Sascha Arntsen - Midgards Erben

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Jan ist siebzehn und wuchs in einer sehr gläubigen katholischen Familie auf. Dann trifft er sich eines Mittags mit Simone, einer Klassenkameradin. Simone wurde heidnisch erzogen und als sie ihm während einer Klassenfahrt die Hintergründe ihres Glaubens erläutert, steht für ihn ein Richtungswechsel fest. Dies trifft aber keinesfalls auf eine breite Zustimmung in seinem Bekannten- und Verwandtenkreis. Denn nicht nur seine Familie sieht die örtliche Ordnung der kleinen Rheinstadt bedroht. Jan sieht sich nach kurzer Zeit zunehmend zwischen den Fronten der Konfessionen und politischen Gesinnungen schweben. Als dann noch plötzlich Simone spurlos verschwindet, spielen seine Gefühle vollkommen verrückt. Es ist eine Geschichte zwischen Vorurteilen, Konflikten und der ersten großen Liebe.

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„Guckt mal“, ruft Mario, „da vorne sind Jan und Simone wieder.“

„Wo“, ruft Dirk.

„Na da vorne, da zwischen den Steintürmen, dadada da.“

„Ja, beruhige dich doch erst einmal, Junge“, meint Alex.

„Was machen die denn da?“

„Keine Ahnung Dirk, wir schauen mal. Wir haben ja hier den idealen Platz. Gugst du!“

„Ich Gug!“

Die beiden Betrachtungsobjekte gehen den kleinen Weg zwischen den mehr als 40 Meter hohen Felsbrocken der Externsteine entlang und Simone kommt aus dem schwärmen kaum heraus. Sie war bisher auch noch nie hier und hat sich nur durch Erzählungen von diesem Ort ein Bild machen können.

„Ich wollte immer mal zur Walpurgisnacht oder der Sommersonnenwende hier hin, das soll atemberaubend sein“, meint sie. „Viele heidnische Gruppen feiern zu diesen Zeiten hier ihre Jahreskreisfeste.“

„Simone?“, Jan schaut sie an, „Frank kam vorhin in unsere Stube, pöbelte mal wieder herum. Als ich dazwischen ging meinte er zu mir: >Du mit deiner Heidin<. Woher weiß der das eigentlich?“

„Ach, weißt du, ich war mal mit dem eine kurze Zeit zusammen.“

„Was, du?“, geht Jan dazwischen.

„Ja. Ist aber schon ein Jahr her. Ich habe es aus ganz bestimmten Gründen beendet. Er scheint wohl bis heute nicht darüber hinweg gekommen zu sein.“

Sie setzen sich auf eine Wiese mit perfektem Blick auf das Felsengebilde von Horn.

„Du warst mit diesem Penner zusammen? Das habt ihr aber schön vertuscht. Das wusste keiner von uns. Zumindest soweit ich das weiß. Wieso ging es schief?“

„Du hast mir doch heute Morgen eine Frage gestellt. Bezüglich brauner Gülle und so.“

„Ja, warum?“

„Das muss jetzt aber erst einmal unter uns bleiben, Jan. Frank und Markus gehören dieser Brühe an.“

„Was? Das ist nicht dein ernst, oder?“

„Doch, und ich sagte dir ja bereits, ich möchte nichts damit zu tun haben. Deswegen ging‘s halt schief.“

„Weshalb bist du dann überhaupt erst mit dem zusammen gekommen?“

„Ich wusste es anfangs noch nicht. Das hat sich allerdings schnell geändert. Ich suchte halt Kontakt zu Leuten, die dieselben Interessen haben und da kam ich an Frank. Nun ja, dass er die nordische Mythologie nur missbraucht, war auf Anhieb nicht zu erkennen. Aber nun Schluss mit diesem Fatzken.“

Simone schaut von ihrem Rasensitzplatz rüber zu den Felsen und schweigt eine Weile.

„Du bist wirklich fasziniert davon, oder?“

„Ja. Es ist einmalig. Man spürt hier förmlich die enorme Kraft der Götter.“

Jan kratzt sich nachdenklich am Kopf.

„Wenn du das sagst. Ich bin auch ein wenig aufgeregt. Das scheint aber nicht an deinen Göttern zu liegen.“

„Nein? Woran denn dann?“

Sie rückt etwas näher an ihn heran, nimmt seine Hand, legt sich auf den Rasen und schließt die Augen. Jan kann es nicht fassen. Er sitzt hier in der Nähe von Detmold an einem Ort, den seine Großmutter wohl nicht mal im Traum besuchen würde und hält die Hand von Simone. Ebenfalls legt er sich hin, ihre zarte Hand fest im Griff.

„Erst einmal Kraft tanken, oder?“

„Ja genau. Tankst du mit?“

„Natürlich“, antwortet Jan. Simone lächelt leicht.

Die beiden liegen nun da und hören den Geräuschen zu, die sich über den Ort ergießen. Es ist zwar relativ voll heute, dennoch bekommen die beiden kaum ein klares Wort der anderen Passanten mit. Nur das Rauschen der Blätter und das Zwitschern der Vögel nehmen sie gezielt war.

„Weist du was über Thor?“ unterbricht sie nach kurzer Zeit die Ruhe.

„Nur den Namen.“

„Es ist der Gott, der die Menschheit, Midgard und auch die anderen Götter vor Unheil beschützt. Er ist Odins Sohn und lenkt den Blitz und Donner. Er jagt mit seinem Wagen, der von zwei Ziegenböcken gezogen wird, über den Himmel. Bei Gefahr schwingt er seinen Hammer Mjöllnir, der wie ein Bumerang immer wieder zu ihm zurückkehrt. Mjöllnir zermalmt alles.“

Dabei fährt sie mit ihrem Zeigefinger träumend den Himmel ab.

„Du erzählst das mit einer Hingabe, Wahnsinn.“

Zur gleichen Zeit bekommen die Jungs auf der anderen Seite der Steine Langeweile.

„Jetzt sitzen wir hier schon eine halbe Stunde rum und der Löres brennt mir so was von auf den Pelz. Ich besteig mal den Gipfel. Kommt wer mit?“, fragt Dirk.

„Ja, ich komme mit, du auch Mario?“, erwidert Alex.

„Natürlich! Meinst du etwa, ich bleibe hier alleine sitzen? Kostet das was?“

„Ja, ich glaube einen Euro. Aber nicht für uns. Die Müller hat doch bei der Einweisung gesagt, dass wir mit unseren Schülerausweisen umsonst da hoch können. Hat die Namen hinterlegt. Ist wohl schon bezahlt.“

„Na Alex, dann mal los“, meint Mario.

Die drei stellen sich nun an der Schlange vor dem Kassenhäuschen an, die heute extrem lang zu sein scheint.

„Ist ja schon so wie in der DDR damals. Gibt’s da vorne irgendwo Bananen?“, ruft Dirk niedergeschlagen in Richtung Hütte.

Alex wird leicht rot und meint:

„Kannst du dich mal mit solchen Äußerungen zurück halten? Ist ja peinlich. Wenn hier nun einer aus dem Osten in der Schlange steht?“

„Na, dann fühlt er sich gleich wieder wie zu Hause!“, kontert Dirk.

„Woher kennst du denn die damalige Situation von drüben?“, fragt Mario.

„Bin DDR Flüchtling in zweiter Generation. Das Gefühl vererbt sich, Junge.“

„Na klar!“

Nach etwa zehn Minuten geht’s aber schon weiter. An dem kleinen Holzhäuschen kurz die Ausweise gezeigt und dann beginnt der Aufstieg. Die Stufen wurden vor langer Zeit in den Stein gehauen und sind aus diesem Grund schon sehr abgetreten. Immerhin schaffen sie es ohne körperliche Blessuren bis auf die Spitze des ersten Steins.

„Alter, bin ich fertig!“, hechelt Mario.

„Ich mach aber keine Notbeatmung bei dir. Schon gar nicht ohne Desinfektionsspray.“

„Dirk, willst wohl ärger haben, oder?“

„Schau mal da hinten!“

Sie blicken von oben über den angrenzenden See in Richtung Wald, der in etwa 80 Meter beginnt.

„Sind das nicht Frank und Markus? Und was sind das für Typen, mit denen die da quatschen?“

„Glatzen, Alter. Das sind Glatzen“, erwidert Alex schockiert, als er sich die Genossen näher betrachtet.

„Die beiden sind braun wie Scheiße?“

„Schaut fast so aus. Die Asis! Wo kreucht denn die Müller rum. Müssen wir das melden?“

„Ja, würde ich, Mario. Ist glaub‘ ich sogar unsere Pflicht. Aber mal was anderes. Schaut mal in die andere Richtung“, wirft Dirk in die Runde.

Nachdem sie sich einen Platz auf der anderen Seite des Felsenplateaus erkämpft haben, schauen sie nun von dort auf die Wiese am Fuße des Steins.

„Wer liegt denn da unten auf dem Rasen?“

„Nee, oder? Das sind ja unsere beiden Strategen. Guckt mal, Jan hält Händchen!“, merkt Alex belustigt an.

„Also doch. Der Aufstieg hat sich ja tierisch gelohnt. Der Ausblick ist ja jede Schweißperle wert. Und wir dachten, unten auf der Bank würden wir alles sehen.“

„Jetzt weiß ich es, Dirk ist das, der hier nach Schweiß stinkt, aha. Ich dachte schon ich wäre es.“

„Mario, kannst du fliegen?“

„Nee, warum?“

„Schau mal da runter und denk nach!“

Während die drei sich da oben mal wieder besonders gut verstehen und erneut die Seite der Plattform wechseln, steht Simone auf.

„Was ist?“, fragt Jan.

„Komm wir gehen mal ein Stück. Ich will ja schließlich auch noch mal hoch auf die Steine.“

Doch bevor die beiden weitergehen, wühlt Simone in ihrer Gürteltasche und holt einen Anhänger hervor.

„Jan, ich habe hier ein Geschenk für dich. Es ist ein Symbol, das die Asatruar tragen.“

„Für mich?“

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