Rolf D. Sabel - Die Köln-Affäre

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Einen Anschlag auf den Kölner Dom? Unvorstellbar – aber genau das plant eine islamistische Terrorzelle in Köln. Und die Pläne sind schon weit gediehen, stehen kurz vor der Vollendung. Dumm nur, dass eins der Mädchen, die konvertiert ist und eigentlich eine tragende Rolle in diesem Anschlag spielen soll, plötzlich Gewissensbisse bekommt. Dumm auch, dass der Vater des Mädchens sie sucht und den Terroristen in die Quere kommt. Und als wäre dies nicht schon genug an Spannung und Dramatik, tobt auch noch zwischen CIA und Mossad ein mehr privater Krieg, der seine Opfer sucht – und findet. Und auch Pfarrer Diefenstein und sein Freund Bassler mischen munter mit, bis eine private Tragödie alles verändert!

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9. Kapitel

Köln/Südstadt

Die Nacht ist keines guten Menschen Freund – so oder so ähnlich haben es die Alten gerne gesagt. Und die Alten hatten recht, auch heute, denn auch diese Nacht sollte in Köln nichts Gutes bringen.

Tiefschwarze Nacht lag über der Domstadt. Der Mond hatte sich hinter dunkle Wolken verzogen und leuchtete weder den letzten Nachtschwärmern, die aus den Clubs und Kneipen kamen, noch den Taschendieben, die erfreut ihre Beute zählten und sich in ihre schäbigen Quartiere am Rande der Stadt verzogen und auch nicht den Zeitungsboten, die jetzt zu dieser frühen Zeit ihre Zeitungen einwarfen.

Anne Mundorf schaute auf ihre Uhr. Das Zifferblatt zeigte kurz vor fünf Uhr. Die richtige Zeit für das, was sie vorhatte. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Zwei Tage waren seit der schlimmen Auseinandersetzung mit ihren Eltern vergangen, und heute war Zeit, die Rechnung zu präsentieren.

Vor allem dem Vater, der sie so unwürdig behandelt hatte.

Sie trug ihre islamische Kleidung und hatte die wenigen Sachen, die sie brauchte, in einer kleinen Reisetasche untergebracht. Ihr letzter Blick galt ihrem kleinen Bruder.

Guido schlief und hatte keine Ahnung von den Schlechtigkeiten dieser Welt. Sie strich ihm sanft über die Stirn und verließ das Zimmer, ohne sich umzusehen. Ihn würde sie vermissen. Ihr Weg führte sie in die Küche, wo sie ein Küchenmesser herausholte. Dann schlich sie sich in das elterliche Schlafzimmer, wo der Vater allein lag und schnarchte.

Zeit für die Abrechnung!

Die Mutter hatte schon, wie immer, das Haus vor einer Stunde verlassen, um sich einer Putzkolonne anzuschließen. Ihr Fuß stieß gegen eine Bierflasche, die vor dem Bett lag, und sie schlug erschrocken die Hand vor den Mund, aber der Vater war wie üblich viel zu besoffen, um solche kleinen Lärmquellen zu bemerken.

Jetzt stand Anne vor ihrem Vater und hob die Hand mit dem Messer über die Brust, die sich deutlich hob und sank. Ein kraftvoller Stich, und das elende Leben eines Ungläubigen und Kinderschänders hätte sein verdientes Ende gefunden. Der Grund für dieses Vorhaben lag jedoch nicht in der unwürdigen Behandlung, die Anne seit ihrem Übertritt zum Islam durch den Vater erdulden musste. Nein, dieses Schwein hatte sie seit Jahren missbraucht!

Immer wenn die Mutter das Haus verlassen hatte, schlich sich der Vater zur Tochter, hob ihr Nachthemd und streichelte ihren Bauch, bis er zu der behaarten Zone kam, die ihr ein entsetztes Stöhnen und ihm ein geiles Grunzen abrang. Er hatte keine Hose an und zwang sie lautlos, sein erigiertes Glied zu streicheln, dann drang er in sie ein und weder ihr Weinen noch die Drohung, der Mutter etwas zu sagen, konnte ihn von seinem widerwärtigen Tun abhalten.

„Mama wird dir nicht glauben, mein Kind“, zischte er ihr ins Ohr, „im Übrigen ist es völlig normal, was ich tue. Ich muss doch sehen, ob du immer noch mein kleines Mädchen bist oder ob du unartig warst und mit den Jungs herumgemacht hast.“

Und wenn sein vor Bier stinkender Atem sie streifte, hätte sie kotzen können, was sie regelmäßig nachher auch tat. Die Mutter merkte nichts, oder tat sie nur so, weil sie auch Angst vor dem gewalttätigen Ehemann hatte?

Mit Samira hatte sie darüber gesprochen, und die hatte ihr geraten, das ungläubige Schwein abzustechen.

„Er hat Allah geschändet, sein Name ist groß, und er muss sterben. Aber du musst es so machen, dass unser Plan nicht gefährdet wird.“

„Aber wie soll ich das machen? Die Polizei wird es herausfinden und dann …“

„Hmm, besser, du wartest damit. Unser Plan ist wichtiger, danach ist immer noch Zeit. Aber tu, was dir dein Gewissen sagt, denn dein Gewissen ist der Spiegel deiner Seele.“

Im Gegensatz zu früheren Ratschlägen hatte Anne das nicht geholfen und sie war völlig ratlos.

Seit zwei Jahren ging das schon, kurz nach der Konfirmation hatte es angefangen, als habe der Vater diesen heiligen Akt noch abwarten wollen, bevor er sich als Schänder des eigenen Kindes entpuppte. Was war aus dem liebevollen Vater geworden, der seine Prinzessin vor allen Drachen beschützen wollte, wie er es der Vierjährigen einst versprochen hatte, der ihr liebevoll Geschichten von Hexen und Zauberern vorgelesen hatte und sie mit einem zärtlichen Kuss in die Nacht verabschiedet hatte. Sie schüttelte sich und Tränen traten in ihre Augen.

Jetzt stand sie vor ihrem Erzeuger, den sie Vater nicht mehr nennen konnte, denn Väter benahmen sich nicht so! Dieser stinkende Drecksack, der vor ihr lag, hatte nichts mehr mit dem Vater alter Tage zu tun.

Sie zielte mit ihrem Messer auf seinen breiten Brustkorb. Ein Stich, vielleicht zwei – und das Schwein hätte seine verdiente Belohnung bekommen. Aber sie zögerte.

Sie würde Guido den Vater nehmen und außerdem würde man sie als Mörderin jagen und man würde sie finden. Polizei, Gericht, Urteil, Knast!

Und dann könnte sie nicht das vollenden, was sie mit Samira abgesprochen hatte und was viel wichtiger war.

Sie schüttelte den Kopf, legte das Messer auf den Nachttisch und ging wieder in die Küche. Hastig nahm sie sich den Notizblock, der eigentlich für das Notieren von Einkäufen vorgesehen war und warf ein paar flüchtige Zeilen darauf. Dann verließ sie die Wohnung in der sicheren Gewissheit, hierhin nie mehr zurückzukehren.

10. Kapitel

Köln/Pantaleonsviertel

Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit. (Goethe)

Einen Tag nach jenem abgebrochenen Mordversuch saßen wir auf der Terrasse meines gemütlichen Pfarrhauses von St. Pantaleon bei einem Glas Weißwein zusammen und diskutierten die Situation. Wir, das waren ich, Monsignore Dr. Peter Diefenstein, meines Zeichens Pfarrer von St. Pantaleon und mein Freund Markus Bassler, Pastor der in unmittelbarer Nähe liegenden Johanniskirche. Er war von gleichem Alter wie ich, wirkte aber jünger, wie ich neidlos zugeben musste. Die noch in reichem Maße vorhandenen blonden Haare und die kräftigere Figur ließen ihn jünger und dynamischer erscheinen.

Neben ihm saß seine Frau Doris, die inzwischen viel von ihrer einstigen Strahlkraft eingebüßt hatte. Gesicht und Körper ausgezehrt, die Hände fahrig, die Frau wirkte krank, versuchte aber, sich unbeschwert zu geben.

Die Basslers hatten ausführlich Bericht erstattet und ich hatte konzentriert zugehört. Zu der Frage, wie man Anne Mundorf helfen konnte, gab es verschiedene Antworten, und keine konnte richtig überzeugen. Unsicherheit beherrschte den Raum.

„Man sollte das Jugendamt einschalten“, meinte ich, „die Eltern sind offenbar überfordert und der Vater scheint ein besonders schlimmer Finger zu sein.“

„Ja, ist er, ein wahres Ekel“, meinte Bassler, „aber das Jugendamt? Bis sich das um die Sache kümmert, ist das Mädchen schon in Syrien und hat sich der IS angeschlossen.“

Er hatte offenbar keine gute Meinung von der städtischen Behörde, und diese Meinung basierte auf unguten Erfahrungen, die er mit der Behörde gemacht hatte.

„Aber ohne die Einwilligung der Eltern können wir nichts tun“, meinte Doris Bassler lakonisch und nippte an ihrem Glas. Sie versuchte, die Schmerzen in ihrem Leib, die ihr wieder seit Tagen zu schaffen machten, so gut wie möglich zu ignorieren. „Und wenn wir die Polizei einschalten“, meinte ich lahm, „ich kenne da jemanden, der uns vielleicht helfen könnte.“

In das Schweigen hinein, das nun herrschte, klingelte Basslers Handy. Bassler blickte entschuldigend um sich, dann drückte er die Taste.

„Ja, Bassler.“

Während er konzentriert zuhörte, verdüsterte sich seine Miene zusehends.

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