Lars Hermanns - Fairview - Willkommen, Chief Justice!

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Die Ermordung seiner Frau verschlägt Detective Lieutenant William Justice vom Drogendezernat des NYPD nach Fairview, eine Kleinstadt im Norden Georgias, wo ihm die Stelle des Police Chiefs angeboten wird. Dort treffen zwei Welten aufeinander. Er soll das lokale Police Department neu organisieren und stößt auf Widerstand aus den eigenen Reihen. Während er sich einlebt und Freundschaften schließt, kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall mit tödlichem Ausgang.

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Hinter seinem Stuhl befand sich ein Regal mit Akten über seine aktuellen Fälle. Diese wuchsen beinah täglich an, und ein Ende war so bald noch nicht in Sicht. Darüber hingen verschiedene Bilderrahmen mit Erinnerungen. Ein Bild zeigte ihn und Commissioner Malone an dem Tag, an dem William den Posten des Lieutenants des Drogendezernats erhalten hatte. Auf dem nächsten Bild sah man ihn, wie er gerade Präsident Obama die Hand schüttelte. Über den Anlass schwieg sich William allerdings aus. Direkt daneben hatte er eine Sammlung von Orden und Medaillen, die ihm im Laufe seiner Karriere verliehen worden waren. Und direkt über diesen Erinnerungen hing das Bild des jeweils amtierenden Präsidenten, aktuell also ein Bild von Barack Obama.

Seinem Schreibtisch gegenüber stand ein Stuhl für mögliche Gäste; doch seit William hier Dienst hatte, diente dieser Stuhl vor allem seinen Kollegen als Sitzmöglichkeit. Besuch erhielt er praktisch nie. Und Verhöre wurden nicht hier, sondern im Verhörraum durchgeführt.

Die Wand gegenüber dem Schreibtisch enthielt zunächst einen hohen, grauen Schrank hinter der Tür, der vor allem als Kleiderschrank fungierte. Direkt daneben stand ein breites Sideboard. Auf diesem befand sich ein Wasserkocher, während im Board selbst ein Minikühlschrank untergebracht war. In diesem bewahrte William zumeist etwas Toastbrot, Wurst und Käse auf. In den restlichen Fächern neben dem Kühlschrank lagen hingegen mehrere Dosen mit Tee sowie stets ein paar Plätzchen oder Bretzeln. Nervennahrung, wenn es mal wieder später werden sollte …

Direkt oberhalb des Sideboards hing hingegen Williams ganzer Stolz. Auf einer riesigen Korkplatte hatte man ihm eine Karte angebracht, die bis unter die Decke reichte und ihm das Einsatzgebiet des NYPD zeigte. Hier konnte er mit kleinen Fähnchen markieren, wo sich bestimmte Dinge ereig­net hatten. Vor wenigen Minuten hatte er ein schwarzes Fähn­chen an den Fundort der Leiche seines Informanten gesteckt.

William setzte sich an seinen Platz, stellte die Teetasse ab und griff sich noch einmal die Mappe der Pathologie. Er hasste diese Facette seines Berufs! Er war jetzt einundvier­zig Jahre alt, doch in seinem rotbraunen Bart nahm die Anzahl weißer Härchen drastisch zu. Vor nur drei Jahren konnte er sie noch zählen! Der Job schien ihm arger zuzusetzen, als er es sich immer wieder selbst eingestehen wollte. Ansonsten war er soweit seinem Alter entsprechend fit. Bei einer Größe von ziemlich genau 1,80 m brachte er es auf gute 95 kg. Seit er vor rund dreieinhalb Jahren das Militär verlassen hatte und zum NYPD gewechselt war, hatte er beinah 10 kg zugenommen. Er verbrachte deutlich mehr Zeit hinter dem Schreibtisch, und selbst den Sportraum des NYPD besuchte er nur sehr selten. Er war einfach zu sehr in die Arbeit eingebunden. Früher war er zumeist im aktiven Polizeidienst tätig. Militärpolizei – Einsätze im In- und Ausland. Später eine Tätigkeit im Sonder­einsatz, über die er ebenfalls nicht sprach.

Er war ein Spezialist. Knallhart und nicht selten am Rande der Legalität handelnd. Dies führte auch dazu, dass er trotz zwanzig Jahren Dienst beim Militär nie über den Rang des Captains hinaus gekommen war. Seine Vorgesetzten schätzten ihn und seine Erfolge, doch nicht wenige kritisierten die Art und Weise, wie er gelegentlich vorging. Wild Bill wurde er im Laufe der Zeit genannt. Und dies haftete ihm auch jetzt noch an.

William legte die Mappe beiseite. Er würde sie im Hinausgehen einem Sergeant geben, der sich dem Fall annehmen sollte. Mit einem Ergebnis rechnete er nicht wirklich. Wenn es tatsächlich die Drogenmafia war, konnte man ihr vermutlich ohnehin nichts beweisen. Tatverdächtige dürfte es zuhauf geben. Nicht selten ließ die Mafia Killer von auswärts kommen, die direkt nach der Tat wieder verschwanden. Also vermutlich wieder ein ungeklärter Mord unter vielen. Fraglich, ob man den Fall im Drogendezernat belassen würde, oder ob nicht viel eher das Morddezernat auf seinem Recht bestand.

Am Computer prüfte William nur noch kurz die letzten eingegangenen Mails, dann wollte er den Abwesenheitsassistenten seines Mailprogramms einstellen: Ich bin bis einschließlich Sonntag, 28. Dezember 2014 nicht zu erreichen. Fünf arbeitsfreie Tage am Stück – seine Frau würde sich riesig freuen! Anschließend fuhr er den Computer runter und schal­tete ihn ab. Geschafft!

Er stellte den kleinen Tischkalender vor ihm bereits auf den nächsten Arbeitstag ein, sonst vergaß er es mitunter. Danach griff er nach rechts und nahm das kleine gerahmte Bild mit einem Foto seiner Frau in die Hand und betrachtete es liebevoll. Angela! Seit nicht ganz einem halben Jahr waren sie jetzt glücklich verheiratet. Er betete sie an.

Sie hatten sich kennengelernt, als er noch beim Militär war und gerade Urlaub hatte. Beide hatten sie Badeurlaub in Puerto Rico verbracht und sich ineinander verliebt. Sie lebte in einem Ort in New Jersey, er war hingegen zu diesem Zeitpunkt kurzzeitig in Virginia stationiert. In einem Viertel­jahr hatte sein Dienst enden sollen. So hatte er sich beim NYPD auf eine vakante Detective-Stelle im Rang eines Lieu­tenants beworben.

Seine Referenzen sprachen für sich, und er zog nach New York um. Bereits nach wenigen Monaten zogen er und Angela in ihrem Wohnort in New Jersey zusammen, und im Juni 2014 heirateten sie. Sie war seine große Liebe … sein Leben!

Manhattan, New York

Zwischenzeitlich hatte wieder ein leichter Regen eingesetzt. Der Wetterbericht hatte frühmorgens eine Niederschlagsmenge von fünf Millimetern vorausgesagt, die sich über den ganzen Tag in kurzen Schauern verteilten. Während sein Kollege Nicholson mit den anderen Beamten dafür Sorge trug, dass die Schaulustigen nicht in den abgesperrten Bereich gelangten, nahm Officer Moore nun die Handtasche der Frau in Augenschein. Er öffnete sie und blickte hinein. Hier herrschte ein Chaos vor, wie er es auch von seiner eigenen Frau her kannte. Er fragte sich immer wieder, wie sich die Frauen in solch einer Unordnung zurecht finden konnten. Doch wehe, man ließ zu Hause etwas liegen, anstatt es wegzu­räumen … Nun fand er, wonach er gesucht hatte.

Das Portemonnaie war beinah leer. Es enthielt noch fünfzig Dollar in Scheinen sowie etwas Kleingeld. Mehr war nicht zu sehen. Als nächstes fand er eine Tasche für Ausweise und Kreditkarten. Er öffnete sie … und erbleichte! Das durfte nicht sein!

Schockiert von dem, was er sah, legte er die kleine Tasche auf den Beifahrersitz und nahm sich die Tüte mit den Einkäufen vor. Hierin fand er einen sehr schönen, weichen und eleganten Herrenpullover aus Wolle, Größe XXL. Dann noch eine Schachtel mit einem kleinen Beutel darin; als er diesen öffnete, sah er eine neue Pfeife mit dem Aufdruck Peterson 302 mit einer wunderschönen Maserung des Holzes sowie mit Silberarbeiten.

Officer Moore packte alles zurück und nahm sich wieder die kleine Ausweistasche vor. Als er sie öffnete, fuhr es ihm erneut bis in die Knochen. Er sah zwei Kreditkarten – Mastercard und Visa, einen Führerschein – ausgestellt in New Jersey sowie den Sozialversicherungsausweis. Der Name auf diesen Karten ließ ihn bereits erblassen. Doch eine Fotografie, die in der vordersten Hülle steckte, brachte die traurige und schreckliche Gewissheit: Die Fotografie zeigte die bildhübsche Frau, mit einem bezaubernden Lächeln, in den Armen ihres Mannes …

1 Police Plaza, Manhattan, New York

William hatte alles erledigt, was er vor seinem Kurzurlaub vom Tisch haben wollte. Der Abwesenheitsassistent war eingestellt. Nun würde er nur noch kurz zu seinem Freund und Mentor ins Büro gehen, sich nochmals herzlich für die freien Tage bedanken und bis Montag abmelden.

Commissioner Malone war es, der William damals eingestellt hatte. Die beiden Männer verstanden sich von Anfang an hervorragend. Malone schätzte Williams Energie und Einfallsreichtum. Und er deckte ihn auch immer wieder, wenn er bei seinen Einsätzen über die Stränge schlug. Sehr schnell wurde Malone eine Art väterlicher Freund für William. Sie verbrachten schließlich sogar vereinzelte freie Tage miteinander, fuhren gemeinsam nach Roscoe, NY zum Angeln am Delaware River oder zum Wandern in den umliegenden Wäl­dern.

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