Manuela Martini - Höllentrip

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Shane O'Connors dritter Fall. Mitten auf einer einsamen Straße im Outback steht ein Junge. Allein, stumm, erinnerungslos. Die Kunsttherapeutin Joanna versucht, ihm seine Erinnerung wiederzugeben. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den rätselhaften Buchstaben und Bildern, die er malt? Bald kommt sie einem grausamen Verbrechen auf die Spur. – Zur gleichen Zeit brechen zwei französische Touristinnen auf eine abgelegene Farm ins Outback auf, nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich begeben. Können Detective Shane O'Connor und seine Partnerin Tamara Thompson die jungen Frauen noch retten? Und welche Verbindung besteht zwischen den beiden Fällen?

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„Wir haben keine“, unterbrach Becky seine Gedanken und legte das Besteck auf ihren leeren Teller. Es hätte keine besondere Beobachtungsgabe gebraucht, um aus ihrer Äußerung einen traurigen Ton herauszuhören. Kaum war der Satz ausgesprochen, stand Herb auf und trug die leere Fleischplatte und ihre beiden Teller in die Küche. Shane fiel auf, dass er noch nicht einmal die Hälfte des Steaks gegessen hatte.

Becky warf Shane ein schnelles Lächeln zu.

„Aber man kann ja nicht alles haben, nicht wahr?“

Sie hatten einen verminten Weg betreten und Shane war erleichtert als sich Becky in die Küche zurückzog und er mit Herb auf der kleinen mit Fliegennetz geschützten Veranda saß.

„Hier ist schon mal eine Frau verschwunden“, erzählte Herb, nahm einen Schluck aus einer weiteren Bierflasche und sah hinauf in den schwarzen Nachthimmel, in dem Millionen Sterne glitzerten. „Sie war auf der Durchreise, ihre Spur verliert sich hier. War letztes Jahr, ungefähr dieselbe Zeit.“

Die Zikaden waren lauter geworden. Shane hörte ein Auto auf der anderen Seite des Hauses vorbeifahren.

„Wir haben den Fall nicht aufgeklärt. Haben irgendwann gehofft, dass die Frau einfach ihre Identität geändert und ein neues Leben angefangen hat. Ich erinnere mich noch genau an ihren Namen.“ Herb blickte versonnen durch das Fliegengitter in den Garten, auf dem das Licht aus dem Haus ein graues Rechteck warf.

Shane blieb noch eine Weile, dann verabschiedete er sich. Als Becky Shane zur Tür brachte glaubte er in ihren Augen einen Anflug von Resignation zu erkennen. Sie stand im erleuchteten Rahmen der Tür und winkte ihm nach.

Das Motel lag nur wenige Straßen weiter, den Weg hatte Herb ihm erklärt. Er ging an vergessenen Vorgärten vorbei, an Häusern, in denen Fernseher wechselnde Lichter an die Zimmerwände warfen, Stimmen und Musik aus geöffneten Fenstern drangen. Die Zikaden waren unermüdlich, nur die Moskitos hatten sich schon zur Ruhe begeben.

Kaum zwanzig Minuten später stand er vor dem Motel, einem Flachbau mit beleuchteten, nummerierten Türen, vor denen Autos parkten. Aus seiner Hosentasche zog er den Schlüssel, den Herb ihm bereits im Büro gegeben hatte. Sein persönliches Gepäck hatte Tamara im Auto mitgenommen. Er bemerkte den Dienstwagen vor der Nummer sieben, und blickte auf den Schlüsselanhänger in seiner Hand. Nummer acht. Er schloss die Tür auf. Die Klimaanlage hatte eine angenehme Kühle geschaffen. Bevor er sich hinlegte, schaltete er sie aus. Das Stottern und Gurgeln erstarb. Als er die Augen schloss, befand er sich wieder in dem Wäldchen vor der Grube, in dem die Tote lag. Das Loch in der Schläfe, das blonde Haar, alles sah er wieder deutlich vor sich. Der Mord war schon vor Tagen geschehen, hatte Eliza gesagt. Der Mörder hatte vielleicht gerade begonnen, sich in Sicherheit zu wiegen. Shane drehte sich auf den Bauch und versuchte zu schlafen. Doch eisblaue und silberfarbene Augen verfolgten ihn.

Kapitel 6

Shanes Nacht wurde miserabel. Moskitos, die durch eine undichte Stelle im Fliegennetzfenster eingedrungen sein mussten, quälten ihn. Als er in der Nacht plötzlich hellwach wurde, blätterte er in der letzten Ausgabe des Australien Police Journal, das er sich mitgebracht hatte. Mitten in einem Artikel über einen zwanzigjährigen Junkie, der seinen Freund ermordete und zerstückelte, fielen ihm dann irgendwann die Augen zu.

Müde schleppte er sich am Morgen zu Fuß ins Büro, der Dienstwagen vor der Nummer sieben war schon verschwunden, als er in den noch kühlen Morgen hinausgetreten war. Tamara saß bereits am Schreibtisch und gähnte.

„Ich hab sicher nicht mehr als eine Stunde geschlafen“, sagte sie, „kann mich so schwer an fremde Betten gewöhnen.“

Shane brachte nur ein Nicken zustande und bemerkte gerade noch, dass er zu lange auf ihren Busen starrte, der sich unter ihrer engen Bluse abzeichnete. Rasch verzog er sich auf seinen Platz.

Detective Constable Miller, eine dieser attraktiven, patenten Frauen, die stets für gute Laune und Essen sorgten, hatte Kaffee gekocht, weil der von der Sekretärin abscheulich schmeckte, wie sie behauptete, und ein paar Sandwichs mitgebracht.

Das Missing Persons Bureau hatte eine Liste geschickt, mit elf Namen und den zugehörigen Fotos von weiblichen Personen zwischen fünfzehn und vierzig, die innerhalb der vergangenen Woche in Australien als vermisst gemeldet worden waren. Zwei von ihnen, Melissa Rule und Jessica Wheeler, ähnelten auf den ersten Blick der Toten. Beide wohnten in New South Wales. Viele hundert Kilometer von Chinchilla entfernt. Von Dr. Eliza Lee war ebenfalls eine Nachricht eingetroffen. Die Tote trug eine eingehängte Zahnprothese der oberen vier Schneidezähne mit metallenem Gaumenstück. Eine nicht sehr alltägliche Arbeit. Jeder Zahnarzt würde sich daran erinnern. Alle weiteren Ergebnisse würde sie hoffentlich bis heute Abend mitteilen können, schrieb sie.

Shane vertiefte sich noch einmal in die Angaben auf der Vermisstenliste. Sie würden also ganz von vorne anfangen müssen: das Bild der Toten herumzeigen, Zahnärzte befragen...

Er überlegte kurz, ob er jetzt Pam anrufen solle. Acht Uhr am Sonntag – wie konnte er nur auf so einen Gedanken kommen? Kim und Pam schliefen mindestens bis neun und auch wenn heute Montag wäre, könnte er sich den Anruf ersparen. Dann war Pam in der Schule und Kim machte sich gerade auf den Weg zu ihrem Job in diesem Verwaltungsbüro. Warum nur wollte sie wieder heiraten?, fragte er sich. Er fühlte, wie die Frustration in ihm aufstieg - und verletzte Eitelkeit, Neid. Weil sie es geschafft hatte, ihrem Leben einen neuen Fixpunkt zu geben. Er hingegen verlor seinen Fixpunkt immer weiter aus den Augen. Nein, eigentlich hatte er schon lange keinen mehr.

„Shane!“ Tamaras Stimme riss ihn aus seinen Grübeleien. „Wir haben einen Hinweis!“

Kapitel 7

Alice Monroes immenser Oberkörper war in ein rosafarbenes unförmiges T-Shirt verpackt. Lockenwickler spickten ihren Kopf. Sie hielt die Zeitung mit dem Phantombild in den Händen, das eine gesichtslose Frau mit rotgebatiktem T-Shirt und Jeansrock zeigte. Shane schätzte Alice Monroes Alter auf irgendetwas zwischen fünfzig und siebzig.

„Keine Frage! Das ist sie! Bert!“, rief sie schrill, hinter ihrem Tresen stehend, auf dem sich zwischen Kaugummibehältern und Ständern mit Postkarten und Schlüsselanhängern Zeitschriften stapelten. Ein kleiner Mann um die Siebzig mit hängenden Schultern, rundem Rücken und großer Brille schlurfte aus dem Hinterzimmer des Ladens heran.

„Was zum Teufel schreist du so?“ krächzte er.

„Bert, die Polizei ist hier! Und die Tote ist Romaine!“ Ihr teigiges Gesicht wabbelte. Ohne Gruß nahm er ihr die Zeitung aus der Hand, hob seine Brille ein wenig hoch und kniff angestrengt die Augen zusammen.

„Da ist doch gar kein Gesicht drauf!“, brummte er verärgert.

„Aber die Kleidung und die Haare!“, meinte Alice, „Bert!“

Irgendetwas Unverständliches murmelnd legte er die Zeitung auf die Theke, zuckte die Schultern und ließ die Brille wieder auf den Nasenrücken zurückfallen.

„Ohne Gesicht weiß ich nicht, wer das ist.“ Er schüttelte den Kopf. „Solche Kleider kann jede anhaben.“ Er warf einen kurzen Blick auf Alice: „du besser nicht.“

„Elender Hund!“ knurrte sie. Wortlos schlurfte er wieder ins Hinterzimmer zurück.

„Ich bin mir sicher!“, sagte sie aufgeregt nickend zu Shane und Tamara, „sie hat hier meistens ihre Zigaretten gekauft. Marlboro Lights. Vier bis fünf Schachteln die Woche. Und manchmal auch die Women’s Weekly .“

„Danke.“ Shane steckte das Bild wieder ein.

„Mein Gott!“ Sie schlug die Hand vor den Mund. „Sie war wirklich die ganze letzte Woche nicht da!“

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