S.C. Bauer - Wir kamen mit der Mayflower

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Wir kamen mit der Mayflower: краткое содержание, описание и аннотация

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England 1620: Die 17-jährige Priscilla Mullins ist Teil jener Glaubensgemeinschaft, die man später die Pilgerväter nennen wird und die mit der Mayflower zu den Kolonien der Neuen Welt in eine ungewisse Zukunft aufbrechen.
Obwohl ihr die katastrophalen Zustände auf dem Schiff und die zahlreichen Gefahren der Reise zusetzen, erlebt Priscilla den Zauber der ersten Liebe, zu dem charismatischen Militärkapitän Miles Standish. Doch auch John Alden, der zur Besatzung der Mayflower gehört, spielt eine maßgebliche Rolle in ihrem Leben.
Als die Pilger endlich Neuengland erreichen wissen sie nicht, dass ihnen das Schlimmste noch bevorsteht. Geplagt von Hunger und der ständigen Angst vor Übergriffen der Indianer, werden sie auch noch von einer schrecklichen Seuche heimgesucht, die zahlreiche Leben fordert.
Inmitten der dramatischen Lebensumstände der frühen Siedler Amerikas, findet sich Priscilla plötzlich hin und hergerissen zwischen zwei imponierenden Männern, die sie zur Frau begehren.

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Ja­kob kommt zu mir ge­lau­fen und er­zählt mir auf­ge­bracht: »Die Sol­daten wa­ren bei uns. Man hat mei­nen El­tern eine Frist ge­setzt, sich zur Kir­che Eng­lands zu be­ken­nen. Sie ha­ben mei­nem Va­ter an­ge­droht in zu ver­haf­ten, wenn er sich wei­gert«.

Sei­ne Stim­me zit­tert vor Angst. »Ich will nicht, dass mein Va­ter wie Wil­liam Dorm­ner en­det.«

Ich er­in­ne­re mich mit Schau­dern an Mr. Dorm­ner, den ka­tho­li­schen Schmied, der letz­ten Win­ter von den Sol­daten ge­holt wur­de. 6 Wo­chen spä­ter brach­ten sie ihn heim. Man hat­te ihm al­le Fin­ger­nä­gel aus­ge­ris­sen und bei­de Bei­ne mehr­mals ge­bro­chen. Nach­dem sei­ne Bei­ne schwarz wur­den, leb­te er nur noch kur­ze Zeit unter gro­ßen Qua­len, be­vor er starb.

Mei­ne El­tern sind in gro­ßer Sor­ge, dass auch mein Va­ter wie­der ins Ge­fäng­nis kommt. Sie sind über­zeugt, dass er die­ses Mal nicht un­ver­sehrt zu­rück­keh­ren wird. Doch trotz ihrer Angst wol­len sie ihre Über­zeu­gun­gen nicht auf­ge­ben. Mein Va­ter sucht nach einem Aus­weg und schließ­lich fasst er den Ent­schluss, dass wir Eng­land ver­las­sen.

Reisevorbereitungen

Mein Bru­der Jo­seph ist jetzt den gan­zen Tag draußen und hackt Brenn­holz klein für den Win­ter. »Das Haus muss mit Werg ab­ge­dich­tet wer­den. Der Wind pfeift durch al­le Rit­zen«, meint mei­ne Mut­ter.

Mein Va­ter schüt­telt den Kopf: »Das lohnt sich kaum mehr«.

Er hat unser Haus vor kur­zem an Mr. Bot­hell ver­kauft. Es dau­ert nun nicht mehr lan­ge, bis wir fort­ge­hen.

Ich be­lau­sche ein Ge­spräch mei­ner El­tern und er­fah­re, dass mein Va­ter zu­frie­den ist mit dem Ver­kauf. Er will die 280 Pfund, die er für unser Haus ge­kriegt hat, in eine Ge­sell­schaft in­ves­tie­ren, die von einer Grup­pe von Kauf­leu­ten ge­grün­det wur­de. Die Mer­chant Com­pa­ny fi­nan­ziert unse­re Rei­se.

Ich weiß nicht ge­nau, wo wir hin­ge­hen und auch Jo­seph, mein jün­ge­rer Bru­der hat kei­ne Ah­nung. Wir ha­ben nur er­fah­ren, dass es ein Land ist, das sehr weit von Eng­land ent­fernt liegt. Wir sind bei­de neu­gie­rig und auch ein we­nig ängst­lich, weil wir nicht wis­sen, was uns dort er­war­tet.

Mein Va­ter nimmt Jo­seph mit auf den Markt, wo er zwei Zie­gen und sechs Hüh­ner kauft. Von unse­ren Schwei­nen hat er fast al­le ver­kauft, nur vier jun­ge Säue be­hal­ten wir. »Wir neh­men die Tie­re mit, wenn wir auf­bre­chen«, sagt er.

Es wird unser letz­ter Win­ter in Dor­king sein. Im nächs­ten Früh­ling fah­ren wir. Mei­ne Mut­ter ist be­schäf­tigt mit Pa­cken. Wir müs­sen Werk­zeu­ge, Klei­dung und Haus­rat mit­neh­men. »Dort, wo wir hin­ge­hen, gibt es kei­nen Markt auf dem wir et­was kau­fen kön­nen«, sagt sie.

Ich schaue sie un­gläu­big an.

Jo­seph hat von mei­nem Va­ter er­fah­ren, wo­hin unse­re Rei­se geht. »Wir se­geln mit einem gro­ßen Schiff in die Ko­lo­nien, der Neu­en Welt. Dort le­ben noch nicht vie­le Men­schen und nie­mand stört sich an unse­rem Glau­ben«, er­zählt er mir auf­ge­regt. Ich bin be­geis­tert, dass sich mein Wunsch auf einem Schiff in fer­ne Län­der zu se­geln, nun doch er­fül­len wird.

»Wie ist wohl das Le­ben in den Ko­lo­nien?«, fra­ge ich Jo­seph. Er weiß es nicht und fragt mei­nen Va­ter da­nach. Mein Bru­der er­fährt, dass wir uns erst ein Haus bau­en müs­sen und dass mein Va­ter ja­gen und fi­schen wird, da­mit wir zu es­sen ha­ben. Wir neh­men auch Saat­gut mit, so­dass wir Ge­trei­de an­pflan­zen kön­nen.

Ich ha­be tau­send Fra­gen, be­herr­sche mich aber. Mei­ne Mut­ter be­merkt mei­ne Neu­gier­de. »Mach dir nicht so vie­le Ge­dan­ken, da­von be­kommst du Kopf­weh. Ver­trau lie­ber auf Gott den Herrn«, ruft sie mich zur Ord­nung.

An einem Sonn­tag, nach dem Got­tes­dienst hö­re ich wie Re­ve­rend Tho­mas sich mit mei­nem Va­ter und einem groß­ge­wach­se­nen Mann mitt­le­ren Al­ters unter­hält. Er heißt Christ­oper Mar­tin und ist einer unse­rer Rei­se­ge­fähr­ten.

Er spricht sehr von oben he­rab mit mei­nem Va­ter und ich fin­de ihn nicht sehr sym­pa­thisch. Mein Va­ter scheint sich an sei­ner Ar­ro­ganz aber nicht wei­ter zu stö­ren und ich be­hal­te mei­ne Ge­dan­ken für mich.

»Mr. Mul­lins, ihr müsst end­lich Mr. Wes­ton ken­nen­ler­nen. Er hat so viel für unser Unter­neh­men ge­tan. Kommt doch mit nach Lon­don, wenn wir uns dort nächs­te Wo­che mit Ro­bert Cush­man und John Car­ver tref­fen«, lädt er mei­nen Va­ter ein.

Mr. Cush­man und Mr. Car­ver sind die Ver­tre­ter einer pu­ri­ta­ni­schen Ge­mein­schaft aus Lei­den in Hol­land, die sich uns an­schlie­ßen wird.

Lang­sam däm­mert es mir, dass wir eine gro­ße Grup­pe von Leu­ten sein wer­den, die auf zwei Schif­fen in die Neue Welt se­geln. Ich fin­de es be­ru­hi­gend, dass die Pu­ri­ta­ner aus Lei­den, den glei­chen Glau­ben ha­ben, wie wir. Ich hof­fe, dass wir uns gut ver­ste­hen und uns gegen­sei­tig hel­fen wer­den.

Na­tür­lich bin ich neu­gie­rig mehr über sie zu er­fah­ren. So­bald mein Va­ter aus Lon­don zu­rück­kehrt, lau­schen Jo­seph und ich an der Tür, als er mei­ner Mut­ter von ih­nen be­rich­tet. »Stell dir vor Ali­ce, es sind Se­pa­ra­tis­ten. Wir den­ken, wir sind ver­mes­sen, weil wir ver­schie­de­ne In­hal­te unse­rer Kir­che ab­leh­nen. Aber die­se Leu­te, die im Exil in Lei­den le­ben, sind noch dras­ti­scher in ihren An­sich­ten. Sie wol­len die Kir­che Eng­lands ver­las­sen, wol­len gar nicht zu einer zent­ra­len Kir­che ge­hö­ren, son­dern je­de Ge­mein­de soll eine Kir­che für sich sein. Sie den­ken, wir ha­ben al­le die glei­chen Rech­te und kei­ner steht über dem An­de­ren. Sie nen­nen sich selbst Saints, da­zu aus­erwählt, Gro­ßes zu voll­brin­gen im Na­men Got­tes.«

Die Ant­wort mei­ner Mut­ter ist zu lei­se, als dass ich sie ver­ste­hen kann. Ich ha­be fürs Ers­te ge­nug ge­hört.

Dun­kel er­in­ne­re ich mich da­ran, dass die Se­pa­ra­tis­ten­be­we­gung von Re­ve­rend Brown vor gut 40 Jah­ren ge­grün­det wur­de. Da­mals herrsch­te über Eng­land noch King James Vor­gän­ge­rin die gro­ße Kö­ni­gin Eli­za­beth, die eine li­be­ra­le Pro­tes­tan­tin war. Doch die Leh­ren von Brown wa­ren auch ihr zu ra­di­kal.

Die Se­pa­ra­tis­ten leh­nen nicht nur Weih­nach­ten, Os­tern und al­le Hei­li­gen­ta­ge ab, son­dern stel­len die ge­sam­te Kir­chen­hie­rar­chie ein­schließ­lich al­ler Ri­ten außer Abend­mahl und Psal­men in­fra­ge. Selbst das »Va­ter unser« wol­len sie nicht als bi­bel­treu gel­ten las­sen.

Ihr Schick­sal war schließ­lich be­sie­gelt, als sie auch noch die Au­to­ri­tät der Kö­ni­gin als Kir­chen­ober­haupt an­zwei­fel­ten. Queen Eli­za­beth ließ Brown und sei­ne An­hän­ger, Bar­row, Green­wood und Pen­ry ver­haf­ten und we­gen Hoch­ver­rats hin­rich­ten.

Ich bin be­un­ru­higt zu hö­ren, dass unse­re neu­en Rei­se­ge­fähr­ten die­ser ext­re­mis­ti­schen Leh­re an­hän­gen, und ma­che mir Sor­gen, wie wir mit ih­nen aus­kom­men wer­den. Aber ich be­hal­te mei­ne Ge­dan­ken für mich. Mei­ne Mut­ter hält Sor­gen für über­flüs­si­gen Bal­last, der unse­ren Geist ver­wirrt. »Die We­ge des Herrn sind un­ab­än­der­lich. Wir müs­sen uns sei­ner Füh­rung beu­gen wie ein Blatt im Wind, sonst wer­den wir zer­schmet­tert.«

Ei­ni­ge Wo­chen spä­ter be­glei­ten wir mei­nen Va­ter, als er sich wie­der nach Lon­don auf­macht und ich ler­ne Mr. Car­ver und Mr. Cush­man ken­nen. Bei­de er­schei­nen mir freund­lich und höf­lich und ich kann in ihrem Auf­tre­ten nichts Fa­na­ti­sches er­ken­nen, was mich ein­deu­tig be­ru­higt. Die Ge­sprä­che füh­ren die Män­ner an­schlie­ßend al­lei­ne, wäh­rend mei­ne Mut­ter und ich Na­deln und Wol­le in einem La­den am Ha­fen kau­fen.

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