Manuela Martini - Höllentrip

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Shane O'Connors dritter Fall. Mitten auf einer einsamen Straße im Outback steht ein Junge. Allein, stumm, erinnerungslos. Die Kunsttherapeutin Joanna versucht, ihm seine Erinnerung wiederzugeben. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den rätselhaften Buchstaben und Bildern, die er malt? Bald kommt sie einem grausamen Verbrechen auf die Spur. – Zur gleichen Zeit brechen zwei französische Touristinnen auf eine abgelegene Farm ins Outback auf, nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich begeben. Können Detective Shane O'Connor und seine Partnerin Tamara Thompson die jungen Frauen noch retten? Und welche Verbindung besteht zwischen den beiden Fällen?

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Joanna fuhr durch die Straßen der City hinunter zum Fluss, fand trotz des Samstags einen Parkplatz und ging hinunter zum Riverside Quai. Ein paar Minuten Aufschub, dachte sie, bevor sie nach Hause fahren würde. Es roch wunderbar nach Moos und Fluss, und von den Cafés am Fuße der hohen Apartmenthäuser mit ihren spiegelnden Glasfassaden drangen Stimmen und Musik. Sie sah hinauf in die weißen Wolken. Möwen kreisten. Der Wind wellte die Oberfläche des Wassers auf der Wasservögel sich treiben ließen. Eine Weile stand sie so da, und spürte, wie all das sie durchdrang, wieder stärkte und ruhiger machte. Dann stieg sie die Stufen zum hölzernen Quai hinunter und schlug die Richtung flussabwärts ein.

Als sie gestern Abend spät nach Hause gekommen war, hatte Marc auf dem Sofa gelegen, fern gesehen und mit glasigen Augen aufgeblickt als sie hereingekommen war.

„Ohne dich läuft’s wohl nicht!“, hatte er gesagt. „Andere gehen um diese Zeit aus.“ Sie war wortlos ins Bad gegangen. Er hatte sich in den letzten Monaten verändert, interessierte sich nicht mehr für ihre Arbeit, im Gegenteil, er warf ihr vor, zu viel zu arbeiten. Auf ihre Frage hin, ob er Ärger im Büro habe, winkte er immer nur ab. Natürlich dachte sie an eine Affäre. Aber schließlich hatte sie dann doch nicht den Mut gehabt, ihn direkt zu fragen.

Sie bemerkte, dass sie schon fast an der Victoria-Bridge angekommen war. An ihrer rechten Ferse brannte eine Blase. Sie wünschte sich, Joggingschuhe angezogen zu haben und kehrte um. Als sie an einer Ampel auf Grün wartete, donnerte ein Lastwagen vorbei, und sie stellte sich vor, wie der Junge mitten auf der Straße gestanden hatte. Woher war er gekommen? Und wer wollte ihn holen?

Kapitel 4

Jane Denham hatte Recht: Die Kneipe Hotel Chinchilla sah genauso aus wie tausend andere im Land. Ein mehrstöckiges Eckhaus mit einem langen Balkon. Tamara parkte den Wagen vor dem Eingang, zwischen zwei Pritschenwagen. An die Hitze hatte Shane sich fast schon gewöhnt, aber nicht an die schwarzen Fliegen, die sich sofort auf ihn und Tamara stürzten als sie ausstiegen. Eine drückende Stille lag über Chinchilla. Selbst den Vögeln schien es zu heiß zu sein.

„Ich hasse diese Kneipen“, seufzte Tamara und folgte ihm.

Er stieß die Schwingtür auf. Wohltuende Kühle umfing ihn. Bunte Spielautomatenlichter zuckten, an der schummrig erhellten Bar lehnten zwei verschwitzte Männer. Ihre Hüte mit den Schmutzrändern hatten sie nicht abgesetzt, weil sie schon Bestandteil ihres Körpers geworden waren. Unter ihren Shorts kamen haarige Beine zum Vorschein, die in verkrusteten Boots steckten. Das Gespräch verstummte und ihre Blicke wurden neugierig.

„Homicide Squad.“ Shane zückte seinen Ausweis. „Junge Frau, um die Zwanzig, kurzer Jeansrock, rotgebatiktes T-Shirt. Kennt hier jemand so eine Frau?“

„Meinen Sie die Tote?“, fragte der Kleinere von den beiden.

„Genau die!“ schaltete sich Tamara ein ohne den Anflug eines Lächelns.

„Nanana!“ Aus dem Mund des Anderen funkelte ein Goldzahn.

„Wir haben bei der Toten das Papier von einem Zucker gefunden. Darauf stand Hotel Chinchilla “, übernahm Shane, warf Tamara einen Blick zu, deren Gesichtsausdruck und Haltung nicht verbargen, dass sie die Männer widerlich fand. Er wollte auf jeden Fall eine Eskalation vermeiden. Der Wirt, ein massiger Kerl, mit einem Bauch, der sich über die Gürtelschnalle wölbte, zeigte auf eine Blechdose am Ende der Theke.

„Kann jeder mitnehmen.“

„Gib’ mir noch ein Bier“, sagte der Kleine und wendete sich gelangweilt ab.

„Kennen Sie Barry Denham?“, fragte Shane. Er hatte nicht die Absicht, sich provozieren zu lassen.

Die Männer antworteten nicht. Nur die Lichter der Spielautomaten zuckten und hinter der Küchentür zischte Fett.

„Er ist ein verdammt guter Polocrosse-Spieler.“ Der Wirt sah Shane provozierend direkt in die Augen.

„Das hab’ ich schon gehört. Und was kann er sonst noch alles?“

Der Wirt stellte das Bier auf die Theke.

„Was hat Denham damit zu tun? Sie wissen doch noch nicht mal, wer die Tote überhaupt ist, hab’ ich Recht?“ Seine kleinen Augen funkelten.

„Genau!“, fuhr Tamara auf, „und deshalb fragen wir euch! Das klingt verständlich, oder?“

„Wir kommen wieder“, sagte Shane rasch und warf Tamara einen Blick zu, den sie zum Glück verstand und ihm daraufhin wortlos folgte.

„Es ist jedes Mal dasselbe in solchen Kneipen“, sagte Tamara wütend und ließ den Motor aufheulen. „Diese Typen sind einfach widerlich! Wir sollten sie mal stundenlang verhören, da möchte ich mal sehen, wie....“, sie brach ab und sah ihn an, „warum sagst du nichts?“

Er winkte müde ab.

„Wenn die Typen mauern, wird alles noch schwieriger.“

Eine Fliege brummte an der Scheibe. Ein Lieferwagen fuhr vorbei. Ein Hund überquerte die Straße. Shane hatte das Gefühl, festzustecken. In der Zeit. In seinem Leben. Und jetzt auch noch hier im Busch.

„Und jetzt?“, hörte er Tamara fragen.

Er deutete nach hinten, zum Kofferraum, in dem Computer, Fax, Scanner und Telefone verstaut waren. Das hieß: auf zum Revier und sich häuslich einrichten, Berichte schreiben – und einen wahrscheinlich schlechten Kaffee trinken.

„Ich könnte jetzt einen Kuchen vertragen. Einen gigantischen Schokoladenkuchen mit einem Sahneberg!“, sagte Tamara.

Er lachte auf. Meistens zählte sie pedantisch ihre Kalorien, ernährte sich vegetarisch, predigte die Wichtigkeit von gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung. Tamara stieß einen Seufzer aus und fuhr los.

Detective Herb Kennedy half ihnen, das Equipment hineinzutragen und es in einem engen, muffigen Raum am Ende des langen Korridors der Polizeistation zu installieren. Als wären die Geräte nicht schwerer als leere Kartons trug er sie aus dem Wagen und stellte sie bedächtig ab.

Die Schreibtische in ihrem Büro waren abgeschrammt und die Sessel klapprig. Immerhin aber gab es zwei Fenster und eine Kaffeemaschine. Shane erinnerte sich an schäbigere Büros. Herb hatte ihnen in einem einfachen Motel Zimmer zum Übernachten reserviert. Als alles seinen Platz hatte und auch funktionierte, war es fast halb neun. Die Anfrage an das Missing Persons Bureau lief, und die Beschreibung der Toten hatten sie an die Medien gegeben.

„Wollen Sie und Tamara nicht noch auf ein Barbecue zu mir und meiner Frau rüberkommen?“ fragte Herb Kennedy fast schüchtern.

„Sorry, Herb“, sagte Tamara und blickte von ihrer Schreibarbeit auf, „aber ich muss noch diesen SITREP hier schreiben.“

Shane sagte zu. Er hatte keine Lust, jetzt in ein fremdes Motelzimmer zu gehen. Herb lächelte erfreut und Shane wusste, im Busch war jede Abwechslung willkommen.

Kapitel 5

Um kurz vor neun stieg Shane in Herbs hellblauen Commodore, in dem es nach Schuhcreme roch. Herb tätschelte das Armaturenbrett, „Ich hab was übrig für alte Autos. Weiß nicht mehr, wie viele Stunden ich schon drunter gelegen hab’. Wie gefällt Ihnen die Lackierung?“

„Gut“, antwortete Shane und erinnerte sich an das Hellblau.

„Ich finde, man braucht ein Hobby. Haben Sie auch ein Hobby, Shane?“

Shane überlegte. Nein, beim besten Willen fiel ihm nichts ein. Vielleicht Musik hören, aber das kein Hobby. Er schüttelte den Kopf.

„Hab irgendwie nie Zeit dazu.“

Herb lachte. In einer Seitenstraße, in der sich einfache Häuser dicht aneinander reihten, bog Herb auf den Rasen eines Flachbaus und rollte mit abgestelltem Motor bis vor einen dürren Busch. Dort zog er die Handbremse.

Kaum waren sie ausgestiegen wurde die Haustür aufgerissen und eine Gestalt hob sich vor dem erleuchteten Flur ab.

„Becky“, rief Herb, „ich hab jemanden mitgebracht.“ Er nahm mit einem Schritt die drei Stufen zur Tür und gab Becky einen Kuss.

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