Karin Kehrer - Elsternherz

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"Ich starrte auf meine Hand. Im Licht der Straßenlaterne sah ich dunkles Rot. Blut? Ich schnupperte. Ja, das roch eindeutig nach Blut!"
Claudia Duncan wird des Diebstahls bezichtigt. In ihrer Not – mittellos und ohne Job – wendet sie sich an ihre Schwester Maggie, die unter dem Namen Eileen LaSalle erfolgreich als Model arbeitet.
Claudia ergattert eine Stelle als Haushälterin bei Michael Campbell, einem reichen Partyprinzen. Wider Erwarten fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Eileen hat ein Auge auf Michael geworfen und will ihn mit allen Mitteln erobern.
Wird es Claudia gelingen, das dunkle Geheimnis, das sie mit Eileen teilt, zu bewahren und trotzdem glücklich zu werden?

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„Tja, dann wäre es wohl am besten, Ihnen gleich eine neue Brille zu besorgen. Frühstück fällt wohl ohnehin aus.“

Mir wurde heiß vor Scham. „Das … nein, das müssen Sie nicht. Es … es tut mir leid! Bitte verzeihen Sie!“, stammelte ich.

„Keine Widerrede! Das ist ein Befehl!“, knurrte er. „Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es unterwürfiges Gejammer! Jetzt gucken Sie nicht so! Ich ziehe mir schnell etwas über und dann verfrachte ich Sie zum nächsten Optiker, verstanden?“

„Ja, Sir“, flüsterte ich kleinlaut.

„Wie bitte?“

„Vielen Dank, Sir“, sagte ich und bemühte mich, meiner Stimme einen festen Klang zu geben.

„Schon besser. Und lassen Sie sich nicht von Henry unterkriegen.“

Ich musste lachen. „Keine Bange. Mit Hunden komme ich normalerweise gut zurecht.“

Als hätte Henry es verstanden, kam er wieder auf mich zu und schnüffelte an meiner Hand.

„Sitz!“, sagte ich. Er befolgte meinen Befehl sofort.

„Alle Achtung! Eins zu null für Sie. Jetzt haben Sie nichts mehr von ihm zu befürchten.“

„Was ist das überhaupt für ein Riesentier?“

Campbell lachte. „Eine Dänische Dogge. Er heißt eigentlich Hendrik af Stenhavn. Ich fürchte, ich kann mich zu wenig mit ihm beschäftigen, deshalb rächt er sich von Zeit zu Zeit. Vor allem erschreckt er gerne Frauen. Vielleicht mag er es, wenn sie so kreischen wie Sie gerade eben.“

„Es wird nicht mehr vorkommen“, sagte ich so würdevoll wie möglich, konnte mir aber ein Grinsen nicht verkneifen. Die Szene war bestimmt Slapstick reif gewesen.

Und so kam es, dass ich eine Viertelstunde später zusammen mit Michael Campbell in einem Taxi saß, das uns zu einem Optiker brachte. Er suchte eine Brillenfassung für mich aus und als ich wegen des Preises protestieren wollte, stauchte er mich gnadenlos zusammen. Schließlich wolle er, dass ich meine Arbeit perfekt verrichten könne und wenn er dazu das nötige Hilfsmittel beisteuern müsse, würde er das tun. Schließlich habe ja sein Hund Schuld an dem Missgeschick. Die passenden Gläser sollten gleich am Nachmittag lieferbar sein. Ich hätte ohnehin neue gebraucht, die Stärke stimmte nicht mehr. Eine Ersatzbrille gab er auch gleich in Auftrag. Er brachte mich in die Wohnung zurück und fuhr ins Büro, um seinen Geschäftstermin wahrzunehmen.

Ich verbrachte einen unangenehmen Tag, verdammt zur Untätigkeit und schämte mich für meine Unzulänglichkeit. Nicht im Traum hätte ich gedacht, dass mein Dienstantritt meinen Arbeitgeber gleich in Unkosten und Peinlichkeiten stürzen würde. Davon durfte ich Eileen bestimmt nichts erzählen!

Kapitel 9

Michael Campbell reiste am Abend nach Paris zu einer Weinmesse ab, nachdem er mir noch die Brillen vorbeigebracht hatte. Ich setzte sie auf und staunte darüber, wie verändert ich aussah. Keine Brillenschlange mehr, jünger und freundlicher. Henry ließ er bei mir. Er würde erst in drei Tagen wieder zurück sein und ich fühlte mich einerseits erleichtert darüber, aber auch ein wenig verloren.

Was sollte ich in diesen drei Tagen anstellen, nachdem ich die Wohnung ja schon auf Hochglanz geputzt hatte?

Der Hund nahm mir die Antwort auf diese Frage zumindest zu einem Teil ab. Er war überglücklich über die ausgedehnten Spaziergänge und Joggingrunden, die ich mit ihm absolvierte. Ich stellte fest, dass er eigentlich gut erzogen war. Mittlerweile folgte er auf jedes meiner Kommandos und als ich den riesigen Korb, in dem er für gewöhnlich schlief, aus Mr Campbells Schlafzimmer in mein Wohnzimmer trug, legte er sich mit einem zufriedenen Seufzer hinein.

Auf dem Blumenmarkt in Covent Garden deckte ich mich mit Kräutertöpfen ein. Majoran, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch und Koriander zierten jetzt die Fensterbank in der Küche. Auch meine Kochbücher übersiedelte ich. Die Romane ließ ich vorerst in Eileens Wohnung.

Bedrückend fand ich allerdings die einsamen Abende. In meinem Wohnzimmer gab es zwar einen Fernseher, aber ich hatte keine Lust, ihn einzuschalten. Also besah ich mir Mr Campbells Bibliothek ein wenig genauer. Zu meinem Erstaunen entdeckte ich ein Regal voller Fantasy-Klassiker. J.R.R. Tolkien in Originalausgabe mit Signatur, sämtliche Bände von Terry Pratchett, C.S. Lewis. In allen war der Name Anna Campbell vermerkt.

Ich nahm The Colour of Magic von Terry Pratchett in meine Wohnung mit. Ich hatte das Buch mehrmals in meiner Kindheit gelesen, aber ich liebte es noch immer.

Am späten Nachmittag des dritten Tages bekam ich eine Nachricht von Michael Campbell auf meinem Smartphone. Er würde gegen zehn Uhr abends eintreffen und ich solle einen leichten Imbiss für zwei Personen vorbereiten, denn er brächte Besuch mit, der vegane Gerichte bevorzuge. Und ich solle Henry zu mir in die Wohnung nehmen, denn sein Gast fürchte sich vor Hunden. Außerdem bräuchte ich ihn am nächsten Morgen nicht zu wecken, denn er wolle ausschlafen. Aufgrund all dieser Hinweise nahm ich an, dass sein Besuch weiblich war.

Ich rief die Dogge und brach zu einem neuerlichen Einkaufsbummel auf, backte Brötchen, bereitete danach Hummus in Melanzaniröllchen zu und stellte sie neben einem Cesar’s Salad in den Kühlschrank.

Dann ging ich ins Bett, nicht ohne zuvor noch sicherheitshalber meine Wohnung zu durchsuchen, ob sich nicht etwas darin befand, das mir nicht gehörte. Eine Macke, die ich eigentlich schon während meiner Jahre zu Hause bei meiner Mutter abgelegt und in Eileens Wohnung wieder aufgenommen hatte. Natürlich fand ich nichts.

Gegen Mitternacht wurde ich durch Stimmen im Flur aus dem Schlaf gerissen. Eine weibliche Stimme kicherte, gefolgt von einem männlichen „Pst.“ Dann ein Poltern gegen meine Wohnungstür und ein unterdrückter Ausruf. Offensichtlich hatten Michael und sein Gast einiges getankt.

Hektisches Flüstern und wieder dieses schrille, affektierte Kichern. Für einen Moment dachte ich an Eileen. Hatte sie die Initiative ergriffen und ihn zu einem Date verleitet? Unsinn. Eileen war keine Veganerin.

Ich vergrub meinen Kopf im Polster, um nichts mehr hören zu müssen. Es ging mich nichts an, wen Michael Campbell abschleppte. Aber ich hätte mir gewünscht, die Wände wären dicker. Diese kleine Wohnung musste nachträglich eingebaut worden sein und sie bestanden wahrscheinlich hauptsächlich aus Rigips.

Ich hörte noch gedämpft eine Tür zuschlagen, dann herrschte Ruhe.

Am nächsten Morgen stand ich wie gewohnt um halb sieben Uhr auf. Es war Freitag und ich wollte auf den Bauernmarkt. In der Diele entdeckte ich einen langen schwarzen Mantel und ein Paar silberfarbene Pumps mit schwindelerregenden Absätzen. Sie gehörten definitiv nicht Eileen. Ich wunderte mich darüber, dass mich das beruhigte.

Ich schlich aus der Wohnung und genoss erst einmal den Spaziergang mit Henry, obwohl feuchter Nebel in den Straßen lagerte und es empfindlich kalt war. Ich musste mir dringend eine warme Jacke kaufen, sobald ich mein erstes Gehalt bekam.

Gegen Mittag kehrte ich mit meinen Einkäufen in die Gloucester Street zurück. Vor dem Haus stand ein Taxi, in das eine Rothaarige mit langen Locken einstieg. Sie trug den schwarzen Mantel und die silbernen Pumps. Mr Campbells nächtlicher Gast hatte also das Bett und die Wohnung verlassen. Ich atmete insgeheim auf. Das schrille Kichern würde mir damit erspart bleiben.

Als ich die Einkäufe im Kühlschrank verstaute, entdeckte ich den unberührten veganen Imbiss. Miss Silberpumps hatte also doch keinen Hunger gehabt.

Ich zuckte zusammen, als Henry ein kurzes Winseln ausstieß und die Küchentür geöffnet wurde. Mein Arbeitgeber schlurfte zur Tür herein. Er war barfuß, trug Jogginghosen und ein schwarzes T-Shirt mit einem Wolfskopf darauf. Einen heroischen Anblick bot er trotzdem nicht. Sein Haar hing ihm zerzaust ins Gesicht und er gähnte herzhaft. Henry trabte heran, setzte sich vor ihn nieder und sah ihn erwartungsvoll an.

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