Karin Kehrer - Elsternherz

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"Ich starrte auf meine Hand. Im Licht der Straßenlaterne sah ich dunkles Rot. Blut? Ich schnupperte. Ja, das roch eindeutig nach Blut!"
Claudia Duncan wird des Diebstahls bezichtigt. In ihrer Not – mittellos und ohne Job – wendet sie sich an ihre Schwester Maggie, die unter dem Namen Eileen LaSalle erfolgreich als Model arbeitet.
Claudia ergattert eine Stelle als Haushälterin bei Michael Campbell, einem reichen Partyprinzen. Wider Erwarten fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Eileen hat ein Auge auf Michael geworfen und will ihn mit allen Mitteln erobern.
Wird es Claudia gelingen, das dunkle Geheimnis, das sie mit Eileen teilt, zu bewahren und trotzdem glücklich zu werden?

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„Tust du nicht. Du siehst doof aus, deine Zähne sind ganz rot.“ Ich schwieg erschrocken. Woher nahm ich den Mut, so mit meiner großen Schwester zu reden? Aber es schien ihr nichts auszumachen. Sie fuhr mit der Zunge über die Zähne und öffnete den Mund. „Besser so?“

Ich guckte flüchtig hin. „Ja, glaub schon. Du solltest ihn aber abmachen, bevor Mum kommt. Sie wird sonst böse.“

Maggie lachte. Es klang nicht fröhlich, eher gehässig. „Ja, weiß ich doch, Dummerchen.“

Ich zuckte zusammen. Ich hasste es, wenn sie mich so nannte. Ich war nicht dumm. Ich interessierte mich nur für andere Dinge wie sie.

Ich knetete wild den Teig, um ihr nicht zu zeigen, wie zornig ich auf sie war. Als ich aufsah, war sie verschwunden.

Ich hatte gerade noch Zeit, alles aufzuräumen, bevor Mum nach Hause kam. Wie immer redete sie nicht viel, setzte sich an den Tisch und kontrollierte die Liste. Ich wusste, dass Maggie geschummelt hatte, sie hatte wieder einmal die Wäsche nicht gebügelt, aber ich sagte nichts. Mum auch nicht. Sie saß einfach nur da, den Kopf in die Hände gestützt, mit geschlossenen Augen. Ich erschrak, als ich sah, wie eine Träne über ihre Wange lief. Ich hätte sie gerne getröstet, aber ich wusste, sie wollte das nicht. Es war wegen Dad. In letzter Zeit war er ständig betrunken und kam nie vor Mitternacht nach Hause. Dabei war doch heute Heiligabend!

Ich setzte den Teekessel auf, ließ das Wasser kochen und goss eine Tasse für Mum ein. Mit zwei Stück Zucker und ein bisschen Milch, so mochte sie ihn am liebsten. Sie zuckte zusammen, als ich die Tasse auf den Tisch stellte und versuchte ein Lächeln. Es gelang nicht richtig, sah schief aus. „Danke, Kleines“, sagte sie nur. Ich setzte mich ihr gegenüber auf den Stuhl. „Es wird alles gut, Mum, bestimmt“, sagte ich leise.

„Wie? Ja, wir müssen einfach darauf hoffen.“ Aber es klang nicht, als würde sie es so meinen. „Wo ist deine Schwester?“

„Oben. Sie … sie räumt die Wäsche ein.“

Mum sah mich an. Ihre blauen Augen guckten streng. „Du sollst nicht für sie lügen. Ich weiß genau, was diese Göre treibt. Sie bewundert sich den ganzen Tag lang im Spiegel und hat nichts als Unsinn im Kopf.“ Sie stieß einen tiefen Seufzer aus. „Ich weiß nicht, was ich noch mit ihr anfangen soll. Ihr fehlt die starke Hand.“

Ich guckte sie fragend an, aber sie erklärte es mir nicht.

Mit einem Ruck stand sie auf. „Nun gut. Zeit, das Abendessen vorzubereiten. Und dann kümmern wir uns um den Weihnachtsbaum.“

Darauf freute ich mich schon. Dad hatte den Baum vorige Woche besorgt und im Schuppen eingelagert. Mum holte ihn nach dem Essen in das Wohnzimmer. Mit einem Mal roch es nach Grün und Weihnachten. Der Baum war nicht besonders groß, und das war in Ordnung so. Er berührte auch so beinahe die Wohnzimmerdecke, weil der Raum so niedrig war.

Maggie holte die Schachtel mit dem Schmuck aus dem Abstellraum und Mum legte eine CD mit Weihnachtsliedern in den Player.

Von Dad noch immer keine Spur, obwohl es bereits nach neun war. Aber ich vergaß ihn für eine Weile, während wir den Baum schmückten. Wir hatten Kugeln und Figuren in allen möglichen Farben, weil Mum keine Trends mitmachen wollte, wie sie sagte. Meine Lieblingskugel war hellrosa mit weißen Schneesternen darauf. Ich hängte sie so, dass ich sie genau vor meinen Augen hatte, wenn ich den Baum ansah.

Es gab keine echten Kerzen, denn die waren zu gefährlich. Aber die Lichterkette sah auch schön aus. Als Mum sie probeweise anknipste und der Baum glitzerte und glänzte, sah es sehr festlich aus.

Wir bestaunten noch unser Werk, als Dad hereinpolterte. „Guten Abend, meine Mädels!“ Er rieb seine Hände, die vor Kälte ganz blau waren. Sein Gesicht war rot und seine Augen glänzten. „Ihr wart ja schon fleißig!“ Mum warf ihm einen ihrer scharfen Blicke zu. Sein Lächeln verschwand. „Guck nicht so, Lizzie. Ich bin in Ordnung. Ich war bei Tom Jenkins.“

„Was hast du denn da bloß so lange gemacht?“ Zwischen Mums Augenbrauen erschien eine steile Falte, wie immer, wenn sie sich ärgerte. „Du hast doch nicht …“

Er legte den Finger auf seine Lippen. „Pst. Ein Geheimnis.“

„Was für ein Geheimnis?“, platzte ich heraus.

„Sag ich nicht. Wirst schon sehen“, meinte er geheimnisvoll, ohne sich um Mum zu kümmern, die ihn immer noch misstrauisch ansah. „Ich wollte nicht … Du hast doch nicht wieder getrunken?“

„Hab ich nicht“, knurrte er jetzt. „Nur ein Bier mit Tom, sonst nichts. Hör endlich auf mit deiner ständigen Nörgelei.“

„Ich habe leider allen Grund dazu“, fauchte sie.

„Nun hör dich doch selbst an. Sowas treibt einen Mann ja geradezu aus dem Haus!“ Er funkelte sie wütend an.

Ich warf Maggie einen Blick zu. Sie hatte die Hände zu Fäusten geballt und zitterte vor Zorn. Ich öffnete den Mund, wollte sie warnen, nichts zu sagen, aber es war bereits zu spät. „Hört endlich auf damit!“, schrie sie. „Ihr beide seid einfach nur erbärmlich! Ich halte das nicht mehr aus!“

Beide verstummten, standen da wie gelähmt und sahen sie an. „Maggie“, flüsterte Mum und streckte die Hand nach ihr aus.

„Lass mich!“, fauchte meine Schwester. „Ich hasse euch! Ich hasse euch so sehr! Ihr kriegt nichts auf die Reihe, ihr seid einfach nur Versager! Wir haben nie Geld, wir müssen in dieser Bruchbude hausen! Ich kann nicht einmal ein eigenes Zimmer haben, weil kein Platz ist! Nichts können wir uns leisten! Ich will euch nicht mehr, ich haue ab hier!“

Sie rannte hinaus, schlug die Tür hinter ihr zu. Gleich darauf stampfte sie die Treppe hinauf.

Unheimlich still war es plötzlich. Ich war innen und außen ganz starr.

Dad und Mum sahen sich an. Dann zuckte plötzlich ihr Mund und sie begann zu wimmern. Es hörte sich unheimlich an. Dad stieß einen seltsamen Laut aus, der wie ein Schluchzen klang. Er nahm Mum vorsichtig in die Arme. „Ach Lizzie“, sagte er leise. „Was ist nur aus uns geworden?“

Mum sagte nichts. Sie hielt sich kurz an ihm fest und stieß ihn dann weg.

Ich wollte das nicht sehen und schlich aus dem Wohnzimmer, die Treppe hoch, in unsere Dachkammer.

Maggie lag auf dem Bett und starrte finster an die Decke. Ich schluckte. „Du … du meinst das doch nicht so. Du gehst nicht fort, oder?“

Sie stieß heftig den Atem aus, dann sah sie mich an. Ich bemerkte, dass sie geweint hatte. „Ich kann doch gar nicht“, sagte sie leise. „Ich bin erst zehn. Aber ich gehe, wenn ich alt genug bin, nur damit du es weißt.“

Ich nickte. Damit konnte ich leben. „Sie vertragen sich jetzt wieder“, meinte ich und legte mich neben sie.

Sie lachte. Es klang nicht besonders fröhlich „Ja, jetzt vielleicht. Aber bald ist es wieder so wie immer, wirst schon sehen.“

„Wieso ist das so? Ich meine, warum können sie nicht einfach nett zueinander sein, so wie Mr und Mrs Hooper zum Beispiel?“

Maggie zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Vielleicht hätten sie halt nicht heiraten und auch noch Kinder kriegen sollen? Wenn ich einmal heirate, dann bestimmt nicht so einen Versager wie Dad. Ich will einen reichen Mann, der mir alles kaufen kann, was ich will.“

„Du meinst so einen wie Ronnie Callahan?“

„Pft! Spinnst du? Der ist doch nicht reich!“

„Aber sein Dad hat einen Supermarkt, da kannst du dir alles nehmen, was du möchtest und musst es nicht stehlen!“

Ich wusste, dass sie immer wieder einmal etwas mitgehen ließ, aber ich hatte es noch niemandem verraten. Und anscheinend hatte auch sonst keiner bis jetzt etwas gemerkt. Aber ich hatte immer Angst, dass sie doch einmal auffliegen würde.

„Halt die Klappe, Dummerchen! Das hat doch damit nichts zu tun. Das ist nur Spaß, verstehst du? Nein, ich gehe nach London und werde ein berühmtes Model, dann kann ich jeden haben, den ich will.“

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