Emma Baro - Rawanni und der Drogenboss

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Rawanni und der Drogenboss: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Rawanni mit 13 Jahren das Reservat in Wyoming verlässt, ahnt sie noch nicht, welche Gefahren sie erwarten. Bei der Bewältigung ihres neuen Lebens hilft ihr der pensionierte Polizeichef von Denver. Nachdem sie in die Polizeiarbeit hineingeschnuppert hat, beschließt sie selbst Polizistin zu werden. Doch zuvor muss sie noch einige Jahre die Schulbank drücken.
Als sie einen Mitschüler beim Drogendealen erwischt, beginnt sie mit Nachforschungen und gerät nach kurzer Zeit in größte Schwierigkeiten. Als sie sich während ihrer Ermittlungen im Drogenmilieu auch noch Hals über Kopf verliebt, fangen ihre Probleme erst an …
Auftakt einer Krimiserie um die schöne Indianerin Rawanni, die immer bis zum Schluss an das Gute in jedem Menschen glaubt und die geborene Ermittlerin ist. Doch ihr Leben entpuppt sich als Drahtseilakt …

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Während Rawanni die Straße hinunterging, begleiteten sie neugierige Blicke. Vor einer kleinen Holzhütte entdeckte sie einen alten weißhaarigen Indianer, dessen Gesicht von tiefen Falten übersät war und dem Grand Canyon glich. Er döste in einem klapprigen Schaukelstuhl auf der Veranda, nahm sie aber sofort mit einem wachen Blick wahr, als sie auf ihn zu trat.

„Guten Tag“, begrüßte sie ihn in ihrer Muttersprache.

Er nickte wortlos und schaukelte weiter, ohne sie aus den Augen zu lassen. Seine hageren Finger ruhten auf den verblichenen Armlehnen des Holzstuhles, die langen dünnen Haare wehten wie Spinnweben leicht im Wind und verliehen ihm etwas Geisterhaftes.

„Ich suche jemanden, der mich in eine Stadt der Weißen bringen kann.“

Er hörte auf zu schaukeln. „Bist du nicht die kleine Rawanni?“

„Ja. Großvater ist zu seinen Ahnen gegangen.“

Er schaukelte weiter und musterte sie wieder wortlos, ohne dass sich in seinem Gesicht eine Regung zeigte. Sie sagte ebenfalls nichts. Der knarrende Stuhl und die Fliegen verursachten die einzigen Geräusche. Nach einer Weile erhob er sich mit einer Behändigkeit, die sein Alter nicht vermuten ließ.

„Komm“, sagte er nur kurz und schritt hinter die Hütte.

Ein alter verbeulter Pick-up voller Rostflecke parkte in der heißen Mittagssonne. Von seiner ursprünglichen Farbe war nichts mehr zu erkennen, mehrere Schichten verschiedener Farbtöne bedeckten den ersten Lackanstrich. Der alte Mann setzte sich hinters Lenkrad und startete den Motor, der erst nach mehreren Versuchen spuckend und stotternd ansprang. Rawanni öffnete unsicher die Beifahrertür, die quietschend und blechern zur Seite schwang, und nahm auf dem durchgesessenen heißen Ledersitz Platz.

Der Alte sagte während der Fahrt nichts und auch Rawanni schwieg. Die Straße, eine ausgefahrene Lehmpiste, erlaubte keine hohen Geschwindigkeiten, die das Fahrzeug sicherlich auch nicht überstanden hätte. Abgesehen davon saß Rawanni das erste Mal in einem Auto und die Fahrt erschien ihr viel zu schnell, was wohl auch die Ursache für das nervöse Magenflattern war, das sich verstärkte, als sie auf eine asphaltierte Straße einbogen und noch schneller fuhren. Ihre Hände krampften sich angstvoll um die Tasche auf ihrem Schoß.

Nach drei Meilen erreichten sie den Highway, der nach Riverton führte, dem größten Ort des Reservates, der allerdings zu achtzig Prozent von Weißen bewohnt wurde — auch eine Folge der Regierungsentscheidung, Teile der Reservation 1906 für die Besiedelung durch Weiße freizugeben.

Der Alte hielt den Wagen am Straßenrand an. Erschrocken, aber auch fasziniert, starrte Rawanni dem Fahrzeug nach, das in diesem Moment an ihnen vorbeischoss.

Der Alte schmunzelte. „Weiter fahre ich nicht. Von hier aus nimmt dich sicher jemand anderes mit.“

Rawanni nickte dankend und stieg aus, dann wendete der Alte und fuhr zurück. Sie beobachtete in der Ferne die in der Sonne blinkenden Fahrzeuge, die wie eine sich windende riesige Schlange näher kamen und dann in größeren Abständen an ihr vorbeirauschten. Der Windzug wirbelte ihre langen Haare wie in einem Sturm heftig durcheinander. Die Fahrer schienen unerbittlich der Zeit nachzujagen und keinen Blick für die Schönheit der vorüberfliegenden Landschaft zu haben.

Alles war so neu. Ihr Großvater hatte nur während der Schulzeit das Reservat verlassen … verlassen müssen, denn nachdem viele seiner Stammesbrüder in der Welt der Weißen gescheitert waren, fühlte er kein Bedürfnis ihnen zu folgen, und so hatte er ihr nicht allzu viel von dieser Welt erzählen können. Die riesigen Trucks erschienen ihr wie unheimliche Ungetüme. Sie wich jedes Mal angstvoll zurück, wenn wieder einer an ihr vorbeidonnerte.

Plötzlich hielt solch ein Ungetüm am Rand auf der gegenüberliegenden Straßenseite an. Ein bärtiger Mann beugte sich aus dem Fenster. „Na, willst du mitfahren?“, fragte er und nahm die Sonnenbrille ab. Rawanni starrte den Mann nur wortlos an. „Wohin willst du denn?“, fragte er weiter.

„Ich weiß nicht“, antwortete sie zögernd und presste ihre Tasche fest an die Brust, als ob sie dahinter Schutz suchen wollte. Sie taxierte den Mann, den sie auf etwa vierzig schätzte. Er trug ein verschwitztes Unterhemd, das den Blick auf eine behaarte Brust und die kräftigen Muskeln freigab. Sein Gesicht wirkte freundlich und seine klaren Augen blickten sie ohne Hinterlist an. Ihr Großvater hatte ihr eingeschärft, sich vor manchen Männern in Acht zu nehmen. Sie konnten zudringlich werden und ihr Leid zufügen.

„Wenn du mit willst“, schlug er vor und zeigte ein leichtes Lächeln, „dann steig ein. Ich fahre nach Denver.“

Sie überlegte kurz. Er machte eigentlich einen vertrauenswürdigen Eindruck. „Klingt gut“, gab sie sich schließlich einverstanden, obwohl sie nicht wusste, wo Denver lag. Mutig überquerte sie die Straße und ging um das Ungetüm herum.

Er reckte sich zur Beifahrertür, um sie zu öffnen. Mit einem Schwung hievte sie sich von der Trittstufe auf den hohen Sitz hinauf.

„Ich heiße Harry“, stellte er sich vor, nachdem er die achtzehn Räder seines Vierzigtonners wieder in Gang gesetzt hatte.

„Mein Name ist Rawanni“, erwiderte sie beunruhigt und starrte angstvoll auf die Straße, die immer schneller unter ihr verschwand, während der Motor gleichmäßig brummte.

„Du brauchst keine Angst zu haben“, versuchte er sie zu beruhigen, als er ihre weit aufgerissenen Augen bemerkte. Ihre Finger krampften sich um das Polster des Sitzes. „Du bist wohl noch nicht oft mit einem Wagen oder so einem Truck gefahren?“

Sie schüttelte den Kopf, denn ihre Zunge klebte trocken am Gaumen und ließ ihre Stimme verstummen. Um nicht ständig auf diese fliegende Straße sehen zu müssen, wandte sie ihren Blick auf das Armaturenbrett, auf dem zwischen zahlreichen Papieren einige Stofftiere lagen. An der Frontscheibe schaukelten Wimpel und die unterschiedlichsten Andenken; beim Lenkrad leuchteten verschiedenartige Anzeigen. Hinter den Vordersitzen befand sich eine Schlafmöglichkeit und neben einem kleinen Kühlschrank und einer Kochgelegenheit waren mehrere Staufächer und sogar ein Fernseher, wie er auf ihre Frage hin erklärte — doch sie wusste nicht, was das war.

„Ich bin fast jeden Tag unterwegs“, erklärte er weiter, „und übernachte meistens im Wagen. „Bist du aus dem Reservat?“

„Ja“, antwortete sie knapp.

„Bist du von zu Hause ausgerissen?“

„Nein.“

Er zog eine Augenbraue hoch und sah sie von der Seite an. „Du redest wohl nicht viel?“

„Nein.“ Sie sah ihn ebenfalls an. „Sollte ich das denn?“

Er lächelte. „Nein, du brauchst nicht zu reden, aber weißt du, es ist manchmal ganz angenehm, wenn ich mich auf den langen Strecken mit jemandem unterhalten kann.“

Eine Weile schwieg Harry. Dieses Mädchen war ihm ein Rätsel. Sie war noch jung und bereits außergewöhnlich schön. Ihre glatten, blauschwarz schimmernden Haare, die bis zu den Hüften reichten, ihre tiefdunklen Augen über den hohen Wangenknochen und diese sinnlichen Lippen konnten das Blut eines Mannes schon in Wallung bringen. Er spürte ihre ungeheure Ausstrahlung. Was wollte sie allein in einer großen Stadt? Mit ihrem Aussehen war sie doch Freiwild für manche Männer. „Bist du schon einmal in einer Großstadt gewesen?“, fragte er schließlich.

„Wie groß ist eine Großstadt?“

Er lachte über ihre Unwissenheit. „Dort gibt es sehr viele Häuser und Millionen von Menschen.“

„Ich habe das Reservat noch nie verlassen und solche Städte gibt es bei uns nicht.“

„Verstehe. Und was willst du dann in der Stadt machen?“

„Mich umsehen und dort vielleicht wohnen.“

„Hast du etwas gelernt?“

„Was gelernt?“

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