Karin Kehrer - Elsternherz

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"Ich starrte auf meine Hand. Im Licht der Straßenlaterne sah ich dunkles Rot. Blut? Ich schnupperte. Ja, das roch eindeutig nach Blut!"
Claudia Duncan wird des Diebstahls bezichtigt. In ihrer Not – mittellos und ohne Job – wendet sie sich an ihre Schwester Maggie, die unter dem Namen Eileen LaSalle erfolgreich als Model arbeitet.
Claudia ergattert eine Stelle als Haushälterin bei Michael Campbell, einem reichen Partyprinzen. Wider Erwarten fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Eileen hat ein Auge auf Michael geworfen und will ihn mit allen Mitteln erobern.
Wird es Claudia gelingen, das dunkle Geheimnis, das sie mit Eileen teilt, zu bewahren und trotzdem glücklich zu werden?

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„Nimmst du mich mit?“ Mein Herz klopfte wild. Ich wollte nicht allein zurückbleiben.

„Vielleicht. Wenn du brav bist und alles tust, was ich will.“

„Tu ich. Dann bekomme ich vielleicht auch einen reichen Mann. Obwohl – ich würde lieber einen Märchenprinzen haben.“ Ich wusste genau, welchen ich meinte. So einen, wie Cinderella ihn bekommen hatte. Er war in meinem Märchenbuch und sah wunderschön aus, mit langen dunklen Haaren und einer grünen Jacke aus Samt mit goldenen Knöpfen.

„Blödsinn!“ Maggie lachte. „So einen dämlichen Typen willst du? Der war doch sogar zu doof, um Cinderella zu erkennen, obwohl er mit ihr getanzt hat. Da würde ich eher den von Dornröschen nehmen. Der war wenigstens mutig und hat sich durch die Dornenhecke gekämpft.“

Ich schüttelte den Kopf. „Der gefällt mir nicht, der ist blond und längst nicht so hübsch.“

„Du magst also Männer mit dunklen Haaren lieber?“ Sie sah mich neugierig an.

Ich dachte nach. „Keine Ahnung. Ich glaube, ich mag überhaupt keine Männer. Außer Dad. Aber er macht es uns nicht leicht“, sagte ich. Den Satz hatte ich mal von Mum gehört und er kam mir sehr klug vor.

Maggie starrte mich an. Sie zwinkerte und ich glaubte, Tränen in ihren Augen zu sehen. Aber das täuschte ganz sicher. Maggie weinte fast nie.

An diesem Abend verzichteten wir auf das Zähneputzen und kuschelten uns aneinander.

Natürlich wachte ich am nächsten Morgen sehr früh auf. Es war Weihnachten! Ich schlüpfte vorsichtig aus dem Bett, um Maggie nicht zu wecken. Sie lag auf dem Rücken und schlief mit offenem Mund.

Ich zog mich rasch an, ging ins Bad, um mir das Gesicht zu waschen und die Zähne zu putzen. Ich kämmte meine widerspenstigen Locken. Sie waren noch immer heller als die von Maggie. Dann setzte ich meine Brille auf und starrte auf mein Spiegelbild. Ich sah tatsächlich wie eine Brillenschlange aus, auf keinen Fall wie eine Prinzessin, selbst mit offenen Haaren und dem hellgrünen Kleid mit dem Spitzenkragen nicht. Also würde ich wohl auch keinen Prinzen heiraten.

Ich schlich zurück ins Zimmer. Maggie schlief immer noch, also nahm ich so leise wie möglich mein Märchenbuch vom Regal. Ich hatte es tatsächlich geschafft, die zwanzig Pfund zu sparen, um es mir in Mrs Kings Buchladen zu kaufen. Mittlerweile hatte ich es so oft gelesen und angesehen, dass es schon ein wenig abgegriffen war. Die Seite, wo das Märchen von Cinderella begann, öffnete sich wie von selbst. Ich las es noch einmal, obwohl ich es auswendig kannte. Maggie hatte unrecht. Der Prinz war nicht doof. Wie hätte er wissen können, welchem Mädchen der Schuh passte, wenn er ihr Gesicht nicht gesehen hatte? Eigentlich war es gemein von Cinderella, dass sie so mit ihm spielte. Ich betrachtete das Bild. Der Prinz war wirklich hübsch.

Mit einem Seufzer schlug ich das Buch zu. Maggie drehte sich im Bett herum und murmelte etwas, was ich nicht verstand.

Ich beschloss, nachzusehen, ob Mum und Dad schon munter waren und schlich die Treppe hinunter. Durch die geschlossene Küchentür hörte ich leise Stimmen. Mein Herz begann wild zu schlagen. Ja!

Unschlüssig blieb ich stehen. Sollte ich Maggie wecken? Sie war keine Frühaufsteherin und es war erst halb acht. Aber es war Weihnachten und sie würde es mir nie verzeihen, wenn die Bescherung ohne sie begann. Also schlich ich wieder zurück in das Zimmer und rüttelte sie sanft an der Schulter.

„Maggie! Aufstehen! Es ist Weihnachtsmorgen!“

Sie stöhnte, schlug dann die Augen auf. Aber diesmal fuhr sie mich nicht an. Ein breites Grinsen stahl sich auf ihr Gesicht. Sie hüpfte aus dem Bett.

„Mum und Dad sind schon wach! Gleich geht’s los“, plapperte ich, während sie in ihr Kleid schlüpfte. Es war dunkelblau und hatte goldene Knöpfe. Sie sah sehr vornehm und beinahe erwachsen darin aus.

Gemeinsam stürmten wir die Treppe hinunter und rissen die Küchentür auf. „Fröhliche Weihnachten!“

Mum und Dad lachten und mir wurde ganz warm. Es sah tatsächlich so aus, als würden sie sich wieder vertragen. Irgendwie war da so ein Strahlen in ihren Augen.

Ich hüpfte auf Dad zu und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Seine Bartstoppeln kratzten, aber das machte mir nichts aus. Er brummte verlegen und lächelte. „Frohe Weihnachten, meine Kleine!“

Ich traute mich nicht, Mum einen Kuss zu geben, also reichte ich ihr die Hand. Maggie hielt es nicht anders. Sie hatte Mum und Dad noch nie geküsst, soweit ich mich erinnern konnte. Aber das war egal. Bei uns war das eben nicht so üblich.

„War der Weihnachtsmann schon da?“ Ich platzte beinahe vor Neugier. Natürlich wusste ich bereits, dass er nicht existierte, schließlich war ich schon sieben. Aber trotzdem fand ich das alles furchtbar spannend!

Dad zwinkerte mir zu. „Na klar! Guck doch einfach mal nach!“

Ich lief ins Wohnzimmer. Tatsächlich! Unter dem Weihnachtsbaum lagen zwei Päckchen. Was heißt Päckchen – das waren Pakete, die nicht in die Strümpfe gepasst hatten!

Ich wusste gleich, welches meines war. Das rosafarbene. Das von Maggie war hellblau.

Ungeduldig riss ich das Papier auf. Eine große Dose aus Metall kam zum Vorschein. Auf dem Deckel war Cinderella, wie sie die Tauben herbeiruft. Schade. Kein Prinz. Aber die Enttäuschung verflog sofort wieder, als ich die Dose öffnete. Ich stieß einen Jubelschrei aus. Harry Potter und der Stein der Weisen ! Dieses Buch hatte ich mir mehr als alles andere gewünscht! Ich schlug es auf, überflog sofort die ersten Seiten, hätte es am liebsten erst gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Aber das ging natürlich nicht.

„Danke, lieber Weihnachtsmann!“ Ich strahlte Mum und Dad an. Beinahe hätte ich vor lauter Freude vergessen, den restlichen Inhalt der Dose zu begutachten. Es war eine Zehnerpackung meiner Lieblings-Erdnussbutter-Riegel.

„Schau, was ich bekommen habe.“ Maggie hob ihre Dose hoch. Auf dem Deckel war ebenfalls ein Märchenmotiv. Dornröschen, die schlafend auf dem Bett lag, über sie beugte sich der Prinz. „Und das war drin“, strahlte sie und zeigte mir eine Schminkbox. „Lippenstifte, Wimperntusche, Lidschatten, sogar Make-up, alles da!“

Mum hob warnend den Zeigefinger. „Aber, dass du mir ja nicht eitel wirst.“ Allerdings lächelte sie dabei. Sie warf Dad einen Blick zu.

Natürlich bekamen auch sie etwas von uns. Maggie hatte Schals gestrickt und ich hatte ein Buch mit Bildern gebastelt.

Dad räusperte sich. „Das Beste kommt natürlich wie immer zum Schluss.“

„Noch ein Geschenk?“ Ich starrte ihn neugierig an.

„Yepp!“ Er grinste über das ganze Gesicht. „Ich muss es draußen holen, einen Moment.“

Maggie und ich sahen uns gegenseitig an, dann Mum. Sie hob beide Hände. „Meine Idee war das nicht.“

Oje, das hörte sich nicht besonders begeistert an.

Dad kam herein, in seiner Hand trug er einen Sack. Der sah nun gar nicht weihnachtlich aus, obwohl er mit einer roten Schleife zugebunden war. „Der Weihnachtsmann hat euch noch etwas mitgebracht“, sagte er feierlich. Ich starrte auf den Sack. Und dann sah ich, dass er sich bewegte! Oh – hoffentlich war das kein Kaninchen!

„Du bist doch immer so traurig, Kleines, wenn wir die Kaninchen schlachten müssen“, sagte Dad prompt. Tränen schossen in meine Augen. „Ich will kein neues Kaninchen“, stieß ich hervor.

„Ist es auch nicht.“ Er legte den Sack auf den Boden. „Mach doch mal auf.“

Ich hockte mich nieder und begutachtete den Sack. Wieder bewegte sich etwas darin und dann hörte ich ein leises Fiepen. Das war doch nicht – oder doch?

Hastig zog ich an der Schleife und öffnete den Sack. Ein kleines, schwarz-weißes Fellbündel krabbelte heraus. Das war – ein Hund, ein kleiner Hund! Ich nahm ihn vorsichtig auf die Arme. Er war so weich und knuddelig! Begeistert vergrub ich mein Gesicht in seinem Fell. Er zappelte und fiepte wieder, also ließ ich ihn los. „Er ist von Tom Jenkins. Ein Mischling, deshalb wird er nicht so groß wie seine Ghalla. Es ist ein Junge und er hat noch keinen Namen.“

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