Elena MacKenzie - Buchverliebt

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Die Autorin Jenna Summers zieht für die Recherche ihres neuen Romans auf die kleine Insel Fair. Eigentlich sollte sie dort in aller Ruhe an ihrem neuen Liebesroman arbeiten. Doch nachdem ihr Verlobter sie kurz vor der Hochzeit mit ihrer Freundin betrogen hat, ist ihr die Lust auf Liebesromane vergangen. Sie beschließt, ihr nächstes Projekt dem Beweis zu widmen, dass alle Männer gleich sind. Egal, ob sie nun in der Großstadt oder auf einer winzigen Insel weit ab der Zivilisation leben. Dieser Entschluss festigt sich noch, als sie auf ihren Gastgeber Kieran McDougal trifft und dieser sich schon an ihrem ersten Abend auf Sumburgh Castle von seiner schlechtesten Seite zeigt. Doch da hat sie nicht mit dem Schotten und Schlossherren gerechnet, der ihr für die Zeit ihrer Recherche Unterkunft bietet. Kieran McDougal ist eben doch ganz anders als andere Männer. Während ihrer Recherche trifft sie auf eine unglückliche Liebe und eine Tradition, der nicht nur sie selbst zum Opfer fällt, sondern auch ein Paar aus einer längst vergangenen Zeit. Und Kieran McDougal ist es, der sie wissentlich zum Opfer dieser Tradition macht.

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Ich stehe auf und beschließe, mich im Archiv im Gemeindehaus umzusehen. Die alte Dame vorhin hatte erwähnt, dass auf Sumburgh Castle eins der bekanntesten schottischen Gespenster sein Unwesen treibt. Ich bin zuerst nicht weiter darauf eingegangen, denn man kennt das ja als Bewohner der britischen Inseln. Hier spukt es ja angeblich überall. Ich für meinen Teil habe aber noch keinen Geist gesehen. Sie etwa? Aber ehe ich gar nichts tue, schaue ich mal, was es über diese junge Dame in Weiß so herauszufinden gibt. Irgendwoher muss ich mir Inspiration holen. Nicht nur, um überhaupt etwas für mein Buch zu haben, sondern auch, weil mich die Langeweile auf dieser Insel sonst in den Wahnsinn treiben wird.

Etwa eine Stunde später sitze ich am einzigen Tisch im kleinen Gemeindearchiv und habe gefunden, wonach ich gesucht habe. Eine Liebesgeschichte, wie sie tragischer nicht sein könnte. Kein Wunder, dass Isobel McDougal zu einer Spukgestalt geworden ist. Isobel war die siebzehnjährige Tochter des damaligen Herren von Sumburgh Castle. Nach dem Stammbaum der McDougals, die Schwester von Kierans Urgroßvater. Sie hat sich in einen jungen Schäfer verliebt. Doch ihr Vater hatte etwas gegen die Beziehung. Warum steht nicht in dem Zeitungsbericht von damals. Aber ich vermute, weil der Hirte nicht standesgemäß war.

Zur damaligen Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, nicht selten, auch in unseren Breitengraden. Das arme Mädchen wurde kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag am Fuße einer Klippe gefunden. Man ging damals von Selbstmord aus. Ich sehe mir das Foto an, das Isobel auf den Steinen liegend zeigt. Sie trägt ein weißes Kleid. Ich nehme die Lupe, die mir die Angestellte zur Verfügung gestellt hat, und sehe mir Isobels Gesicht an. Es gibt leider nur das Bild ihrer Leiche. Trotzdem erkenne ich sie sofort wieder. Ich habe sie schon gesehen. Und mir fällt auch sofort ein wo. Auf Sumburgh Castle hängt ein Porträtgemälde von ihr. Ich kneife die Lippen zusammen, weil ich Mitleid mit dem armen Mädchen empfinde. Auch sie ist ein Opfer der Liebe geworden. Ich betrachte sie weiter durch die Lupe. In ihrer Hand hält sie etwas. Ich bewege die Lupe hin und her. Es ist eine Taschenuhr. Ein junges Mädchen mit einer Herrenuhr in der Hand? Warum sollte sie sich mit dieser Uhr die Klippen hinuntergestürzt haben?

»Das ergibt doch keinen Sinn«, flüstere ich.

»Was ergibt keinen Sinn?«, möchte die Archivarin verwundert von mir wissen. Ich winke sie heran und zeige auf das Foto. Die Dame muss die Sechzig schon überschritten haben. Wahrscheinlich arbeitet sie nur noch hier, weil sie sonst nichts anderes zu tun hat auf dieser Insel. Sie beugt sich über den Zeitungsausschnitt und schaut durch die Lupe. Ihre grauen Locken kitzeln mich an der Wange. »Ich kann nichts Ungewöhnliches sehen.«

»Sie hat eine Taschenuhr in der Hand. Warum sollte sie die haben?«

»Vielleicht gehörte sie ihrem Vater?«

Ich runzle die Stirn. »Das denke ich nicht. Er hat versucht, sie von ihrem Liebsten fernzuhalten. Warum sollte sie dann mit seiner Uhr in der Hand springen?«

»Dann gehörte sie ihrem Liebsten.«

»Nein, nein«, sage ich ungeduldig. »Er war Hirte. So was konnte er sich bestimmt nicht leisten.« Ich klopfe mit dem Ende meines Kulis auf meinen Notizblock und grübele nach. »Sie ist nicht gesprungen. Sie wurde gestoßen.«

»Mord? Hier auf der Insel? Undenkbar.«

Ich werfe der Dame einen zweifelnden Blick zu und schiele auf ihr Namensschild, das sie wohl nur für die Touristen trägt. »Mrs Sheffield. Die Inselbewohner hier sind auch nur Menschen. Und Menschen sind nicht unfehlbar. Egal, wo sie leben. Ich bin sicher, dieses Mädchen wurde getötet. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man damals nicht auch auf den gleichen Gedanken gekommen ist«, behaare ich.

Sie schüttelt abwehrend den Kopf. »Das ist eine alte Geschichte. Heute nicht mehr wert als ein Touristenspaß. Sie sollten nicht zu viel hinein interpretieren.«

Ich mustere die leicht untersetzte Dame. Sie rückt ihre Brille zurecht und wirkt ein wenig nervös. Ist es meine Neugier, meine Anwesenheit überhaupt oder meine Unterstellung, dass auf dieser ruhigen Insel ein grauenvolles Verbrechen begangen wurde? Ihre Reaktion zumindest macht mich sehr stutzig. »Gibt es noch mehr Materialien über den Vorfall?«

»Nein, das ist alles«, sagt sie bestimmt. Diese Antwort versetzt mir einen traurigen Stich. Aber meine Neugier ist auf jeden Fall geweckt und ich beschließe für mich, dass Isobel es verdient hat, dass man erfährt, wer ihr Leben so früh beendet hat. Und Rätsel habe ich schon immer geliebt. Sie wecken etwas in mir. Bringen mich dazu, nach ihrer Lösung zu graben, bis ich sie gefunden habe. Und ein bisschen ist es auch die Liebesgeschichte dahinter, die mich nicht loslässt.

»Das ist schade. Aber vielleicht könnten Sie mir eine Kopie von diesem Artikel machen. Ich denke, ich werde der Sache auf den Grund gehen.«

Sie schluckt und sieht mich aus blitzenden Augen an. Vielleicht ist es auch die Angst davor, einen Touristenmagnet weniger vorweisen zu können, wenn Isobel erst einmal nicht mehr auf Fair Isle spukt. Ein Mädchen, das aus Liebe den Freitod gewählt hat, ist eine bessere Spukgeschichte, als ein Mädchen, das ermordet wurde. Wie auch immer, ich werde mich dieses Rätsels annehmen, es gibt hier ja auch sonst nicht viel zu tun. Und ein McDougal-Familiengeheimnis aufzudecken, ist ein noch größerer Ansporn für mich, dieser Liebesgeschichte ein Ende zu verpassen. Ich verabschiede mich von Mrs Sheffield und mache mich auf den Rückweg zum Castle.

Als ich an dem kleinen Shop vorbeikomme, treffe ich die Dame von der Fähre wieder. In London hätte ich das einen Glücksfall genannt. Hier auf Fair Isle ist es vorprogrammiert, dass man sich immer und immer wieder über den Weg läuft. Weder die Wege, die man hier nutzen kann, sind zahlreich noch die Einkaufsmöglichkeiten. So oder so, ein Glücksfall ist es in diesem Moment wohl doch. Die Dame war schon auf der Fähre sehr redselig, vielleicht ist sie das noch immer.

»Mrs Bender, schön Sie wiederzusehen«, begrüße ich sie gespielt freudig und laufe lächelnd auf sie zu.

»Oh, die junge Frau, die auf Sumburgh Castle abgestiegen ist.« Sie lässt den Trolli los, den sie hinter sich hergezogen hat, und reicht mir die Hand. »Sie haben sich auf unserer Insel umgesehen?«

»Ja, ein wenig«, bestätige ich und sehe ihr dabei aufrichtig in die Augen. Sie soll das Gefühl bekommen, dass wir ein harmloses Gespräch führen und ich nichts zu verbergen habe. Ich seufze vernehmlich und streiche mir ein paar Strähnen aus dem Gesicht, die der Wind immer wieder aus meinem lockeren Zopf reißt. »Ich hab mir die Manufaktur angesehen, war an der Nordklippe und auch im Observatorium.«

»Da haben Sie an Ihrem ersten Tag schon fast alles gesehen.«

»Ich habe sogar schon die erste Spukgeschichte aufgeschnappt«, sage ich und lasse sie dabei nicht aus den Augen. Sie zieht die Brauen hoch und sieht mich erstaunt an.

»Sie interessieren sich für Spukgeschichten?«

Ich nicke lachend. »Ich interessiere mich für alle Geschichten. Ich bin Autorin.« Dieses Mal spiele ich die Karte doch aus. Auch wenn Erotikromane immer ein Nasenkräuseln hervorrufen. Autoren, die Hilfe für eine Recherche brauchen, können fast immer mit dieser rechnen, weil die meisten Menschen so das Gefühl bekommen, an einem Buch mitgewirkt zu haben.

Sie beugt sich näher zu mir. »Und glauben Sie auch daran?«

»Wenn Sie wissen wollen, ob ich Isobel schon begegnet bin, nur ihrem Portrait. Aber da es ein Gemälde von ihr gibt, glaube ich auch, dass ihrer Spukgeschichte etwas Wahres zugrunde liegt.«

»Uns Frauen liegt allen eine gewisse Neugier zugrunde«, kontert sie. »Aber Sie haben recht. Eine tragische Geschichte.«

»Wissen Sie etwas darüber?«, hake ich nach. »Liebesgeschichten haben ihre ganz eigene Melodie und ich bin mir sicher, Isobels Melodie ist sehr düster und traurig.« Ich biete ihr an, uns einen Kaffee aus dem Laden zu holen, aber sie lehnt ab.

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