Emma Baro - Rawanni und der Drogenboss

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Rawanni und der Drogenboss: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Rawanni mit 13 Jahren das Reservat in Wyoming verlässt, ahnt sie noch nicht, welche Gefahren sie erwarten. Bei der Bewältigung ihres neuen Lebens hilft ihr der pensionierte Polizeichef von Denver. Nachdem sie in die Polizeiarbeit hineingeschnuppert hat, beschließt sie selbst Polizistin zu werden. Doch zuvor muss sie noch einige Jahre die Schulbank drücken.
Als sie einen Mitschüler beim Drogendealen erwischt, beginnt sie mit Nachforschungen und gerät nach kurzer Zeit in größte Schwierigkeiten. Als sie sich während ihrer Ermittlungen im Drogenmilieu auch noch Hals über Kopf verliebt, fangen ihre Probleme erst an …
Auftakt einer Krimiserie um die schöne Indianerin Rawanni, die immer bis zum Schluss an das Gute in jedem Menschen glaubt und die geborene Ermittlerin ist. Doch ihr Leben entpuppt sich als Drahtseilakt …

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„Na ja, ich meine einen Beruf. Wenn du in der Stadt leben willst, musst du Geld verdienen und dafür ist es besser, man hat etwas gelernt.“

„Nein, ich habe keinen Beruf.“

Er sah sie stirnrunzelnd an. „In diesem Fall gebe ich dir einen gut gemeinten Rat: Geh zurück ins Reservat.“ Er wandte den Blick wieder auf die Straße. Dieses Mädchen war unwissend und naiv. Über diese Leichtsinnigkeit konnte er nur den Kopf schütteln.

„Es ist für dich allein zu gefährlich“, versuchte er es noch einmal, nachdem sie nichts erwiderte. „In einer Stadt passieren immer wieder Überfälle, und wenn du keine feste Wohnung hast, könntest du leicht ein Opfer werden.“

„Man kann mir nichts stehlen, denn ich besitze nichts.“

„Doch.“ Ernst und eindringlich sah er sie an. „Du besitzt deine Unschuld.“ Er wusste nicht, ob sie verstand was er meinte. Aber sie verstand ihn.

„Sie werden sicherlich recht haben, aber ich möchte die Welt außerhalb des Reservates kennenlernen und ich kann nur durch Erfahrung lernen.“ Sie blickte ihn von der Seite mit einem entschlossenen Lächeln an. „Ich verstehe Ihre Bedenken, Harry. Wenn mir jemand ungebeten zu nahe kommt, weiß ich mich schon zu wehren.“ In ihrer Hand lag auf einmal ein langes Jagdmesser, das sie aus dem Stiefel gezogen hatte.

Harry hätte beinahe das Lenkrad verrissen. „Donnerwetter“, entfuhr es ihm. Er war nicht nur über das Messer überrascht, sondern auch über ihren plötzlichen harten Tonfall und ihre blitzenden Augen. Vorher hatte sie nur naiv und unbekümmert gewirkt, doch jetzt erschien sie ihm eher kriegerisch. Sie wusste offenbar genau, was sie wollte.

„Und ich werde es benutzen, wenn es sein muss“, betonte sie mit einem entschlossenen Lächeln auf ihren Lippen.

„Ja, das glaube ich dir sofort“, entgegnete Harry respektvoll. „Wenn das so ist, dann brauche ich mir um dich ja keine Sorgen zu machen.“

„Sie haben sich um mich gesorgt?“, fragte sie jetzt ihrerseits überrascht.

„Ja, warum nicht?“

„Weil Weiße gewöhnlich wenig Interesse am Schicksal der Indianer zeigen.“

„Hm, mir ist die Hautfarbe immer egal gewesen. Hauptsache, er ist ein anständiger Kerl ... äh Frau.“ Er lächelte sie an und wusste, dass ihre Zurückhaltung endlich durchbrochen war.

Die Fahrt verlief kurzweilig. Er erzählte meistens und sie hörte interessiert zu. Zwischendurch stellte sie immer mal wieder eine Frage und er beantwortete sie bereitwillig. Auch an die Geschwindigkeit hatte sie sich inzwischen gewöhnt und genoss den Blick auf die vielfältige Landschaft. Am Abend spendierte er ihr ein Essen und ein Zimmer in einem Motel, während er in seinem Truck auf dem angrenzenden Rastplatz schlief.

Das Bett bereitete ihr allerdings einige Schwierigkeiten, denn das erste Mal schlief sie in einem richtigen Bett mit Matratze. Unruhig wälzte sie sich hin und her, bis sie sich schließlich nach zwei schlaflosen Stunden auf den Fußboden legte. Auch der Umgang mit der Toilette und den Wasserhähnen hätte jeden zum Lachen gebracht, der ihr Gesicht gesehen hätte, als das Wasser in einem dicken Strahl aus dem Hahn schoss. Sonst hatte sie aus dem nahegelegenen Bachlauf das Wasser geholt, hier brauchte sie einfach nur den Hahn aufzudrehen. Sie musste wirklich noch viel lernen, aber sie wollte diese Aufgabe annehmen.

Am nächsten Morgen nahm Harry sie wieder mit. Sie wusste eigentlich nicht, warum sie mit nach Denver fuhr, sie hätte auch in jeder anderen Stadt auf der Strecke aussteigen können, aber Harrys Gesellschaft war ihr nicht unangenehm und sie hatte schon jetzt viel erfahren.

Nach 400 Meilen erreichten sie Denver, die Hauptstadt von Colorado am Fuße der Rocky Mountains, auf deren Gipfeln noch immer Schnee lag. Von Weitem sah sie bereits die Wolkenkratzer aufragen, die sie in erneutes Staunen versetzte.

„Diese Stadt ist relativ ruhig und beschaulich“, erklärte Harry, „ganz im Gegensatz zu den Metropolen an den Küsten, wie zum Beispiel New York oder San Francisco. Ich mag diese grüne Stadt und komme gern hierher. Es gibt hier auch weniger Verbrechen, als in anderen Großstädten, aber sicherlich sind es immer noch zu viele. Zusammen mit den Vororten hat Denver etwa 2,3 Millionen Einwohner, soweit ich weiß.“

„Sie ist riesig“, stellte sie beeindruckt fest.

„Ja. Ich lasse dich eigentlich nur ungern hier allein zurück.“

„Auch wenn alles neu für mich ist, habe ich keine Angst davor.“

Harry lenkte den Truck an eine Tankstelle in der Nähe des Zentrums, um sie aussteigen zu lassen.

„Hier, nimm das Geld.“ Er drückte ihr 50 Dollar in die Hand.

„Nein, das kann ich nicht annehmen.“

„Doch, nimm es“, beharrte er. „Du musst dir etwas zu essen kaufen und für die Nacht brauchst du ein Zimmer. Dort drüben neben der Tankstelle ist ein preisgünstiges Motel. Vielleicht findest du Arbeit in einem Schnellimbiss hier in der Nähe. Dort stellen sie am ehesten ungelernte Kräfte ein.“

Rawanni war gerührt von Harrys Besorgnis. Schließlich verabschiedete er sich von ihr, dankte ihr für die nette Gesellschaft und lenkte den Truck wieder auf die Straße. Lächelnd winkte er ihr zu und ließ das Signalhorn zweimal kräftig ertönen. Sein Ziel lag am Rande der Stadt.

Bis zum Dunkelwerden wollte Rawanni die Zeit noch zur Erkundung der Stadt nutzen. Gierig sog sie alles Neue auf, es war erregend und unbeschreiblich. Nichts von dem hatte sie jemals gesehen, es war ein Sprung in ein anderes Jahrhundert, in eine andere Welt.

Die riesigen Häuser und breiten Straßen wirkten sauber und aufgeräumt. Unablässige Ströme von Autos fuhren an ihr vorbei und ließen ein Überqueren der Straße unmöglich erscheinen. Sie beobachtete die Menschentrauben, die am Rande standen und auf eine rote Anzeige mit den Worten DON'T WALK blickten. Als das Licht grün wurde und WALK anzeigte, gingen alle wie auf Kommando über die Straße, während die Fahrzeuge geduldig warteten. Sie erkannte schnell, wie dadurch alles in geordnete Bahnen gelenkt wurde.

Die Auslagen in den Geschäften, die sich wie an einer Perlenschnur aneinanderreihten, sprengten ihr Fassungsvermögen. Wofür brauchte man das alles? Glitzernder Schmuck, der von hellen Lampen angestrahlt wurde, menschengroße Puppen, angezogen mit vornehmer Kleidung, und die vielen Restaurants … Manches konnte sie nicht einmal mit Namen benennen. Menschen mit vollbepackten Taschen strömten ihr eilig entgegen oder überholten sie, verschwanden in einem Laden und kamen mit noch mehr Tüten heraus. Und überall Lärm und blinkende Leuchtanzeigen. Besonders stiegen ihr manche Gerüche unangenehm in die Nase. Wie konnte man hier nur leben? Selbst an den Geschmack des Essens, das sie sich von Harrys Geld kaufte, musste sie sich erst gewöhnen. Bald taten ihr nicht nur die Füße von den harten Gehwegen weh, sondern auch ihr Kopf schmerzte von den vielen Eindrücken. Sie wollte wieder zurück zu dem Motel neben der Tankstelle, doch sie musste feststellen, dass sie sich hoffnungslos verlaufen hatte. In den Wäldern verirrte sie sich nie, aber hier, zwischen den Häuserschluchten, fand sie sich nicht mehr zurecht.

Unschlüssig, was sie jetzt machen sollte, setzte sie sich erst einmal auf eine Bank in einem der zahlreichen Parks der Stadt. Hatte sie sich doch zu viel zugemutet? Irgendwo musste sie sich einen Platz zum Schlafen suchen. Hier in diesem wunderschönen, mit vielen Blumen bepflanzten Park durfte sie sicherlich nicht schlafen; vielleicht würde sie die Polizei dann aufgreifen und wer weiß wo hinbringen. Die großen Hotels im Zentrum wirkten alle viel zu teuer, außerdem fühlte sie sich unsicher dort nach einem Bett zu fragen.

Nachdem sie sich etwas erholt hatte, schlug sie ziellos eine Richtung ein, die sie schließlich aus dem Zentrum hinausführte. Vielleicht fand sie hier eine billigere Unterkunft. Im Übrigen tat es auch ein Bett unter freiem Himmel, wo sie sonst sowieso immer am liebsten schlief, und das Wetter war auch warm genug. Es sollte nur ein ruhiges Plätzchen sein, an dem sie geschützt vor fremden Blicken war. Wer weiß, was für Typen hier herumschlichen. Sie sollte in der Tat etwas vorsichtiger sein. Harry hatte sie eindringlich vor den möglichen Gefahren gewarnt.

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