen, schmutzigen Eindruck und versuchte sich in einem ebenso schmutzigen Lächeln, wobei er krumme, gelbe Zahnstummel zeigte, die Thyburn an ein Frettchen erinnerten.

Er war kleiner als die Agentin und sein dünnes, schwarzes Haar fiel ihm strähnig über die Stirn. Er trug zerrissene Jeans und ein speckiges, vor Dreck starrendes Hemd, an den Füßen billige Imitate von Markensportschuhen.

Der andere war etwa gleich alt, aber einen Kopf größer und von athletischer Figur, seine Muskeln, die von regelmäßigen Besuchen im Kraftstudio und der ebenso regelmäßigen Einnahme von Anabolika zeugten, schienen das verschlissene rote Muskelshirt fast zu sprengen.

Ein Bär auf Beutezug !

Ein paar neu aussehende, eng anliegende Jeans und spitze mexikanische Cowboystiefel, eine Qual für Füße und Augen, komplettierten das typische Outfit des südländischen Machos, der Frauen weniger Respekt zu zollen pflegte als den überall ansässigen Moskitos. Trotzdem hätte man ihn fast als gut aussehend bezeichnen können, wären da nicht diese stechenden schwarzen Augen gewesen, Augen, die Hass und Gier ausdrückten.

Was die beiden Typen allerdings einte, war die Tatsche, dass von ihnen ein durchdringender Geruch ausging, den man, ohne unhöflich zu sein, auch als Gestank bezeichnen durfte. Seife und ähnliche Errungenschaften der Zivilisation gehörten offenbar nicht zu ihrem täglichen Repertoire.

Der Muskelberg hatte jetzt Mut gefasst und beschlossen, die Sache zu beschleunigen.

„Vielleicht will … will die schöne Senorita etwas Sp … Spaß mit zwei schar … scharfen Jungs haben?“, brummte er mit dunkler Stimme und griff sich in den Schritt. Offenbar hatte die Entwicklung seines Sprachverhaltens mit seiner körperlichen Entwicklung nicht mithalten können.

„Jungs, das wollt ihr nicht!“

Thyburns Stimme klang leise, aber wer sie kannte, hätte die drohende Gefahr ahnen können.

Sie drehte sich kurz um, aber sie war allein. Hilfe war nicht zu erwarten und ihre Pistole lag wohl verwahrt im Hotelzimmer. Egal, sie verzog verächtlich ihre Lippen. Wer einen Drogenboss wie Perez beseitigen konnte, hatte keine Angst vor zwei zugekifften Pissern wie diesen beiden.

„Doch, wollen wir“, rief das Frettchen. Das Bürschlein stand plötzlich so nah vor ihr, dass sein stinkender Atem sie streifte. Entschlossen griffen seine schmutzigen Hände nach den dünnen Trägern des Kleides. Mit einem Ruck hatte er den einen Träger heruntergerissen und eine Brust der Agentin entblößt. Doch, bevor er sich an diesem Anblick erfreuen konnte, schlug das Schicksal ohne Erbarmen zu. Doch eigentlich war es nicht das Schicksal, das man für das nachfolgende Geschehen verantwortlich machen konnte.

Es war eher ein mörderischer Handkantenschlag der jungen Agentin, der im nächsten Augenblick den kleinen Ganoven gegen die Hauswand und ins Reich unliebsamer Träume beförderte. Mit blutiger Stirn, einem ächzenden Laut und verdrehten Augen sank der Bursche zusammen.

Sein Partner betrachtete das Geschehen verblüfft und erstarrte einen Augenblick, aber nur kurz.

„Das sollst du büßen, Gringoschlampe“, schrie das Muskelshirt wutentbrannt.

Seine Faust holte aus, aber bevor er genau registrierte, was geschah, hatte ihm Thyburn mit solcher Wucht zwischen die Beine getreten, dass ihm Tränen aus den Augen schossen und er laut aufheulte. Ein gezielter Faustschlag auf den Solarplexus, ein gemeiner Hieb gegen die Schläfe und er gesellte sich zu seinem Kollegen, der immer noch bewusstlos an der Wand lag.

„Ja Jungs, ich hatte euch gewarnt!“, sagte Thyburn.

Sie schüttelte ihre Hände aus und brachte notdürftig ihr Kleid in Ordnung. Ungerührt setzte sie ihren Weg fort. Zu etwas musste ja die intensive Ausbildung in Camp Peary gut sein, die sie damals mehr als einmal verflucht hatte.

Techniken wie Krav Maga , eine Nahkampftechnik, die die Agency vom israelischen Mossad übernommen hatte, konnten in Situationen wie diesen sehr hilfreich sein.

Die beiden mexikanischen Sexgangster, die bald unter einigen Schmerzen erwachen und laut fluchen würden, hätten ein Lied davon singen können.

Der Einheimische mit dem Sombrero, der in Wahrheit aus Chicago stammte und denselben Arbeitgeber wie die junge Agentin hatte, schmunzelte. Respekt ! Sein Auftrag war es, die Kollegin bis zum Abflug unsichtbar zu begleiten und so hatte er aus dem Hintergrund alles aufmerksam mit angesehen. Ein Eingreifen war nicht nötig gewesen.

Wenig später hatte Thyburn ihr kleines Hotel erreicht und packte ihre wenigen Sachen in den Koffer. Ihr Handy läutete. Wer zum Teufel ruft mich jetzt an ?

Ein Blick auf den Anrufer ließ sie kurz zusammenzucken und den Zerhacker einschalten, der den Anruf in kleine Segmente zerteilte. Die Segmente wurden dabei mit einem Ringmodulator in verschiedene Frequenzbereiche verteilt, was die Sprache für einen ungebetenen Zuhörer unverständlich machte. Ein Verfahren, was als etwas überholt galt, aber immer noch funktionierte.

„Guten Tag, Sir!“

„Guten Tag Agentin Thyburn“, dröhnte die sonore Stimme von Horacio Sanders, des Chefs von SAD.

„Zerhacker?“

„Ist eingestellt!“

„Natürlich! Ich habe Ihren Bericht erhalten. Gute Arbeit! Ein Schwein weniger, das unserem Staat gewaltigen Schaden zugefügt hat!“

„Danke Sir. Ich werde dann jetzt zurückkommen.“

„Nein, Agentin Thyburn, werden Sie nicht.“

„Werde ich nicht?“

„Wir haben einen neuen Auftrag für Sie.“

„Aha“

„Sie werden nach Köln in Deutschland fliegen und dort Ihren Kollegen Peter Wills treffen. Der Agent braucht ihre Hilfe, er wird Ihnen alles Weitere erläutern. Sie haben doch schon mit ihm zusammengearbeitet, nicht wahr?“

„Ja, Sir in München.“

„Richtig, und recht erfolgreich, soweit ich mich erinnere. Ticket liegt am Flughafen für Sie bereit.“

„Okay, Sir, aber ich hatte nur ein paar leichte Sachen für Mexiko dabei und …“

„Kaufen Sie neue, Lady, die Agency zahlt alles!“

Sanders lachte dröhnend auf, die Verbindung war beendet. Sieben Stunden später saß sie in einer Maschine der British Airways , die sie nach neunzehn Stunden und einem Stopp vom International Abraham Gonzalez Flughafen in Ciudad Juarez in die schöne Domstadt brachte, wo ein neues gefährliches Abenteuer wartete, ein Abenteuer, das sie allerdings ihr Leben kosten könnte.

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