Bruno Hoppe - Bruno, der Schatzsucher

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Bruno, der Sohn von deutschen Einwanderern in Südwestafrika, wurde 1931 in Kolmanskuppe, inzwischen eine Geisterstadt im Wüstensand, geboren. Er berichtet über sein Leben und das seiner Familie von 1924 bis heute und erzählt von außergewöhnlichen Erlebnissen und unermüdlichen Schatzsuchen zwischen Namib-Wüste und Kalahari. Da Bruno seit jungen Jahren regelmäßig Tagebuch geführt hat, konnten seine vielen Erlebnisse in diesem einzigartigen Land mit viel Humor und Gefühl hautnah und kurzweilig wiedergeben werden. Es ist nicht nur eine spannende Abenteuergeschichte, sondern auch ein kulturhistorisch wertvolles Zeugnis der Vergangenheit des heutigen Namibia.

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Es wurde also kurzerhand gekündigt, dann gepackt und alles Wichtige besprochen. Arbeitskameraden lachten: „Was wollt ihr beide auf dem schwarzen Kontinent, ihr seid bald wieder hier, weil bei dem unkultivierten Volk dort kann man doch nicht leben. Außerdem haben zu allem Übel die südafrikanischen Engländer und die Buren in Südwest jetzt das Sagen.“ Die beiden ließen sich, trotz aller Argumente, nicht beirren und so kam es, dass sie sich, recht unbedarft und relativ unvorbereitet, Anfang 1927 auf einem Dampfer der Woermann-Linie Richtung Südwestafrika befanden.

Nach Wochen erreichte das Schiff einen besonders kargen und völlig verlassenen Küstenstreifen. Ein Matrose, der diese Route bereits gefahren war, sagte: „Das ist jetzt die Küste Südwestafrikas.“ Kopfschüttelnd schauten sich die Freunde diese neue, nebelverhangene und sehr öde Welt an und fragten sich, was hier auf sie zukommen würde. Es wurde weder in Swakopmund, der deutschen Landebrücken-Stadt, noch in Walfischbucht, dem britischen Hafen, angelegt. Neben unglaublichen, in Fata Morgana verschwimmenden Weiten, erkannten sie, wenn die Sicht etwas klarer war, auch riesige Dünenwände vom Schiff aus. Eines späten Abends dann, es war eine mondlose, dunkle Nacht, erreichten sie endlich die kleine Bucht, ehemals Angra Pequena, mit der Stadt Lüderitz, wo sie bis zum nächsten Morgen auf Reede lagen.

Als die ersten Sonnenstrahlen langsam die Küste erhellten und als der Frühnebel sich lichtete, erblickten die Freunde von der Reling aus ein kleines Städtchen mit Kirchturm und einigen hübschen Häusern. Allerdings war das, was sie sahen, umgeben von einer sehr trostlosen Landschaft, bestehend aus nichts als Steinen, Klippen und nochmals Steinen. So weit man schauen konnte, gab es ringsherum nur Wüste.

Hermann sagte zu meinem Vater: „Emil, das sieht schlimm aus für uns beide!“

Während des Ausschiffens wurde nicht viel geredet, denn der Dampfer hatte zwei Tage Verspätung und entsprechend war die Eile groß. Ein Mitarbeiter der CDM-Gesellschaft erwartete sie am Pier. Vater wollte sich vergewissern und fragte: „Wir sind doch hier in Lüderitzbucht stationiert, oder?“ Die Antwort kam prompt: „Nein, hier sind keine Diamanten, ihr geht nach Elisabethbucht.“

„Oh Schreck, was noch?“, raunte Hermann meinem Vater zu, „und nun haben wir für zwei Jahre einen Vertrag unterschrieben.“

Am selben Tag ging es noch weiter nach Elisabethbucht, einem kleinen Minenort etwa dreißig Kilometer südlich von Lüderitz, ebenfalls direkt am rauen Atlantik gelegen. Elisabethbucht bestand gerade mal aus einer Handvoll Gebäuden und war, was sehr oft der Fall war, wie sie schnell noch feststellen sollten, in dicken Nebel gehüllt. So weit das Auge reichte, sah man entweder Wasser oder Wüste. Die Gegend war das Einsamste, was sie bisher in ihrem ganzen Leben gesehen hatten.

Die große Diamantenwaschanlage stand bereits und überall wurde noch weiter gebaut und prospektiert. Entgegen des ersten Eindruckes wurde dann doch alles noch sehr aufregend für die beiden Neuankömmlinge. Bevor sie sich weiter über ihr Schicksal Gedanken machen konnten, ging es bereits an die Arbeit. Im neunstündigen Schichtwechsel war die Diamantenförderung sehr interessant und spannend. Die riesigen Maschinen, die sie von nun an betreuen mussten, waren schweres Gerät, speziell für den Zweck der Diamantenförderung gefertigt und erforderten ihr ganzes Schlosserkönnen.

Alle Angestellten waren in kleinen, aus Zementsteinen gebauten Zimmern untergebracht. Verpflegt wurden sie von der Minengesellschaft in einem großen Kantinengebäude. Da es nirgendwo Süßwasser in der Gegend gab, hatte man, um Trinkwasser zu gewinnen, große Glasplatten aufgestellt, mit denen der Nebel eingefangen wurde. Außerdem wurden Unmengen an Getränkeflaschen angefahren, auch reichlich Bier. Sogar ein Casino gab es und so war das Leben mit Arbeit und Freizeitvergnügen doch recht ausgefüllt und gar nicht so einsam wie anfangs befürchtet.

Wenn die beiden Glück hatten und zusammen auf Nachtschicht waren, konnten sie tagsüber – vorausgesetzt, dass keiner der lästigen Sandstürme über die Bucht fegte – gemeinsam am Strand mit Leinen angeln. Angelruten, wie man sie heute benutzt, gab es damals noch nicht. Das Angeln im fischreichen Atlantik begeisterte die Freunde mehr und mehr und sie entwickelten mit der Zeit eine große Leidenschaft dafür.

Nach drei Monaten bekamen Vater und Hermann das erste Mal eine Woche Urlaub und sie fuhren mit dem Minentransport nach Lüderitzbucht, wo sie einkaufen und sich etwas amüsieren wollten. Sie stiegen vor dem Kappshotel, dem einzigen im Ort, ab. Beim Eintritt kam Frau Kapps und jagte beide wieder hinaus mit den Worten: „Raus, Capies sind im Hotel nicht zugelassen!“ Die beiden verstanden das nicht und hatten keine Ahnung, was sie verbrochen hatten. Durch den dreimonatigen Aufenthalt draußen im Seewetter waren sie so braun gebrannt, dass Frau Kapps unter dem festen Eindruck stand, es handelte sich um sogenannte Capies, Farbige aus dem Kapland, die oft auf den Straßen herumlungerten und bettelten. Zum Glück kannte ein anderer Gast Vater und Hermann und so konnte Frau Kapps überzeugt werden, dass sie aus Deutschland kamen und Angestellte der Minengesellschaft waren. Sie wurden dann eingelassen, Frau Kapps entschuldigte sich und gab zur Bereinigung des Missverständnisses einen Schnaps aus. Es wurde noch lange an dem Tag gefeiert. Die Aufnahme in die kleine, geschlossene Gesellschaft von Lüderitz war gelungen.

Mehr als zwei Jahre lebten Vater und Hermann bereits in Elisabethbucht, als sie erfuhren, dass ihr Arbeitsvertrag verlängert werden sollte, sie jedoch irgendwann nach Kolmanskuppe, östlich von Lüderitzbucht, versetzt werden sollten. Bei Kolmanskuppe wurden zwar schon seit Jahren ebenfalls Diamanten abgebaut, der Ort befand sich jedoch immer noch im weiteren Ausbau. Die Wohnhäuser für Kolmanskuppe, so auch das, was man Vater versprochen hatte, mussten erst in Deutschland vorgefertigt, dann per Schiff geliefert und vor Ort, inmitten der Sanddünen, zusammengebaut und aufgestellt werden.

Nun war es an der Zeit, dass Mutter nachkam. Sie verkaufte also ihren Krämerladen, organisierte bei der Verwandtschaft die Versorgung der Großmutter, packte das wenige Hab und Gut der Familie zusammen und schiffte sich mit meinem Bruder Horst nach Südwest ein. Die Wiedersehensfreude meiner Eltern war groß, hatten sie doch Jahre aufeinander gewartet, um eine neue und bessere Zukunft gestalten zu können. Einige Monate verbrachten sie dann noch gemeinsam in Elisabethbucht, bevor sie in das neue Holzhaus in Kolmanskuppe einziehen konnten. Die Wohnhäuser der Minenarbeiter wurden alle mit schönen, neuen Möbeln von der Diamantengesellschaft eingerichtet. Horst wurde gleich in die Schule von Kolmanskuppe eingeschult und ich wurde dort am 21. 06. 1931 im Krankenhaus geboren.

Mutter lebte sich schnell in der neuen Umgebung ein, denn aus Kolmanskuppe war ein sehr kultiviertes Minen-Städtchen mit allem Drum und Dran geworden. Zeitweise galt es sogar als die reichste Stadt Afrikas, es verfügte über Kino, Kegelbahn, Tanzsaal, Turnhalle und sogar eine Eisfabrik. Jede Familie erhielt täglich eine halbe Stange Wassereis für den Kühlschrank. Sogar die erste Röntgenanlage auf der südlichen Halbkugel wurde ins Krankenhaus nach Kolmanskuppe geliefert. Wie alle dort verdiente Vater in der Zeit recht gut und die Gemeinschaft aus fast dreihundert Erwachsenen und etwa vierzig Kindern führte trotz der widrigen Umgebung, inmitten von Sandstürmen und gnadenloser Hitze, ein recht vergnügliches und luxuriöses Leben

Für mich war es eine schöne Kindheit. Meine damaligen zwei kleinen Freunde und ich hatten den größten Sandspielplatz der Welt und wir bauten darin, was man sich als Kind nur vorstellen kann. Während mein Bruder Horst die Schulbank drücken musste, liefen wir überall herum und stellten so manchen Unfug an.

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