Volker Gerding - 10 Mythen der Geldanlage

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Nach fast 35 Jahren Erfahrung als Privatanleger stellt sich der Autor der Frage, warum der finanzielle Erfolg in der erhofften Dimension ausgeblieben ist. Stellvertretend für viele Menschen werden drei Protagonisten durch verschiedene Möglichkeiten der Vermögensbildung begleitet. Siegfried, der einen geerbten Betrag anlegen möchte sowie Marcel und Ann-Kathrin, die monatlich etwas für die Altersvorsorge und die Ausbildung ihrer Zwillinge zurücklegen wollen. Anhand von 10 «Mythen der Geldanlage» werden Anlagestrategien an praktischen Beispielen überprüft, wobei immer wieder auf die drei Protagonisten Bezug genommen wird. Die untersuchten «Mythen» reichen dabei vom regelmäßigen Aktienfondskauf über «Insiderfonds», «Gold» und «Exotische Zertifikate» bis zu «Fremdwährungsanleihen». Die beiden Grundsätze des Buches lauten «Gelderhaltung ist am wichtigsten» und «Die Beschäftigung mit dem Vermögensaufbau darf nicht länger als 5 Minuten im Monat in Anspruch nehmen» – vorausgesetzt die grundsätzliche Strategie ist festgelegt. Der Text wird mit zahlreichen Abbildungen veranschaulicht und mit verschiedenen Rechenbeispielen untermauert. Die kurzfristige Spekulation ist nicht Bestandteil des Buches, sondern der langfristige, mindestens 10 Jahre umfassende Vermögensaufbau. Im Schlusskapitel erfolgt die Darstellung und Berechnung einer erfolgversprechenden Geldanlage als Quintessenz der «10 Mythen». Auch die Rolle des Glücks beim Vermögensaufbau bleibt nicht unerwähnt und die Erkenntnisse der Verhaltenspsychologie nach D. Kahneman sind ebenfalls eine steter Begleiter der einzelnen Kapitel. Informationen über steuerliche Aspekte der Investitionen bleiben bei allen Berechnungen und Vergleichen unberücksichtigt und bedürfen einer individuellen Prüfung.

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Wir bleiben beim oben aufgeführten Beispiel, der Fonds und die Zeitdauer werden beibehalten und nur der Beginn des Ansparens geändert. Dadurch ergibt sich folgendes Bild:

DWS Akkumula

Monatliche Einzahlung : 200 Euro

Startdatum : Januar 1997

Enddatum : Januar 2012

Ausgabenaufschlag : 5 %

Summe der Einzahlungen : 36.200 Euro

Depotwert : 40.788,83 Euro

Performance:

Gewinn in Euro : 4588,83 Euro

Prozentuale Wertsteigerung insg. : 26,23 %

Prozentuale Wertsteigerung pro Jahr : 1,56 %

(Quelle: Fondsweb)

In dieser Berechnung hätte im Januar 2012, wenn die Kinder von Marcel und Ann-Kathrin das Geld brauchen, die Rendite lediglich 1,56 % pro Jahr betragen. Dieser Gewinn rechtfertigt aber nicht das hohe Risiko, dass mit einer Anlage in einen Aktienfonds verbunden ist. Diese Wertsteigerung wäre in dem genannten Zeitraum mindestens bei der Festgeldanlage oder dem Kauf von Bundeswertpapieren erreichbar gewesen und zwar sicher, ohne die Gefahr eines möglichen Verlustes. (Ganz große, in der Bundesrepublik Deutschland noch die da gewesene Katastrophen sind hiervon selbstverständlich ausgenommen).

Wenn auch die prozentuale Wertsteigerung in dem Beispiel gering ist, so ist immerhin ein positiver Ertrag zu verzeichnen. Dass dies aber nicht immer so ist, zeigt die nächste Berechnung.

Nehmen wir an, die beiden wollten ihre gesamte Geldanlage und Versicherung in eine Hand geben und wären von ihrem Bankberater dahingehend beraten worden, einen europäischen Fond der Allianz-Gruppe zu erwerben.

„Der Fonds enthält überwiegend Aktien europäischer Unternehmen, die dem Shareholder-Value-Ansatz Rechnung tragen. Insofern investiert das Fondsmanagement in Titel von langfristig überdurchschnittlichen Eigenkapitalrenditen erwirtschaftende Unternehmen, die sich zudem möglichst auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Darüber hinaus wird auf eine aktionärsfreundliche Informationspolitik sowie eine eindeutige, zielgerichtete Unternehmensstrategie Wert gelegt“. (Fondsprospekt)

Hört sich gut an, oder? Der Fond ist in Europa aktiv, also in demokratischen Ländern mit überwiegend guter wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. Zudem erfolgt die Aktienauswahl von Profis, die mit Sicherheit über ein überragendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge verfügen und die Investition in die einzelnen Unternehmen nach den neuesten Erkenntnissen der Portfolio-Theorie streuen.

Was spricht also für Ann-Kathrin und Marcel dagegen, für die Ausbildung der Kinder monatlich 200 Euro in diesen soliden europäischen Fonds zu investieren und den Cost-Average-Effekt mitzunehmen?

Die monatliche Einzahlungssumme sowie das Start- und Enddatum bleiben zum obigen Beispiel unverändert.

Allianz EuropaVision A

Monatliche Einzahlung : 200 Euro

Startdatum : Januar 1997

Enddatum : Januar 2012

Ausgabenaufschlag : 5 %

Summe der Einzahlungen : 36.200 Euro

Depotwert : 26.061,64 Euro

Performance:

Gewinn in Euro : - 9938,36 Euro

Prozentuale Wertsteigerung insg. : - 49,37 %

Prozentuale Wertsteigerung pro Jahr : - 4,44 %

(Quelle: Fondsweb)

Wenn Anne-Kathrin und Marcel das Geld einfach im Safe verstaut hätten, könnte jedes Kind nach 15 Jahren monatlichen Sparens über rund 18.000 Euro verfügen.

Obwohl die beiden eine relativ konservative Anlageform wählten und den Cost-Average-Effekt ausnutzten, muss sich jedes Kind jetzt mit 13.000 Euro begnügen und dies aus einem einzigen Grund: Anne-Kathrin und Marcel – und damit ihre Kinder – hatten einfach Pech. Sie mussten zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw. Zeitraum verkaufen und dieser erwies sich leider als ungünstig.

Sie können selbständig viele Beispiele durchrechnen. Ich empfehle Ihnen den Fondsrechner auf www.fondsweb.de, mit dessen Hilfe alle Berechnungen der Wertentwicklung von Fonds in diesem Buch erfolgen.

Mit Hilfe dieses Rechners können Sie z.B. kalkulieren, was passiert wäre, wenn Sie im Februar 1997 in einem auf Bankaktien spezialisierten Fonds investiert hätten oder einem als konservativ bezeichneten Dachfonds usw. Viel Spaß.

Die Postbank z.B. schreibt, ehrlicherweise in dem oben zitierten Text weiter:

„In den meisten Fällen ist der Cost-Average-Effekt für Sie von Vorteil. Einzige Ausnahme: Wenn in den letzten Jahren der Sparplanlaufzeit die Preise ständig fallen. Dann verliert das Vermögen an Wert, und es bleibt keine Zeit mehr, die angefallenen Verluste einzuholen. Daher sollten Sie unbedingt Ihre Anlagestrategie überprüfen und ggf. eine Anpassung z. B. einen Wechsel zu einem wachstums- bzw. sicherheitsorientierten Fonds vornehmen. Sind dagegen zu Beginn der Sparplanlaufzeit die Kurse niedrig, stehen die Chancen nicht schlecht, dank Cost-Average-Effekt langfristig eine attraktive Rendite zu erzielen“. (Postbank)

„Einzige Ausnahme“ heißt nichts anderes, als sich auf ein Glückspiel einzulassen. Aber wollen Sie tatsächlich mit der Bildung Ihrer Kinder spielen, Ihrem meist sinnvollen Traum von Eigenheim oder dem würdigem Leben im Alter.

Eine weitere Frage, die Sie, lieber Leserin, sich stellen sollten ist, wer weiß, wann die Kurse niedrig sind?

Der Börsenorakeltest

Testen Sie bitte auf den nächsten zwei Seiten Ihre Fähigkeit als Börsenorakel, indem Sie sich in folgendes, reales Szenario hineinversetzen:

Im Januar 2008 ist der DAX ®von 8100 auf 6384 Punkten gestürzt. Ein Einbruch der Kurse von 21 % innerhalb weniger Tage.

Abb4 DAX nach massivem Kursverlust im Januar 2008 Bevor Sie weiterlesen - фото 5

Abb.4: DAX ®nach massivem Kursverlust im Januar 2008

Bevor Sie weiterlesen beantworten Sie für sich die folgenden Fragen:

Bedeutet dieser Crash, dass die Kurse jetzt niedrig sind?

Steigen die Kurse?

Bleiben Sie in etwa gleich und schwanken nur im Tagesverlauf hin und her?

Fallen die Kurse weiter?

Würden Sie jetzt einsteigen?

Schreiben Sie Ihre Antwort auf einen Zettel und betrachten Sie den weiteren Verlauf des DAX ®-Index

Abb5 Wöchentlicher Kursverlauf des DAX mit Markierung des Januar 2008 Falls - фото 6

Abb.5: Wöchentlicher Kursverlauf des DAX ®mit Markierung des Januar 2008

Falls Sie falsch gelegen haben und nicht vermuteten, dass der DAX ®nach dem kräftigen Kursrückgang im Januar 2008 nochmals rund 50 % seines Wertes verliert – seien Sie getröstet, niemand kann einen Kursverlauf vorhersagen und sie können nur hoffen, dass Sie Ihren Fonds nicht in einer Phase intensiven Kursrückgangs verkaufen müssen. Der Durchschnittspreis-Effekt hilft Ihnen dann herzlich wenig.

Fazit

Der passive Ansatz „Regelmäßig kaufen und den Durchschnittskosten-Effekt nutzen“ kann für den Privatanleger eine erfolgreiche und bequeme Form der Geldanlage sein. So manche typische Falle wie „Privatanleger kaufen dann, wenn die Kurse am höchsten sind und verkaufen kurz bevor sich die Aktien wieder erholen“ lässt sich elegant vermeiden und durch den regelmäßigen Kauf können mehr Fonds- oder Firmenanteile erworben werden, als bei unsystematischen Käufen.

Aber:

Der Durchschnittspreis-Effekt führt nicht in jedem Fall zum Erfolg und kann selbst bei langfristigen Anlagen zu teilweise empfindlichen Verlusten führen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Fondsanteile oder Aktien in einem definierten Zeitraum veräußert werden müssen. Bedenken Sie, dass für Sie ungünstige Börsenphasen durchaus sehr, sehr lange dauern können.

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