Lars Hermanns - Fairview - Willkommen, Chief Justice!

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Die Ermordung seiner Frau verschlägt Detective Lieutenant William Justice vom Drogendezernat des NYPD nach Fairview, eine Kleinstadt im Norden Georgias, wo ihm die Stelle des Police Chiefs angeboten wird. Dort treffen zwei Welten aufeinander. Er soll das lokale Police Department neu organisieren und stößt auf Widerstand aus den eigenen Reihen. Während er sich einlebt und Freundschaften schließt, kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall mit tödlichem Ausgang.

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Gordon hatte William am Mittwochabend nach ihren Erledigungen nach Hause gebracht. Williams Dienstwagen stand bereits seit dem Mordabend in der Garage des NYPD. Im Krankenhaus hatte Gordon darauf bestanden, seinen Freund nicht selbst fahren zu lassen. Er blieb noch bis spät in die Nacht bei William, der in den eigenen vier Wänden in tiefe Melancholie versank. Alles rief in ihm Erinnerungen wach, die ihn peinigten und an seinen bitteren Verlust erinnerten. In seinem Arbeitszimmer bewahrte er die Geschenke auf, die er für Angela besorgt hatte. Er wusste, dass sie diesen Raum niemals betrat. Schon vor Wochen hatte er bei Tiffany eine Halskette mit einem weißgoldenen Anhänger in Form eines Herzens geholt, das in seiner Spitze einen Brillanten barg. Daher packten sie vorerst alles, was Angela gehörte, in Kisten, die sie auf dem Speicher unterbrachten. Es war kurz vor drei Uhr morgens, als der Commissioner seinen Freund endlich allein zu Hause zurückließ.

An diesem Mittwoch vor Weihnachten 2014 waren sowohl Gordon als auch William wieder sehr früh auf den Beinen gewesen. Am Abend spürten sie jedoch beide, dass sie am Ende waren. Der Sarg bestellt, die Beerdigung für Samstag um 9 Uhr morgens angesetzt. Die Beisetzung sollte auf dem North Arlington Friedhof stattfinden.

Den Weihnachtstag verbrachten die beiden Freunde ebenfalls miteinander. Gordon hatte darauf bestanden, dass William an diesem Tag auf gar keinen Fall allein bleiben sollte. So packten sie weiter Kisten über Kisten, die Gordon vorsorglich noch beim Home Depot besorgt hatte. Lediglich auf dem Kaminsims im Wohnzimmer stellte William ein wunderschönes Foto seiner geliebten Frau auf, über das er in der oberen linken Ecke eine schwarze Schleife zog.

Am Weihnachtsabend ließen sich die beiden Männer Chinesisches Essen von einem Lieferservice bringen. Nachdem sie alles weggeräumt hatten, setzten sie sich zusammen vor den Kamin, in dem William für ein behagliches Feuer sorgte. William, der leidenschaftlicher Pfeifenraucher war, stopfte sich seine Lieblingspfeife, die er nur zu Hause rauchte, mit einem aromatischen Tabak, der zudem sehr angenehm duftete. Beide Männer tranken Kräutertee und blickten traurig in die Flammen.

»Ich bin es so leid, Gordon. So unendlich leid …«, brach William plötzlich das Schweigen. »New York wird mehr und mehr zu einem Moloch. Drogen, Gangs, Mord und Totschlag. Ganz zu schweigen von der ewigen Gefahr, erneut Opfer eines Terroranschlags zu werden. Wieso ist es den Menschen nicht möglich, friedlich in Harmonie miteinander zu leben? Kannst du mir das vielleicht verraten?«

»Billy, diese Frage beschäftigt mich schon immer. Wieso fügt ein Mensch einem anderen Leid zu? In der Bibel wird bereits der erste Mord erwähnt. Und eines muss man der Menschheit lassen: Das Morden hat sie seitdem wirklich sehr gut weiterentwickelt. Kein anderes Wesen tötet, außer es dient der Verteidigung oder der Futterbeschaffung.«

»Denkst du, ich werde jemals vergessen können?«

»Bloß nicht! Billy, daran darfst du nicht einmal denken! Du darfst nicht einmal versuchen, deine Frau zu vergessen. Ihr beide wart ein wunderschönes Paar. Du, der Bär und die kleine, meistens sehr elegante Angela. Ihr habt euch einander so gut ergänzt. Sie war ein wichtiger Teil deines Lebens, und tief in deinem Herzen sollte sie es auch immer bleiben.«

»Wie war das damals bei dir, Gordon? Wie hast du den Verlust deiner Frau verarbeiten können?«

»Die Umstände waren anders, mein Junge. Zwar hatte man mir auch meine geliebte Jeanne aus meinem Leben genommen, doch konnten wir beide uns zumindest einige Wochen lang darauf vorbereiten. Dir jedoch wurde deine Angela gewaltsam aus dem Leben gerissen. Ihr hattet keine Zeit, euch zu verabschieden. Und du und ich, wir wissen beide, dass der Mörder noch immer irgendwo dort draußen ist. Und ich kenne dich! Du wirst nicht eher ruhen, ehe dieses Schwein nicht seiner gerechten Strafe zugeführt worden ist.«

»Ich würde ihn sofort erschießen!«

»Ja, ich weiß … das würdest du. Und ich weiß auch, dass du dich danach sehnst. Und du, mein Junge, weißt, dass ich das nicht zulassen kann.«

Beide Männer schwiegen wieder eine Weile und tranken ihren Tee. William zog zudem immer wieder an seiner Pfeife. Sie waren zwei Männer, die sich gut kannten und einander verstanden, ohne das auch nur ein Wort fallen musste.

»Morgen wird Luke aus Massachusetts kommen, um der Beisetzung seiner großen Schwester beiwohnen zu können. Ich denke, er wird hier bei mir wohnen wollen.«

»Ist euer Gästezimmer dafür vorbereitet?«

»Nicht wirklich. Es steht noch immer voller Kisten mit Büchern, die wir bis heute nicht unterbringen konnten.«

»Wenn du magst, kann dein Schwager auch zu mir kommen. Mein Haus ist größer.«

»Danke, Gordon!«

Es war beinah 22 Uhr, als Gordon sich wieder auf den Heimweg begab.

William verzog sich nach Gordons Aufbruch in sein Arbeitszimmer. Auch dieses war noch immer nicht komplett eingerichtet. Angela und er hatten das Haus erst ein Vierteljahr nach ihrer Hochzeit gekauft und zogen praktisch seit einem knappen Vierteljahr ein. Sie waren beide berufstätig. Angela arbeitete in Jersey City in einem Steuerberaterbüro. Somit blieben ihnen nur die gelegentlichen Sonntage, an de­nen William sich nicht in sein Büro beim NYPD begab.

Sein privates Arbeitszimmer war an den Wänden mit einem hellen Holz verkleidet und diente früher vermutlich als eine Art Teezimmer. William gefiel der Charakter des Raums. In einem dunkelbraunen Stahlschrank neben der Tür bewahrte er seine privaten Waffen auf. Durch die vielen Jahren beim Militär waren einige Waffen zusammengekommen, was seiner Frau allerdings nicht wirklich gefiel. Heute nahm er sich vor, die Waffen allesamt zu zerlegen, zu reinigen und zu ölen. Eine Arbeit, die ihn wunderbar ablenkte und entspannte.

Seine Dienstpistole war eine Walther P99 , die er von seiner kurzen Zeit in Deutschland mitgebracht hatte. Als er beim NYPD anfing, wollte er sie unbedingt als Dienstwaffe einsetzen. Zunächst abgelehnt, hatte er es schließlich Commissioner Gordon Malone zu verdanken, dass man sie ihm später doch als Dienstwaffe zugestand. Für den privaten Gebrauch hatte er sich im Laufe der Jahre ferner eine Walther PPK im Kaliber 7.65 mm mit passendem Schalldämpfer zugelegt, den er einst bei einem Sondereinsatz benötigt hatte. Aus seiner Zeit im Irak besaß er eine Desert Eagle im gewaltigen Kaliber .50AE, die er seitdem jedoch nur auf Schießständen abge­feuert hatte. Seine Ruger Redhawk im Kaliber .44 Magnum hingegen war ein echter Man-Stopper. Die klassische Waffe von Dirty Harry ! Auch sie hatte bisher nur auf diversen Schießständen zeigen dürfen, was in ihr steckte. Sein Sahne­stück war allerdings ein Heckler & Koch G3 SG 1 Scharf­schützengewehr, das er ebenfalls schon seit seiner Zeit in Deutschland besaß.

So reinigte und ölte er also seine Waffen, setzte sie anschließend wieder zusammen und schloss sie zurück in den Waffenschrank. Mittlerweile war es bereits elf Uhr durch. William löschte das Licht im Arbeitszimmer und ging zurück ins Wohnzimmer. Das Feuer im Kamin war erloschen. Er nahm das Bild mit Angela vom Kaminsims. Wieder traten ihm Tränen in die Augen. »Baby, du fehlst mir!«

Freitag, 26. Dezember 2014

North Arlington, New Jersey

Am nächsten Morgen wachte William erst sehr spät auf. Er hatte sich wohlweislich keinen Wecker gestellt. Als er auf die leere Seite seines Bettes blickte, lehnte er sich wieder zurück, griff sich Angelas Kissen und weinte bitterlich. Er konnte sich nicht vorstellen, wie er jemals wieder glücklich werden sollte. Und es war ihm völlig unverständlich, wie jemand mit solch einem Verlust fertig werden konnte.

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