A.E. Eiserlo - Fanrea

Здесь есть возможность читать онлайн «A.E. Eiserlo - Fanrea» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Fanrea: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Fanrea»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Emma und Ben sind beste Freunde. Als Ben vom drohenden Verlust seines Augenlichtes erfährt, erhalten die beiden unerwartet Hilfe von der Elfe Amapola. Getrieben von der Hoffnung auf Heilung reisen sie mit ihr durch ein Weltentor nach Fanrea, um ihre Bestimmung in der uralten Prophezeiung als Krieger des Lichts zu erfüllen.
Sie tauchen ein in eine Welt voller Abenteuer, mystischer Gestalten und Magie, aber auch Gefahr und Tod. Die zwei schließen Freundschaft mit Elfen, Drachen und Minotauren, die ihr Leben für sie riskieren.
Auf ihrer Reise kämpfen Emma und Ben mutig für sich und andere, sie erleben Angst, Entbehrung und Schmerz. Fanrea öffnet den beiden Einblicke in die Tiefen ihrer Seelen und zwingt sie, sich ihren eigenen dunklen Seiten zu stellen.
Gelingt es ihnen, die Prophezeiung zu erfüllen und die Finsternis zu besiegen?
Ein Buch für junge Leser und junggebliebene Erwachsene!

Fanrea — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Fanrea», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Die flackernden Kerzenflammen fraßen zuckend die Dämmerung, die sich inzwischen im Haus breit gemacht hatte. Vorsichtig stiegen die drei hintereinander die knarrende Eichentreppe zum Dachgeschoss empor.

Oben angekommen, zog Esther einen verrosteten Schlüssel aus der Tasche ihres Kleides, mit dem sie die Tür öffnete. Laut quietschend ging diese auf. Der Geruch von Staub und alten Kisten mit vergessenen Dingen schlug ihnen entgegen.

Der Schein der Kerzen malte bizarre Schatten an die Wände. Die drei blieben zögerlich stehen. Esther betrat als erste den Raum, die beiden Freunde folgten gespannt.

Ben war immer noch verwirrt: »Eben, als ich das Streichholz angezündet habe, da …«

»Iiiiihhh!«, schrie Emma und sprang erschrocken zur Seite.

»Was ist los?«, fragte Ben nervös.

»Bäh, ach nichts, es waren nur Spinnweben!«

Esther ging weiter, es raschelte in den Ecken. Die Dunkelheit war unheimlich, dennoch lockte sie mit ihren Geheimnissen. Die Kerze hochhebend drehte Esther sich einmal im Kreis, auf der Suche nach einer ganz bestimmten Kiste: jene, in der das Zauberbuch lag.

Wieder raschelte es in der Dunkelheit, eine Gänsehaut überlief Emmas Körper. Kurz hielt sie die Luft an, zwang sich jedoch die aufsteigende Angst zu bekämpfen.

Bens Nackenhaare stellten sich hoch, als er versuchte, mit den Augen die Düsternis zu durchdringen. Er wollte sehen, was dort dauernd raschelte, aber ihm offenbarte sich nur ein heilloses Durcheinander: Kisten, Koffer, Tüten, Ledertaschen, alte Vasen, Flaschen in verschiedenen Größen, staubige Bücher, ausrangierte Lampen, zerbeulte Kochtöpfe, eine Puppe, von der Decke hängende Kräuter, ein selbstgebautes Puppenhaus, Holzskier an einer Musikbox. Die Unordnung war unbeschreiblich! Esther griff nach einem ausrangierten, dreiarmigen Kerzenleuchter.

»Wow, was für ein Chaos!«, staunte Emma.

Esther stimmte ihr zu: »Ja, hier atmen wir die stehengebliebene Zeit und den Staub des letzten Jahrhunderts ein! Es ist eine echte Rumpelkammer! Aber immer, wenn ich mir vornehme auszumisten, ist etwas anderes wichtiger.«

Mir ist eingefallen, dass ich das Buch nicht in eine Kiste, sondern in einen großen, braunen Überseekoffer gelegt habe. Gut versteckt, damit es nicht in falsche Hände gerät. Aber es ist so viel Zeit seither vergangen, dass ich mich nicht mehr erinnere, wo er steht. Wir müssen einfach den ganzen Speicher absuchen. Wir fangen da hinten in der Ecke an. Leuchtet mal dorthin mit euren Kerzen!«

Staub tanzte im spärlichen Licht der Flammen. Kisten wurden hin und her geschoben, mehrere kleine Koffer geöffnet, anschließend durchwühlt. Sie fanden ein Sammelsurium von Dingen, doch kein Zauberbuch. Enttäuschung machte sich breit.

Schließlich spürte Emma ein ungewöhnliches Kribbeln in ihren Fingern, deshalb drehte sie sich unbewusst um. Wie von einem Magneten angezogen, ging sie ein paar Schritte, schob einige Körbe sowie eine kaputte Wäschetruhe beiseite und rief aufgeregt: »Da steht so ein Koffer! Ist er das?«

Esther folgte ihr, rief dabei erfreut: »Super, Emma, das ist er!«

Die beiden Freunde starrten auf den dunkelbraunen Lederkoffer und konnten den Blick nicht abwenden.

»Ich hab Herzrasen«, murmelte Emma.

Langsam traten die drei zum Koffer. Die Spannung war greifbar. Esther öffnete die Schnallen, klappte das obere Teil auf und leuchtete mit ihrer Kerze kurz hinein. Anschließend steckte sie diese in den dreiarmigen Halter. Ben und Emma taten es ihr nach. Die Kerzen warfen ihren Schein auf einen Haufen staubiger Bücher, die von vergangenen Abenteuern erzählten, jetzt danach lechzten, wieder in die Hand genommen und entdeckt zu werden.

Wie gebannt schauten Emma und Ben in den geöffneten Koffer, während Esther zu wühlen begann. Plötzlich hielt sie inne, zog einen in Packpapier eingewickelten Gegenstand hervor. Vorsichtig entfernte sie das Papier und hielt ein großes, schweres Buch mit einem ledernen Einband in den Händen.

»Das Zauberbuch …«, flüsterte Esther ehrfurchtsvoll.

In diesem Moment flatterte es über ihren Köpfen. Alle drei zuckten zusammen. Emma schrie auf vor Schreck.

Doch Esther beruhigte sie: »Das sind nur Fledermäuse, es ist alles in Ordnung. Wahrscheinlich ist das Dach irgendwo undicht und sie haben sich meinen Speicher als Zuhause ausgesucht.«

»Puh, hab ich mich erschreckt!«, stöhnte Emma.

Respektvoll nahm Ben Esther das Buch aus der Hand, strich mit seiner freien Hand über das dunkle Leder. Magische Zeichen sowie rätselhafte Symbole waren darin eingestanzt, zusätzlich mit glänzendem Gold gefüllt. Bei einem symbolisierten Drachen verharrten Bens Finger kurz. An den vier Ecken schillerte jeweils ein farbiger Stein in Zartblau, Braun, Orange und einem durchsichtigen Weiß. Die Magie der vergangenen Jahrtausende sprach auf geheimnisvolle Art und Weise zu ihnen.

Sofort spürte Emma die unglaubliche Macht, die von dieser Kostbarkeit ausging. Ein zartes Kribbeln überzog ihre Haut, als ob leichter Strom sie durchfließen würde. Schauer liefen über Emmas Rücken, fasziniert konnte sie den Blick nicht von dem Buch abwenden. Wie alt mochte dieses Buch wohl sein?

Neugierig fragte Ben: »Hast du mal reingeschaut, Esther?«

»Leider nein. Ich habe mich nie getraut, es zu öffnen. Zauberbücher nehmen so etwas schrecklich übel. Instinktiv habe ich immer gewusst, dass dieses Buch nicht für mich bestimmt ist, sondern dass ich es nur verwahren soll.«

Eine Frage beschäftigte Ben die ganze Zeit: »Wie ist das Buch zu dir gelangt? Ich meine, so etwas Besonderes fällt einem nicht jeden Tag in die Hände, oder?«

»Irgendwann hatte ich einen Flyer von einem Trödelmarkt im Briefkasten. Ich verspürte das intensive Gefühl, unbedingt zu diesem Trödel gehen zu müssen. Als ich dann dort war, zog es mich magnetisch zu einem der Stände hin. Ich bin es gewohnt, auf solche Zeichen zu achten.

Dort saß eine alte, hutzelige Frau zwischen Bergen von antiken Büchern. Viele Jahre lasteten auf ihrem krummen Buckel und inmitten des faltenreichen Gesichts fielen die stahlblauen, hellwachen Augen auf, die mich eindringlich ansahen, fast durchleuchteten. Ihre grauen Haare waren zu einem Dutt zusammengesteckt, dazu trug sie ein altmodisches, grünes Kleid. Als ich zu ihr ging, pries sie mir gleich ein Buch an, welches sie nicht ausgestellt hatte, sondern in einer klapprigen Kiste aufbewahrte.

Ihr kennt meine Vorliebe für Bücher, deshalb ließ ich es mir zeigen. Direkt nahm ich die Magie wahr, verspürte den starken Wunsch, es zu besitzen. Mir war klar, dass es eine Kostbarkeit war, die auf keinen Fall in falsche Hände geraten durfte! Der Preis, den die alte Frau mir nannte, war lächerlich gering. Ohne zu zögern erwarb ich es.

Als ich mich nur wenige Schritte von dem Stand entfernt hatte, drehte ich mich noch einmal um, doch das Hutzelweib war verschwunden, stattdessen stand dort eine junge, hübsche, blonde Frau mit zwei Kindern. Auf meine verblüffte Nachfrage hin sagte sie mir, dass es an ihrem Stand keine alte Dame gebe. Tja, so ist das mit der Zauberei!«

»Irre Geschichte! So wie gerade alles in unserem Leben!«, kommentierte Ben.

Emma fühlte ein merkwürdiges Gefühl in ihrem Bauch, während sie das Buch anstarrte. Sie wurde von ihm angezogen, aber lehnte dieses Ziehen ab. Es war ihr unheimlich. Warum war da dieser Sog? Wohin würde das Buch sie leiten? Sie zweifelte, ob sie all dem gewachsen war.

Ben fragte Esther: »Weißt du sonst etwas über dieses Buch?«

»Nein!«

In diesem Moment hörten sie ein lautes Donnergrollen: »Oh, das Gewitter, es ist inzwischen näher gekommen. Wenn ihr euch beeilt, seid ihr rechtzeitig zu Hause. Kommt, wir gehen nach unten.«

Sie nahmen die Kerzen wieder an sich und eilten zur Treppe. Emma war die Letzte. Immer noch grübelte sie über das Zauberbuch und seine Wirkung nach. Auf einmal hatte sie den Eindruck, dass jemand sie beobachtete. Emma drehte sich zögernd um, leuchtete mit der Kerze in den Raum hinein. Tatsächlich: Da hockte die fette, graue Ratte aus dem Garten und musterte sie mit ihren gelb funkelnden Augen. Sie saß einfach nur da, völlig bewegungslos, wirkte dabei trotzdem aggressiv. Ein intensiver Geruch nach Pfefferminze durchströmte den Raum.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Fanrea»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Fanrea» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Fuminori Nakamura - The Gun
Fuminori Nakamura
Fuminori Nakamura - Last Winter We Parted
Fuminori Nakamura
Fuminori Nakamura - Evil and the Mask
Fuminori Nakamura
Fuminori Nakamura - The Thief
Fuminori Nakamura
M. Lachlan - Fenrir
M. Lachlan
Gregory Funaro - The Sculptor
Gregory Funaro
Dieter Teichmann - Ein feiner Zug nach Norden
Dieter Teichmann
A.E. Eiserlo - Fanrea Band 2
A.E. Eiserlo
A. E. Eiserlo - Fanrea Band 3
A. E. Eiserlo
Отзывы о книге «Fanrea»

Обсуждение, отзывы о книге «Fanrea» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.