S.C. Bauer - Wir kamen mit der Mayflower

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Wir kamen mit der Mayflower: краткое содержание, описание и аннотация

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England 1620: Die 17-jährige Priscilla Mullins ist Teil jener Glaubensgemeinschaft, die man später die Pilgerväter nennen wird und die mit der Mayflower zu den Kolonien der Neuen Welt in eine ungewisse Zukunft aufbrechen.
Obwohl ihr die katastrophalen Zustände auf dem Schiff und die zahlreichen Gefahren der Reise zusetzen, erlebt Priscilla den Zauber der ersten Liebe, zu dem charismatischen Militärkapitän Miles Standish. Doch auch John Alden, der zur Besatzung der Mayflower gehört, spielt eine maßgebliche Rolle in ihrem Leben.
Als die Pilger endlich Neuengland erreichen wissen sie nicht, dass ihnen das Schlimmste noch bevorsteht. Geplagt von Hunger und der ständigen Angst vor Übergriffen der Indianer, werden sie auch noch von einer schrecklichen Seuche heimgesucht, die zahlreiche Leben fordert.
Inmitten der dramatischen Lebensumstände der frühen Siedler Amerikas, findet sich Priscilla plötzlich hin und hergerissen zwischen zwei imponierenden Männern, die sie zur Frau begehren.

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Pe­ter ist We­ber von Be­ruf und nur ein paar Jah­re äl­ter als ich. Er will, so­bald er ein Haus und einen Stall hat, Scha­fe aus Eng­land in die Ko­lo­nien brin­gen. »Du wirst se­hen Pri­scil­la, wir wer­den die bes­te Wol­le aus ihren Fel­len ma­chen, und wun­der­bar wei­che Stof­fe da­raus we­ben«, ver­traut er mir an. Sei­ne brau­nen Au­gen zwin­kern mir leb­haft zu. Ich mag ihn so­fort.

Wir ha­ben noch im­mer eine Men­ge Ge­päck, es sind unse­re per­sön­li­chen Sa­chen, die wir wäh­rend der Rei­se brau­chen und Pe­ter hilft uns, sie im Wa­gen zu ver­stau­en.

Als der Wa­gen los­fährt, schaue ich mich noch ein­mal um. Ich muss blin­zeln, da­mit ich nicht wei­ne, als ich das letz­te Mal das Haus se­he, in dem ich auf­ge­wach­sen bin.

Mei­ne Mut­ter stupst mich in die Sei­te und sieht mich vor­wurfs­voll an. Sie hat kein Ver­ständ­nis für Rühr­se­lig­kei­ten und fin­det sie un­an­ge­bracht.

Ich schlu­cke, ho­le tief Luft und wen­de mei­nen Blick nach vor­ne. Ich bin 17 Jah­re alt, als ich im Ju­li 1620 Eng­land ver­las­se.

1620, Die Mayflower

Wir kom­men in strö­men­den Re­gen in Lon­don an. Bis wir unse­re Hab­se­lig­kei­ten vom Wa­gen ge­la­den ha­ben, sind wir bis auf die Haut durch­nässt. Mein Va­ter hat zwei Zim­mer in einem Gast­hof ge­mie­tet, wo wir bis zur Ab­rei­se blei­ben kön­nen. Er teilt sich eines da­von mit Jo­seph, Pe­ter und Ro­bert. Ich be­kom­me mit mei­ner Mut­ter das an­de­re Zim­mer. Es ist nicht be­heizt und von den Wän­den läuft Was­ser. Die Stroh­sä­cke, auf denen wir schla­fen, schim­meln.

Das Zim­mer ist voll­ge­räumt mit unse­rer Ha­be für den täg­li­chen Ge­brauch.

Mei­ne Mut­ter be­steht da­rauf, die klei­ne Holz­kis­te mit­zu­neh­men, in der sie ihre ge­trock­ne­ten Kräu­ter und Wur­zeln auf­be­wahrt und der stets ein eigen­tüm­li­cher Ge­ruch ent­strömt.

»Sie wer­den dich noch be­vor wir ab­le­gen we­gen Hexe­rei ver­haf­ten«, wet­tert mein Va­ter auf­ge­bracht, als er die Kis­te be­merkt.

Doch mei­ne Mut­ter hält sie eigen­sin­nig um­klam­mert. »Ich ge­he nicht, oh­ne mei­ne Arz­nei­en«, er­klärt sie be­stimmt und mein Va­ter gibt zäh­ne­knir­schend nach. Mei­ne Mut­ter kennt sich gut aus mit Heil­mit­teln und mei­nem Va­ter ist nicht ganz wohl da­bei. Wir ha­ben vie­le Frau­en bren­nen ge­se­hen, die we­gen sol­cher Küns­te ver­urteilt wur­den.

Wir zie­hen uns tro­cke­ne Sa­chen an und ge­hen nach unten in den Gast­raum. Es gibt Ham­mel­ein­topf, der einen star­ken Bei­ge­schmack hat. Mei­ne Mut­ter rümpft die Na­se: »Das Fleisch ist ver­dor­ben.« Ich kann nur we­ni­ge Bis­sen da­von es­sen.

Am nächs­ten Mor­gen scheint die Son­ne und es ist herr­lich warm. In al­ler Frü­he be­glei­ten wir, mei­nen Va­ter zum Dock. Er will uns die May­flo­wer zei­gen, das Se­gel­schiff, das uns in die neue Hei­mat bringt.

Unser Fracht­gut ist be­reits an Bord. Mein Va­ter hat über 100 Paar Schu­he und ein Dut­zend Stie­fel mit­ge­bracht. Da­zu zahl­rei­che Mö­bel, Tru­hen, ge­pols­ter­te Ses­sel und Kis­ten vol­ler Wä­sche, Werk­zeu­ge, Sä­cke vol­ler Saat­gut und noch et­li­ches mehr. Unse­re Tie­re, die Zie­gen, Schwei­ne und Hüh­ner und na­tür­lich Pe­ters gro­ße Hün­din Bir­die, kom­men auch noch mit.

Die May­flo­wer ist ein gro­ßes, wuch­ti­ges Se­gel­schiff, mit einem schna­bel­arti­gen Vor­der­teil, und ho­hen Auf­bau­ten an Heck und Bug. Ich zäh­le drei ge­wal­ti­ge Mas­ten ver­teilt auf dem Deck und einen klei­ne­ren hin­ten am Heck, an denen die Se­gel jetzt ein­ge­holt und fest­ge­zurrt sind. Sie wer­den sich wohl mäch­tig bau­schen, so­bald sie ge­hisst sind und der Wind sich in ih­nen fängt.

Ob­wohl das Schiff be­ein­dru­ckend ist, bin ich ein we­nig ent­täuscht. Die May­flo­wer wirkt alt und ab­ge­nutzt.

Pe­ter sieht mei­nen skep­ti­schen Blick. »Was ist los?«, fragt er mich.

»Ich fin­de, das Schiff, sieht ein we­nig schä­big aus«, flüs­te­re ich ihm zu.

Er lacht. »Lass dich nicht vom be­schei­de­nen Aus­se­hen der May­flo­wer täu­schen. Sie ist sehr zu­ver­läs­sig und hat sich auf vie­len Rei­sen kreuz und quer über die Mee­re, bes­tens be­währt«, er­klärt er mir.

Ein kräf­ti­ger blon­der Mann, mit wet­ter­ge­gerb­tem Ge­sicht, der un­ge­fähr im Al­ter mei­nes Va­ters ist, be­grüßt uns freund­lich. Er stellt sich als Chris­to­pher Jo­nes vor und ist einer der vier Eigen­tü­mer des Schif­fes und Ka­pi­tän der May­flo­wer. Die Mer­chant Com­pa­ny hat ihn mit Schiff und Be­sat­zung für die Rei­se an­ge­heu­ert.

»Mei­ne May­flo­wer ist ein gu­tes Mäd­chen. Wir ha­ben eben eine La­dung von 180 Fäs­sern bes­ten Wei­nes aus Por­tu­gal her­ge­bracht. Mei­ne Sü­ße lag 12 Fuß tief im Was­ser und sie war den­noch pfeil­schnell«, er­zählt Mr. Jo­nes stolz.

Wir dür­fen an Bord ge­hen und er zeigt uns die Decks.

»Ka­pi­tän Jo­nes, wo wer­den wir schla­fen?«, fragt mei­ne Mut­ter. Es ist eine ty­pisch weib­li­che Fra­ge und die Män­ner tau­schen nach­sich­ti­ge Bli­cke.

Ka­pi­tän Jo­nes führt uns auf das Zwi­schen­deck, wo auch die Ka­no­nen ver­staut sind. Ich se­he fast ein Dut­zend mas­si­ger Ar­til­le­rie­ge­schüt­ze, und mein Va­ter weist ei­tel da­rauf hin, dass vier da­von unse­rer Com­pa­ny ge­hö­ren und uns in der Neu­en Welt zur Ver­fü­gung ste­hen wer­den.

»Hier Ma­dam, wird eu­er Schlaf­platz sein«, er­klärt Ka­pi­tän Jo­nes und mei­ne Mut­ter und ich schau­en ihn er­schro­cken an. Schon jetzt ist es sehr be­engt dort, ob­wohl noch kei­ne Pas­sa­gie­re an Bord sind. Die Män­ner ste­hen in leicht ge­bück­ter Hal­tung und wä­re ich nicht so klein, wür­de auch ich nicht auf­recht ste­hen kön­nen. Die Luft riecht muf­fig und dringt nur durch eine schma­le Lu­ke he­rein, die auf das Ober­deck führt. Dort­hin ge­langt man über eine wa­cke­li­ge Strick­lei­ter.

Ich fra­ge mich, wie wir hier zwei Mo­na­te le­ben sol­len, wa­ge aber nicht mich laut zu äu­ßern. Mei­ne Mut­ter at­met tief durch und presst die Lip­pen auf­ei­nan­der, aber sie sagt kein Wort da­zu.

»In zwei Ta­gen bre­chen wir auf«, er­klärt Ka­pi­tän Jo­nes.

Wir ver­las­sen das Schiff und ge­hen zu dem Gast­hof zu­rück. Dort kommt eben die Fa­mi­lie Mar­tin an. Mr. Mar­tin hat noch mehr Ge­päck da­bei als wir. Sei­ne Frau Ma­ry ist wort­karg, in ihren Au­gen liegt der glei­che über­heb­li­che Aus­druck, wie bei ihrem Mann. Sie ha­ben Mrs. Mar­tins Sohn aus ers­ter Ehe, So­lo­mon Pro­wer und einen Die­ner, John Long­mo­re, bei sich, die bei­de im Al­ter mei­nes Cou­sins Pe­ter Brow­ne sind.

Es schickt sich nicht für mich, mit ih­nen zu re­den, und so unter­hal­ten sich die Män­ner eine Wei­le, wäh­rend wir Frau­en da­ne­ben ste­hen und zu­hö­ren. Pe­ter ver­liert je­doch bald die Lust an den Ge­sprä­chen und macht einen Spa­zier­gang mit sei­ner Mas­tiff-Hün­din. Ich den­ke, dass auch er nicht sehr an­ge­tan ist von der Fa­mi­lie Mar­tin.

Mein Va­ter hört sich ge­dul­dig die wort­rei­chen Kla­gen von Mr. Mar­tin über Ro­bert Cush­man, den Agen­ten der Lei­de­ner Grup­pe, an.

»Die­ser arm­se­li­ge, be­ten­de Wicht, der von Ge­schäf­ten kei­ne Ah­nung hat, wagt es tat­säch­lich, von mir Re­chen­schaft we­gen der Buch­füh­rung zu ver­lan­gen! An­geb­lich ver­misst er eine Spen­de von 700 Pfund in den Auf­zeich­nun­gen der Ge­sell­schaft und nun will er von mir wis­sen, wo das Geld ge­blie­ben ist«, be­schwert er sich em­pört.

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