Esther Grünig-Schöni - Glut im Herz

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Die Geschichte um Florent, der sein Leben meistert. Wie aus Schlechtem Gutes werden kann? Einfache Formel? Nein. Vielleicht Konstruktives versus Destruktives? Alles, was gesagt werden kann, trifft es nicht annähernd. Aber es ist.
Florents Leben wirbelt Fragen auf. Nicht immer können schlüssige Antworten gefunden werden. Sein Leben erschüttert und führt in eine Welt, die vielleicht lieber nicht betreten wird. Die Welt eines Opfers. Und doch lohnt es sich, dies kennen zu lernen.
Flo – Weggeworfenes Kind – Schönes Kind – im Heim missbraucht, gequält Objekt – Straßenjunge – Kleinkrimineller – Rocker – Biker – Lernender – Unternehmer – Mensch – Schöner Mann – Freund und Geliebter – bewegtes und bewegendes Leben. Muss er seine Kindheit töten, um seine Traumata überwinden zu können, um leben zu können. Wohin geht er?
Es kann in der Stadt, in der Gegend, im Land geschehen, wo wir uns aufhalten. Überall hautnah und bewegend eine Geschichte über die Ursachen, Hintergründe und die Folgen des Missbrauchs von Kindern und der Gewalt an Kindern. Die Folgen einer verlorenen Kindheit. Und doch ein Blick auf Hoffnung und Licht.

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„Dein Problem. Ich kann damit leben.“

„Bitte Flo.“

„Nein. Du...“

„Ich bin morgen auf dem Golfplatz. Kennst du Golf? Magst du es versuchen? Nur wir beide und es ist nichts dahinter. Versprochen.“ „Du gibst nicht auf.“

„Stimmt. Danach könnten wir dort im Restaurant essen und reden." "Nein. Die Lust auf Schicki Micki ist mir vergangen.“ „Flo, ich möchte das nicht am Telefon klären.“

„Aber ich mache dir einen Gegenvorschlag. Komm heute Abend in die 'Fatma-Disco'. Ich lege auf."

"Echt? Du? DJ?" "Ja unter anderem. Ist das so erstaunlich?"

"Ja find ich." "Ich nicht. So gut kennen wir uns noch nicht, dass du alles von mir wissen kannst. Oder denkst du, du kannst die Menschen alle einfach so durchschauen? Stufst du dich als allwissend ein?"

"Ach Quatsch, natürlich nicht, aber …"

"Jetzt muss ich arbeiten. Komm oder lass es. Dein Bier."

Damit war das Gespräch beendet. Chris fühlte sich erneut herunter geputzt. Was bildete der sich ein? Das war schon beinah ein Dauerzustand. Allerdings - Spurlos war die Sache mit der Party nicht an ihm vorbei gegangen. Das war eigentlich klar. Vermutlich hatte er ihn damit sehr verärgert. Und wenn er schon bereit war, ihn zu sehen... Warum nicht Disco? Gute Idee. Bis jetzt hatte er Flo meistens auf seinem heimischen Territorium getroffen. Schließlich wollte er ihn kennen lernen. Disco also. Er durchstöberte seine Adressen und fand die passende Begleiterin, eine, die gerne tanzte und in keiner Weise klammerte, ganz unkompliziert war und sich selbständig amüsieren konnte.

Der Raum war von Musik und Licht erfüllt. Chris stellte fest, dass das Ambiente an dem Abend gut war. Gerade animierte der DJ zu einem besonderen Tanz. Die Bewegungen und Schrittfolgen hatte er noch nie gesehen. Es war lustig. Flo führte ihn auf einem Podest vor und alles schien auf den Beinen zu sein und mitzumachen. Chris entdeckte in den Tanzenden Rebecca und winkte zu ihr rüber, wusste aber nicht, ob sie das bemerkt hatte. Nun stand er da, nachdem er seiner Begleiterin und sich etwas zu trinken besorgt hatte, und sah Flo fasziniert zu. Der zog ihn sofort vollkommen in seinen Bann. Wieder konnte er nur staunen. Donnerwetter noch mal, der konnte sich bewegen, war mit viel Freude bei der Sache und brachte die Leute auf der Tanzfläche mächtig in Schwung. Schließlich zog Sabine Chris mit sich und sagte ihm ins Ohr: "Der DJ hat es drauf. Der ist richtig gut. Komm, wir machen mit. Los, beweg dich."

Erst fühlte er sich unsicher und steif. Er tanzte nicht oft. Doch er wurde mitgerissen, spürte selbst, dass er lockerer wurde und sich damit seine persönliche Stimmung hob. Es machte Spaß. Es folgte ein weiterer gemeinsamer Tanz und es klappte sogar ganz gut. Die Musik ging in einen aktuellen Hit über und trug ihn fort. Er fühlte sich gelöst wie lange nicht mehr, kam aus sich heraus und vergaß jede Zurückhaltung. Die eher rockigen Klänge wichen dem Samba, damit strömte die Sonne Brasiliens herein. Die Farben änderten passend zur Musik, und es gab nur wenige, die sich davon nicht mitreißen ließen, auch wenn nicht alle versierte Samba-Tänzer waren. Darauf kam es nicht an. Es kam darauf an, die Musik in sich einfließen zu lassen, sie aufzunehmen, alle Grenzen einzureißen und sie wirken zu lassen. Einmalig. Der DJ bewegte sich in seiner Anlage mit.

Chris war beim Tanzen näher gerückt und sah, wie entspannt Flo war, dass er in seinem Element war und ihn nichts bedrückte oder ärgerte. Ihre Augen trafen sich. Flo hatte ihn gesehen, nickte ihm zu und Chris machte ein Daumen aufwärts Zeichen in seine Richtung. Da lachte er, die weißen Zähne waren zu sehen, die Augen glitzerten, diesmal fröhlich. Es tat Chris gut, ihn so zu sehen. Wieder wechselte die Musik nach einer Weile und der DJ sagte mit einer warmen Stimme ins Mikro: "Zeit für die Paare, Zeit zum Schmusen. Ran an die Mädels Jungs." Das Licht wurde angepasst. Es war, als erwachte über ihnen der Sternenhimmel und das sanfte Mondlicht des Südens. Chris nahm Sabine in die Arme und verlor sich mit ihr im weichen Schmelz der Musik. Gut gewählte Stücke. Ein Genuss. Der Kerl verstand etwas davon und es machte ihm offensichtlich Freude, den Leuten mit der Musik und Lichteindrücken Gefühle zu vermitteln, auf eine gute Weise mit ihnen zu spielen, sie den Alltag und ihre Sorgen vergessen zu lassen. Das Gesamte war gekonnt abgestimmt als Fest für die Sinne. Es war zu spüren, dass er Musik liebte. Er wusste, wie er sie einsetzen musste, um Wirkungen zu erzielen. Eine Fähigkeit, Menschen zum Tanzen und Träumen zu bringen. Die hatte er. Eine gute Voraussetzung für den Job.

Es erstaunte Chris nicht mehr, als sich Flo am Ende dieses Teiles das Mikrofon nahm, die Musik in ein Halbplayback übergehen ließ, in ein bekanntes Stück, das Podest betrat und nun selbst sang. Es war "Fan" von Pascal Obispo, einem bekannten französischen Künstler. Flo's Stimme erreichte Herzen. Der Mann trug das Lied nicht nur vor, er lebte es. Chris blieb stehen, ging mit Sabine an eine Stelle, von der aus er ihm gut zusehen konnte und ließ sich davontragen. Er ließ es zu, berührt zu werden, konnte nicht anders, ein besonderes Erlebnis, das er später nie mehr vergessen würde, dann wenn alles schwieriger für ihn geworden war. Es blieb als gute Erinnerung haften.

"Er ist gut", sagte eine Stimme neben ihm. Er hatte nicht bemerkt, dass Becki zu ihnen getreten war. "Da sehe ich ja auf einmal eine ganz andere Seite an dem Kerl. Bis jetzt hätte ich ihn pausenlos verhauen können."

Chris lachte. "Na, na so schlimm ist er nicht. Er ist nur ehrlich und schonungslos."

"Arrogant."

"Ach was.“

„Doch. Um es ganz krass zu sagen. Aber einzig zutreffend. Ein Arsch ist er.“ „Lern ihn richtig kennen.“

„Kein Bedarf.“ „Na komm. So ganz kaufe ich dir das nicht ab. Du wirst merken, dass er das nicht ist.“ "Ich muss das nicht merken. Und du kennst ihn schon so gut, um das beurteilen zu können?"

Chris wurde etwas verlegen. "Du hast Recht. Noch nicht so gut. Trotzdem … ich denke, es lohnt sich, ihn kennen zu lernen."

"Spielst du neuerdings Kuppler? Ich brauche keinen."

"Stimmt, brauchst du nicht. Er wirkt ganz allein. Na? Ran an ihn, Becki."

"Hör auf! Bis jetzt hatte ich dazu keine Lust."

"Bis jetzt? Weißt du, so ganz glaube ich dir das nicht. Sagte ich ja schon." "Warum?" "Du solltest dein Gesicht sehen, deine Augen. Ganz blind bin ich nicht. Selbst wenn du dich ärgerst, bleibt es. Es scheint mir wie guter Pfeffer in einem raffinierten Gericht zu sein."

"Nanu? Chris, so romantisch und bildreich?" "Manchmal." Sie lächelte. „So kenne ich dich nicht.“

„Überraschung! Aber ich liege nicht ganz so falsch oder? Gib es endlich zu.“ "Ja. Er ist ja ein sehr hübscher Junge und hat irgendwie Klasse. Er ist nicht Durchschnitt. Aber was nützt mir das, wenn er ein Mistkerl ist. Doch vielleicht habe ich mich getäuscht und was du sagst, ist richtig."

"Ab und zu sehe auch ich etwas richtig. Und du... hör auf zu tun als ob. Ich sehe, was ich sehe." Sie lachte. Er sah sie an, entdeckte etwas an ihr, das er bis jetzt nie gesehen hatte und schmunzelte. Flo war eindeutig daran, ein Herz zu erobern, ohne dass er es wusste. Hm, sollte er eifersüchtig sein? Das hatte er bei Rebecca nie geschafft. Nein, er war es nicht. Das war nicht seine Art. Er nahm was kam und leicht zu erobern war und ließ alles weitere, wie es war. Nach dem Reinfall mit Michaela war er so geworden und es ging ihm gut dabei.

Sie hörten ihm weiter zu. Er ließ ein weiteres Lied folgen, diesmal "Nothing else matters" von Metallica und es war schlicht erstaunlich, wie gut er es bringen konnte.

Chris war ab und zu in Discos gewesen, wo der DJ sein Programm lieblos abspulte, seine Pflicht für sein Geld tat. Das mochte er nicht. Außerdem war es ihm lieber, wenn die Musik abwechslungsreich war, als immer im gleichen Genre. Er mochte eine breite Musikpalette und das kam ihm hier sehr entgegen. Flo's Leidenschaft. Er erlebte ihn das erste Mal wie er ganz bei sich war. Außerdem war da, wie erwähnt, die Fähigkeit, dies auch im Publikum wachzurufen. So hatte sich Chris noch nie gefühlt. Es war, als fiele alles, was hinderte und störte von ihm ab, als zerbröckelten sämtliche Mauern und Masken vor dem wahren Gesicht. Die Missstimmung, die zwischen ihnen gewesen war, schien nicht mehr von Belang zu sein. Flo war ein Magier. Auch Sabine war begeistert. "Warum habe ich von dem noch nie gehört? Der ist genial. Er kann kein Unbekannter sein. Ich werde mich erkundigen."

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