Paul Tobias Dahlmann - Die Partie der Sterne
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„Ja und nein. Sie tun es zwar langfristig, aber hier und jetzt genau nicht“, trumpfte die Generalin auf. „Laut König Ghermezschah ziehen sie einander durch ihren gegensätzlichen Driftimpuls an. Dabei gilt eine umgekehrte Logik im Bereich großer, paralleler Entwicklungsvektoren. Bei diesen ziehen sich einzelne Gegensätze scheinbar an, weil gleiche Elemente zu einem Austausch von weiteren Teilen führen. Deshalb haben wir nun einen Zusammenstoß von Realitäten, den vieles an uns nicht überleben kann oder wird.“
„Das klingt übel.“ Der Tyrann gab einer beistehenden Ordonanz ein verabredetes Zeichen. „Wenn unsere Realitäten kollidieren, wird im Kern nur eine überleben. Von der anderen bleiben bloß Fragmente.“
„Ich weiß nicht, ob es so krass ausfallen muss“, meinte der Kaiser. Seine dunkle Gesichtshaut bildete Schatten durch ihre stete Bewegung. „Vielleicht gibt es auch einen anteiligen Wechsel. Umliegende Wirklichkeiten werden ohnehin nur stark abgeschwächt betroffen. Aber diesen Kampf hat genau Unsere Flotte zu bestreiten gegen genau eine Flotte von diesen Fremden. Sie sind Uns entgegengesetzt. Dieses ist ein Kampf der Systeme, und wegen der kontradiktorischen Setzung der Realvektoren werden Wir ihn gegen eine Flotte eines liberal-konservativen Systems führen müssen. Wir befinden uns in einem klimatischen Kulminations- und Kreuzungspunkt der Entwicklungen. Nur deshalb hat dieses System überhaupt eine Chance gegen das unsere. Also müssen wir hier und jetzt kämpfen. Das ist das, was der Drache beschrieben hat.“
„Ja“, presste Tamara Hübschendame hervor. „Eine liberal-konservative Demokratie, das exakte Gegenteil zu einer kreativ-feudalen Monarchie. Ich frage mich, wie eine solche Regierungsform je die Raumfahrt entwickeln konnte. Wie könnte der einfache Bürger einer Demokratie auch nur die Worte verstehen, die Majestät gerade eben gesagt haben?“
„Als Inhaber eines maximierten Prinzipalstaates kann ich über diese Frage natürlich nur lachen“, meinte der Tyrann. Dann wandte er sich um. Das bestellte Glas, das die kaiserliche Ordonanz ihm brachte, schäumte von Bier. Es enthielt vermischt zur Hälfte Schwarzbier und zur Hälfte Malz. „Viele Wege führen zur Nordstadt. Auch ich habe schließlich eine Raumflotte meiner ganz eigenen Art. Irre ich mich, oder hatten Sie mich deswegen rufen lassen?“
„Eigentlich geht es für Sie nur darum, dass Sie auf Unsere Welt aufpassen, während Wir die Arbeit machen. Später werden Sie vielleicht auf jener Welt mit Schemen arbeiten können, ohne je etwas dafür getan zu haben“, knirschte der Kaiser.
Der Tyrann zückte seine silberne Taschenuhr, und warf einen Blick darauf. „Dazu bin ich seit Langem vertraglich verpflichtet. Wollen Sie es in Stunden nachgerechnet haben? Es ist aber nett, dass Sie mich persönlich informieren. Wahrscheinlich wird auf der Gegenseite ein ähnlicher Vorgang ablaufen, nur umgekehrt. Bei uns ist er eigentlich überflüssig. Ich habe mein Wort gegeben, und Sie wissen, dass ich es halten werde. Feudalismus funktioniert nicht ohne Ehrlichkeit, genauso wie Konservatismus auf Scheuklappendenken basiert. Machen Sie da mal nicht einen Schritt in die falsche Richtung, mein lieber Kaiser! Auch mein Prinzipalstaat hat viele feudale Strukturen. Sie sind nur zentralistischer, als bei Ihnen.“
„Das heißt jedenfalls, Sie werden grundsätzlich nichts oder wenig machen?“ Der Kaiser spielte mit einem Armreif, den er von seinem Großvater geerbt hatte. Dann fiel ihm auf, dass sein Druck dabei zu groß war. Sofort ging er dazu über, halb bewusst die Streifen zu tätscheln, die geflochten einen Ring von Büchern aus Kupfer und Messing darstellten.
„Meine Schiffe werden patroullieren. Vielleicht kann ich Ihnen auch irgendwelche Kleinigkeiten zukommen lassen.“ Der Tyrann griff nach dem nächsten Gebäckteilchen. Es war ein Obsttörtchen mit mehreren Fruchtlagen in Pfirsich, Mirabelle und Zitrone, getränkt von einem Walderdbeerbrand. „Aber auf mehr als hundert Prozent werde ich Ihre Flotte nicht verstärken können. Ich kann nur dafür sorgen, dass niemand Ihr Reich schwächt, während Sie weg sind. Das ist übrigens auch noch so eine Sache. Wir haben eine interreale Fokusbildung. Dadurch steht Ihr Reich gegen jenes von den Sternen. Nach Schrotkorns Bindungsgesetz haben wir ein grob ausgeglichenes Aufeinandertreffen. Realitätsentwicklungen breiten sich in Wellen aus. Wenn zwei gegensätzliche kollodieren, so bildet sich ein Kamm. Dieser hat seine Maxima, die sich weitgehend gleichmäßig widersprechen. Das sind dann je zwei Seiten mit ihren Höhen und Tiefen. Durch den Kollisionsansturm schaukeln sie sich insgesamt auf ähnliche Höhen hoch. Deshalb sind sie nominell gleichstark. Erst durch kleinere Bewegungen wird eine Entscheidung herbeigeführt, durch die sich dann der gesamte Wellenkamm in eine entsprechende Richtung des galaktischen Umfeldes in Bewegung setzt. Wahrscheinlich läuft also Ihr ganzer Streit auf einen Zweikampf zwischen Ihnen und dem Anführer der Gegenseite hinaus, mein lieber Kaiser.“
Asmund I. schnitt eine Grimasse. „Ich fürchte, da könnte etwas dran sein. Letztlich muss man seine Kämpfe selber führen. Da entscheidet dann die eigene Fähigkeit. Ich kann gerne dem Feind einen Anführerkampf anbieten, sollte es soweit kommen. Ich weiß nur nicht, ob das etwas bringt.“ Eine Weile schien er in Gedanken versunken. Dann entschied er sich, dass weitere Diskussionen im Moment fruchtlos waren. Daher rief er: „Meine edlen Damen und Herren!“ Es wartete kurz, und gab dann die Losungsworte für das Sitzungsende aus: „Wir schreiten zur Ewigkeit!“
Ein Stimmenchor antwortete ihm: „Geht mit uns, Majestät, zu den Sternen!“
Womit wird gespielt?
Der weiße Spieler
„Sind diese verrosteten Raumboote alles, was es für uns zu entsetzen gibt?“
Das Dachswesen zog auf der weißen Welt beim Anblick des Raumhafens Nasenschleim vor und zurück. Es war unappetitlich für seine menschlichen Begleiter. Sie standen auf einer weiten Ebene, die Wolkenkratzer von Area-Complex-Polis fern im Hintergrund.
„Nein.“ Donald Whitey schnitt eine Grimasse, weil der Anblick der zahllosen Hochhäuser nicht gewürdigt wurde. „Das da ist nicht alles, was wir haben. Aber das da sind die acht verbliebenen Nahkampfschiffe unserer Bright-Light-Marines. Sie bilden den Kern unserer Flotte. Sie sind wie Landungsboote für den Weltraum, und sie suchen den direkten Kontakt. Wir nennen sie Big Licker.“
Es waren acht schlanke, stromlinienförmige Gefährte mit Stummelflügeln, bis auf einige abgeflachte Stellen am Bug und an den Seiten. Dort befanden sich Enterbrücken, umgeben von einer Reihe von Haken und Lafetten. Er rekapitulierte, dass die Big Licker darauf ausgelegt waren, andere Raumschiffe direkt zu rammen, um sich an ihnen festzusetzen. Dann konnten gewaltsam Zugänge ins Innere der Feindschiffe geöffnet werden.
Die Bright-Light-Marines waren Elitekampfeinheiten, von denen an Bord immer soviele wie möglich anwesend waren. Gewöhnlich waren es einige hundert in eng gestapelten Kammern, doch in Stase konnten tausende untergebracht werden.
„Sie sehen nicht besonders schnell oder schwer bewaffnet aus“, höhnte der Dachs indessen. „Ich sehe nirgendwo Aufbauten zum Hypergleiten. Und die Waffensysteme lassen mich das Schlimmste vermuten. Sie scheinen ausgerechnet nach vorne einen toten Winkel zu haben.“
„Sie haben die Waffen, die sie brauchen“, wich Präsident Whitey aus. „Vor Allem haben sie eben die besten Krieger, die man sich denken kann. Die sind ihre eigentliche Waffe. Die Bright-Light-Marines sind keine Menschen mehr, es sind perfekt arbeitende Maschinen. Ihre Muskeln sind Stahlseile, und sie sind mit mechanischen Teilen verstärkt, denn sonst wären sie schwach wie gewöhnliche Menschen. Auch notwenige Medikamente können ihnen injiziert werden.“
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