Sascha Arntsen - Midgards Erben

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Jan ist siebzehn und wuchs in einer sehr gläubigen katholischen Familie auf. Dann trifft er sich eines Mittags mit Simone, einer Klassenkameradin. Simone wurde heidnisch erzogen und als sie ihm während einer Klassenfahrt die Hintergründe ihres Glaubens erläutert, steht für ihn ein Richtungswechsel fest. Dies trifft aber keinesfalls auf eine breite Zustimmung in seinem Bekannten- und Verwandtenkreis. Denn nicht nur seine Familie sieht die örtliche Ordnung der kleinen Rheinstadt bedroht. Jan sieht sich nach kurzer Zeit zunehmend zwischen den Fronten der Konfessionen und politischen Gesinnungen schweben. Als dann noch plötzlich Simone spurlos verschwindet, spielen seine Gefühle vollkommen verrückt. Es ist eine Geschichte zwischen Vorurteilen, Konflikten und der ersten großen Liebe.

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Jan kann es nicht glauben. Er hat bis vor einer Woche lediglich ein paar Worte mit ihr gewechselt und jetzt steht er mit Simone vor den Externsteinen und hält ein Geschenk von ihr in der Hand.

„Was bedeutet es?“

„Das ist der Hammer Thors, Mjöllnir also. Ein sehr starkes Symbol. Ich selbst trage es auch.“

„Ist das sowas, wie bei den Christen das Kreuz?“

„Ja, so ähnlich. Er wurde damals bei der Missionierung der Heiden von denen als Pendant zum Kreuz getragen und das hat sich wohl bis heute gehalten.“

„Sieht toll aus, danke!“

Er hängt sich den Mjöllnir sofort um.

„Weißt du?“, sagt Simone, „Da du jetzt auch einen Talisman hast, vergiss ihn gleich nicht mit aufzuladen. Er ist für sich allein schon mächtig, aber wenn zusätzlich Kraft verliehen wird, dann spürst du es noch mehr.“

„Und wie lade ich ihn auf?“

„Ich zeige dir gleich, wie ich es mache. Jeder hat da so seine eigenen Methoden, weißt du? Sind halt Erfahrungswerte. Was für dich die beste Methode ist, musst du aber selber herausfinden. Jeder bündelt die Kräfte anders. Du kannst allerdings erst einmal meinen Ablauf wählen, bis du deinen eigenen gefunden hast.“

„Du bist auch sicher, dass du hier vor all den Leuten diese Aufladung starten willst? Die erklären uns doch für verrückt.“

„Siehst du Jan, das ist das Problem. Es wird den Leuten eingetrichtert, dass jemand, der solche Sachen macht, einen an der Waffel haben muss. Nehmen wir mal an, dass du bei dieser Richtung bleibst, dann wirst du das später auch anders sehen. Ich sag immer, lass die Leute doch reden was sie wollen. Ich kenne die nicht und die kennen mich nicht. Außerdem denken sich die meisten auch nur ihren Teil.“

„Ich wünschte, ich konnte deinen Enthusiasmus teilen. Aber ich bin wohl noch nicht so weit.“

„Wie gesagt, das kommt noch. Guck mal da oben. Da stehen Alex, Dirk und Mario.“

Die fünf winken sich zu.

„Wie ist denn die Luft da oben?“, brüllt Jan herauf.

„Ist genau so warm wie da unten. Obwohl, bei euch scheint es noch viel heißer zu sein“, ruft Mario zurück.

„Jan, wir haben interessante Neuigkeiten. Wir kommen mal runter“, informiert Alex.

Daraufhin machen sich die drei Bergsteiger wieder auf den Weg nach unten. Währenddessen bereitet sich Simone auf die Aufladezeremonie vor.

„Ich brauche Erde, Wasser, Feuer und Luft. Die vier Elemente helfen dabei die Kräfte so zu bündeln, damit das Amulett gereinigt werden kann.“

Sie wühlt erneut in ihrem Beutel. Atmet erleichtert auf, als sie ein aus der Kantine entwendetes Feuerzeug aus der Tasche zieht.

„Wieso gereinigt? Wasch es doch einfach ab.“

„Der Hammer kann sich durch irgendwelche Kräfte negativ aufladen. Um nun für die Neuladung einen definierten Punkt zu bekommen, neutralisiere, reinige ich ihn. Schau mal, da vorne ist der ideale Ort dafür.“

Sie zeigt auf eine weniger besuchte Ecke neben den Steinen.

„Komm, Jan!“

„Ja, ich komm doch schon.“

„Man ist die nervös“, denkt er sich. „Hoffentlich geht das gut. Was ist, wenn sie Recht hat? Was ist, wenn das Amulett tatsächlich Kräfte entwickelt?“

Alles Gedanken, die ihm jetzt so durch den Kopf kreisen.

„Komm, wir setzen uns hier auf den Rasen. Nimm dein Amulett ab.“

„OK, und was nun?“, fragt Jan misstrauisch.

„Nimm etwas Erde in die Hand und reibe es da durch. Jetzt brauchen wir die Wasserflasche aus meinem Rucksack.“

Sie kramt mit der anderen Hand in ihrer Tasche und holt die Notration Wasser hervor.

„Waschen wir nun die Erde mit dem Wasser wieder ab.“

Wie gesagt so getan. Dabei macht Simone einige mystisch anmutende Handbewegungen. Jan schaut dabei die ganze Zeit auf die bald schon beißenden Blicke der Passanten. Eine Mutter meint zu ihrer Tochter:

„Schau mal, da sitzen wieder so Esoterikspinner. Die siehst du ganz oft hier.“

Jan wird es so langsam unangenehm. Allerdings, für ein wenig Aufsehen zu sorgen, macht ihm zunehmend Spaß.

„Hör nicht auf die. Die haben keine Ahnung von der Materie, das hört man. Nimm nun das Feuerzeug, mach es an und halte es kurz unter dein Amulett. Dann hole tief Luft, puste das Feuer wieder aus und lass durch deinen Atem den Hammer erkalten.“

Diese schon eher magische Zeremonie wirkt auf Jan ein wenig beängstigend. Zumal ihm solch ein Vorgehen immer als Ketzerei beschrieben und eingetrichtert wurde. Aufregend ist es aber dennoch für ihn.

„Noch alles in Ordnung, Jan?“

„Natürlich! Und was jetzt?“

„Nun ist der Hammer, abgesehen von seiner Symbolik, neutral. Also quasi durch die vier Elemente gereinigt. Jetzt geht’s ans Aufladen. Vieleicht fällt es dir noch schwer, aber jetzt rufen wir Thor an, um das er das Amulett weiht. Ist es geweiht, kann auch die Energie von den Steinen mit einfließen. Allerdings müssen wir hierzu an Thor ein Gebet richten. Machst du mit?“

„Dann fang mal an“, erwidert Jan, „Ich spreche dir dann nach.“

In diesem Moment kommen die drei Jungs um die Ecke.

„Wo sind die beiden?“, schaut Mario sich fragend um.

„Keine Ahnung. Vorhin lagen die doch noch da vorne auf dem Rasen.“

„Alex, schau mal, vor dem Stein da hinten in der Ecke. Da sind sie.“

„Komm wir gehen mal hin“, meint Dirk.

Alex erwidert plötzlich:

„Nein, wartet mal. Was machen die denn jetzt schon wieder?“

„Das wird mir so langsam aber echt zu merkwürdig“, fügt Mario an. „Was halten die denn da an den Stein? Beten die da?“

„Nee Mario, ich denke Heiden beten nicht mit Christen. Es sei denn, einer von denen ist übergesprungen. Aber wer? Was meinst du Alex?“

„Ich denke, Jan hat sie zurückgeholt. Aber was machen die denn jetzt schon wieder? Warte mal, die hängen sich was um den Hals. Ein Kreuz war das aber nicht. Das war, Moment mal.“

Alex denkt kurz nach.

„Das war so ein Thorshammer, den die Nazis tragen. Ich werde wahnsinnig hier. Sind die denn alle bekloppt geworden? Kommt, wir melden das jetzt der Müller.“

Jan und Simone haben von alledem nichts mitbekommen. Die Sonne brennt zudem weiter erbarmungslos auf die Besuchergruppen hernieder. Nur die Blätter der hier stehenden Bäume bieten zumindest einen leichten Schutz.

„Komm, wir gehen jetzt mal da hoch.“

Simone zeigt auf die kleine Brücke, die sich von dem einem zum anderen Stein erstreckt.

„Das kostet doch Eintritt, oder?“

„Nein, für uns nicht. Hasst doch deinen Schülerausweis dabei, oder?“

„Ja, sicher.“

„Dann komm mit!“

Sie nimmt Jan an die Hand und geht mit ihm zu der kleinen Holzhütte, an der sich immer noch eine enorme Warteschlange windet.

„Müssen wir da wirklich hoch?“, fragt er.

„Hast du Angst?“

„Nein, aber bei der Hitze?“

„Komm, mir zu liebe.“

„Was meint sie denn schon wieder damit? Sind wir jetzt wirklich zusammen? Komisches Gefühl. Wäre aber toll“, denkt er sich.

Langsam kommen sie dem Kassenhäuschen näher. Jan fasst sich an den Kopf und stellt fest, dass dieser bereits nicht unerheblich durch die Sonne erhitzt wurde. So ganz ohne Kopfbedeckung? Nach gefühlten dreißig Minuten haben die beiden es aber geschafft und können nun endlich ihre Ausweise vorzeigen und passieren.

„Was sind denn das für Bildhauerwerke da an der Wand?“

Jan zeigt auf das Kreuzabnahmerelief, auf das sie gerade zugehen.

„Das ist so ein Christending, was die mal im Mittelalter dort eingeritzt haben. Der ganze Stein soll so um 1200 zu einer Christenhöhle umgebaut worden sein. Hat irgendein Kloster aus Paderborn damals gekauft. Genaues weiß ich aber nicht. Du siehst, nicht nur Heiden pilgern hier hin. Sieh mal! Da unter dem Kerl, dem sie die Füße abgeschlagen haben, ist eine abgeknickte Irminsul.“

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