Monique Dée - Stoffwechsel

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Die vier Freundinnen Carolin, Florence, Bernadette und Inga begleiten einander seit ihrer Studienzeit durchs Leben. Jetzt sind sie in der Mitte des Lebens angekommen und mit den Schwierigkeiten konfrontiert, die dieses Alter so mit sich bringt: Frau kriegt einen Bauch, wo vorher rein gar nichts war, schlittert unverhofft in eine Lebenskrise oder will endlich den Partner finden, der sich bisher noch nicht blicken ließ. Sie brauchen einander und sind füreinander da, fangen einander auf, wenn nötig und lachen mit- oder übereinander. Und so bewältigen sie ihre Herausforderungen: Inga findet ihren Vater, der sie als Kind verlassen hat. Bernadette überwindet ihre Ängste beim Auszug ihrer Kinder und gewinnt eine neue Perspektive. Florence findet sich selbst wieder und Carolin nach einer Erkundung der absurden Welt der blind dates endlich die Liebe.

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„Ja, sowas wünsche ich mir auch schon ganz lange“, seufzte Carolin.

„Aber das können wir doch machen“, schlug Bernadette mit eifriger Stimme vor. „Abwechselnd, jeden Morgen eine andere von uns. Auf die Weise kommen wir jede zu einer Tasse Kaffee ans Bett in dreiviertel der Zeit.“

Bernadette lächelte in die Runde. Sie strahlte dabei so viel Fürsorge und Wärme aus, dass den anderen auch ganz warm wurde. Bernadette war eindeutig die mütterliche Figur in ihrer Runde, obwohl Inga ja auch zwei Kinder hatte. Aber Inga lag das Gluckenhafte nicht, während man bei Bernadette sogar gern unter die Federn schlüpfte.

„Was kochen wir eigentlich? Sollen wir was schnippeln?“ fragte Florence.

„Hm. Diese Aubergine bitte und die Zucchini und diese Tomaten und die Paprika. Und die Zwiebeln.“

Inga verteilte Brettchen, Messer und Gemüse.

„Und Knoblauch. Den verarzte ich. Carolin, kannst du dich um den Reis kümmern, bitte? Und machst du auch eine Flasche Rotwein auf?“

In der nächsten Viertelstunde waren alle einträchtig damit beschäftigt, das Gemüse zu putzen und zu zerlegen, in mundgerechte Stückchen, die man schnell schmoren konnte. Inga stand am Kochtopf und nahm die Brettchen in der angemessenen Reihenfolge entgegen. Sie schwang den Kochlöffel und deutete mit ihrem linken Zeigefinger hinter sich.

„Die großen flachen Teller sind unten in dem Schrank links neben der Tür. Das Besteck in der Schublade im Tisch. Und Servietten findet ihr in der rechten Schublade im Schrank.“

Florence angelte die Teller aus dem Schrank, Bernadette sorgte für die Verteilung. Carolin rührte den Reis um. Eine weitere Viertelstunde später saßen sie fast alle wieder auf ihren Plätzen. Inga warf zu guter Letzt noch ein paar hauchdünne Rinderfilets in die Pfanne und verteilte sie medium gebrutzelt reihum.

„Hm, welch ein Duft“, lobte Carolin. „Und welch ein Aroma…“

„Auf unser gemütliches Zusammensein an einem Tisch freu ich mich seit Monaten“, gestand Bernadette.

„Wie geht´s deinen Kindern?“ frage Florence.

„Also Johann ist in Peking. Er studiert da jetzt seit Anfang September. Das heißt, die ersten vier Wochen hatte er einen Intensivkurs in Mandarin und dann fing erst das eigentliche Studium an….“

Bernadette holte weit aus bei ihrem Lieblingsthema, und so ging der Rest des Abends dahin mit Erzählungen über ihre einzelnen Sprösslinge. Als sie in der frühen Kindheit angekommen war, fiel Inga mit einer Anekdote über ihren Sohn Mattis ein. Florence und Carolin blieb nichts Anderes übrig, als andächtig zu lauschen und ab und zu durch interessierte Detailfragen den Redefluss der beiden zu befeuern. Was ihnen nicht schwerfiel.

Inga war am nächsten Morgen als erste auf den Beinen und nahm Bernadettes Anregung auf, die anderen mit einem Kaffee ans Bett zu beglücken.

„Wow, du verwöhnst uns. Was für eine super Idee Bernie da hatte“, seufzte Florence wohlig. Bernadette genoss den ungewohnten Luxus leise vor sich hin und sprang dann schnell unter die Dusche. Sie verloren keine Zeit mit einem langen Frühstück. Vor einigen Jahren waren sie schon mal im nördlichen Dänemark gewesen und erinnerten sich alle noch gut daran, wie die Fahrt sich zuletzt hinzog. Bernadette verstaute das Gepäck im Auto, als Familienmutter war sie am geübtesten darin, den Platz optimal auszunutzen. Inga übernahm die erste Teilstrecke und fuhr auf dem kürzesten Weg auf die A7 in den Norden, sie kannte sich in Hamburg ja bestens aus. Nach gut zwei Stunden waren sie an der dänischen Grenze, Inga tauschte mit Carolin, nach weiteren zwei Stunden hatten sie alle Kaffeedurst.

„Ich muss mal Pipi“, lachte Florence. „Sagen das die Kinder nicht schon nach einer halben Stunde? Bei uns war das früher immer so.“

„Bei uns auch“, brummelte Carolin, die gerade ein Nickerchen gemacht hatte und sich mühsam wieder aufrappelte. Sie zogen vorsorglich ihre Jacken an für den kurzen Weg in das dänische Rasthaus.

„Warum ist alles sofort so gemütlich, kaum, dass man die dänische Grenze überquert hat?“ fragte sie vorwurfsvoll. „Wieso ist das bei uns nicht so? Hier ist alles funktional und gleichzeitig absolut ästhetisch.“

„Damit dürftest du das Geheimnis des dänischen Designs in zwei Sätzen zusammengefasst haben“, konstatierte Florence. „Genauso ist es. Egal, ob du einen Sessel nimmst oder eine Uhr… die Dänen sind einfach Meister darin.“

„Die ham´s drauf“, bestätigte Inga mit lauter Stimme. „Deshalb mieten wir auch so gerne ihre Häuser im Winter, weil sie einfach eine Augenweide sind. Nichts beleidigt die Augen, nichts fällt komplett aus dem geschmacklichen Rahmen… Stell´ dir mal vor, Engländer hätten das Gleiche eingerichtet. Könntest du vergessen. Aber die Dänen…“

„Na, ob ich diese Stereotypen so stehenlassen kann“, lachte Florence. „Wie kommst du eigentlich darauf, dass die Engländer keinen Sinn für Ästhetik haben?“

„Eine Nation, die Teppiche in Arztpraxen verlegt? Da gibt´s doch überhaupt keinen Zweifel. Ich habe zwei Semester in London studiert, da kriegte ich regelmäßig das Gruseln. Und so wie Else aussieht, bestätigt das meine These noch.“

„Else?“ Florence war nicht im Bilde.

„Die Queen. Oder findest du ihre Hüte etwa le dernier cri ?“

Florence antwortete nicht, sie war damit beschäftigt, die Tür des Cafés dem heftigen Wind zum Trotz zu öffnen. Sie ließ allen anderen den Vortritt und fand sie dann vor der Kuchentheke wieder. Auch in dieser Hinsicht hatten die Dänen mehr zu bieten, als ihre deutschen Äquivalente.

„Sag ich´s nicht. Das ist Essensdesign. Ein Lebenskonzept.“

Inga griff zur Kuchenzange, angelte sich einen Dessertteller und platzierte ein Himbeertörtchen in die Mitte. Sie grinste vor Zufriedenheit von einem Ohr zum anderen. An einem runden Tisch in der Ecke zwischen zwei großen Fenstern mit bauschigen weißen Vorhängen fanden sich alle wieder zusammen.

„Sag´ ich´s nicht“, wiederholte Inga mit großer Geste und deutete auf ihre Umgebung. „Das könnte doch so wie es ist bei ‚Schöner Wohnen‘ einziehen. Und das hier ist eine Autobahnraststätte. Nicht etwa ein Möbelhaus.“

Sie lächelte mit Besitzerstolz in ihrer Miene, als wäre das alles ihr´s.

„Und der Kuchen ist ebenso wohlgelungen“, pflichtete Florence ihr bei. Sie hatte auch ein Törtchen, das aus drei Stockwerken bestand, mit drei Cremes, jede eine Schattierung dunkelroter als die andere, mit einem Ensemble aus einer hauchzarten Waffel und kunstvoll drapierten Johannisbeeren obenauf.

„Ja, man könnte gleich drei nehmen, so verlockend sind sie----“

Inga brach ab und glotzte tonlos auf Bernadettes Teller.

„Man hat drei genommen. Du hast aber einen guten Appetit!“

Bernadette glaubte eine Spur von Vorwurf aus Ingas Bemerkung herauszuhören und rechtfertigte sich sofort.

„Ich hab´ so´n Hunger. Und die sind doch einfach unwiderstehlich. Obwohl ich ja eigentlich abnehmen will in diesem Urlaub…“

Sie sah schuldbewusst an sich herunter und ihr Blick blieb auf der leichten Wölbung ihres Bauchansatzes hängen.

„Du willst was?“

Inga fragte geradezu inquisitorisch. Bernadette blickte noch schuldbewusster.

„Ja, ich hab´ fünf Kilo zugenommen in letzter Zeit. Das kann doch so nicht weitergehen. Und da dachte ich, der Urlaub ist eine gute Gelegenheit, ich bin raus aus dem Familienbetrieb und kann mir ein paar extra Mahlzeiten kochen. Kalorienarm.“

Letzteres kam mit ganz leiser, unsicherer Stimme.

„Und die willst du dann essen, während wir direkt neben dir unsere französischen Menüs schmausen?“

Inga sah sie mit gerunzelter Stirn fragend an und gab sich dann selbst die Antwort.

„Dänemark ist ein freies Land. Ich habe vor, mich der Völlerei zu ergeben. Schmachten tu ich schon im Alltag genug. Wo die Kinder weg sind, koche ich ja nicht mehr regelmäßig. Die Aussicht auf unsere Gelage hier hält mich seit Monaten aufrecht. Da wird keine Waage und keine Frauenfachzeitschrift was dran ändern.“

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