Karin Kehrer - Elsternherz

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"Ich starrte auf meine Hand. Im Licht der Straßenlaterne sah ich dunkles Rot. Blut? Ich schnupperte. Ja, das roch eindeutig nach Blut!"
Claudia Duncan wird des Diebstahls bezichtigt. In ihrer Not – mittellos und ohne Job – wendet sie sich an ihre Schwester Maggie, die unter dem Namen Eileen LaSalle erfolgreich als Model arbeitet.
Claudia ergattert eine Stelle als Haushälterin bei Michael Campbell, einem reichen Partyprinzen. Wider Erwarten fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Eileen hat ein Auge auf Michael geworfen und will ihn mit allen Mitteln erobern.
Wird es Claudia gelingen, das dunkle Geheimnis, das sie mit Eileen teilt, zu bewahren und trotzdem glücklich zu werden?

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Bevor ich die Tür schließen konnte, wurde ich angerempelt. Eine schlanke, große Frau drängte sich an mir vorbei und stöckelte zielstrebig auf einen offenen Wartebereich auf der rechten Seite zu.

Drei Stühle standen an der Wand. Auf einem saß eine ältere Frau, die mich und die andere mit kampflustig vorgeschobenem Kinn musterte.

„Sie müssen warten“, sagte sie. „Ich bin die Nächste.“

Ich nickte und setzte mich. Ich wusste, dass ich zu früh war.

Die junge Frau ignorierte uns und steuerte auf die weiß lackierte Tür zu, auf der ein ebenfalls messingfarbiges Schild Sekretariat, Hilda Forrester , verkündete.

Sie drückte die Klinke herunter und schnaubte, als sie feststellen musste, dass abgeschlossen war. Dann warf sie sich auf den freien Stuhl, zog ihr Smartphone aus der Handtasche und begann eifrig zu tippen. Ich musterte sie aus dem Augenwinkel. Sie wirkte bestimmt nicht wie eine Kandidatin für die Haushälterinnenstelle. Eine wunderschöne Brünette mit wallender Lockenmähne, in Minirock und Overknees. Eine weiße Pelzjacke vervollständigte ihre auffällige Erscheinung. Sie würdigte uns keines Blickes. Ein süßer, schwerer Duft stieg in meine Nase. Er erinnerte mich an eines der Parfums, die auch Eileen trug, aber ich hatte den Namen vergessen.

Verstohlen betrachtete ich die andere Frau neben mir. So stellte man sich eine gestrenge Haushälterin vor! In korrektem dunkelgrauem Kostüm, mit hoch geschlossener hellgrauer Bluse, das Haar kurz geschnitten, ebenfalls grau. Eine würdevolle Eminenz, die sehr gut in dieses gepflegte Ambiente passen würde. Mein Mut sank. Wahrscheinlich hatte ich neben dieser Verkörperung von Rechtschaffenheit, Strenge und Humorlosigkeit nicht die geringste Chance.

Ich starrte wie sie auf die weiß lackierte Tür und harrte aus wie das Kaninchen vor der Schlange.

Ich zuckte zusammen, als die Tür sich öffnete und eine Frau herauskam. „Mrs Walters?“ Ihr Blick schweifte fragend zwischen uns hin und her. Die Frau neben mir erhob sich. Doch bevor sie etwas sagen konnte, drängte sich bereits die Brünette an ihr vorbei. „Ist er da? Ich muss unbedingt mit ihm sprechen!“

„Mr Campbell ist in einer Besprechung und möchte nicht gestört werden“, sagte die Sekretärin streng und baute sich im Türrahmen auf.

„Pft! Das sagen Sie immer!“ Es entstand ein regelrechtes Gerangel zwischen den beiden Frauen. Interessanterweise siegte die Ältere. Sie winkte Mrs Walters, die geschickt hinter ihr in das Büro schlüpfte und die Tür schloss sich.

„Fuck!“ Die junge Frau setzte sich wieder auf den Stuhl neben mir, schlug elegant die Beine übereinander und fixierte mit finsterem Blick die Tür. „Dieser Mistkerl! Von wegen Besprechung!“ Sie tippte wieder auf ihrem Smartphone.

Ich wartete stumm, studierte weiter die Tür und verfluchte mich selbst, dass ich so früh gekommen war. Ich hasste Warten.

Verstohlen betrachtete ich wieder die junge Frau, nachdem es sonst nichts zu tun gab. Sie bearbeitete ganz vertieft ihr Smartphone, lächelte dann. „Dir werde ich es zeigen“, murmelte sie. „Na also!“

Die Zeit tröpfelte träge. Verstohlen sah ich auf die Uhr. Zwanzig Minuten – eine Ewigkeit! Endlich öffnete sich die Tür und Mrs Walters kam mit unbewegtem Gesicht heraus. Sofort sprang die Frau neben mir auf und drängte sich an der Sekretärin vorbei, ihr Smartphone schwenkend. „Er hat gesagt, er will mit mir reden“, rief sie dabei triumphierend.

Mrs Forrester hob nur die Augenbrauen und ließ sie durchgehen. Dann wandte sie sich an mich. „Miss Duncan?“

Mein Herz machte einen panischen Hüpfer, ich erhob mich und folgte ihr dann in das Allerheiligste.

Der kleine Raum wurde von einem wuchtigen Schreibtisch aus dunklem Holz dominiert. Auf der Fensterbank standen Töpfe mit Sukkulenten und in der Ecke eine Fächerpalme. Die Regale an der Wand waren mit penibel nach Farben sortierten Ordnern bestückt.

Mrs Forrester hieß mich mit einer Handbewegung ihr gegenüber Platz nehmen. Ich betrachtete die Frau eingehender. Mitte Vierzig, kleiner als ich, leicht mollig, dunkelbrauner Pagenkopf. Sie trug ein dunkelblaues Kostüm mit weißer Bluse und für einen Moment fühlte ich mich wie eine Karikatur der Chefsekretärin, aber ohne ihre Eleganz und Tüchtigkeit.

Sie schlug einen Ordner auf und studierte meine Bewerbungsunterlagen. „Sie kommen also aus Schottland? Aus Callander?“

„Ja. Das ist in der Nähe von Stirling.“ Ich versuchte ein Lächeln.

„Ich weiß“, sagte Mrs Forrester mit unbewegter Miene. „Ihre Schulzeugnisse sind ausgezeichnet.“

Ich räusperte mich. „Danke. Ich … die Schule hat mir Spaß gemacht.“

Vor allem war ich damals froh darüber gewesen, der tristen Situation zu Hause zu entgehen. Dem Schweigen, das zwischen meinen Eltern herrschte und Maggies Dominanz. Ein Stipendium hatte mir ermöglicht, in Glasgow in einem Internat zu wohnen. Sie blätterte weiter, nahm das Dienstzeugnis zur Hand. „Sie hatten bis jetzt nur eine einzige Stelle. Die Familie Hookerson in Leeds. Warum haben Sie gekündigt, wenn Ihr Dienstgeber doch so begeistert von Ihnen war?“

Ich schluckte. „Mr Hookerson ist verstorben und seine Frau hat danach das Haus verkauft. Sie ist Spanierin und ist nach Madrid zurückgekehrt.“

Das stimmte nicht ganz. Mr Hookerson starb erst ein paar Monate später, nachdem ich weggegangen war. Und meine Kündigung – daran wollte ich jetzt nicht denken.

Zu meiner Erleichterung legte Mrs Forrester das Zeugnis beiseite und studierte meinen Lebenslauf. „Sie haben Ihre Mutter gepflegt?“

„Ja. Sie hatte vor drei Jahren einen Schlaganfall und war seitdem halbseitig gelähmt. Wir konnten uns kein Pflegeheim leisten, also habe ich das übernommen. Sie ist vor zwei Monaten verstorben und ich bin zu meiner Schwester nach London gezogen.“

Mit dem Verkauf des Hauses mussten die Schulden abgedeckt werden, die mein Vater hinterlassen hatte. Er war zwei Jahre vorher bei einem Unfall verstorben, als er sturzbetrunken gegen einen Laternenpfahl fuhr. In seiner Tasche steckte der Brief, mit dem er bei der Post nach dreißig Dienstjahren gekündigt worden war. Aber das erzählte ich Mrs Forrester natürlich nicht.

Sie lehnte sich im Stuhl zurück und fixierte mich. Ich versuchte, ihrem Blick standzuhalten. Sie öffnete den Mund, aber bevor sie etwas sagen konnte, erklangen hinter der Tür zur Rechten aufgeregte Stimmen. Ich konnte nichts verstehen, aber offensichtlich war da ein Streit im Gange.

Mrs Forrester zog die Augenbrauen hoch und bemühte sich sichtlich, den Disput zu überhören. Was nicht leicht war, denn jetzt erklang das schrille Gelächter einer Frau und gleich darauf der zornige Ausruf eines Mannes.

„Verzeihen Sie.“ Die Sekretärin lächelte angestrengt. „Ich wollte …“

Sie konnte den Satz nicht zu Ende sprechen, denn plötzlich wurde die Tür aufgerissen und die Brünette schoss heraus. „Du verdammter Mistkerl! Du bist das Allerletzte! Ich gehe jetzt! Du siehst mich nie wieder!“

Hinter ihr tauchte der Adressat ihrer Schimpftirade auf. War das …? Ja, das musste Michael Campbell sein! „Verschwinde endlich! Ich habe nie gesagt, dass ich mehr von dir will!“

Die beleidigte Schönheit rauschte hinaus. Ich zuckte zusammen, als die Tür zuknallte und sah ihn vorsichtig an. Das erste, was mir auffiel, war, dass er in Wahrheit noch attraktiver war als auf den Fotos, auch wenn er ein wenig mitgenommen wirkte. Wie ein wütender Rachegott stand er im Türrahmen. Seine dunklen Augen blitzten. Dann stieß er heftig die Luft aus, fuhr sich durch das Haar und starrte Mrs Forrester zornig an. „Hatte ich nicht ausdrücklich verboten, irgendwelche Weiber in mein Büro zu lassen?“

Die Sekretärin lächelte entschuldigend. „Aber Sir …“

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