Hannes Wildecker - Niemand schweigt für immer

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Der Fund eines Skeletts im Forstenauer Hochmoor bringt die Ermittler
Overbeck und Leni auf den Plan, denn der Schädel des Toten weist
erhebliche Verletzungen auf.
Als sich herausstellt, dass es sich bei dem Toten um einen ehemaligen
Lehrer aus der Gemeinde handelt, der vor 60 Jahren spurlos verschwunden
war, strömt den Ermittlern Ablehnung und Gegenwehr entgegen.
Der Suizid eines ehemaligen Schülers, ein versuchter Mord an einem weiteren
Klassenkameraden und die Entführung Lenis führen die Ermittler in einen Sumpf
von Misshandlung und Gewalt der Nachkriegsjahre

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Während des Grabens wechselten sich die Männer ab und nun, nachdem man die Grube für groß genug erachtete, half einer der Männer demjenigen, der als Letzter seine Arbeit verrichtet hatte, aus dem Loch heraus.

Dann fassten sie das Paket, hoben es über die Grube und ließen es nach dem Kopfnicken einer der Männer in die Öffnung fallen. Es platschte, als das schwere Bündel auf der inzwischen mit eingedrungenen Wasser vermischten Erde aufschlug.

Wortlos machte sich die Gruppe, wiederum abwechselnd, daran, die von ihnen geschaffene Öffnung mit der Erde aufzufüllen und als sie nach Beendigung den feuchten Erdhaufen gemeinsam mit ihren Füßen niedertraten, um eine Erhöhung der Stelle auszugleichen, hatte es den Anschein, als befreiten sie sich damit von einer Last, derer sie sich in dieser Nacht in gemeinsamer Verschwörung entledigt hatten.

1.Kapitel

Forstenau 60 Jahre später

Es war einer dieser Tage, an denen man glauben mochte, der Himmel würde einem auf den Kopf fallen. Die dunklen Wolken hatten sich verdichtet und eine deprimierende dunkle Glocke über den Hunsrück gelegt.

Eigentlich hatte sich das Völkchen auf der rechten Moselseite mehr von einem Goldenen Oktober versprochen, doch trotz aller Wetterprognosen, die für den November zwar Kälte, dafür aber gesunde Trockenheit vermeldeten, vermochte niemand so richtig an das Vorhergesagte zu glauben.

Die Arbeiten in der freien Natur stagnierten an diesem Mittwochmorgen, das Sägen und Äxteschlagen, dessen Hall aus den Wäldern bis in die Ortschaft Forstenau getragen wurde, war weitgehend vorübergehend verstummt.

Einer allerdings trotzte dem Wetter und machte sich mit einer gesunden Portion Optimismus auf zur Höhe des Osburger Hochwalds: Förster Herbert Kresser. In seiner Begleitung befanden sich fünf Arbeiter, teils Waldarbeiter, teils Männer, die von sozialen Unterstützungen lebten und sich etwas zu ihrem Lebensunterhalt dazuverdienen wollten.

„Das Wetter reißt bald auf“, hatte Kresser vor wenigen Stunden noch zu den Männern gesagt. „Während diesen regenfreien Phasen werden wir unsere Arbeiten voranbringen.“

Was er mit Arbeiten meinte, wusste jeder der fünf. In den vergangenen Tagen hatten sie bereits an dieser Stelle, meist unter den gleichen Umständen, die sie auch heute wieder vorfanden, Reparaturarbeiten an einer Touristenattraktion, dem sogenannten Knüppeldamm, der den Gästen der Region erlaubte, trockenen Fußes das Hochmoor zu durchqueren, ausgeführt.

Die Planken des 410 Meter langen hölzernen Dammes waren nass und boten den Arbeitern kaum einen Halt. Das Moos, das sich mit der Zeit auf dem Holz angesiedelt hatte, setzte alles daran, den Fuß, der es betrat, haltlos werden zu lassen. Insbesondere dort, wo sich die Planken aufgrund ihrer Altersschwäche verzogen und teilweise eine schiefe Ebene gebildet hatten, war die Gefahr für Passanten dieses Knüppeldamms zu groß, um nicht endlich einer umfangreichen Reparatur zugeführt zu werden.

Rund 20.000 Wanderer kamen nach Angaben der Tourist-Information jedes Jahr hierher, denn die Gegend um Forstenau mit dem 708 Meter hohen Rösterkopf, dem höchsten Punkt im Schwarzwälder- und Osburger Hochwald, war Naturschutz- und Erholungsgebiet zugleich.

Das, was Tourist- Information und der Forst als die Attraktion des Hunsrücker Hochwalds bezeichneten, bestand eigentlich aus zwei für diese Gegend eher seltenen geologischen Gebilden. Da war zum einen das Moorgebiet, mehrere Kilometer von der Ortschaft Forstenau entfernt an der Verbandsgemeindegrenze, wobei man immer wieder mal gerne mit dem angrenzenden Gemeindeverband zwecks Bestimmung der genauen Liegenschaftsverhältnisse in den Ring stieg. Da sich dieser rund sieben Hektar große Bereich des rheinischen Schiefergebirges leicht abschüssig auf den bewaldeten Höhen befand, wurde er im Volksmund auch Hochmoor genannt.

Die Leute vom Forst runzelten angesichts dieser Namensgebung durch die Nicht-Insider die Stirn. Für sie lautete die richtige Bezeichnung Quellmoor. Den Unterschied erklärte Förster Kresser mit eindringlicher Vehemenz jedem, der dieses Thema auch nur peripher anschnitt.

„Ein Hochmoor erhält seine Feuchtigkeit durch das Regenwasser. Ein Quellmoor hingegen wird überwiegend von den unterirdischen Wasserläufen, also dem Grundwasser gespeist, was zur Folge hat, dass die für ein Quellmoor typischen Pflanzen hier bewundert werden können.“

So schwärmten die Herren in Grün immer gerne mal wieder vom Torfmoos, dem Pfeifen- und Wollgras, Prosera und Bärlapp. Vor allem aber die typische Moobirke ließ das Herz der Forstmänner höherschlagen, ein Baum, der sich seit Jahrhunderten in den Mooren der hiesigen Region gehalten hatte. Während das Quellmoor eine der Sehenswürdigkeiten in dieser Gegend darstellte, fand man hier ebenfalls den zweiten Teil der Attraktivität, den zuvor erwähnten Knüppeldamm, der das Ziel der angeordneten Arbeiten darstellte.

Um den Menschen die Möglichkeit zu geben, das gesamte Moor zu durchqueren, hatte man bereits vor 1970 diesen 410 Meter langen Damm quer durch den Sumpf gebaut. Dreißig Jahre später wurde er renoviert und just hier und heute erhielt er nun wiederum, der Sicherheit halber, eine Rundumerneuerung.

Die Treffer der Hämmer in den starken Händen der Arbeiter hallten im Wald wider und wenn ein Schlag danebenging, spritzte den Männern das Wasser, das sich auf den Holzdielen sammelte, um die Ohren.

„Wir sollten eine Pause einlegen!“ rief Förster Herbert Kresser den Leuten nach geraumer Zeit zu. Es waren fünf an der Zahl, die, auf Knien rutschend, die maroden Planken gegen neue austauschten. Der Himmel hatte für kurze Zeit vergessen, warum er die starken Regenwolken über dem Hunsrück angeordnet hatte und gestattete einen kurzen Blick auf den dahinter erkennbaren blauen Himmel, doch genauso schnell konnte sich diese Lücke auch wieder verschließen.

„Kaum haben wir begonnen, macht uns das Wetter schon wieder einen Strich durch die Rechnung“, ließ Kresser ärgerlich verlauten und schlug sich mit beiden Händen das Wasser von seiner imprägnierten Jacke.

Die Leute nickten und erhoben sich schwerfällig. Sie sahen zu Kresser hinüber, der über die Fläche des Hochmoors in Richtung Westen zeigte.

„Es wird bereits heller, dort hinten. Lasst uns solange zu den Birken am Bach dort hinten hinübergehen, da sind wir etwas geschützt. Zu den Autos ist es zu weit. Ich glaube, das lohnt auch nicht mehr. Das Wetter scheint langsam besser zu werden. Wir werden bald weiterarbeiten können.“

Die Männer beobachteten, wie Kresser, der mit seinen nahezu sechzig Lebensjahren einen gelenkigen Schritt vom Knüppeldamm auf die Hochmoorfläche machte, um anschließend bis zu den Knöcheln im Morast einzusinken. Es ertönte ein schmatzendes Geräusch aus dem nassen Boden und Kresser lachte. Sein glattrasiertes Gesicht strahlte dabei eine große Freundlichkeit aus, die sich immer mal wieder auch auf seine Mitarbeiter übertrug.

„Hier ist der Untergrund ziemlich fest. Kommt mir nach. Das Moor wird uns schon nicht verschlingen.“

Nacheinander sprangen die Arbeiter zu ihm hinüber und folgten dem Förster, der weiter in das Moor hineinging, dorthin, wo sich ein kleiner Weiher angestaut hatte, der von einigen größeren Bäumen umgeben war.

„Hier bleiben wir die nächsten Minuten“, sagte Kresser und zeigte auf die Wasseransammlung.

„Dort werden wir in den nächsten Tagen auch mal klar Schiff machen, den Damm beseitigen und das angeschwemmte Holz beiseiteschaffen. Dann wird es auch in der Umgebung des Baches wieder trockener.“

Zu den Arbeitern gewandt sagte er: „Es muss sein, sonst spült uns der Bach die Oberfläche noch mehr weg. Hier hat er ja schon fast dreißig Zentimeter der Moorabdeckung abgetragen.“ Zur Bestätigung rammte er den rechten Fuß seines mit Stahlkappen verstärkten Stiefels mehrmals in den durchweichten Boden und verspürte plötzlich Widerstand. Er scharrte weiter mit der Fußspitze und als er genauer hinsah, glaubte er im ersten Moment, dürres Geäst zum Vorschein gebracht zu haben. Doch ein genauer Blick darauf belehrte ihn eines Besseren.

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