Lars Hermanns - Fairview - Willkommen, Chief Justice!

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Die Ermordung seiner Frau verschlägt Detective Lieutenant William Justice vom Drogendezernat des NYPD nach Fairview, eine Kleinstadt im Norden Georgias, wo ihm die Stelle des Police Chiefs angeboten wird. Dort treffen zwei Welten aufeinander. Er soll das lokale Police Department neu organisieren und stößt auf Widerstand aus den eigenen Reihen. Während er sich einlebt und Freundschaften schließt, kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall mit tödlichem Ausgang.

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William hörte nicht mehr zu. Er sah alles nur noch wie durch einen Nebel, alles verschwamm vor seinen Augen. Er spürte, wie sich ihm alles drehte. Das Gesicht des Arztes verzog sich zu einer Grimasse, seine Worte waren völlig unverständlich. Plötzlich sackte er in sich zusammen …

»William! Um Gottes Willen …«, erschrak Gordon Malone, als William plötzlich neben ihm zusammenklappte. Er und der Doktor konnten ihn gerade noch auffangen und mit Hilfe der beiden Officers auf einen der Stühle setzen. »Doktor, so tun Sie doch was!«

Es vergingen mehrere Minuten, ehe William wieder etwas von dem mitbekam, was um ihn herum geschah. Noch immer war alles leicht verschwommen, doch er konnte Gordon mit einem Arzt sprechen sehen. Allerdings konnte er nicht verstehen, worüber sie redeten. Er richtete sich wieder lang­sam auf; doch spürte er, dass ihm noch immer schwindlig war. Direkt vor sich sah er ein Gesicht, das auf ihn einzureden schien; aber er konnte die Worte nicht verstehen. Dann erschien ein zweites Gesicht, das deutlich jünger zu sein schien. Sie gaben ihm etwas … Wasser! William trank es und atmete tief und gleichmäßig durch.

Langsam lichteten sich die Schleier vor seinen Augen. Wo war er? Ach ja … das Krankenhaus. Angela!

»Was ist mit meiner Frau?«, fragte er, noch immer leicht lallend.

Gordon kam zu ihm, setzte sich wieder links neben ihn und legte ihm den Arm um die Schultern. »Billy, mein Junge. Warte bitte noch ein bisschen, bis es dir wieder besser geht.«

»Sie ist tot! Mein Baby ist tot … !!!«

William brach bitterlich in Tränen aus. Und je mehr er weinte, desto klarer wurde plötzlich wieder alles um ihn herum. Nun erkannte er durch die Tränen hindurch den Arzt, die beiden Officers, die immer noch vor ihm in der Hocke saßen, und Gordon Malone, der links neben ihm saß und ihn zu trösten versuchte. So weinte er ungehemmt weiter und ließ seine Emotionen herausbrechen.

Es dauerte beinah eine halbe Stunde, ehe er sich wieder halbwegs beruhigt hatte. Der Arzt hatte ihm zwischenzeitlich eine Beruhigungsspritze gegeben. Doch diese konnte den unerträglichen Schmerz, der tief in Williams Brust wütete, nicht lindern. Noch immer leicht angeschlagen, bat er schließ­lich: »Ich möchte sie sehen!«

Weitere Minuten vergingen, die William wie eine Ewigkeit vorkamen. Minuten, in denen er an die Worte seines Freundes Gordon Malone dachte: Genießt jeden freien Moment, den ihr miteinander habt. Und ihm wurde urplötzlich bewusst, wie sehr sein alter Freund recht hatte. Ihm wurde klar, wie wenig er in den vergangenen Jahren von seiner Frau hatte. Dabei sehnte er sich immer so sehr nach ihr. Gordon bestand immer wieder darauf, dass William endlich einmal Urlaub machte, um Zeit mit seiner geliebten Angela verbringen zu können. Nun musste William auf die schmerzlichste Art und Weise erfahren, wie sehr er seine Frau vermissen würde. Wieder rannen Tränen sein Gesicht hinab.

Als es ihm soweit gut genug ging, dass er wieder stehen und gehen konnte, führte der Doktor ihn und Gordon Malone, der seinen Freund nicht allein lassen wollte, durch die Metalltür. Diese führte, wie sie sahen, nicht bloß zu den OPs, sondern auch in die benachbarte Pathologie. William ahnte, dass die Officers bereits vom Tod seiner Frau gewusst haben mussten. Doch er wusste selbst, wie schwierig es war, den Hinterbliebenen eine solche Hiobsbotschaft zu überbringen.

Der Doktor führte sie in einen grün gefliesten Raum, in dessen Mitte sich ein Operationstisch befand. Darauf lag ein Körper, der mit einem weißen Tuch bedeckt war. Die Mitte des Tuches war dunkelrot … Blut! Als sie den Tisch erreichten, blieben William und Gordon auf einer Seite des OP-Ti­sches stehen, während der Arzt, der folgerichtig der Pathologe der Klinik war, sich zur anderen Seite begab.

»Wie ist sie gestorben?« Williams Stimme klang auf einmal gefasst, beinah nüchtern und professionell. Ganz der knallharte Cop, der sich nach einem ihm unbekannten Mordopfer erkundigte.

»Sie wurde erschossen«, erklärte der Pathologe. »Zwei Schüsse trafen Ihre Frau aus nächster Nähe in die Brust. Sie war wohl sofort tot.« Er griff hinter sich zu einem kleinen Rollcontainer, auf dem eine flache Metallschale lag. »Diese beiden Projektile habe ich vorhin aus ihr herausgeholt. Ich tippe auf Kaliber .22 Magnum.«

Gordon und William sahen sich die Projektile genauer an. »Kleinkaliber?«, fragte Gordon nach.

»Ja. Deswegen konnten von dem Officer zunächst auch keine Schusswunden festgestellt werden. Eine Kugel ist in das Herz eingedrungen, die zweite Kugel hat den rechten Lungenflügel perforiert. Das Herz blieb stehen, es pumpte kein Blut mehr durch den Körper, und dadurch haben die beiden kleinen Eintrittslöcher auch kaum geblutet. Zumindest nicht genug, um auf dem Mantel gesehen zu werden. Der war zudem anthrazitfarben, wodurch die Schmauchspuren und die beiden kleinen Löcher kaum zu erkennen waren.«

»Ich möchte sie sehen«, bat William mit ruhiger Stimme.

Der Pathologe legte die Metallschale mit den Projektilen wieder zurück. Dann drehte er sich um, ergriff das Tuch rechts und links neben dem Kopf der Leiche und zog es lang­sam nach unten, bis das Gesicht freigelegt war. »Ich lasse Sie gern ein paar Minuten mit ihr allein, wenn Sie wünschen.«

»Danke, Doktor.«

»Ich warte draußen bei Ihren beiden Kollegen. Zögern Sie nicht, mich zu holen …«

»Danke Doktor. Ich glaube, wir kommen zurecht«, antwortete Gordon, der neben William stand und seine rechte Hand auf dessen linken Schulter hielt. »Möchtest du, dass ich auch gehe, Billy?«

»Bleib bitte bei mir …«

So standen die beiden Freunde nebeneinander und blickten auf das Gesicht Angelas herab. Selbst jetzt sah sie noch immer wunderschön aus, auch wenn ihr Teint nicht mehr beige sondern gräulich war. William strich ihr immer wieder über ihre langen, naturgelockten Haare. Gordon sah dabei Tränen über das Gesicht seines Freundes fließen. Er musste sich selbst sehr zusammenreißen, konnte er Williams Schmerz in diesem traurigen Moment doch besser nachempfinden als sonst jemand.

Schließlich beugte sich William vor, küsste seine geliebte Frau auf Lippen und Stirn und wandte sich um, zu gehen. Gordon, der irische Wurzeln hatte und katholisch erzogen worden war, bekreuzigte sich vor Angela und musste sich schließlich doch eine Träne vom Auge wischen. »Beidh muid chailleann tú, Angela!«, sagte er auf Irisch und folgte William nach draußen.

Officer Moore hatte gerötete Augen, als er William sein Beileid bekundete. Er hätte ihn stets bewundert, und daher sei es ein Schock für ihn gewesen, als er die Personalien überprüfte und feststellen musste, dass es Mrs. Justice sei. Er hoffe sehr, dass der Täter erwischt würde.

Und auch Officer Nicholson verabschiedete sich und sprach William sein tiefstes Mitgefühl aus.

William setzte sich wieder auf einen der Stühle. Nun war ihm klar, dass er heute sein Leben verloren hatte. Er hatte sich von seiner über alles geliebten Frau verabschiedet und dachte mit Grauen daran, dass er es in wenigen Tagen noch einmal würde tun müssen. Er nahm sich ein Papiertaschentuch aus seiner Manteltasche und trocknete sich die Tränen ab. Was für ein Scheißtag!

North Arlington, New Jersey

Angela wurde bereits am darauffolgenden Samstag, den 27. Dezember 2014 beerdigt. Gordon hatte darauf bestanden, dass William sich eine längere Zeit frei nahm. Er sollte ausreichend Zeit zum Trauern haben. Als William sich wei­gerte, gipfelte es darin, dass Gordon damit drohte, ihn vom Dienst zu suspendieren, wenn er nicht unverzüglich seine Überstunden abfeierte.

So kam es dann auch, dass Gordon täglich bei seinem Freund zu Hause vorbeischaute, um nach dem Rechten zu sehen. Sie wählten bereits am 24. Dezember einen Sarg aus. William bestand auf einer Beerdigung im engsten Freundes- und Familienkreis. Gemeinsam konnten sie beide am Tag vor Weihnachten alle Behördengänge machen und die Formalitä­ten erledigen. William hatte noch am Abend ihres Todes ihren Bruder Luke angerufen, der direkt nach Weihnachten zu ihm nach New Jersey kommen wollte. Seine Frau und seine Kinder wollte er hingegen lieber zu Hause in Massachusetts lassen, wo sie ein kleines Haus in der Nähe von Boston bewohnten.

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