Karin Kehrer - Elsternherz

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"Ich starrte auf meine Hand. Im Licht der Straßenlaterne sah ich dunkles Rot. Blut? Ich schnupperte. Ja, das roch eindeutig nach Blut!"
Claudia Duncan wird des Diebstahls bezichtigt. In ihrer Not – mittellos und ohne Job – wendet sie sich an ihre Schwester Maggie, die unter dem Namen Eileen LaSalle erfolgreich als Model arbeitet.
Claudia ergattert eine Stelle als Haushälterin bei Michael Campbell, einem reichen Partyprinzen. Wider Erwarten fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Eileen hat ein Auge auf Michael geworfen und will ihn mit allen Mitteln erobern.
Wird es Claudia gelingen, das dunkle Geheimnis, das sie mit Eileen teilt, zu bewahren und trotzdem glücklich zu werden?

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Ich folgte ihr schweigend, bewunderte das schmiedeeiserne Geländer. Die Stufen waren mit einem dezent gemusterten Teppich in Grüntönen ausgelegt, der das Geräusch unserer Schritte schluckte und dessen Farben zu den zartgrün gestrichenen Wänden passten. Ein Geruch nach teurem Parfüm lag in der Luft und alles war blitzsauber.

Mrs Forrester war ziemlich außer Atem, als wir endlich vor der Wohnungstür standen. Es gab kein Namensschild, nur eine Nummer auf einer Messingplakette und einen Klingelknopf. Sie tippte einen Code auf dem Tastenfeld neben der Tür ein. Ein Summen ertönte und wir betraten die Wohnung.

Ich hielt den Atem an. Das hier war also mein zukünftiger Arbeitsbereich!

Der großzügig angelegte Flur war mit einer wunderschönen Garderobe aus dunklem, mit Schnitzereien verziertem Holz möbliert. Ein kostbar aussehender Orientteppich in gedeckten Rottönen lag auf dem Boden. Ich zog, ohne dazu aufgefordert werden zu müssen, die Schuhe aus.

„Das hier wird Ihre Wohnung sein.“ Mrs Forrester wies auf die Tür zu meiner Rechten. Ich öffnete sie auf ihren Wink und wäre beinahe in einen Freudenschrei ausgebrochen. Ein kleines Appartement nur für mich! Es war alles da: Ein Wohnzimmer, erhellt durch ein Oberlicht, mit einer gemütlich aussehenden Couch, eine Kochnische, das Schlafzimmer mit Blick auf die Straße, im Badezimmer stand eine altmodische Wanne. Eine feine Staubschicht bewies, dass hier schon länger niemand mehr geputzt hatte. „Ihre Vorgängerin hat vor zwei Monaten gekündigt“, meinte Mrs Forrester. „Sie hat geheiratet.“

Das wusste ich schon von dem Gespräch der beiden Frauen im Hyde Park, aber ich sagte natürlich nichts.

Ich war begierig darauf, auch den Rest der Wohnung zu sehen. Die Tür auf der linken Seite des Flurs führte in die Küche und ich war überwältigt. Hier war alles hochmodern und vom Feinsten! Allerdings herrschte ein fürchterliches Chaos. Hier hatte jemand gekocht und nicht aufgeräumt. Schmutziges Geschirr stapelte sich in der Spüle, es roch nach abgestandenem Essen und Alkohol. Das also hatte Michael Campbell gemeint, als er sagte, die Wohnung solle bewohnbar gemacht werden! Hier wartete jede Menge Arbeit auf mich. Ansonsten wirkte der Raum ziemlich unpersönlich. Im Geiste bestückte ich ihn bereits mit Kräutertöpfen und meinen Kochutensilien.

Mrs Forrester nahm keine Notiz von der Unordnung und führte mich weiter durch die dritte Tür in ein riesiges Wohnzimmer. Es musste sich beinahe über die ganze Länge des Hauses erstrecken. Große Fenster gaben den Blick frei auf einen mit Bäumen bestandenen Innenhof. Die Möbel sahen alt und kostbar aus, dunkle Eiche, wie ich vermutete. Ein großer Bücherschrank, der beinahe überquoll, eine breite Couch. Auch hier herrschte Unordnung. Offensichtlich die Überreste einer größeren Party. Ich hielt unwillkürlich den Atem an. Hier musste tatsächlich ordentlich saubergemacht werden.

Straßenseitig lag das Arbeitszimmer. Regale, die aussahen, als stammten sie aus einer alten Bibliothek, vollgestopft mit Büchern, ein Schreibtisch in kreativem Chaos.

Nach kurzem Zögern führte mich Mrs Forrester noch in das Schlafzimmer. Ein riesiges, zerwühltes Bett mit schwarzer Satinbettwäsche dominierte es. Kleidungsstücke lagen verstreut auf dem Boden und ich entdeckte ein schwarzes Spitzenhöschen am Fußende des Bettes, das eindeutig nicht Michael Campbell gehören konnte. Mrs Forrester errötete, als sie meinem Blick folgte und räusperte sich. „Nun ja. Wie schon gesagt – Diskretion ist sehr wichtig.“

Ich warf noch einen Blick in das Ankleidezimmer daneben und in das luxuriöse Bad. Mein Programm für das Wochenende stand fest. Ich würde gleich anfangen, sauber zu machen und danach meine wenigen Habseligkeiten aus Eileens Wohnung holen.

„Wie Sie ja mitbekommen haben, wird Mr Campbell am Montagabend wieder hier sein. Er wird Ihnen selbst seine Wünsche bekanntgeben, aber ich nehme an, da er am Dienstagmorgen bereits um neun Uhr einen Termin im Büro hat, dass er um etwa halb acht Uhr frühstücken wird.“

Das sollte sich machen lassen. „Wie sieht es mit Einkäufen aus? Bekomme ich Haushaltsgeld oder kaufe ich auf Rechnung?“

„Der Großteil geht auf Rechnung, aber Sie bekommen auch Bargeld. Sie werden ein Haushaltsbuch führen, das versteht sich von selbst.“

„Ja, natürlich. Wo kann ich einkaufen?“

„Ein Supermarkt befindet sich zwei Querstraßen weiter, in der Lupus Street. Es gibt auch einen Bauernmarkt in der Nähe, der jeden Freitag stattfindet. Ansonsten werden Sie sich wohl selbst zurechtfinden.“

„Bestimmt.“ Ich zögerte kurz. „Ich danke Ihnen. Ich gebe Ihnen mein Wort, dass ich mein Bestes geben und Mr Campbell nicht enttäuschen werde.“ Bewusst schloss ich den Gedanken an Eileen aus. Vielleicht fand ich eine Möglichkeit, ihre Forderung zu ignorieren. Ich wollte diese Stelle behalten. Mir gefiel diese Wohnung viel zu sehr!

Mrs Forrester teilte mir noch den Code für das Schloss mit. Bevor sie ging, drehte sie sich auf dem Treppenabsatz um. „Ach – beinahe hätte ich es vergessen: Sie haben doch keine Angst vor Hunden?“

„Vor Hunden?“ Ich musste lächeln. „Nein, im Gegenteil. Ich hatte selbst als Kind einen.“

Mein Sunny. Ein Border Collie Mischling, der viel zu früh starb …

Kapitel 7

Callander, Schottland, Dezember 1998

Weihnachten war für mich zu einem Fest des Horrors geworden, seitdem wir Kaninchen hielten. Letztes Jahr war Mr Smooth geschlachtet worden und alle ihre Babys bis auf eines, ein schneeweißes Weibchen, das ich Snowy genannt hatte. Es war trächtig und hatte nach den Feiertagen fünf tote Winzlinge geboren, sie waren eine Inzucht. Als ich fragte, was das bedeutete, sah mich Mum nur streng an. „Es gibt Dinge, die braucht ein Mädchen wie du nicht zu wissen.“

Aber Maggie erklärte mir später, dass wohl einer ihrer Brüder Snowy geschwängert hatte, weil wir nicht aufgepasst hatten.

Ich konnte mir nicht vorstellen, was sie damit meinte, aber sie sagte das alles mit einer so merkwürdigen Stimme, dass ich nicht mehr nachfragen wollte.

Das zweite Schuljahr war für mich nicht so gut gelaufen wie das erste. Ich hatte oft Kopfschmerzen und konnte mich nicht konzentrieren. Bis meine Lehrerin Mrs Gallagher meinte, es liege möglicherweise daran, dass ich kurzsichtig sein könnte. Und es stimmte wirklich. Mum ging mit mir zu Mr Baird in der Main Street und ich bekam eine Brille. Daraufhin hänselte Maggie mich ständig und nannte mich Brillenschlange. Dad versuchte mich zu trösten und meinte, ich sähe jetzt noch viel klüger aus.

Da sagte Maggie, sie sei lieber hübsch als klug.

Nach einer Weile machte es mir nichts mehr aus und als ich nicht mehr weinte, wenn sie mich so nannte, ließ sie es.

Maggie und ich backten Kekse, weil Mum keine Zeit dazu hatte. Eigentlich machte ich die meiste Arbeit, denn Maggie hatte keine Geduld und Lust auf Hausfrauenkrempel .

Auch jetzt war sie bestimmt wieder im Badezimmer, um sich zu stylen. Sie hatte mich schon eine ganze Weile allein gelassen. Es machte mir nichts aus, denn so konnte ich in Ruhe den Teig für das Shortbread vorbereiten.

Ich hörte sie trällern, als sie die Treppe herunterkam. „Wie sehe ich aus?“

Ich starrte sie an. „Woher hast du den Lippenstift?“ Sie hatte ihren Mund knallrot angemalt, es sah aus, als würde er bluten. Eine Gänsehaut überlief mich. Der Traum von der scharfen Zunge fiel mir wieder ein.

„Ich habe ihn in Mums Nachttisch gefunden.“ Sie lächelte. Der Lippenstift hatte auch ihre Zähne rot gefärbt.

„Du lügst“, sagte ich. „Mum hat keinen Lippenstift. Sie schminkt sich nie.“

„Und wenn schon“, meinte sie leichthin. „Ist doch egal. Hauptsache, ich sehe hübsch aus.“

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