Esther Grünig-Schöni - Glut im Herz

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Die Geschichte um Florent, der sein Leben meistert. Wie aus Schlechtem Gutes werden kann? Einfache Formel? Nein. Vielleicht Konstruktives versus Destruktives? Alles, was gesagt werden kann, trifft es nicht annähernd. Aber es ist.
Florents Leben wirbelt Fragen auf. Nicht immer können schlüssige Antworten gefunden werden. Sein Leben erschüttert und führt in eine Welt, die vielleicht lieber nicht betreten wird. Die Welt eines Opfers. Und doch lohnt es sich, dies kennen zu lernen.
Flo – Weggeworfenes Kind – Schönes Kind – im Heim missbraucht, gequält Objekt – Straßenjunge – Kleinkrimineller – Rocker – Biker – Lernender – Unternehmer – Mensch – Schöner Mann – Freund und Geliebter – bewegtes und bewegendes Leben. Muss er seine Kindheit töten, um seine Traumata überwinden zu können, um leben zu können. Wohin geht er?
Es kann in der Stadt, in der Gegend, im Land geschehen, wo wir uns aufhalten. Überall hautnah und bewegend eine Geschichte über die Ursachen, Hintergründe und die Folgen des Missbrauchs von Kindern und der Gewalt an Kindern. Die Folgen einer verlorenen Kindheit. Und doch ein Blick auf Hoffnung und Licht.

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"Ich wollte dir noch etwas geben. Hier bitte." Er streckte Flo eine Einladung hin, die wie eine Eintrittskarte aussah . "Wenn du magst ... ich meine, wenn wir uns besser kennen lernen, können wir vielleicht gegenseitig einiges besser verstehen. Es würde mich freuen, wenn du kommst."

Flo sah sich die Karte an. "Ist das nicht eine Party der Reichen und Schönen?" Er musterte wieder ihn auf sehr eindringliche Art, versuchte, seine Motive zu durchschauen. Chris bemühte sich um ein Pokerface. "Was bin ich für dich, Christoph? Ein spannender Exote, unterhaltend. Etwas zum Beobachten oder ausstellen? Hm?" Chris wollte etwas entgegnen, aber Flo sagte nur "Ich komme", startete das Motorrad und fuhr davon.

5. Erstaunen

Manchmal fragte Chris sich, ob es richtig gewesen war ihn einzuladen und manchmal dachte er boshaft, dass es genau richtig war, je nachdem, wie er über Flo dachte. Das war nämlich genauso wenig klar, wie er sich über andere Dinge im Klaren war. Es war ein Auf und Ab, weil der Kerl in ihm unbequeme Gedanken geweckt hatte, die er eigentlich nicht wollte. Was sollte das alles? Erfolg und Spaß waren die Werte, Geld machen, Erfolg rechtfertigte alles. Dann kam dieser... So hatte es ihm der Vater beigebracht und so lebte er gut. Warum sollte er das ändern? Hm, das fragte er sich aber in den letzten Tagen oft. Der kam daher, rümpfte seine Nase und stellte alles auf den Kopf. Mit welchem Recht?

Er war vom Golf spielen gekommen. Das Spiel war ihm nicht gelungen, wie er es haben wollte und somit war er unzufrieden mit allem. Er mochte es nicht, Misserfolg zu haben, nicht hier und nicht anderswo. Golf war eines seiner Hobbies und er war, dank seines Vaters und dessen Namen in einen exklusiven Club gekommen, in den nicht jeder Eingang fand. Sie betrieben eine gute Anlage. Es kostete ihn zwar eine Stange Geld, wie auch sein Porsche, aber er hatte es und konnte es ausgeben. Er konnte es sich leisten. Ab und zu ging er mit einem der Pferde der Eltern reiten. Er nahm vieles hin, wie es war. Das stimmte. Warum das ändern? Während er sich einen seiner Spezialcocktails zusammen stellte und an Flo denken musste, ärgerte es ihn, was der dauernd von sich gab. Und doch ließ weder das noch der Kerl selbst ihn los. Er war mehr als neugierig auf ihn, auf alles, was noch kommen könnte und regte sich gleichzeitig über ihn auf. Doch, es war richtig, dass er den Mann zur Party eingeladen hatte.

Das Wetter spielte mit. Es war strahlend, nicht zu heiß, nirgends Gewitterwolken, die ein Problem hätten darstellen können. Er stand auf der Terrasse und sah über den Park, seine Mutter neben ihm, der Vater im Gespräch mit einem Bekannten. Es war stilvoll, zu ihrem guten Namen passend, nicht protzend, nicht zu viel des Guten, gerade richtig. Schön anzusehen, wieder ein ausgewogenes Gesamtkunstwerk – beeindruckend. Im offenen Gartenpavillon spielte eine Band dezent, während die Gäste langsam eintrafen, als Hintergrundmusik, unaufdringlich. Die Dekorationen waren im gesamten Bereich auf die Farben des Verlages abgestimmt – Rottöne und Lachsfarben. Die Tische mit den Köstlichkeiten waren in der ganzen Parkfläche verteilt und mit außergewöhnlichen Sonnensegeln überdacht. "Wo hast du die her? Das sieht richtig gut aus."

"Ich habe Peter beauftragt, alles zu gestalten. Er ist ein Meister darin. Er und sein Team. Er hat alles an die Hand genommen."

"Guter Griff."

Seine Mutter sah heute sehr gut aus. Er lächelte sie an. Sie war ganz große Dame, nicht etwa übertrieben aufgedonnert, sondern auf schlichte Weise, ein einfaches dunkelrotes Kleid, das ihre noch immer tolle Figur betonte. Sie hatte braune modisch frisierte Haare, trug nur wenig Schmuck. Dafür war er erlesen und teuer. Sie hatte es nicht nötig zu übertreiben, denn sie stammte aus einer angesehenen Familie. Sie war es gewöhnt zu repräsentieren. Ja das war sie. Weigert sah sie von der Seite her kurz an. Er dachte an ihre Vorbereitungen für die Party und seine Gedanken, als er ihr dabei zugesehen hatte.

Sie saß vor dem Spiegel. Ein kleines Boudoir war es. Früher bei den Damen und den Königinnen wären um sie her Dienstbare gewesen, die sie gekleidet hätten. Denn sie wirkte auf ihn oft wie eine Königin. Aber sie richtete sich selbst her. Sie lebte in ihrer Welt, schottete sich ab und schloss ihn aus. Schon lange. Seit damals … Hatte sie ihn einmal geliebt? Hatte er?

Er sah ihr zu. Manchmal, wenn sie es sah, lächelte sie, aber es war kein herzliches Lächeln, es blieb eine höfliche Maske. Sie war kalt. Makellos. Das war sie, war sie immer gewesen. Wie stolz war er damals gewesen, als sie ihn geheiratet hatte, eine Frau aus diesem Haus. Durch die Heirat hatte er in der Gesellschaft an Einfluss gewonnen. Eine steife Familie. Aber die Verbindungen, die er durch sie aufbauen konnte, waren Gold wert gewesen, hatten ihm auch in kritischen Momenten geholfen. Eigentlich war es widersinnig. Sie war seiner eigenen Mutter in ihrer Art verflixt ähnlich. Streng, kalt, auf Formen bedacht. Bei seinen Eltern war alles Fassade gewesen und … ja, war es das bei ihnen nicht auch? Vermutlich war es im Lauf der Jahre dazu verkommen. Oder er war dem vorgegebenen Muster treu geblieben. Die Frauen in seinem Leben waren so. Seltsam. Warum gingen ihm gerade jetzt diese Gedanken durch den Kopf?

Sie hielt inne in ihrem Tun, sah sich nach ihm um: "Ist etwas?" Er betrachtete sie weiter, schweigend, mit einem unergründlichen Blick. Er fragte sich, was er an ihr fand. Er fragte sich, ob Frauen einfach so waren wie sie oder er nur immer an solche geriet oder er solche gesucht hatte? Gab es Liebe bei ihnen? Sein Vater hatte ihn auf seine etwas seltsame und oft erschreckende Weise geliebt. Aber die Mutter? Sie hatte er meist nur gestört. Sie hatte Regeln aufgestellt, noch und noch. Sie war nicht böse gewesen, aber er war nie an sie heran gekommen, hatte nie Nähe erfahren. Mit Susanne? Kaum. Oder er hatte sie vergessen in all den Jahren. Er konnte in seinen Erinnerungen keine Nähe finden.

"Lieben wir uns?"

Sie starrte ihn an. Wie kam er auf einmal auf so eine absurde Frage? Ein freudloses Lachen. "Was ist Liebe?"

"Gute Frage. Du weißt es nicht?"

„Du etwa? Nein. Ich nicht. Weißt du eine Antwort darauf? Mir ist sie verloren gegangen."

"Nein, ich weiß keine. Du hattest mal eine und die hast du verloren?" Er lachte wie über einen dummen Witz und winkte ab. "Vergiss es." Er schüttelte den Kopf, weil er so dumm gewesen war, eine solche Frage zu stellen. Er wollte nicht im Morast rühren. Das kam nie gut heraus. Das ließ Dinge an die Oberfläche steigen, die wirklich besser ganz tief unten blieben.

„Da sprichst du wahr. Wir haben uns beide verändert, Herbert. Wir leben zusammen, bleiben zusammen. Willst du mehr? Das reicht. Mehr brauchen wir beide heute nicht. Du kennst die Gründe, warum es so gekommen ist. Lass uns nicht daran rühren. Das ist sinnlos. Wir halten für alle sichtbar aufrecht, was wir sind. Das genügt."

Ein langer Blick traf ihn und sie wendete sich wieder ihrem Tun zu. Was wusste dieser Mann von Liebe. Ach! Das war egal. Vielleicht war anfangs etwas Ähnliches vorhanden gewesen. Gut möglich. Es war so auf ihrer Seite gewesen. Aber nur ganz am Anfang, eigentlich nur vor der Hochzeit. Sie erinnerte sich nicht mehr und hatte keine Lust, sich Gedanken dazu zu machen. Wozu? Änderte sie etwas oder änderte sich etwas dadurch? Nein. Sie lebte gut, hatte, was sie brauchte und zudem ihre Ruhe.

Er betrachtete sie weiter, bereitete sich ebenfalls auf den Empfang vor. Wie kalt sie war. Kalt und fordernd und aufs Äußere fixiert wie seine Mutter. Wie fühlte es sich an, wenn Mütter ihre Kinder liebten? Er kannte es nicht. Er hatte nur versucht, es sich vorzustellen. Doch für so etwas reichte die Vorstellungskraft vielleicht nicht aus. Oder auf eine andere Weise. Ach, es fehlte ihm auch nicht. Was sollte er damit? Ja, er erinnerte sich an seine Mutter. Wie erwähnt, eine kalte Königin mit vielen Regeln. Die hatte er zu beachten gehabt. Dann hatte er ein gutes Leben. Und selbst, wenn er sich nur den Anschein gab. Es genügte. Ab und zu ein Lächeln, wenn es sich gut machte. Schöne Dinge waren wichtig. Oh, auch ihm waren sie das. Ästhetik in allen Belangen. Er schuf schöne Dinge, hatte sich einen Platz und eine Welt geschaffen, die sich sehen lassen konnte. Er dachte an eines seiner Projekte zurück, das ihm nach und nach etwas wie Wärme gegeben hatte, auf einer anderen Basis Zärtlichkeit. Auf einer anderen Basis Liebe. Vielleicht. Auch wenn manche darüber anders dächten. Er sah es so. Ja, alles war käuflich, alles und alle waren es. Jedes hatte seinen Preis, aber es war möglich, diesen zu finden. Ein schöner Bildband war das Resultat gewesen, aber für ihn --- erkennen, finden. Endlich. Nach langer Suche. Er lächelte in Gedanken und konzentrierte sich wieder auf seine Vorbereitungen. Nein, an manchem rührte er besser nicht, ließ es, wo es war. Seine Gedanken waren aber frei, seine Erinnerungen noch mehr. Denn wenn er daran rührte, könnte doch auch etwas entstehen, das sie alle in den Abgrund riss. Einfach manchmal leise in ihm erspüren, was es gewesen war. Es war für ihn gut und schön gewesen. Keiner konnte ihm etwas anderes einreden. Er sah noch heute nichts anderes darin als das. Wer es anders sah, der verstand gar nichts. Aber es war Vergangenheit. Er lächelte also und schwieg. Ja, es besser ruhen lassen.

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