Jack Bredaux - Kommissar Valderon &

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Kommissar Valderon &: краткое содержание, описание и аннотация

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In einem Land, in welchem bis vor wenigen Jahren die Köpfe nur so rollten, wie sonst überreifes Obst von den Bäumen fällt, erregen elf Tote mehr oder weniger nicht unbedingt die Gemüter. Wenn es sich dabei jedoch um hinterhältige Morde handelt, deren abscheuliche Ausführungen Gemeinsamkeiten aufweisen, fühlt sich die Obrigkeit sehr wohl berufen, für Aufklärung Sorge zu tragen. Von Marseille bis hin nach Biarritz, zieht sich eine Spur des Grauens. Niemand, als Kommissar Valderon, der ansonsten in Marseille den Ganoven das Leben schwer macht, wäre besser geeignet den spärlichen Hinweisen nachzugehen. So gelangt der Kommissar im tiefen Süden Frankreichs zu einem Gasthaus, welches wohlschmeckende Fleischgerichte zu einem äußerst günstigen Preis anbietet. Doch reicht alleine der stete Appetit des mehr als vollschlanken Monsieurs, um den Täter dingfest zu machen?

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Wie sehr hatte sie ihn geliebt, diesen stattlichen Mann mit den dichten blauschwarzen Haaren, dem sein ebenso schwarzer Schnauzbart ein verwegenes Aussehen verlieh. Aber nicht nur sein schutzversprechender stattlicher Körper zog sie geradezu magisch an. Sein gütiges Wesen und sein klarer Verstand gaben letztendlich den Ausschlag, die dauerhafte Verbindung mit ihm einzugehen. Nicht wie die Priesterschaft oder Leute, die zuvor bei Hofe tätig waren, aber doch weitaus mehr, als die meisten einfachen Leute, konnte er lesen, schreiben und rechnen. Eigenhändig baute er das Haus mit dem kleinen Geschäft und dem Schankraum, um als fortan freier Mann sein Auskommen zu erwirtschaften.

Das Glück schien vollkommen, als Fabien das Licht der Welt erblickte. Einen treusorgenderen Vater konnte sich Rosalie nicht vorstellen. Die Worte, die er schon früh und eindringlich an seinen Sohn richtete wird sie nie vergessen: „Das Wort ist schärfer, als jedes Schwert. Drum lerne, mein Junge, als könntest du es nie erreichen.“

Wie sehr hatte sie ihn in diesem Moment verflucht, diesen Mann, den sie doch über alles liebte, als er entgegen ihrem Rat fortzog und sich selbst und den geliebten Sohn in das Verderben führte. Doch das war früher.

Anno 1804

„Vater, darf ich mit dir gehen?“, quengelt der kleine Fabien, und zieht dabei ungeduldig, und so kräftig wie er es vermag, an Bertrands Rock.

„Es ist weit, mein Sohn und je nachdem welcher Fang in der Falle ist, bin ich außerstande diesen und dich gleichzeitig auf meinen Schultern zu tragen.“

„Bitte, bitte Vater, ich verspreche, dir nicht zur Last zu fallen.“

„Louisdor“, nutzt Rosalie le Trec den Kosenamen, um auf ihren Buben einzuwirken, „hör auf mit dem Gezeter. Es wird bald dunkel und dein Vater ist umso schneller zurück, desto rascher er laufen kann. Wenn du älter bist, kannst du immer noch mit ihm hinaus gehen“, versucht Rosalie, den Knaben von seinem Vorhaben abzubringen. „Ich fände es überhaupt besser, wenn auch du, mein Liebster, daheim bleiben würdest“, bemüht sie sich weiter, ihren Ehemann ebenfalls von seinem Plan abzuhalten.

„Um dann den Fang den Wildtieren zu überlassen? Nein-nein, meine Liebe, ein Braten auf dem Tisch wird uns nicht schaden und vielleicht können wir sogar etwas von dem Fleisch verkaufen, wenn es denn mehr als nur ein Hase ist.“

„Bertrand, ich habe Schüsse gehört; womöglich sind noch andere auf der Jagd. Außerdem weiß ich nicht, ob man dich wegen der Wilderei anklagen kann.“

„Rosalie, ich bin ein freier Bürger und als solcher habe ich das Recht dafür zu sorgen, dass meine Familie ein Stück Fleisch auf den Tisch bekommt. Der Wald gehört uns allen, also auch das Viehzeug, welches sich darin breit macht. Nun, nicht direkt, doch das spielt keine Rolle.“

„Genau, Mama, und auch ich bin ein freier Bürger und möchte, dass Fleisch auf den Tisch kommt“, pflichtet Fabien seinem Vater frohgelaunt bei.

„Wohlan, junger Mann, dann sollten wir uns jetzt rasch auf den Weg machen“, gibt Bertrand mit einem Lachen im Gesicht dem Drängen des Sohnes nach. „Pass auf, mein Junge, wenn wir schon gemeinsam auf die Jagd gehen, dann wollen wir uns natürlich auch die Arbeit teilen. Du trägst zunächst den großen Leinensack, in dem wir hoffentlich unsere ebenso große Beute packen werden, und ich trage dich auf meinen Schultern.“

Nur das große und überaus scharfe Jagdmesser steckt sich Bertrand noch in den Gürtel, um einer eventuellen Beute in der Falle, den erlösenden Tod beibringen zu können. Dann ergreift er rasch Fabien und setzte sich diesen in den Nacken. Mit seinen kräftigen Händen umfasst er die kurzen Beine des Buben, damit dieser einen sicheren Halt findet. Mit großen Schritten macht sich Bertrand dann auf den Weg zum Wald. Fabien genießt den erhöhten Platz und das schnelle Vorankommen sichtlich und meint seinen Vater dennoch einwenig anspornen zu müssen.

„Vater, du kannst ruhig noch etwas schneller gehen, mir macht´s nichts aus und Mutter würde es sicherlich freuen, wenn wir vor Anbruch der Dunkelheit wieder zurück sind.“

Mit einem Lächeln um den Mund folgt Bertrand den Anweisungen des Sohnes und seine Schritte werden noch ausladender. So geht es schweigsam mitten durch die blühenden Wiesen, denn Bertrand braucht seinen Atem, um den raschen Schritt beibehalten zu können. Fabien indes schaukelt hoch auf den Schultern des Vaters, so, als würde er auf einem galoppierenden Pferd sitzen. Etwa eine halbe Stunde mag vergangen sein, da sehen sie den dichten Waldrand vor sich liegen, in dessem Inneren Bertrand seine Falle aufgestellt hat. Nun hebt Bertrand den Knaben von seinen Schultern und lässt ihn auf den weichen Boden herab.

„Wenn wir jetzt in den Wald gehen, Fabien, dann bleibst du dicht hinter mir. Laufe nicht neben mir her, sondern versuche in meine Fußstapfen zu treten; nicht, dass du noch selbst in die Falle gerätst. Ist das klar?“

„Ja, natürlich, Vater“, gibt Fabien mit strahlenden Augen zurück und streckt sich mächtig, um die großen Schritte des Vaters nachmachen zu können.

Während sich Bertrand seine Mütze gerade rückt, ja, er trägt noch eine dieser Mützen, wie sie Robespierre und seine Gesellen während der Revolution auf dem Kopf hatten, fragt der Sohn neugierig nach:

„Vater, wie können Worte schärfer sein als ein Schwert oder gar dein Messer?“

„Ach, mein Junge“, antwortet Bertrand, den Blick dabei suchend nach vorne gerichtet, „das wirst du verstehen, wenn du etwas älter bist. Aber es ist eben so, dass du mit Worten weit mehr Menschen erreichen kannst, als mit einem Schwerthieb. Doch, wenn du schon so wissbegierig bist, mein junger Freund, dann habe ich ein kleines Rätsel für dich auf Lager. Daran wirst du erkennen, wie genau man auf die Worte achten muss. Wir haben jetzt den Waldrand erreicht. Was meinst du, wie weit können wir nun in den Wald hineingehen?“

Voller Stolz folgt die Antwort des Buben: „Soweit wir wollen, Vater, schließlich sind wir freie Bürger.“

„Ja, damit liegst du schon sehr richtig, doch achte genauer auf meine Worte, ich fragte, wie weit wir hineingehen können.“

„Ich weiß jetzt wirklich nicht was du meinst, Vater.“

„Bis zur Mitte Fabien, genau bis zur Mitte können wir in den Wald hineingehen.“

„Und wenn wir als freie Bürger einen Schritt darüber hinaus machen, Vater?“

„Dann, mein Junge, gehen wir nicht mehr in den Wald hinein, sondern sind dabei, den Wald wieder zu verlassen.“

„Ach so, Vater“, kommt es kleinlaut von Fabien zurück, doch es ist nicht auszumachen, ob er den Sinn der Worte richtig verstanden hat.

„Nun sei leise und bleibe dicht hinter mir“; flüstert Bertrand.

Natürlich weiß der erfahrene Mann, wo genau er seine Falle aufgestellte, doch im dichter werdenden Unterholz muss auch er sich bisweilen orientieren.

„Mist“, entfährt es Bertrand, nachdem er die leere Falle entdeckt. Für weitere Worte bleibt indes keine Zeit. Denn im gleichen Moment, als der Fluch über seine Lippen kommt, knallt es von irgendwo her und Bertrand hält abrupt in seiner Bewegung inne. Dann kommt ein schmerzerfülltes Stöhnen über seine Lippen, er beginnt zu taumeln und stürzt schließlich auf das Unterholz. Ein Ast fliegt daraufhin hoch und schlägt im gleichen Moment auf die Falle, als Fabien sich erschrocken daran macht, zu seinem gestürzten Vater zu eilen. Kaum, dass der Ast den Auslöser der Falle berührt, schnappt diese mit ihren scharfkantigen Krallen wie ein gefräßiges Raubtier zu. Genau in dem Moment, als Fabien den Schritt nach vorne macht.

Mit weit aufgerissenen Augen und den Mund zum Schrei geöffnet, aber ohne zunächst auch nur einen Laut von sich zu geben, sieht Fabien einen Teil seines Fußes in der Falle stecken. Dann endlich schreit er von Schmerz geplagt laut auf und sein weiteres Schreien erfüllt den Wald.

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