S.C. Bauer - Wir kamen mit der Mayflower

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Wir kamen mit der Mayflower: краткое содержание, описание и аннотация

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England 1620: Die 17-jährige Priscilla Mullins ist Teil jener Glaubensgemeinschaft, die man später die Pilgerväter nennen wird und die mit der Mayflower zu den Kolonien der Neuen Welt in eine ungewisse Zukunft aufbrechen.
Obwohl ihr die katastrophalen Zustände auf dem Schiff und die zahlreichen Gefahren der Reise zusetzen, erlebt Priscilla den Zauber der ersten Liebe, zu dem charismatischen Militärkapitän Miles Standish. Doch auch John Alden, der zur Besatzung der Mayflower gehört, spielt eine maßgebliche Rolle in ihrem Leben.
Als die Pilger endlich Neuengland erreichen wissen sie nicht, dass ihnen das Schlimmste noch bevorsteht. Geplagt von Hunger und der ständigen Angst vor Übergriffen der Indianer, werden sie auch noch von einer schrecklichen Seuche heimgesucht, die zahlreiche Leben fordert.
Inmitten der dramatischen Lebensumstände der frühen Siedler Amerikas, findet sich Priscilla plötzlich hin und hergerissen zwischen zwei imponierenden Männern, die sie zur Frau begehren.

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Wir nut­zen die Zeit, wäh­rend wir auf sie war­ten, um uns mit fri­schem Pro­viant für die Rei­se ein­zu­de­cken. Die Kauf­leu­te Sou­thamp­tons sind er­freut und je­der ver­sucht, mit uns ein gu­tes Ge­schäft zu ma­chen. Mr. Mar­tin, der unse­re Fi­nan­zen ver­wal­tet, kauft wahl­los ein und zahlt die über­teu­er­ten Prei­se der Händ­ler, oh­ne zu feil­schen.

Das er­weckt den Un­mut ei­ni­ger Mit­rei­sen­den. »Er gibt unser Geld zu leicht­fer­tig aus«, mel­det auch mein Va­ter Be­den­ken an. Kei­ner wagt je­doch, ihm Ein­halt zu ge­bie­ten. Al­le wol­len war­ten, bis Mr. Car­ver und Mr. Cush­man da sind, die mit der Grup­pe aus Lei­den kom­men.

Wir ken­nen sie mitt­ler­wei­le als klu­ge, ge­wis­sen­haf­te Gent­le­men auf die wir ver­trau­en kön­nen. Ge­mein­sam ha­ben sie in Lon­don und Can­ter­bu­ry um­sich­tig Schiffs­zwie­back, ge­sal­ze­nes Schwei­ne-und Rind­fleisch, ge­trock­ne­te Erb­sen und Boh­nen und Bran­dy be­sorgt und auf die May­flo­wer brin­gen las­sen. Mit der Speed­well kom­men noch Werk­zeu­ge und Han­dels­wa­ren, wie Glas­per­len, für die In­dia­ner, so­wie noch mehr Pro­viant. In Sou­thamp­ton kauft jetzt Mr. Mar­tin fri­sche Le­bens­mit­tel wie Bier und But­ter, Kä­se und Früch­te, die ge­ne­rell teu­er sind.

Es ist ein war­mer Som­mer­tag, als die Speed­well an­kommt und ich ma­che mit Cons­tan­ce eben einen Spa­zier­gang an Land.

Wir pflü­cken Blu­men, als Cons­tan­ce mich ruft und auf das Schiff deu­tet, das lang­sam in den Ha­fen ein­fährt. Ich bin er­staunt, dass die Speed­well viel klei­ner ist, als die May­flo­wer. »Wie vie­le Leu­te pas­sen wohl auf die­ses Schiff? Sie sieht im Gegen­satz zur May­flo­wer ge­ra­de­zu win­zig aus«, fra­ge ich Cons­tan­ce. Sie zuckt mit den Ach­seln.

Lang­sam schlen­dern wir zum Kai, um die Neu­an­kömm­lin­ge zu be­grü­ßen. Ei­ni­ge unse­rer Rei­se­ge­fähr­ten von der May­flo­wer er­war­ten be­reits vol­ler Auf­re­gung ihre An­kunft. Sie sind teil­wei­se be­kannt mit den Leu­ten aus Lei­den und die Til­le­ys ha­ben so­gar Ver­wand­te auf der Speed­well. Freu­dig be­grüßt John Til­ley sei­nen Bru­der Ed­ward mit sei­ner Frau Ag­nes. Sie trägt ein klei­nes Mäd­chen auf dem Arm und ein jun­ger Mann in mei­nem Al­ter folgt ih­nen.

»Die Til­le­ys aus Lei­den ha­ben kei­ne eige­nen Kin­der. Der gro­ße Bur­sche und das klei­ne Kind sind Nef­fe und Nich­te von ih­nen«, klärt mich Cons­tan­ce auf.

»Wahr­schein­lich ha­ben sie zu­we­nig ge­hext«, zie­he ich Cons­tan­ce in An­spie­lung auf ihre Aus­sa­ge vom Vor­tag auf und sie grinst mir zu.

Ro­bert Cush­man sieht mich am Pier ste­hen, als er von Bord geht. Er er­kennt mich und nickt mir freund­lich zu. Hin­ter ihm geht Mr. Car­ver mit sei­ner Frau Kat­her­ine an Land. Ich ha­be ihn bei sei­nen Be­su­chen, als er Ro­bert Cush­man bei den Rei­se­vor­be­rei­tun­gen unter­stützt hat, nur ein paar Mal ge­se­hen, aber ich ken­ne kei­nen Men­schen, dem das Gu­te so ins Ge­sicht ge­schrie­ben steht, wie John Car­ver. Im­mer wenn ich ihn an­schaue, geht mir das Herz über, vor Zu­nei­gung, denn nie zu­vor ha­be ich einen mit­lei­di­ge­ren Men­schen ge­kannt als ihn.

Je­dem Bet­tel­kind hat er ein Geld­stück ge­ge­ben, für je­den den er traf, hat­te er ein gu­tes Wort. Er kauf­te Pro­viant, nur um ihn gleich wie­der einer ar­men Fa­mi­lie zu schen­ken. Na­tür­lich hat er aus eige­ner Ta­sche, die feh­len­den Le­bens­mit­tel er­setzt. Er ist ein Eh­ren­mann und sehr wohl­ha­bend. Einen Groß­teil sei­nes Ver­mö­gens hat er in das Rei­se­pro­jekt ge­steckt. Ich fürch­te, er ist zu gut für die­se Welt. Ich ha­be im­mer das Be­dürf­nis ihn zu be­schüt­zen, ob­wohl er mehr als dop­pelt so alt ist, wie ich.

Spon­tan tre­te ich zu ihm und über­rei­che ihm die Blu­men, die ich ge­pflückt ha­be. Er lä­chelt mich aus sei­nen gü­ti­gen Au­gen an. »Vie­len Dank mein lie­bes Kind«, sagt er warm­her­zig.

Wie ich da so ste­he und be­wun­dernd Mr. Car­ver an­star­re, füh­le ich mich plötz­lich be­ob­ach­tet. Ich schaue mich su­chend um und mein Blick fällt auf einen Mann, der bei einer klei­nen Grup­pe von Leu­ten steht und mich an­sieht. Als sich unse­re Bli­cke tref­fen, durch­fährt mich ein Blitz. Ich kann, mei­ne Au­gen nicht von ihm ab­wen­den. Da­bei schaut er nicht ein­mal be­son­ders gut aus. Er ist nicht sehr groß, mus­ku­lös, hat dunk­les lo­cki­ges Haar und einen dich­ten kur­zen Bart.

Aber die­se Au­gen! Sie schei­nen mich zu durch­drin­gen und bis in die tiefs­ten Tie­fen mei­ner See­le zu schau­en.

Ich ha­be das Ge­fühl, er kennt al­le mei­ne Ge­dan­ken, so­gar die Ge­heims­ten und will gleich­zei­tig weg­lau­fen und zu ihm hin­ge­hen. Cons­tan­ce fällt mein star­rer Blick auf und sie stupst mich an. »Pri­scil­la, was hast du denn?«

Ich schütt­le den Kopf und end­lich ge­lingt es mir den Blick von ihm los­zu­rei­ßen. Ich fra­ge mich ernst­haft, ob ich när­risch ge­wor­den bin, aber ich wa­ge nicht, noch ein­mal in die Rich­tung des Man­nes zu se­hen. »Komm, wir ge­hen und se­hen, ob unse­re Müt­ter Hil­fe brau­chen«, for­de­re ich Cons­tan­ce barsch auf und sie folgt mir mit ver­dutz­ter Mie­ne zu­rück auf die May­flo­wer.

Mei­ne Mut­ter und Eli­za­beth Hop­kins sind beim Ko­chen an einem klei­nen Koh­le­be­cken, das auf Sand ge­bet­tet ist. »Nut­ze die Ge­le­gen­heit die Wä­sche zu wa­schen, wer weiß wann wir wie­der da­zu kom­men«, trägt mir mei­ne Mut­ter auf. Ich samm­le unse­re schmut­zi­gen Klei­dungs­stü­cke und wer­fe sie in einen Korb. Cons­tan­ce nimmt ihrer Mut­ter, die klei­ne Schwes­ter Da­ma­ris ab, die quen­ge­lig ist. Zu dritt ge­hen wir wie­der an Land. Es gibt einen Fluss ganz in der Nä­he, in dem ich die Wä­sche wa­schen kann. Ich schrub­be und rei­be ener­gisch an den Klei­dungs­stü­cken und ver­su­che mei­ne Ge­dan­ken zu klä­ren. Der Mann mit dem ver­we­ge­nen Blick will mir nicht aus dem Sinn ge­hen.

Är­ger­lich den­ke ich, dass mei­ne Mut­ter recht hat, wenn sie meint, ich träu­me zu­viel. Es war nur ein Mann, der mich an­ge­starrt hat. Kein Grund, mir wei­ter den Kopf da­rü­ber zu zer­bre­chen! Die Arbeit hilft mir. Als die Wä­sche end­lich sauber ist, füh­le ich mich wie­der wie ich selbst. Wir ge­hen zu­rück und ich schlep­pe ge­mein­sam mit Cons­tan­ce den schwe­ren Korb mit den nas­sen Klei­dern. Die klei­ne Da­ma­ris stol­pert neben uns her. Als sie hin­fällt und kreischt, nimmt Cons­tan­ce sie auf den Arm. Ich muss den Korb nun al­lei­ne tra­gen.

Das geht ganz gut, bis ich zu dem Fall­reep ge­lan­ge das auf die May­flo­wer führt. Ich ha­be an die­sem Tag mei­ne neu­en Schu­he, mit den hüb­schen Schnal­len an, die mir mein Va­ter ge­macht hat. Sie ha­ben einen klei­nen Ab­satz und se­hen sehr ele­gant aus. Mei­ne Mut­ter hat nicht ge­se­hen, wie ich sie an­ge­zo­gen ha­be, sonst hät­te sie si­cher mit mir ge­schimpft we­gen mei­ner Ei­tel­keit.

Auf der rut­schi­gen Plan­ke wer­den mir die Ab­sät­ze zum Ver­häng­nis. Ich ver­ha­ke mich in eine der gro­ben Holz­stre­ben und es fehlt nicht viel, dass ich mit­samt der Wä­sche ins Was­ser fal­le. Im letz­ten Mo­ment, als ich schon die dunk­le Näs­se des Ha­fen­be­ckens auf mich zu­ra­sen se­he, fan­gen mich star­ke Ar­me auf und hal­ten mich fest. Ich um­klam­me­re noch im­mer den Wä­sche­korb und mir schlägt das Herz bis zum Hals vor Schreck.

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