Antje Babendererde - Starlight Blues

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Adam Cameron ist Journalist und Privatdetektiv in Seattle – ein indianischer Privatdetektiv. Als Dreijähriger wurde er von einem weißen Ehepaar adoptiert, das ihm seine Herkunft vorenthielt und das Wissen darum mit ins Grab nahm. Als ihn in seinem Büro ein Telefonanruf aus Winnipeg erreicht, ist er wie elektrisiert: Der Nachname des Anrufers ist Blueboy, und das ist auch Adams indianischer Name.
Robert Blueboy bittet ihn herauszufinden, warum sein siebzehnjähriger Bruder Daniel vor zehn Jahren den Kältetod sterben musste. Daniel war aus einer Besserungsanstalt abgehauen und ein paar Tage später fand man ihn außerhalb der Stadt: leicht bekleidet im Schnee, war er jämmerlich erfroren. Alles deutete auf einen tragischen Unglücksfall hin. Doch warum trug der tote Junge nur einen Schuh?
Obwohl Adam für Kanada keine Lizenz als Privatdetektiv besitzt und noch dazu eine unerklärliche Schnee- und Kältephobie hat, fliegt er im Januar nach Winterpeg, wie die Winnipegger ihre Stadt nennen.
Bei seinen Recherchen trifft er auf übellaunige Polizisten, einen kurzsichtigen Pathologen und eine Mauer des Schweigens.
Plötzlich befindet er sich selbst in größter Gefahr und will nur noch eins: zurück. Doch dafür ist es längst zu spät …

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„Ja, aber wer ? Und wäre Dan nicht betrunken gewesen, wäre er womöglich nicht zu demjenigen ins Auto gestiegen.“

„Vielleicht ist er gar nicht freiwillig eingestiegen“, erwog ich. „Was ist eigentlich mit diesem Lucas Cardinal, Daniels Freund? Er war anscheinend der Letzte, der ihn lebend gesehen hat.“

„Lucas kam zu uns, nachdem Dan in dieser Nacht nicht nach Hause gekommen war und wir überall nach ihm gesucht hatten. Er sagte, sie hätten bei den Nicholsons Karten gespielt und sich von dort gegen elf auf den Heimweg gemacht. Vor dem Admiral , einer Bierkneipe Ecke Fife Street, in der sie oft herumhingen, wären sie getrennter Wege gegangen.“

„Hat Lucas gesagt, wann das war?“

„Ungefähr viertel nach elf. Dan hatte sich in den Kopf gesetzt, noch zu einem Mädchen zu gehen, auf das er scharf war, und Lucas hatte keinen Bock darauf, das fünfte Rad am Wagen zu sein.“

„Haben Sie ihm geglaubt?“

Robert seufzte. „Lucas war am Boden zerstört, als er erfuhr, dass Dan tot war. Er war sein bester Freund. Warum sollte er lügen?“

Weil Menschen lügen, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen, dachte ich. Das liegt in ihrer Natur.

„Und das Mädchen, zu dem Daniel wollte?“

„Keine Ahnung, wer sie war. Lucas sagte, sie hieße Arlene und Dan würde sie erst seit kurzem kennen.“

„Haben Sie eine Ahnung, wo Lucas Cardinal jetzt ist?“

Blueboy schüttelte den Kopf. „Nein, ich habe ihn seit Dans Beerdigung nicht mehr gesehen. Aber ungefähr vor drei Wochen, es war ein paar Tage vor Weihnachten, da klingelte das Telefon. Jemand sagte: ,Sie haben es wieder getan. Ich halte das nicht mehr aus.´ und legte auf. Ich glaube, das war Lucas, aber ich bin mir nicht sicher.“

„Wer hat was wieder getan?“

„Ich weiß es nicht, keine Ahnung. Aber wer das auch war am Telefon, er klang ziemlich fertig.“

„Fanden Sie es nicht merkwürdig, dass der beste Freund Ihres Bruders nach dessen mysteriösem Tod den Kontakt zu Ihrer Familie völlig abbrach?“

„Na ja, ganz so war es nicht. Auch Lucas wurde damals von der Polizei gesucht, weil er aus dem Jugendknast abgehauen war. Trotzdem kam er zu Dans Beerdigung. Zwei Polizisten in Zivil haben ihn festgenommen und zurück nach Oakdale Hall gebracht. Ein paar Monate später erfuhren wir, dass er wieder draußen war. Dass er uns nicht besuchte, darüber machten wir uns keine Gedanken. Wir hatten damals andere Sorgen und er mit Sicherheit auch.“

„Dass Lucas ein schlechtes Gewissen haben könnte, kam Ihnen nicht in den Sinn?“

„Nein. Er war Dans bester Freund. Lucas war vielleicht ein Gauner, aber mit dem Mord an Dan hat er mit Sicherheit nichts zu tun.“

Ich schluckte. Manchmal macht es mich zornig, wie gutgläubig Menschen sein konnten. Doch Robert war so erschöpft von all den schrecklichen Erinnerungen, die ihn während seines Berichtes eingeholt hatten, dass ich ihn nicht weiter quälen wollte. „Ich muss Lucas unbedingt sprechen. Wo hat er denn damals gewohnt?“

„North End, in der Manitoba Avenue 105. Nach diesem merkwürdigen Anruf bin ich dorthin gefahren. Aber da wohnt er nicht mehr. Seine Mutter ist tot und niemand weiß, wo er sein könnte. Es scheint, als wäre Lucas vom Erdboden verschwunden.“

Na wunderbar, dachte ich. Ein merkwürdiger Todesfall, der zehn Jahre zurückliegt, und der wichtigste Zeuge war verschwunden.

Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für ein schnelles Ende meines Aufenthaltes in Winterpeg .

Ich notierte die zuletzt bekannte Adresse von Lucas, vielleicht wusste ja doch einer der Nachbarn, wo er abgeblieben war. Dann hob ich den Blick und sagte: „Ich weiß, dass das schwer sein wird für Sie, Robert, aber ich muss mir die Stelle ansehen, an der man Daniel damals fand. Macht es Ihnen etwas aus, mich hinzubringen?“

„Nein, das ist in Ordnung“, sagte Robert. „Ich wusste, dass Sie mich darum bitten würden. Am besten wir erledigen das gleich morgen früh, wenn es Ihnen recht ist. Ich muss gegen zehn in der Stadt sein, wegen eines Jobs, aber vorher können wir hinfahren.“

„Das ist in Ordnung“, sagte ich. „Wann müssen wir aufbrechen?“

Er überlegte kurz. „Gegen acht, denke ich. Dann bleibt genug Zeit.“

Nachdem Robert eine große Tiefkühlpizza in den Herd geschoben hatte, redeten wir über Daniel und über die Stadt. In Roberts Augen erwies sich Winnipeg für die meisten Ureinwohner, die kamen, um einen Job zu finden, als Falle.

„Niemand bringt einem im Reservat bei, wie man in einer großen Stadt überlebt“, sagte er bitter. „Winnipeg hat meinen Bruder getötet.“

„Haben Sie je daran gedacht, wegzugehen, wie Ihre Schwester?“

„Habe ich“, sagte er. „Aber da ist dieses Haus, mein Job und ...“

Ich nickte. Die Hoffnung, dass seine Frau mit dem Jungen zurückkommen würde, hatte Robert offensichtlich noch nicht aufgegeben.

Wir teilten uns die Pizza und aßen schweigend. Als es Zeit wurde schlafen zu gehen, zeigte mir Robert das Zimmer, das für die nächsten Tage mein Büro und Schlafplatz sein sollte. Es war ein Kinderzimmer mit Tier- und Spiderman-Postern an den Wänden, einem breiten Bett und einem großen Schreibtisch aus hellem Holz. Steckdose und Telefonbuchse befanden sich in Reichweite. Ideal zum Arbeiten für mich.

„Früher war das mein Zimmer. Jetzt gehört es Nick, meinem Sohn. Er wird in zwei Tagen acht und ist ein großer Spiderman-Fan. Ich weiß nicht, wo Nick jetzt ist. Ich hoffe, eines Tages wird er sich bei mir melden.“

„Das wird er bestimmt“, sagte ich, und musste an Mike denken. „Das Zimmer ist in Ordnung. Danke, Robert.“

Er zeigte mir noch das Gästebad und wünschte mir eine gute Nacht.

Ich stellte den Laptop auf den Schreibtisch, stöpselte das Internetkabel in die Telefonbuchse und während der Computer hochfuhr, duschte ich heiß. Anschließend loggte ich mich bei meiner Lieblingssuchmaschine ein und suchte anhand von Roberts Namensliste und meinen Aufzeichnungen noch ein paar Adressen, Telefonnummern und Informationen über Stony Mountain und Oakdale Hall heraus.

Das Stony Mountain Gefängnis war eine bundesstaatliche Vollzugsanstalt mit um die fünfhundert Insassen und höchster Sicherheitsstufe. Es befand sich rund zwanzig Kilometer nördlich von Winnipeg. Ich notierte die Adresse und die Nummer der Verwaltung.

Mit ein paar Mausklicks fand ich heraus, dass Mark Flanagan immer noch Reporter bei der Winnipeg Free Press war und schrieb mir seine Nummer im Verlag auf. Bill Hallas Adresse war nicht im Telefonregister verzeichnet, das war bei den meisten Cops so. Auf diese Weise versuchten sie, ihre Familien zu schützen.

Aber so schnell gab ich nicht auf. Nach einigem Suchen stieß ich auf ein Internetportal mit verschiedenen Schulen der Stadt, in das ehemalige Schüler sich eintragen und auf diese Weise alte Klassenkameraden wiederfinden konnten. Auf der Seite der Inkster High School fand ich einen Bill Halla und ein Klassenfoto mit ihm. Ich zoomte sein Gesicht und sah die Narbe in seiner Oberlippe, dort, wo eine Hasenscharte korrigiert worden war. Ich notierte Hallas Adresse und seine Telefonnummer. Anschließend suchte ich auf dem Foto nach einem Jungen, der so weit weg von Halla stand, dass er vermutlich nicht mit ihm befreundet war, und fand einen Ryan LaSalle. Auch LaSalle hatte sich mit Adresse eingetragen. Er lebte derzeit in Toronto - das passte. Ich würde mit einem Trick versuchen, an Bill Halla heranzukommen.

Nachdem ich meine Notizen noch einmal durchgesehen hatte, schaltete ich den Computer ab und ging ins Bett. Obwohl ich todmüde war, konnte ich lange nicht einschlafen, denn meine Gedanken kreisen um das, was ich in den letzten Stunden über Daniel Blueboy erfahren hatte. Das Schicksal des Jungen berührte mich tief und es ging mir nicht aus dem Sinn, wie er gestorben war.

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