Karin Kehrer - Elsternherz

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"Ich starrte auf meine Hand. Im Licht der Straßenlaterne sah ich dunkles Rot. Blut? Ich schnupperte. Ja, das roch eindeutig nach Blut!"
Claudia Duncan wird des Diebstahls bezichtigt. In ihrer Not – mittellos und ohne Job – wendet sie sich an ihre Schwester Maggie, die unter dem Namen Eileen LaSalle erfolgreich als Model arbeitet.
Claudia ergattert eine Stelle als Haushälterin bei Michael Campbell, einem reichen Partyprinzen. Wider Erwarten fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Eileen hat ein Auge auf Michael geworfen und will ihn mit allen Mitteln erobern.
Wird es Claudia gelingen, das dunkle Geheimnis, das sie mit Eileen teilt, zu bewahren und trotzdem glücklich zu werden?

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Der Welpe wackelte auf mich zu, wedelte dabei heftig mit dem Schwanz. Sein Gesicht war zweifärbig, halb schwarz, halb weiß.

„Er soll Sunny heißen“, sagte ich atemlos und schlang die Arme um den Hals des Tieres.

„Ihr werdet euch um ihn kümmern müssen, ich habe keine Zeit für so etwas. Das habe ich auch eurem Dad gesagt, aber er wollte euch ja unbedingt eine Freude machen.“ Mum sah mich streng an. „Wenn ich merke, dass das nicht klappt, dann ist er sofort wieder weg.“

„Ich mach das schon“, sagte ich hastig.

„Pft! Ohne mich!“, schnaubte Maggie. „Ich kann Hunde nicht ausstehen. Hast du das nicht gewusst, Dad?“

Er wich ihrem Blick aus. „Nein, tut mir leid. Ich wollte nur …“

„Jaja, gut gedacht und schlecht gemacht“, brummte Mum. „Aber jetzt ist er nun mal da und ich hoffe, es gibt keinen Ärger deswegen.“

Ich nahm den Hund auf meine Arme. „Ich hab dich lieb und ich werde mich immer um dich kümmern, Sunny“, flüsterte ich in sein Fell. „Das verspreche ich dir.“

Ich glaubte ganz fest daran. Ich würde gut auf ihn aufpassen.

Kapitel 8

London, November 2017

Den Rest des Samstags arbeitete ich wie eine Besessene, putzte Fenster, wischte Staub, wusch Wäsche und Geschirr, saugte die Parkettböden und die kostbaren Teppiche. Um Mitternacht sank ich todmüde ins Bett und schlief wie ein Stein in meiner neuen Unterkunft. Den Sonntag wollte ich dazu benützen, meine wenigen Habseligkeiten zu übersiedeln. Alles, was ich nach London mitgebracht hatte, passte in drei Koffer. Eileen war zum Glück nicht zu Hause, als ich zwei davon abholte. Den dritten, den ich mit meinen Büchern vollgepackt hatte, ließ ich vorerst zurück.

Ich machte einen kleinen Erkundungsspaziergang und tätigte im Supermarkt in der Lupus Street ein paar kleinere Einkäufe, nur um zu essen zu haben.

Den Montag nützte ich für die restlichen Reinigungsarbeiten. Das Badezimmer hatte ich mir bis zum Schluss aufgespart. Unter dem Waschbecken entdeckte ich einen bordeauxfarbigen Bügel-BH. Ich warf ihn weg, genau wie das Unterhöschen, das im Schlafzimmer gelegen hatte. Ich nahm nicht an, dass die jeweiligen Besitzerinnen das Kleidungsstück zurückhaben wollten.

Ich kaufte auch noch für das Abendessen ein und richtete einen kleinen Imbiss. Ich wusste ja nicht genau, wann Mr Campbell aus Glasgow zurückkommen würde.

Diesmal lag ich lange wach, lauschte auf die Geräusche der Nacht und malte mir mein zukünftiges Leben aus. Würde ich es endlich schaffen, aus Eileens Bannkreis zu entkommen? Das hatte ich auch schon gedacht, als ich in Leeds in Morton House bei den Hookersons zu arbeiten anfing. Meine erste Dienststelle. Das Arbeitsverhältnis hatte in einer Katastrophe geendet und ausgerechnet Eileen hatte mir aus der Patsche geholfen. Eine Tatsache, an die sie mich immer wieder erinnerte. Deshalb saß ich jetzt wieder in der Tinte.

Unruhig wälzte ich mich im Bett. Ich war völlig überdreht. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es bereits nach Mitternacht war. Ich musste morgen früh um halb sieben aufstehen, das fing ja gut an!

Dann hörte ich ein Geräusch an der Wohnungstür. Ich erstarrte. War das Michael Campbell?

Es schien so, denn der Boden im Flur knarrte unter seinen Schritten. Da war aber noch etwas anderes. Das Tappen von Pfoten? Natürlich. Er musste einen Hund haben. Sonst hätte Mrs Forrester wohl nicht gefragt, ob ich Angst vor ihnen habe.

Die Wohnzimmertür schloss sich, danach Stille.

Seltsamerweise konnte ich nun endlich schlafen.

Das schrille Klingeln des Weckers riss mich aus meinem gewohnten Traum, in dem ich an der Kasse von Harrods stand und der Kaufhausdetektiv mich zwang, meine Taschen zu leeren. Diesmal hatte ich Gläser gestohlen, die ich als Eigentum von Michael Campbell erkannte. Er selbst baute sich plötzlich vor mir auf und durchbohrte mich mit drohenden Blicken. „Hässliche Diebin!“, zischte er.

Ich schüttelte die Erinnerung daran ab, sprang aus dem Bett, ging unter die Dusche und zog meine Arbeitskleidung an. Ein dunkelgraues, wadenlanges Kleid, das mich sehr diskret und farblos machte. Meine Haare frisierte ich streng zurück und band sie zu einem Knoten. Zusammen mit der Brille wirkte ich so unattraktiv, wie Michael Campbell es wohl haben wollte. Ich hatte seine Worte nicht vergessen. Nun gut, dann war ich eben hässlich, aber es war mir ohnehin lieber, nicht beachtet als betatscht zu werden. Ich hatte meine Lektion gründlich gelernt!

Leise betrat ich die Küche und bemerkte, dass sich mein neuer Arbeitgeber den Imbiss, den ich vorbereitet hatte, noch einverleibt hatte. Das leere Teller mit den Krümeln stand auf der Anrichte.

Da ich Mr Campbells Wünsche betreffend Frühstück noch nicht kannte, bereitete ich Schinken, Tomaten, perfekt gebräunten Toast und ein Glas frisch gepressten Orangensaft zu. Dazu Butter, Erdbeermarmelade und Tee. Leider wusste ich nicht, ob Mr Campbell ihn mit Milch oder Zitrone trank, also stellte ich beides auf das Tablett. Ich durchquerte das Wohnzimmer und klopfte leise an die Schlafzimmertür.

Keine Antwort.

Also klopfte ich kräftiger. Nun hörte ich ein Geräusch.

„Mr Campbell? Sir?“

Ich öffnete die Tür, trat in das Zimmer. Dunkelheit empfing mich und ein angenehmer Duft nach teurem Männerparfüm. Wieder hörte ich ein Geräusch. Ein Klackern?

Ein riesiger, schwarzer Schatten sprang auf mich zu, an mir hoch. Ich schrie auf, verlor das Gleichgewicht, stürzte zu Boden. Die Teekanne konnte ich gerade noch einfangen, aber der Orangensaft ergoss sich über meine Oberschenkel, Geschirr schepperte und klirrte. Etwas Nasses fuhr über mein Gesicht. Ich schrie noch einmal.

„Was zum Teufel …“

Eine schlaftrunkene männliche Stimme.

Ich wollte mich aufrappeln, aber das schwarze Ungeheuer lag noch immer auf mir. Heißer Atem hechelte in mein Gesicht.

„Henry? Aus!“

Auf den gebieterischen Befehl befreite mich das Ungetüm und kehrte zum Bett zurück. Ich lag noch immer auf dem Rücken, mit durchnässtem Kleid. Mein Herz raste.

„Sind Sie in Ordnung?“

Michael Campbell stand plötzlich vor mir. Ich erhaschte einen Blick auf einen nackten, perfekten Oberkörper, auf hellgraue Seidenshorts und lange Beine, bevor ich die Augen schloss.

Eine nasse Nase fuhr in mein Gesicht und erwischte meine Brille. Ich hob abwehrend die Hand. „Pfui, lass das!“, fauchte ich und riss die Augen auf.

Der riesige schwarze Hund hechelte freundlich und schien die ganze Sache ziemlich spaßig zu finden. „Aus!“, sagte ich streng. Zu meiner Verwunderung gehorchte das Tier und kehrte an die Seite seines Herrn zurück. Ich ahnte mehr als ich sah, dass sein Blick auf meine Beine gerichtet war und zog hastig mein Kleid darüber. Zum Glück trug ich blickdichte Strümpfe!

„Tut mir leid“, murmelte er. „Henry ist manchmal ein wenig stürmisch. Geht es Ihnen gut? Sie haben sich hoffentlich nicht verletzt? Kann ich Ihnen helfen?“

Ich ignorierte seine ausgestreckte Hand und erhob mich, glättete meinen Rock und blinzelte. „Meine Brille – ich brauche meine Brille“, sagte ich hastig. Ich trat einen Schritt zurück, als der Hund wieder auf mich zukam und hörte ein Knirschen unter meinen Schuhsohlen.

„Schei … - Verzeihung!“ Ich bückte mich, um die Überreste meines Sehbehelfs aufzuheben. Gott, das fing ja wirklich gut an!

Michael Campbell lachte.

„Hören Sie auf! Ohne meine Brille bin ich nutzlos! Da kann ich gleich wieder kündigen!“ Ich biss mir auf die Lippen, um die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken.

„Haben Sie keine Ersatzbrille?“ Sein mitfühlender Tonfall machte die Sache nicht besser.

„Nein! Kann ich mir nicht leisten“, stotterte ich. Ich blinzelte, sah verschwommen seinen noch immer nackten Oberkörper.

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