Rolf D. Sabel - Die Köln-Affäre

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Einen Anschlag auf den Kölner Dom? Unvorstellbar – aber genau das plant eine islamistische Terrorzelle in Köln. Und die Pläne sind schon weit gediehen, stehen kurz vor der Vollendung. Dumm nur, dass eins der Mädchen, die konvertiert ist und eigentlich eine tragende Rolle in diesem Anschlag spielen soll, plötzlich Gewissensbisse bekommt. Dumm auch, dass der Vater des Mädchens sie sucht und den Terroristen in die Quere kommt. Und als wäre dies nicht schon genug an Spannung und Dramatik, tobt auch noch zwischen CIA und Mossad ein mehr privater Krieg, der seine Opfer sucht – und findet. Und auch Pfarrer Diefenstein und sein Freund Bassler mischen munter mit, bis eine private Tragödie alles verändert!

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„Haben Sie den Wachturm dabei?“

„Neueste Ausgabe!“

„Okay!“

Der vereinbarte Erkennungscode, der besagte, dass beide Parteien ohne Druck handelten und kein gewaltsames Eindringen Dritter zu befürchten war.

Wills erkannte die Stimme sofort. Ein Schmunzeln machte sich auf seinen Lippen breit.

Thyburn ignorierte den Aufzug und stieg die wenigen Treppen in den ersten Stock hinauf. Dieses Stockwerk ist wichtig, weil es neben den üblichen Wegen einen weiteren Fluchtweg durch den Garten ermöglicht, falls, na ja, falls das Haus doch nicht so sicher ist. Der Garten selbst verdiente diesen Namen eigentlich nicht.

Ungepflegt und ohne Blumenschmuck, zwei in die Jahre gekommene Liegestühle standen auf dem mit Unkraut durchsetzten Boden, der sonst kaum Grün aufwies. In der einen Ecke verdorrte eine Hortensie, in der anderen befand sich ein verrosteter Container, der mit Gartenabfällen gefüllt war und den Eindruck erweckte, dort schon seit Baubeginn zu stehen.

Ein lachender Peter Wills empfing den Ankömmling.

„Mirinda! Ich freue mich ehrlich, dich zu sehen.“

Der Agent strahlte und nahm seine Kollegin herzlich in die Arme. Die beiden Agenten hatten vor einem halben Jahr in München erfolgreich zusammengearbeitet und im Auftrag der Firma einem Altnazi ein wichtiges Dokument abgenommen. Mirinda Thyburn war auch damals ihrem Kollegen zur Hilfe geschickt worden, weil die ursprüngliche Kollegin, Cathy Meywether von einem Mossad-Agenten getötet worden war. Nach erfolgreicher Mission hatten sie eine kurze, aber stürmische Liebesaffäre und sich danach aus den Augen verloren. Die Agency hatte sie in ganz verschiedene Teile der Welt geschickt und nun sahen sich seit einem halben Jahr zum ersten Mal wieder.

Wills führte sie in das behagliche kleine Wohnzimmer und sie setzten sich auf die beiden Sessel gegenüber dem Fenster.

„Gut siehst du aus, Kollegin!“

Er hielt ihre Hand und betrachtete sie von oben bis unten.

„Du hast deinen Charme auch nicht verloren, Peter“, entgegnete Thyburn.

„Denkst du manchmal noch an München?“

„Woran? An den alten Hackler, den wir hochgenommen haben?“

„Ja, an das und das, was nachher passiert ist? Ich fürchte, wir haben uns da äh …wenig professionell verhalten. Gut, dass Langley davon nichts mitbekommen hat.“

„Ich bereue das nicht Peter. Es war … schön.“

„Ja, Mirinda, war es. Wir standen nach der gefährlichen Sache in München unter Adrenalin und haben ein Ventil gesucht. Sex ist eines der Ventile in solchen Situationen.“

Thyburn sah ihn überrascht an.

„So hast du das damals gesehen. Ich war dein … Ventil?“

Wills lachte laut auf und schüttelte den Kopf.

„Sei nicht albern. Ich wollte es genau wie du und ich habe es nie bereut. An diesem Abend hatte ich plötzlich Gefühle für dich entwickelt, die mir vorher fremd waren. Ernste Gefühle, nicht oberflächlich. Es ging mir nicht um … Sex!“

„Nicht?“

„Nein, und wer weiß …?“

Er vollendete den Satz nicht und schlug sich gegen die Stirn. „Sorry, was bin ich für ein lausiger Gastgeber. Du hast bestimmt Durst? Wasser oder was Stärkeres? Und was zu essen?“

„Gegessen habe ich was im Flieger, aber Wasser wäre prima.“ Er stand auf, holte eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank und zwei Gläser aus dem Schrank. Er goss die Gläser ein und holte seine Zigaretten raus.

„Du rauchst? Seit wann rauchst du denn?“

Thyburns Miene drückte mittleres Entsetzen aus.

„Seit unserem Einsatz in München. Nur ein paar am Tag. Stört es dich?“

Mirinda Thyburn schüttelte den Kopf, obwohl sie Rauchen hasste.

„Geht schon!“

„Prima! Aber jetzt sollten wir uns unserer neuen Aufgabe widmen.“

„Okay, was liegt an?“

Wills blies den Rauch in kleinen Wolken zur Decke und brachte sie in kurzen Worten auf den neuesten Stand.

Thyburn brachte ein verlegenes Hüsteln zustande und wedelte den Rauch mit grimmiger Miene von ihrem Gesicht weg.

„Und auf dich wurde geschossen? Hast du eine Ahnung von wem?“

Aus Thyburns Stimme klang echte Sorge.

Wills fasste sich an den Kopf. „Donnerwetter, das weißt du auch schon.“

„Klar, glaubst du, ich komme unvorbereitet?“

Er schüttelte den Kopf. „Beiger Anzug, Sommerhut. Das ist alles.“

Er drückte seinen Glimmstängel aus.

Es war dunkel geworden. Wills stand auf und knipste eine kleine Stehlampe an.

Thyburn bemühte sich, ein Gähnen zu unterdrücken.

„Du bist müde! Gott, was bin ich für ein Gastgeber. Du wirst müde sein und bestimmt hast du Hunger.“

„Nein!“

Thyburns Stimme klang entschieden.

„Ich habe im Flugzeug genug geschlafen und gegessen. Alles gut! Wie geht es weiter?

Ich denke, die Agency erwartet von uns, dass wir diesen Typ mit dem Sommerhut finden, oder? Kann es sein, dass er auch für die beiden anderen getöteten Agenten in Warschau und Köln verantwortlich ist?“

Wills nickte. „Ja, in Langley wird das vermutet.“

„Aber wer könnte das sein? Offenbar hat es ja nichts mit eurem Auftrag hier zu tun.“

„Nein, wohl kaum. Dazu kommt: Wer immer das ist, er muss Informationen haben, die eigentlich nur ein Insider hat, und zwar Insider ganz oben.“

„Du meinst einen Maulwurf in der Agency? In der … Chefetage?“

„Überleg mal! Wer kann wissen, dass Peterson in Berlin aktiv war, Rush und ich hier eingesetzt sind und die Agentin Dudek in Warschau Urlaub machte? Wer hat solche Informationen? Ich nicht und du auch nicht.“

Sie machte eine kurze Pause

„Kanntest du Peterson oder Dudek übrigens?“

„Nein, nur dem Namen nach. Aber du hast Recht. Das kann nur jemand wissen, der über unsere Einsatzlisten verfügt.“

„Und den werden wir finden, Ich hab auch schon eine Idee.“ Er griff nach seinem Handy und gab eine bestimmte Tastenfolge ein.

12. Kapitel

Langley/Virgina CIA-Zentrale

Spionieren ist eine schöne Sache, man verschafft sich die Genüsse des Diebes und bleibt dabei ein ehrlicher Mann. (Nestroy)

„Guten Tag. Central Intelligence Agency, Langley. Zentrale. Was kann ich für Sie tun?”

Eine weibliche, etwas rauchig klingende Stimme meldete sich aus der fernen Heimat.

Zu viele Zigaretten und zu viel Whiskey, wahrscheinlich blond wie Marilyn mit leicht verlebten Zügen und einem grell rot geschminkten Mund lautete Wills Schnelldiagnose.

Er musste ein guter Menschenkenner sein, denn wenn er sie gesehen hätte, hätte er seine Diagnose voll und ganz bestätigt gefunden.

„Feldagent Peter Wills.“

„Ihren Code bitte!“

Keine Verbindung ohne den persönlichen Code, mit dem ein Feldagent seine Authentizität nachwies.

„Code 27476-G.“

Kurze Stille, der Code wurde in der Liste der Feldagentengesucht.

„Ihr Anliegen, Agent Wills.“

„Ich möchte SAD-Direktor Sanders sprechen.“

„Einen Augenblick, Agent Wills.“

Es knackte in der Leitung und wenig später füllte die sonore Stimme von Horacio Sanders den Hörer.

„Agent Wills, Sie leben also noch?“

„Ja, Sir, wieso äh …“

„Ich habe natürlich von dem Mordversuch an Ihnen gehört.“

„Aber das habe ich erst gestern Abend Agent Bernardini gemeldet.“

„Und zehn Minuten später wusste ich es. Er hat mich zu Hause angerufen und beim Barbecue gestört“, das Schmunzeln war durch den Hörer zu ahnen.

„Sie sollten wissen, Agent, dass in meiner Abteilung nichts passiert, was ich nicht zehn Minuten später weiß. Ob der Hausmeister furzt, die Sekretärin neue Brüste oder die Telefonistin ihre Tage hat, ich weiß es.“

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