Janina Julklapp - Litho

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Litho, die geheimnisvolle, umtriebige Stadt in der Mitte des Inselkontinents Asthenos wird von zwei Morden und der Droge Splitterlauf erschüttert. Selbst die Falkenauten, die vom Tempel aus über die Stadt wachen, sind machtlos. Steckt längst vergessen geglaubte Hexerei dahinter?
Aki, genannt Wegemeistersohn, stolpert als nordländischer Flüchtling in das Gewirr aus Intrigen und Verrat. Auch das Leben der rebellischen Filmliebhaberin Frida Iringa gerät nach dem Attentat auf ihren Freund aus den Fugen. Die Wege von Aki und Frida kreuzen sich an unvermuteter Stelle. Gemeinsam verfolgen sie eine Spur, die weit in die düstere Vergangenheit des Kontinents reicht.

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Vor ihr eine Regung. Es dauerte einen Augenblick, bis sie etwas erkennen konnte, denn die Schatten der Bäume verschluckten das Licht. Sie erkannte wie im Scherenschnitt zwei schwarze Gestalten, eine am Boden. Mitten in der Bewegung wurde sie auch zu Boden gerissen. Eine Hand presste sich auf ihren Mund. Sie wurde weggezerrt. Frida wehrte sich, schlug um sich. Dann hörte sie, wie eine Stimme knurrte: „Halt still, Mädchen! Ich will dir helfen!“

Frida wurde weitergezogen, mit den Händen versuchte sie den festen Griff um ihre Kehle zu lockern, ihre Beine schleiften über den Boden und schürften auf.

„Los, Kind, mach schon, beweg dich“, knurrte die Stimme wieder.

Hilflos wurde Frida weitergezerrt, sie grub ihre Fingernägel in den Arm, der sie festhielt. Mit den Füßen trat sie hinter sich. Frida war mit schmutzigen Kämpfen vertraut. Wenn du mir wehtust, dann tu ich dir auch weh. Der Mann schien außer Puste zu kommen, ließ sie fallen und gab ihr eine heftige Ohrfeige, die sie fast die Besinnung verlieren ließ. Als Frida die Augen wieder öffnen konnte, blickte sie in das Gesicht eines alten, grimmigen Mannes, der ihr bekannt vorkam.

„Reiß dich zusammen, wir müssen weg hier!“, murmelte er.

„David, was ist mit David?“, keuchte sie.

Er packte ihre Hand und zog sie hoch, hastete weiter, Frida nicht loslassend. Sie stemmte sich mit aller Kraft dagegen und versuchte, in die andere Richtung zu entkommen.

„Oh nein, das wirste nicht tun“, bellte der Mann. „Dein Freund bekommt schon Hilfe. Weiter, weiter!“

Frida spürte, wie sich einige Gedanken in ihrem Kopf zusammenfügten. „Ich weiß wer du bist“, keuchte Frida. „Das Kino… du… du kurbelst den Projektor oder?“

Er antwortete nicht, sondern hastete weiter, doch Frida wehrte sich weiter. Als er ihr schließlich ein scharf riechendes Tuch auf den Mund drückte, schloss sie die Augen und spürte nichts mehr.

Graufell Aki von Jordengard, genannt Wegemeistersohn

Von weit oben, aus der Sicht des Falken, liegt der Inselkontinent Asthenos verloren im großen Ozean. Und doch ist er der Mittelpunkt der heute bekannten Welt. Kein Seemann wagt sich weiter als sieben Seemeilen von der Küste Asthenos weg. Denn weiß nicht jeder, es ist besser sich von allem fernzuhalten was hinter dem Horizont liegt?

Asthenos wird von der gewaltigen, zerklüfteten Gebirgskette Perihel und dem breiten Fluss Aphel genau in der Mitte durchtrennt. Diese natürliche Grenze hat die Politik der frühen Könige vereinfacht: Wo das Südland aufhört und wo das Nordland beginnt war deutlich und für jeden sichtbar. Darüber gab es niemals Streit. Oder, um ehrlich zu sein, wenigstens äußerst selten.

Direkt am Fuße des Gebirges Perihel, dort, wo der Fluss Aphel noch schmal ist – in der Mitte der heute bekannten Welt – liegt die große und freie Stadt Litho. Sie gehört keinem der beiden Länder an. Sie ist eine Grenzstadt. Litho, die geheimnisvolle, umtriebige Stadt, die Reisende von der Stadt Pion im Süden bis zu der Stadt Kaon im Norden seit hunderten von Jahren besingen. Sie hat alles gesehen, von der Großen Hexenjagd und dem Gesetz zur Magieausrottung im alt-acalanischen Zeitalter bis hin zur Erfindung des Kinematographen und der Fahrt der ersten Dampflok. Es heißt, ein heiliger Name sei in ihre Stadtmauer eingraviert, so dass niemand sie erobern kann. Diese Legende hat die Könige aus Süd- und Nordland niemals davon abgehalten es trotzdem zu versuchen. Doch die dunklen Zeitalter sind lange vorbei. Oh Litho, du goldene Stadt der Freiheit und des Fortschritts!

Mit sehnsüchtigen Blicken wird ein Reisender die strahlenden, entfernten Ufer der Oberstadt und mitten im bunten Dächermeer die goldene Kuppel des Dogantempels scheinen sehen, in dem der Tempelherr von Litho mit den Falkenauten lebt. Man sagt, der Tempelherr von Litho sei der mächtigste Mann des ganzen Kontinents. Was den Präsidenten der Stadt Litho gewaltig ärgerte.

Wenn der Reisende sich an der Oberstadt satt gesehen hat, so wird er sich der Unterstadt zuwenden. Die Häuser sind niedrig, schäbig und alt, die Dächer grau. So ist von jedem erhöhten Standpunkt die Stadtmauer zu erkennen.

Achtlos wird der Reisende vorübergehen, wenn er auf solche Unterstadt-Menschen wie den jungen Aki trifft. Ein dreckiger, stinkender und lumpiger Graufell, der nicht weit entfernt vom Hafen am Rande einer Seitenstraße stand und geduldig wartete.

Im Hafenviertel lebt die Mehrheit der Graufelle dieser Stadt. Meist sind es arme Menschen, Irre, Säufer, Diebe und übliches Gesindel, das auf den Straßen bettelt. In letzter Zeit sind viele Flüchtlinge aus dem Nord- und Südland darunter. Sie kommen nach Litho, weil sie sich ein besseres Leben erhoffen. Doch sie irrten sich. Niemand wusste das besser als Aki, genannt Wegemeistersohn.

Aki, das Graufell, verbarg sich im Schatten einer schmalen Gasse, die auf die belebte Seitenstraße hinausführte. Trotz der kühlen Abendluft rann ihm der Schweiß von den Achseln zu den Hüften hinunter und er fuhr sich immer wieder mit der Zunge über die aufgesprungenen Lippen. Vom langen Stehen taten ihm die Füße weh. Doch Hunger und Durst ließen ihn stocksteif ausharren.

Die wenigen Fußgänger, die an Aki vorbeiliefen, bemerkten ihn nicht. Und wenn ein zufälliger Blick ihn traf zuckte er wie verwundet zusammen. Er stellte sich vor, was sie über ihn denken mochten. Seine Gestalt war etwas zu klein für einen jungen Mann, wie die feinen und tagträumenden jungen Lithoanerinnen ihn sich vorstellten. Hätten nicht die Spuren einer langen Zeit von Hunger und Entbehrung ihr Mal auf seinem Körper hinterlassen, so wäre er kräftig gewesen. Die Augen in dem abgemagerten Gesicht standen schräg, was ihm einen heiteren, sanften Anschein geben konnte. Doch zeugten sie auch von der Listigkeit eines Fuchses. Sein ungewöhnlich helles Haar war dicht und von einer stumpfen Schere kurz geschnitten. Die Augen hatte er unverwandt geradeaus gerichtet. Er zog die Schultern hoch und stand wie geduckt, zur schnellen Flucht bereit. Sein Aussehen war das eines gutmütigen Menschen, der der Welt seit einiger Zeit großes Misstrauen entgegenbrachte. Und dieses war wahrhaftig nicht unbegründet, fand er.

In die Wand des gegenüberliegenden Hauses war in den Stein das Wort Stormkoog eingraviert worden und mit schwarzer Farbe nachgemalt. An dieses Haus grenzte ein schäbiges Straßenlokal, vor dem fünf Handwerker an einem Tisch saßen und mit abgegriffenen Karten Köpf die Hexe spielten. Sie rauchten ihre Pfeifen und tranken beißenden Schnaps, völlig vertieft in ihr Spiel ohne sich um die Menschen um sie herum zu kümmern. So ging es seit Stunden. Manchmal war einer stehengeblieben, um ihnen zuzusehen. Wenige, brummende Worte waren gewechselt worden und die Zuschauer entfernten sich bald wieder, da sie sich als Störenfriede fühlten oder eilige Geschäfte zu verrichten hatten. Manchmal kam der Wirt selbst heraus, ein schmutziger Mann der einem Weinfass glich und einen ausgefransten Schnurrbart trug. Er brachte Krüge und Tabak, stellte sich mit gekreuzten Armen und breitbeinig neben den Tisch, nickte, brummte, murmelte und drehte sich eine Zigarette zurecht, die halb in seinen Wurstfingern verschwand. Ausspuckend und Rauch zum Himmel blasend stand er so da, bis er den Stammgästen genug Anteilnahme gezollt hatte und verschwand wieder im Inneren des Straßenlokals. Diese Prozedur beobachtete Aki seit dem Mittag.

Die Zeit schien sich endlos zu dehnen. Doch jetzt ballten sich seine Hände zu Fäusten. Er entdeckte, worauf er so lange gewartet hatte.

Zwei Männer verließen das Straßenlokal, einer von ihnen trug ein langes, helles Gewand. Aki erschrak als er in das Gesicht des einen Mannes blickte. Es war bleich und mit dunklen Linien und Tätowierungen übersäht. Doch schon zog der sich eine Kapuze über den Kopf und außer seinem Mund und dem kantigen Kinn konnte Aki nichts mehr erkennen. Aki hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Den anderen Mann kannte Aki gut.

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