Rolf D. Sabel - Die Köln-Affäre

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Einen Anschlag auf den Kölner Dom? Unvorstellbar – aber genau das plant eine islamistische Terrorzelle in Köln. Und die Pläne sind schon weit gediehen, stehen kurz vor der Vollendung. Dumm nur, dass eins der Mädchen, die konvertiert ist und eigentlich eine tragende Rolle in diesem Anschlag spielen soll, plötzlich Gewissensbisse bekommt. Dumm auch, dass der Vater des Mädchens sie sucht und den Terroristen in die Quere kommt. Und als wäre dies nicht schon genug an Spannung und Dramatik, tobt auch noch zwischen CIA und Mossad ein mehr privater Krieg, der seine Opfer sucht – und findet. Und auch Pfarrer Diefenstein und sein Freund Bassler mischen munter mit, bis eine private Tragödie alles verändert!

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Wills grinste. Der Alte hatte prinzipiell Recht. So war er. Aber in diesem Fall schien er doch nicht alles zu wissen, und das war gut so!

„Und, ist Ihre Verstärkung schon eingetroffen?“

„Jawohl, Sir, Agentin Thyburn sitzt neben mir.“

„Gut, gut! Wenn nötig, werde ich Ihnen noch jemanden schicken. Was kann ich für Sie tun?“

„Sir, ich brauche eine Liste aller Personen in der Agency, die Zugang zu unseren Einsatzplänen haben.“

„Zugang zu den Einsatzplänen?“

Sanders räusperte sich. „Agent Wills, Sie wissen, dass Sie dazu keine Zugangsberechtigung haben, das liegt weit über Ihrer Gehaltsklasse. Wozu beim Allmächtigen brauchen Sie die denn?“

Wills schilderte in kurzen Worten seine Vermutung und wartete die Reaktion ab.

In Langley herrschte zunächst Schweigen.

„Ein Maulwurf? Ehrlich gesagt, der DCI hat so etwas angedeutet“, sagte Direktor Sanders, „aber es ist eine beschissene Vorstellung zu glauben, dass hoch oben in unseren Reihen jemand ist, der mit dem Killer zusammenarbeitet und unsere Leute zum Abschuss freigibt.

Und was für ein Motiv sollte der Mann haben? Geld, Rache, Ideologie?“

„Mann? Es könnte auch eine Frau sein, oder?“

„Natürlich, Agent Wills, natürlich.“

„Und das Motiv? Ich weiß es nicht, Sir, aber ich habe in meinen Jahren bei der Agency gelernt, dass es die abenteuerlichsten Motive für Schurkereien dieser Art gibt und dies scheint mir im Augenblick der einzige Weg zu sein das herauszufinden.“

„Gut, Mann, ich will eine Ausnahme machen und hoffe, dass es nicht meinen Kopf kostet.

Sie sollen Ihre Liste kriegen, auf dem üblichen Weg über unser Konsulat in Düsseldorf. Sie dürfen sie einsehen, aber das Konsulat verlässt sie nicht. Ich vertraue auf Ihre absolute Diskretion und Ihr Gedächtnis. Wenn die Liste in die falschen Hände gelangen würde, nicht auszudenken“, dröhnte Sanders.

„Und wie gesagt, ich werde Ihnen weitere Hilfe schicken.“

„An wen haben Sie gedacht?

„Weiß ich noch nicht!“

„Okay, danke.“

Wills dachte an die Liste, die bald vor ihm liegen würde.

Nur anschauen, nicht anfassen!

Wills versprach es und das Gespräch, das wie üblich auf einer abhörsicheren Leitung geführt worden war, war beendet.

13. Kapitel

Köln-Sülz

Verrat ist immer eine Frage der Definition (Talleyrand)

Wills blickte Thyburn triumphierend an.

„Wir kriegen die Liste.“

„Sanders?“

„Ja!“

„Kriegen sie?“

„Na ja, zumindest darf ich einen Blick drauf werfen. Und wahrscheinlich kriegen wir noch jemanden zur Unterstützung.“

„Aha! Kann nicht schaden.“

„Ich werde mir alle Namen in mein phänomenales Gedächtnis einprägen.“

„Und dann?“

„Dann werden wir Namen für Namen durchgehen und hinter jedem Namen ein Motiv notieren, wenn uns eins einfällt. Wir sortieren die aus, die wir ausschließen können und irgendwann werden wir bei einem hängen bleiben. Und den schnappen wir uns und Gott sei ihm gnädig!“

„Wenn ein Maulwurf in der Firma diese Liste hat, dann weiß er auch, dass ich jetzt hier bin, oder?“

„Natürlich, aber worauf willst du hinaus.“

„Ich werde der Lockvogel sein.“

„Lockvogel?“

„Dich hat der Killer schon versucht umzubringen, ohne Erfolg. Dann wird er es jetzt bei mir versuchen. Aber …“

„Pscht!“

Wills legte seine Finger plötzlich auf den Mund. Er deutete zum Fenster.

„Jemand im Garten! Leg dich auf den Boden, vom Garten aus kann man dich nicht sehen“, flüsterte er. Thyburn glitt augenblicklich auf den Boden.

Er stand auf, ging in die Hocke und schlich sich zum Fenster. Draußen war es fast stockdunkel, ein blasser Mond erhellte den Garten schemenhaft.

Eine Gestalt war mehr zu ahnen als zu sehen, ganz in schwarz, den Kopf mit einer Sturmhaube verhüllt. Sie stand auf dem Container und hielt etwas Längliches, Glänzendes in der Hand.

Und dann ging alles ganz schnell.

„Deckung“, schrie Wills und warf sich hin.

Thyburn nahm Deckung hinter dem Sessel und griff nach ihrem Pistolenhalfter. Keinen Moment zu früh! Sekunden später peitschte eine Serie von Schüssen durch die Luft und durchschlug das Fenster. Die Projektile gruben sich in Wand und Möbel oder prallten ab. Ihre Querschläger sausten unheilvoll durch die Luft.

„Kalaschnikow!“, schrie Wills.

Er robbte über den Boden und griff nach seiner SIG Sauer Scorpion . Obwohl der Kugelhagel andauerte, hob er die Hand über den Fensterrand und gab in schneller Folge vier Schüsse ins Dunkle ab. Ein Schmerzensschrei verriet, dass zumindest eine der Kugeln ihr Ziel gefunden hatte. Der Kugelhagel endete abrupt. Ein Geräusch, als sei jemand von dem Container gesprungen, dann wurden auch schon Fenster geöffnet und Schreie tönten durch die Nacht.

„Was war das?“

„Welches Arschloch ballert hier rum? Silvester ist doch vorbei!“

„Idiot, das waren Schüsse!“

„Ruft die Polizei!“

„Bist du verletzt?“ Wills robbte hinter den Sessel, wo Thyburn kauerte. Sie war blass und zitterte leicht.

„Nein, alles gut!“ Sie deutete auf den Sessel, der zahlreiche Kugeln abgefangen hatte.

„Aber du blutest!“, aus Wills Stimme klang echte Besorgnis.

„Querschläger, nichts Besonderes“, murmelte die Agentin und wickelte sich ein Tuch um den Arm.

„Wir müssen abhauen. Sofort! In fünf Minuten sind die Cops da und ich möchte ihnen nicht erklären müssen, warum wir offensichtlich das Ziel des Anschlags waren.“

Thyburn hatte ihre Tasche noch gar nicht ausgepackt, Wills aktivierte sein GPS, raffte in aller Eile die wichtigsten Sachen zusammen und Minuten später hasteten sie die Treppe hinab und drängten sich durch die Mitbewohner, die im Treppenhaus standen und das Geschehen aufgeregt diskutierten. Zwischen Hysterie und Neugier waren hier alle Reaktionen zu finden.

In dem Durcheinander fiel es gar nicht auf, dass es zwei Mitbewohner besonders eilig zu haben schienen, den Tatort zu verlassen.

Und keine Sekunde zu früh!

Die Polizeiwache Rhöndorfer Straße war vom Ort des Geschehens nur fünf Minuten entfernt, und länger dauerte es auch nicht, bis zwei Streifenwagen mit Blaulicht und durchdringender Sirene vor dem Haus hielten. Da standen die beiden Agenten schon auf der anderen Straßenseite und beobachteten aus sicherer Entfernung das Geschehen.

Fünf Beamte, darunter zwei Frauen mit langen blonden Zöpfen sprangen heraus und trafen auf eine Schar aufgeregter Hausbewohner, die ihnen in wildem Durcheinander einen verworrenen Ablauf schilderten. Und während zwei Beamten sich anschickten, den Garten mit Taschenlampen zu durchsuchen, begannen die anderen, die verworrenen Zeugenaussagen aufzunehmen.

„Wir haben genug gesehen“, sagte Wills lakonisch, „wir hauen ab!“

„Das war knapp“, flüsterte Thyburn. „Gut, dass deine Ohren in Ordnung sind.“

„Nicht nur meine Ohren“, grinste er etwas anzüglich.

„Aber das beweist meine Theorie. Der Unbekannte kennt nicht nur unseren Aufenthaltsort, sondern er weiß auch, dass du hier bist. Er wollte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, aber der Bursche wird langsam unvorsichtig. Das war jetzt schon der zweite Anschlag, der ihm misslungen ist. Und ich schwöre, den dritten wird er nicht überleben!“

Aber darin sollte sich der gute Agent irren!

14. Kapitel

Köln/Innenstadt

Seit jenem Tag, an dem der erste Schuft seinen ersten Dummkopf fand, gibt es Quacksalber. (Voltaire)

Dr. Klaus Marquardt galt in Köln als einer der Experten im Bereich der Inneren Medizin.

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