Karin Kehrer - Elsternherz

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"Ich starrte auf meine Hand. Im Licht der Straßenlaterne sah ich dunkles Rot. Blut? Ich schnupperte. Ja, das roch eindeutig nach Blut!"
Claudia Duncan wird des Diebstahls bezichtigt. In ihrer Not – mittellos und ohne Job – wendet sie sich an ihre Schwester Maggie, die unter dem Namen Eileen LaSalle erfolgreich als Model arbeitet.
Claudia ergattert eine Stelle als Haushälterin bei Michael Campbell, einem reichen Partyprinzen. Wider Erwarten fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Eileen hat ein Auge auf Michael geworfen und will ihn mit allen Mitteln erobern.
Wird es Claudia gelingen, das dunkle Geheimnis, das sie mit Eileen teilt, zu bewahren und trotzdem glücklich zu werden?

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„Guten Morgen, Sir“, sagte ich munter.

Er zuckte zusammen und griff sich mit einer kläglichen Geste an den Kopf. „Nicht so laut, Sie Ausbund an Fröhlichkeit“, knurrte er.

„Kopfschmerzen?“, erkundigte ich mich.

„Mmh. Hätten Sie Wasser für mich?“ Er ließ sich auf den Küchenstuhl fallen.

„Ja, eine Flasche steht im Kühlschrank.“

Er hob den Kopf, sah mich aus rot geränderten Augen an. „Könnten Sie nicht …?“

Ich kam seinem Wunsch nach. In diesem Moment erinnerte er mich an meinen Vater. An die jämmerliche Figur, die er nach seinen Alkoholexzessen bot und die meine Mutter dazu gebracht hatte, ihm mit Verachtung entgegenzutreten.

Mr Campbell blieb noch einen Moment sitzen, ein Bild des Elends. Schließlich trank er das Glas mit einem Zug leer und streckte es mir auffordernd entgegen. Als ich den Kühlschrank noch einmal öffnete, fiel sein Blick auf den unberührten Imbiss. „Susan wollte keine Melanzani, tut mir leid.“

Aha, Susan hieß also die Kichererbse im schwarzen Mantel.

„Kein Problem“, sagte ich würdevoll. „Ich nehme das nicht als persönliche Beleidigung.“

„Die Brötchen schmeckten aber großartig. Wo haben Sie die gekauft?“

„Ich habe sie selbst gebacken.“

Er sah mich verblüfft an. „Tatsächlich? Da habe ich wohl eine echte Perle eingestellt.

Ich errötete und wusste nicht, was ich sagen sollte.

Er setzte sich wieder an den Tisch und fixierte das Wasserglas in seinen Händen. Ich hatte keine Ahnung, was ich mit ihm anfangen sollte.

Henry winselte und legte die Pfote auf den Oberschenkel seines Herrn, als wolle er ihm sein Mitgefühl ausdrücken. Mr Campbell streichelte abwesend über den Kopf des Tieres. „Na alter Junge. Du hast wenigstens Mitleid mit mir.“

Es klang so theatralisch, dass ich kichern musste. „Möchten Sie irgendetwas essen?“, fragte ich, weil ich mir ein wenig nutzlos vorkam. Er schüttelte den Kopf und stieß wieder einen Seufzer aus.

„Wie war die Weinmesse?“

Er zuckte mit den Schultern. „Ganz ok. Man steht den ganzen Tag da und quatscht sich die Seele aus dem Leib. Man lernt natürlich jede Menge Leute kennen. Aber danach will man nur noch ins Bett.“

„Und Paris?“

„Hab nicht viel davon gesehen. Aber ich war schon öfters da. Sie noch nicht?“

„Nein, leider. Aber ich würde gerne einmal hinfahren.“

Er hob den Kopf und sah mich an. „Woher kommen Sie eigentlich, Miss Duncan?“

„Schottland. Callander. Das ist in der Nähe von Stirling.“

Er lächelte. „Ich weiß, wo das ist. Meine Mutter kommt aus Stirling.“

„Anna Campbell?“, fragte ich aufs Geratewohl.

Er nickte überrascht. „Woher wissen Sie …?“

„Ich habe mir erlaubt, ein Buch auszuborgen, in dem ich diesen Namen las. Ich hoffe, es macht Ihnen nichts aus?“ Ich warf ihm einen ängstlichen Blick zu.

„Aber nein. Sie lieben also auch Fantasy? Meine Mutter las nur solche Bücher. Sie hat sie zurücklassen müssen, als sie ging.“

Ich sah ihn erstaunt an, aber er schwieg und wollte wohl nicht näher auf das Thema eingehen.

Stattdessen sah er sich in der Küche um. „Das sieht ja richtig gemütlich aus hier.“

Ich wurde zu meinem Ärger rot. „Ich dachte, ich …“

Er machte eine abwehrende Handbewegung. „Hören Sie auf, sich ständig zu rechtfertigen. Es ist in Ordnung so!“

Tut mir leid, wollte ich sagen, aber ich schluckte es gerade noch hinunter.

„Wie passt die neue Brille?“

„Oh, ganz wunderbar, vielen Dank!“ Ich schluckte und atmete tief durch. „Aber ich kann sie keinesfalls als Geschenk annehmen, das geht einfach nicht. Ich werde sie ratenweise von meinem Gehalt abbezahlen.“

Er hob den Kopf und sah mich an. Tapfer hielt ich seinem Blick stand. Seine Augen hatten die Farbe von Bitterschokolade. Ein im Moment völlig unpassender Gedanke.

Wir fochten einen stummen Kampf aus. Den ich zu meinem Erstaunen gewann. Er strich sein Haar zurück. „Also gut, Sie schottischer Sturkopf. Ich bin einfach nicht in der Verfassung, mit Ihnen zu streiten. Machen wir halbe-halbe?“

Ich überlegte kurz. „Ja, das kann ich annehmen.“

Er trank das Glas leer, schenkte sich noch einmal ein. Es sah nicht so aus, als würde ich ihn so schnell los. Was wollte er noch? Sein Herz ausschütten? Dafür war ich eigentlich nicht zuständig. Oder doch? In der Jobbeschreibung hatte nichts von seelischer Unterstützung eines nach zu viel Alkoholgenuss Gestrandeten gestanden.

„Möchten Sie wirklich nichts zu essen, Sir?“

Er schüttelte den Kopf. „Was wissen Sie über Macbeth?“, fragte er so unvermittelt, dass ich zusammenzuckte.

„Macbeth? Sie meinen den schottischen König? Geboren 1005, verstorben am 15. August 1057. König war er von 14. August 1040 bis zu seinem Tod, wenn ich mich recht erinnere. Oder meinen Sie das Drama von William Shakespeare?“

„Wow!“ Er starrte mich so verblüfft an, dass ich lachen musste. Dann wurde ich wieder rot. „Geschichte war in der Schule eines meiner Lieblingsfächer.“

„Wissen Sie, was Susan auf meine Frage geantwortet hat?“ Er grinste. „Sie dachte, das wäre eine neue Fastfood-Kette.“

„Mir scheint, die Qualitäten von Miss Susan liegen eindeutig woanders“, sagte ich trocken.

Er zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Ich kann mich nicht besonders gut erinnern.“

„Wozu das dann?“ Es war mir herausgerutscht. Eigentlich ging mich das nichts an.

Er runzelte die Stirn. „Ich weiß auch nicht. Früher hat es mehr Spaß gemacht. Aber jetzt … Ich fürchte, die Frau, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen will, existiert nicht.“

„Vielleicht suchen Sie einfach in den falschen Kreisen“, meinte ich vorsichtig, erstaunt über sein Mitteilungsbedürfnis. Er kannte mich ja gar nicht. Aber vielleicht war es genau das, was er brauchte. Jemanden, der ihm einfach nur zuhörte und nicht mit ihm kokettierte und ihn ins Bett bekommen wollte.

„Ja, mag sein. Egal.“ Er stand auf. „Ich möchte Sie nicht länger aufhalten, Sie haben bestimmt zu tun.“

„Schon gut.“ Seltsamerweise fühlte ich leichte Enttäuschung. Ich hätte mich doch gerne noch länger mit ihm unterhalten.

„Welche Pläne haben Sie heute noch, Sir?“

„Nichts Bestimmtes, bin zu müde. Am Abend werde ich nicht hier sein. Essen mit Susan, fürchte ich“, sagte er knapp. „Das Wochenende werde ich bei meinem Bruder auf der Isle of Mull verbringen. Sie können sich freinehmen.“ Er gähnte. „Vielleicht sollte ich mich noch ein wenig hinlegen, ich habe wirklich auf gar nichts Lust.“

Ich gab Henry einen Wink. Der sauste aus der Küche, kam gleich darauf mit der Hundeleine im Maul zurück.

Michael Campbell sah mich erstaunt an. „Ihr beide habt euch wohl gegen mich verbündet?“

Meine Mundwinkel zuckten, ich konnte nichts dagegen tun. „Im Gegenteil. So etwas nennt man Win-Win-Situation. Der Hund braucht Auslauf und frische Luft, genau wie Sie. Das Wetter ist schön, also gibt es keine Ausreden!“

Er lachte. „Na dann komm, alter Knabe. Ich sehe schon, Miss Duncan wickelt uns beide noch um ihren kleinen Finger!“

Er ging, gefolgt von einem schwanzwedelnden Henry.

Ich blieb noch einen Moment stehen, starrte ins Leere. Michael Campbell war nett. Viel zu nett.

Kapitel 10

Nachdem ich die Bettwäsche im Schlafzimmer gewechselt hatte – diesmal gab es kein weibliches Souvenir – beschloss ich, den restlichen Teil meiner Bücher aus Eileens Wohnung zu holen. Ich hoffte inständig, dass sie nicht da war, um mich nicht ihren Fragen zu Michael Campbell stellen zu müssen. Leider erfüllte sich meine Hoffnung nicht. Als ich die Wohnung betrat, kam sie mir entgegen. Noch im Negligé, obwohl es bereits vier Uhr nachmittags war. Sie warf mir einen scharfen Blick zu. „Aha, neue Brille? Ziemlich leichtsinnig, nicht wahr? Schon Geld zu verschleudern, obwohl du bestimmt noch nicht mal Gehalt bekommen hast.“

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