S.C. Bauer - Wir kamen mit der Mayflower

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Wir kamen mit der Mayflower: краткое содержание, описание и аннотация

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England 1620: Die 17-jährige Priscilla Mullins ist Teil jener Glaubensgemeinschaft, die man später die Pilgerväter nennen wird und die mit der Mayflower zu den Kolonien der Neuen Welt in eine ungewisse Zukunft aufbrechen.
Obwohl ihr die katastrophalen Zustände auf dem Schiff und die zahlreichen Gefahren der Reise zusetzen, erlebt Priscilla den Zauber der ersten Liebe, zu dem charismatischen Militärkapitän Miles Standish. Doch auch John Alden, der zur Besatzung der Mayflower gehört, spielt eine maßgebliche Rolle in ihrem Leben.
Als die Pilger endlich Neuengland erreichen wissen sie nicht, dass ihnen das Schlimmste noch bevorsteht. Geplagt von Hunger und der ständigen Angst vor Übergriffen der Indianer, werden sie auch noch von einer schrecklichen Seuche heimgesucht, die zahlreiche Leben fordert.
Inmitten der dramatischen Lebensumstände der frühen Siedler Amerikas, findet sich Priscilla plötzlich hin und hergerissen zwischen zwei imponierenden Männern, die sie zur Frau begehren.

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Mein Va­ter be­eilt sich, den er­bos­ten Mr. Mar­tin zu be­schwich­ti­gen: »Je­der weiß, dass ihr ein Eh­ren­mann seid, Mr. Mar­tin.«

Ich ha­be da so mei­ne Zwei­fel, hal­te aber na­tür­lich mei­nen Mund.

Mei­ne Mut­ter und Ma­ry Mar­tin wech­seln kein Wort mit­ei­nan­der und ver­mei­den es, sich an­zu­se­hen. Ich den­ke, sie wer­den kei­ne be­son­ders gu­ten Freun­din­nen. Ich hof­fe, dass unse­re Schlaf­plät­ze auf der May­flo­wer, weit von­ei­nan­der ent­fernt lie­gen. Doch ich be­zweif­le, dass es in der En­ge mög­lich sein wird, den Mar­tins aus dem Weg zu ge­hen.

Mr. Wes­ton ist ge­kom­men, um sich von uns zu ver­ab­schie­den und uns eine gu­te Rei­se zu wün­schen. Ich weiß, dass er ver­stimmt ist, weil wir den ge­än­der­ten Ver­trag mit den Kauf­leu­ten nicht unter­schrie­ben ha­ben. Mr. Wes­ton macht so­gleich deut­lich, dass er haupt­säch­lich am wirt­schaft­li­chen Er­folg der Unter­neh­mung in­te­res­siert ist. »Nehmt das Land und arbei­tet flei­ßig, dass wir bald unser Geld zu­rück­ha­ben und nicht be­reu­en müs­sen, in euch in­ves­tiert zu ha­ben.« Mein Va­ter sieht ihn be­frem­det an, aber Mr. Mar­tin stimmt me­ckernd in sein über­heb­li­ches La­chen ein.

Pe­ter freun­det sich mit einen jun­gen stil­len Pas­sa­gier, na­mens John Good­man an, der sei­nen Spa­niel Buck mit an Bord bringt. Buck nä­hert sich schweif­we­delnd Bir­die, die ihm das Ge­sicht leckt. John hat bis­her in Lei­den ge­lebt und ist gut be­kannt mit den Se­pa­ra­tis­ten. Er schifft sich mit uns von Lon­don aus ein, da er mit Gil­bert Winslow, einem Mit­glied der Lei­de­ner Grup­pe, in einer An­ge­le­gen­heit hier­her kam, über die er nichts ver­ra­ten will. Gil­bert Winslow ist be­reits zu sei­nem Bru­der Ed­ward nach Lei­den zu­rück­ge­kehrt, wäh­rend John be­schlos­sen hat hier­zu­blei­ben um auf der May­flo­wer nach Sou­thamp­ton zu se­geln. Dort wer­den wir uns der Grup­pe aus Lei­den an­schlie­ßen.

Pe­ter und ich sind so­fort be­gie­rig da­rauf, mehr zu er­fah­ren über die Se­pa­ra­tis­ten aus Hol­land und vor al­lem über die ge­hei­me Mis­sion, über die John Good­man nicht re­den will.

»Jetzt komm schon, wir ver­ra­ten es auch kei­nem«, drängt Pe­ter ihn, sein Ge­heim­nis preis­zu­ge­ben, als wir einen Spa­zier­gang mit den Hun­den ma­chen.

Good­mans Lä­cheln ver­schwin­det und er setzt eine ver­schlos­se­ne Mie­ne auf. »Ich wer­de be­stimmt nichts sa­gen. Die­se An­ge­le­gen­heit ist ge­fähr­lich für je­den, der da­von weiß.«

Da­mit macht er es nur noch span­nen­der, aber er sieht nicht so aus, als wür­de er uns ein­wei­hen wol­len.

»Gut, dann er­zäh­le uns doch we­nigs­tens et­was über die Leu­te aus Lei­den, die mit uns zu den Ko­lo­nien fah­ren. Schließ­lich müs­sen wir mit ih­nen le­ben, da wä­re es gut, wenn wir wis­sen, was auf uns zu­kommt.« Mei­ne Wor­te klin­gen wun­der­bar ver­nünf­tig.

John Good­man über­legt. Schließ­lich nickt er. »Wa­rum nicht? Ein paar Din­ge kann ich euch ru­hig er­zäh­len.

Pe­ter wirft mir einen an­erken­nen­den Blick zu und ich läch­le selbst­zu­frie­den.

»Die Ge­mein­de in Lei­den wird an­ge­führt von Pas­tor John Ro­bin­son. Ihre Mit­glie­der stam­men ur­sprüng­lich aus Eng­land, wo sie we­gen ihres Glau­bens hart ver­folgt wur­den. Als sie er­fuh­ren, dass zahl­rei­che In­haf­tier­te in Lon­don in den Ge­fäng­nis­sen ver­hun­gern, er­schien ih­nen Hol­land als pas­sen­de Zu­flucht, da es be­kannt ist für sei­ne li­be­ra­le Re­gie­rung. So ver­lie­ßen sie Eng­land und sie­del­ten sich in Lei­den an. Vie­le von ih­nen muss­ten bei ihrer Flucht aus Eng­land ihr Ver­mö­gen zu­rück­las­sen und ver­din­gen sich jetzt in der Woll­pro­duk­tion, in schlecht be­zahl­ten An­stel­lun­gen«, er­fah­ren wir von John.

»Trotz der har­ten Arbeit ge­fiel es ih­nen bis­her in Lei­den gut, denn sie konn­ten ihren Glau­ben un­ge­stört aus­le­ben«, fährt John fort. »Aber jetzt läuft der Frie­dens-Ver­trag zwi­schen Hol­land und dem ka­tho­li­schen Spa­nien aus und sie fürch­ten, dass die Hol­län­der re­li­giö­se Zu­ge­ständ­nis­se ma­chen müs­sen an die Spa­nier. Dann wird es vor­bei sein mit der Re­li­gions­frei­heit in Hol­land. Sie sind zu­dem nicht ein­ver­stan­den, dass ihre Kin­der sich an die frei­zü­gi­ge Le­bens­wei­se der Hol­län­der an­pas­sen und ihren El­tern und de­ren Über­zeu­gun­gen im­mer kri­ti­scher gegen­über ste­hen. So sind sie zu dem Ent­schluss ge­langt, die ge­fähr­li­che Rei­se in die Neue Welt zu wa­gen, um dort eine Ko­lo­nie nach ihren Grund­sät­zen und ihren re­li­giö­sen Über­zeu­gun­gen zu er­rich­ten.«

Für mich klingt das nach sehr ver­nünf­ti­gen Leu­ten, die um­sich­tig ihre Zu­kunft pla­nen.

»Im Grun­de sind sie nicht sehr ver­schie­den von uns. Auch wir wol­len in Frie­den und Frei­heit nach unse­ren Vor­stel­lun­gen le­ben«, meint Pe­ter und ich ni­cke zu­stim­mend.

Am Tag unse­rer Ab­rei­se sind wir auf den Bei­nen, noch be­vor die Son­ne auf­geht. Wir brin­gen unse­re rest­li­chen Hab­se­lig­kei­ten, wie Klei­dung, Koch­ge­schirr, Kamm, Schwäm­me und Bett­zeug, an Bord. Es dau­ert ei­ni­ge Zeit, weil wir nicht die Ein­zi­gen sind, die ihren Kram ver­stau­en und sich einen gu­ten Platz auf dem Schiff su­chen, um sich da­rin häus­lich ein­zu­rich­ten.

Es herrscht ge­schäf­ti­ges Trei­ben rund um mich. Stau­nend se­he ich zu, wie die See­leu­te ein in sei­ne Ein­zel­tei­le zer­leg­tes, rie­si­ges Boot, mit dem man Se­geln und Ru­dern kann auf das Schiff brin­gen. Es bleibt nicht die ein­zi­ge wuch­ti­ge Fracht. Äch­zend zie­hen die Mat­ro­sen eine ton­nen­schwe­re me­tal­le­ne Schrau­be, über die Schiffs­plan­ken. Es ist ein Jack­screw, eine Art Win­de, mit der man schwe­re Las­ten heben kann. Ich fra­ge mich, wo sie das al­les bloß ver­stau­en wol­len.

In den letz­ten bei­den Ta­gen sind die Mit­glie­der unse­rer Grup­pe aus Eng­land ein­ge­trof­fen. Es sind Fa­mi­lien und al­lein­ste­hen­de Män­ner, die von den Kauf­leu­ten an­ge­wor­ben wur­den. Sie kom­men aus Lon­don, Es­sex, Sur­rey, und einem gu­ten Dut­zend wei­te­rer Graf­schaf­ten, und ha­ben Kin­der, Die­ner und je­de Men­ge Ge­päck bei sich. Die meis­ten von ih­nen ha­ben wie wir, all ihr Geld in das Unter­neh­men ge­steckt.

Es schei­nen recht­schaf­fe­ne Leu­te zu sein. Da ist ein al­tes Ehe­paar, die Rigs­da­les. Sie ha­ben kei­ne Kin­der, aber ein jun­ger Mann, Ed­mund Mar­ges­son scheint mit ih­nen gut be­kannt zu sein. Sie plau­dern an­ge­regt mit­ei­nan­der.

Ein wei­te­rer jun­ger Mann geht mit sei­ner hüb­schen brü­net­ten Frau und einem Ba­by an Bord. Sie ni­cken mir zu und lä­cheln. Es sind Fran­cis und Sa­rah Ea­ton, die in dem­sel­ben Gast­hof wie wir ab­ge­stie­gen sind. Sie ha­ben ihren klei­nen Sohn Sa­muel da­bei, der ge­ra­de mal ein hal­bes Jahr alt ist. Wir ha­ben uns beim Abend­es­sen in der Wirts­stu­be ken­nen­ge­lernt und Mr. Ea­ton hat uns er­zählt, dass er Zim­mer­mann von Be­ruf ist. Ich grü­ße freund­lich zu­rück.

Ih­nen fol­gen wei­te­re Pas­sa­gie­re, die wir aus unse­rem Gast­hof ken­nen. Ri­chard Clar­ke, ein jun­ger mit­tel­lo­ser Ha­fen­arbei­ter, der sich ein bes­se­res Le­ben in der Neu­en Welt er­hofft.

Mr. War­ren, ein Fa­mi­lien­va­ter, der Frau und Kin­der vor­erst hier lässt, bis es in der neu­en Hei­mat si­cher für sie ist.

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