S.C. Bauer - Wir kamen mit der Mayflower

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Wir kamen mit der Mayflower: краткое содержание, описание и аннотация

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England 1620: Die 17-jährige Priscilla Mullins ist Teil jener Glaubensgemeinschaft, die man später die Pilgerväter nennen wird und die mit der Mayflower zu den Kolonien der Neuen Welt in eine ungewisse Zukunft aufbrechen.
Obwohl ihr die katastrophalen Zustände auf dem Schiff und die zahlreichen Gefahren der Reise zusetzen, erlebt Priscilla den Zauber der ersten Liebe, zu dem charismatischen Militärkapitän Miles Standish. Doch auch John Alden, der zur Besatzung der Mayflower gehört, spielt eine maßgebliche Rolle in ihrem Leben.
Als die Pilger endlich Neuengland erreichen wissen sie nicht, dass ihnen das Schlimmste noch bevorsteht. Geplagt von Hunger und der ständigen Angst vor Übergriffen der Indianer, werden sie auch noch von einer schrecklichen Seuche heimgesucht, die zahlreiche Leben fordert.
Inmitten der dramatischen Lebensumstände der frühen Siedler Amerikas, findet sich Priscilla plötzlich hin und hergerissen zwischen zwei imponierenden Männern, die sie zur Frau begehren.

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Auf der Rück­fahrt von Lon­don wirkt mein Va­ter nach­denk­lich. Es hat da­mit zu tun, dass es Neu­ig­kei­ten we­gen unse­res Land­pa­ten­tes gibt: »Das Pa­tent wur­de er­teilt, gilt aber nur für das Ge­biet an der Mün­dung des Hud­son Ri­ver.« Mei­nem Va­ter scheint nicht zu ge­fal­len, dass unser Pa­tent nur für eine be­grenz­te Re­gion in der Neu­en Welt gilt.

Schon im ver­gan­ge­nen Ju­ni ha­ben Mr. Cush­man und Mr. Car­ver ver­sucht von der Lon­don Com­pa­ny, die über Land in der Ko­lo­nie Vir­gi­nia ver­fügt, ein Pa­tent mit der Er­laub­nis zu er­hal­ten, dort zu sie­deln. Aber die Be­mü­hun­gen sind ge­schei­tert und ei­ni­ge Hol­län­der ha­ben den bei­den Agen­ten das An­ge­bot ge­macht, die Rei­se zu unter­stüt­zen. Da­von hat wie­de­rum die Lon­don Com­pa­ny er­fah­ren und Tho­mas Wes­ton ins Spiel ge­bracht.

Wes­ton ist ein aal­glat­ter Eisen­händ­ler aus Lon­don, der nur sei­nen Pro­fit im Sinn hat. Er wit­tert die Ge­le­gen­heit auf ein gu­tes Ge­schäft und ver­spricht, sich bei der Lon­don Com­pa­ny da­für ein­zu­set­zen, dass doch noch die Ur­kun­de so aus­ge­stellt wird, dass wir in ganz Neu­eng­land sie­deln kön­nen. Zu­dem hat er an­ge­bo­ten, pri­va­te In­ves­to­ren für das Unter­neh­men zu ge­win­nen, und so ist es zur Grün­dung der Ge­sell­schaft der Kauf­leu­te ge­kom­men, die jetzt unse­re Rei­se fi­nan­ziert.

Als der Früh­ling da ist, steigt in mir die Auf­re­gung we­gen der be­vor­ste­hen­den Rei­se. Eines Nach­mit­tags kommt Mr. Mar­tin mit Tho­mas Wes­ton zu uns. Mei­ne Mut­ter und ich dür­fen blei­ben und hö­ren was die Män­ner mit mei­nem Va­ter be­spre­chen. Mr. Wes­ton ist sehr auf­ge­bracht. Of­fen­bar gibt es Schwie­rig­kei­ten we­gen des Ver­tra­ges mit den Kauf­leu­ten.

»Mr. Mul­lins, es ist ein Jam­mer. Ich war bei der Lon­don Com­pa­ny und konn­te er­wir­ken, dass ein wei­te­rer Punkt in das Land­pa­tent ein­ge­fügt wird, so­dass unse­re Sied­lungs­er­laub­nis für ganz Neu­eng­land gilt. Ich arbei­te noch da­ran, dass die Re­gie­rung die­ser Re­ge­lung zu­stimmt. Ich den­ke, wir krie­gen es durch. Aber es gibt Prob­le­me mit den Geld­ge­bern der Mer­chant Com­pa­ny. Sie mur­ren weil sich die Kos­ten der Rei­se bis­her auf fast 7000 Pfund be­lau­fen. We­gen der ho­hen Sum­me, die das Unter­neh­men ver­schlingt, woll­ten ei­ni­ge schon ab­sprin­gen. Ich muss­te Zu­ge­ständ­nis­se ma­chen, da­mit sie wei­ter­hin ihr Ka­pi­tal in die Rei­se ste­cken. Es gibt jetzt eine Be­din­gung die ver­langt, dass al­le Sied­ler bis zur Be­glei­chung der Schul­den täg­lich arbei­ten müs­sen, um die In­ves­ti­tion mit Pro­fit zu­rück­zu­zah­len. Die ur­sprüng­li­che Be­din­gung, dass an zwei Ta­gen der Wo­che für eige­ne Er­trä­ge ge­wirt­schaf­tet wer­den kann, wur­de aus dem Ver­trag ge­stri­chen. Wie soll ich das den Leu­ten aus Lei­den bei­brin­gen? Sie wer­den da­mit nicht ein­ver­stan­den sein«, klagt Mr. Wes­ton.

Mir er­scheint die neue Klau­sel un­an­nehm­bar. Es be­deu­tet, dass wir uns al­le jah­re­lang ab­schuf­ten müs­sen, um unse­re Schul­den bei den Kauf­leu­ten zu be­glei­chen und kein eige­nes Ver­mö­gen auf­bau­en kön­nen. Mein Va­ter wirkt ge­nau­so ir­ri­tiert wie ich. »Ver­zeiht mir Mr. Wes­ton, aber auch ich fin­de, dass die ge­än­der­ten Be­din­gun­gen eine Zu­mu­tung sind. Ich wer­de so auch nicht unter­schrei­ben.«

Mr. Wes­ton kriegt einen hoch­ro­ten Kopf und ich se­he, wie ihm eine Ader an der Stirn an­schwillt vor Zorn. »Macht es bes­ser Mr. Mul­lins, wenn ihr könnt. Ich bin nicht im­stan­de die Geld­ge­ber um­zu­stim­men. Sie blei­ben bei ihren For­de­run­gen.«

Ich he­ge heim­lich den Ver­dacht, dass Tho­mas Wes­ton die neu­en Be­din­gun­gen gut heißt. Im­mer­hin hat er selbst sein Ka­pi­tal in die Unter­neh­mung ge­steckt und ist einer der füh­ren­den Per­so­nen der Ge­sell­schaft der Kauf­leu­te.

Mein Va­ter setzt zu einer schar­fen Er­wi­de­rung an, doch Mr. Mar­tin be­eilt sich zu be­schwich­ti­gen: »Aber bit­te mei­ne Her­ren! Wir sind doch Gent­le­men. Ge­wiss wer­den wir eine Lö­sung fin­den, die uns al­le zu­frie­den­stellt.«

Sie fin­den sie nicht und ei­ni­gen sich schließ­lich da­rauf, vor­erst die ge­än­der­ten Be­din­gun­gen für sich zu be­hal­ten und Mr. Car­ver und Mr. Cush­man da­von nichts zu er­zäh­len.

Ich ma­che mir Sor­gen, dass das Unter­fan­gen gänz­lich schei­tert. Mein Va­ter hat all sein Geld in das Unter­neh­men ge­steckt. Mr. Mar­tin, hat dop­pelt so viel, wie wir zu ver­lie­ren, da er noch viel mehr in­ves­tiert hat.

Im Ap­ril sol­len wir ab­rei­sen. Mr. Bot­hell rech­net da­mit, dass wir unser Haus, das jetzt ihm ge­hört bis da­hin ver­las­sen. Mein Va­ter kommt nach einer wei­te­ren Unter­re­dung mit Mr. Wes­ton be­sorgt nach Hau­se. Er wei­gert sich, Ein­zel­hei­ten zu er­zäh­len, weil er uns nicht noch mehr be­un­ru­hi­gen will, aber es ist klar, dass sich unse­re Ab­rei­se wie­der ver­zö­gern wird.

Mr. Bot­hell ist nicht er­freut, ver­län­gert aber die Frist, die wir noch im Haus blei­ben kön­nen.

Mei­ne äl­tere Schwes­ter Sa­rah und mein Bru­der Wil­liam, aus der Ehe mei­nes Va­ters mit sei­ner ers­ten Frau, kom­men uns be­su­chen. Es ist ein schmerz­li­cher Tag, denn kei­ner weiß, ob wir uns je wie­der­se­hen. Mein Va­ter ist be­drückt und ich wei­ne heim­lich im Stall in das Fell einer Zie­ge. Sie hält ganz still und ich füh­le mich et­was ge­trös­tet.

Der Som­mer steht nun vor der Tür und wir sind im­mer noch da. Mr. Bot­hell´s Ge­duld wird dünn und er setzt uns eine letz­te Frist, zu der wir das Haus ver­las­sen müs­sen.

Mein Va­ter ist sehr an­ge­spannt und mei­ne Mut­ter wird im­mer stil­ler. Mr. Cus­ham, kommt er­neut mit Mr. Car­ver aus Hol­land, um die Rei­se­vor­be­rei­tun­gen für die Lei­de­ner Grup­pe ab­zu­wi­ckeln. Mitt­ler­wei­le wis­sen die bei­den Agen­ten der Lei­de­ner Grup­pe von dem ge­än­der­ten Ver­trag und wei­gern sich wie er­war­tet, ihn zu unter­schrei­ben. Sie ver­su­chen, Mr. Wes­ton und die Lon­do­ner Kauf­leu­ten um­zu­stim­men, aber die Ver­hand­lun­gen schei­tern.

An­fang Ju­li er­fah­ren wir von Mr. Mar­tin, dass es nun doch los­geht, ob­wohl es noch im­mer kei­ne Ei­ni­gung we­gen des Ver­tra­ges gibt. Wir sind er­leich­tert und hof­fen, dass nun die Ab­rei­se wirk­lich be­vor­steht.

Mein Va­ter fährt vo­raus nach Lon­don, mit mei­nem Bru­der Jo­seph und Ro­bert Car­ter. Ro­bert ist der Lehr­ling mei­nes Va­ters und wird uns in die Neue Welt be­glei­ten. Ich kann ihn nicht be­son­ders gut lei­den, weil er mir gegen­über im­mer ziem­lich schnip­pisch ist. So­bald mein Va­ter je­doch in der Nä­he ist, be­han­delt er mich mit heuch­le­ri­scher Freund­lich­keit.

Mit zwei Fuhr­wer­ken bringt mein Va­ter unser ge­sam­tes Fracht­gut nach Lon­don zu dem Schiff. Das zwei­te Fuhr­werk fährt Ro­bert Car­ter.

Mei­ne Mut­ter und ich fol­gen ei­ni­ge Ta­ge spä­ter nach. Ein Cou­sin von mir, Pe­ter Brow­ne, den ich bis da­hin nicht ken­nen­ge­lernt ha­be, wird uns eben­falls auf unse­rer Rei­se be­glei­ten. Er bringt sei­ne rie­si­ge Mas­tiff-Hün­din Bir­die mit. Sie leckt mir die Hand und lässt sich von mir strei­cheln.

Pe­ter lacht. »Nun klei­ne Cou­si­ne, Bir­die scheint dich zu mö­gen«. Er um­armt mich herz­lich, was ihm einen stra­fen­den Blick mei­ner Mut­ter ein­trägt.

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