Paul Tobias Dahlmann - Die Partie der Sterne

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In dieser Geschichte wird ein reales Schachspiel zwischen zwei deutschen Großmeistern zu einer Schlacht zwischen Weltraumflotten. Sie tobt zwischen Weiß und Schwarz, Präsident und Kaiser, klassischer Hard-SF und Science-Fantasy. Die Spielsteine sind Raumschiffe, und der Preis ist das Universum. Die Partie der Sterne ist ein Kampf um das Wesen der Realität.

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„Sie haben also kleine, dosenartige Raumschiffe mit gedankenlosen, drogenabhänigigen Automaten vollgestopft, um für Sie zu kämpfen?“, fragte der Dachs. Er zog ein metallenes Fläschchen aus einer Tasche, und trank einen Schluck. „Das gefällt mir.“

„Es sind treue Diener unserer Nation!“ Donald Whitey rief die Worte laut, aber ohne Nachdruck. „Jeder freie Bürger sollte so sein wie sie.“

„Gehorsam Ihnen gegenüber also.“ Der Dachs fuhr sich wieder einmal mit den Krallen über die Nase. „Lassen Sie mich raten: Wahrscheinlich kann selbst dieses Diplomatenschiff, auf dem sie selbst fliegen, mehr leisten im Kampf als diese Dinger? Was haben Sie denn noch hier zu bieten?“

„Sie meinten gerade die Space-Force One?“, presste der Präsident abgelenkt zwischen den Zähnen hervor. „Ja und nein. Sie hat ähnliche Waffen, blockiert diese aber nicht durch Entervorrichtungen.“

„Das könnte wichtig sein“, sagte der Gesandte der Wall-Union. „Ihre Schiffe müssen noch dringend hier und da verstärkt werden. Immerhin werden Sie selber auf jenes Diplomatenschiff gehen müssen, um den Kampf zu leiten.“

„Ich? Wieso das denn ich?“ Der Präsident war plötzlich verunsichert und geriet ins Stottern. Nun kam das, was er verstanden, gefürchtet, und halb verdrängt hatte. „Ich habe doch mit diesem Kampf nichts zu tun. Warum sollte ich da mitfliegen? Und überhaupt, wenn schon, dann würde ich auf die Burning Sun gehen. Die ist unser neues Flaggschiff, gerade erst in Dienst gestellt.“

„Gerade deshalb zieht es das Feuer auf sich.“ Der Dachs bleckte die Zähne. „Hier kommen wir zu dem, was den Kampf entscheiden wird: Entweder Sie fallen, oder der König dieser Feudalisten.“

„Das verstehe ich nicht.“

„Ich habe bereits gesagt, dass ich nicht zu viele Geheimnisse preisgeben werde.“ Der Dachs legte eine gedankenvolle Pause ein, ehe er fortfuhr: „So viel sollen Sie wissen: Das Ganze ist eine Fokuswirkung. Es geht um Ihre Welt, innerhalb derer Ihre Erde liegt. Innerhalb dieser liegt Ihr politisches Gebilde, das eine Kampfflotte stellt. Diese Flotte hat ein Anführerschiff, darauf einen Anführer. Das System ist schicksalhaft und stringent, deshalb verlangt es Sie persönlich.“

„Mich?“ Donald Whitey blickte abschätzig um sich. „Mich persönlich? Ich habe eine hervorragende Stellvertreterin, Margret Farage, die goldene Kanzlerin. Soll sie doch das Führungsschiff kommandieren!“

„Diese Frau wird eine hervorragende Wahl für die Kommandantin Ihres tollen, neuen Schlachtschiffes sein. Aber bedenken Sie auch: Ihre Wähler erwarten Mut von Ihnen. Beteuern Sie den nicht auch sonst immer gerne? Sind Sie der Anführer, oder nicht?“

Präsident Whiteys Augen schlossen sich für eine Weile, bis er schließlich langsam und zynisch meinte: „Wenn es darum geht, dass die gesamte Flotte eigentlich mich verteidigen soll, nun gut. Ich setze in diesem Spiel sowieso mein Amt. Warum nicht auch gleich mein Leben? Vielleicht habe ich zu lange auf Mr. Game gehört, aber es gibt immerhin ein Universum zu gewinnen.“

Seine Haltung straffte sich wieder, während er seine Fluchtmöglichkeiten für den Ernstfall überschlug. Nun zeigte sich der Trotz, den seine Wähler von ihm kannten. Das Dachswesen aus der Wall-Union klapperte mit den Zähnen.

„Sie sprachen von einem neuen Großkampfschiff?“

Nun mischte sich Admiral Joe Farmer ein, der daneben stand: „Die Burning Sun ist gerade erst fertiggestellt worden. Sie ist unser ganzer Stolz. Erst kürzlich hatten wir versucht, so ein Schiff schon einmal zu bauen. Aber es ist durch seine Beschleunigungswerte bei einem Testflug auseinandergebrochen. Das neue Modell hat die entsprechenden Fehler nicht mehr.“ Der Blick des Admirals war zur Seite gewandert. Etwas abseits schwebte frei ein gewaltiges Kugelraumschiff, zu dem etliche Kabel und Stahlseile hochliefen. Landen konnte es nicht, denn es war breiter als die größte Ausdehnung des Hauptflugfeldes, rund 3 Kilometer im Durchmesser. An einer Seite war eine große Aussparung in seiner Oberfläche, erfüllt von plasmatischem Leuchten. Dort befand sich der Hauptstrahler der Burning Sun, eine Megakanone, die fast beliebige Partikelmassen beschleunigen konnte. Es wirkte, als schwebe dort ein Augapfel von der Größe einer eigenen Stadt, der über Allem wachte und Alles sah. Seine Iris gloste ohne bestimmten Ausdruck.

„Das mit dem Unfall kommt davon, wenn man etwas Neues versucht.“ Der Dachs lachte meckernd. „Ich hoffe, ihre anderen Schiffe sind konservativer gebaut.“

„Natürlich.“ Der Admiral maß das fremde Wesen mit einem abschätzigen Blick, während er sofort Testreihen und Statistiken gegeneinander aufrechnete. „Um gegenseitige Vergleiche durchzuführen, bauen wir Schiffe eines Typs anfangs immer doppelt. Das hat sich bezahlt gemacht. Außer den genannten haben noch drei Schiffspärchen die gerade zurückliegenden Kämpfe überstanden. Die Paarigkeit spricht für ihre Bauweise.“

„Also noch sechs zu den genannten?“ Der Dachs zählte im Kopf. „Ja, dann haben wir die sechzehn. Was sind es denn für drei Schiffstypen, die wir noch nicht hatten?“

Der Admiral wies an verschiedene Stellen des riesenhaften Flugfeldes.

„Dort vorne haben wir unsere beiden Tormentor-Schlachtschiffe. Bis vor Kurzem waren sie die schwersten Kreuzer, die wir hatten.“ Die genannten Raumschiffe ähnelten überdimensionalen Fischen, die auf ihren mittleren Flossen standen. Diese schienen sich wie Schwerter in den Boden zu rammen, wo Aussparungen für sie waren. „Ihre Besatzungen bestehen im Kern aus hochrangigen Politikern und Anführern der Gesellschaft.“

„Wie? Was?“ Nun hörte der Gesandte der Wall-Union doch etwas, das ihn überraschte. „Sie bringen Politiker als Besatzungen auf Raumschiffe?“

„Nur auf die besten.“ Präsident Whitey war wieder sicherer geworden. „Was schauen Sie so verblüfft? Das ist Demokratie. Jede Gruppe des Volkes ist auch auf seinen Raumschiffen vertreten. Die gemeine Masse geht zu den Marines. Die Anführer gehen auf Anführerschiffe, wie es sich gehört. Lehrlinge der jeweiligen Gruppen führen die notwendigen Handlungen aus. Auf den Lordyas sitzen übrigens dann unsere Lehrer und Beamten, und auf den Stingrays die Ingenieure.“

Der Admiral kam den suchenden Blicken des Dachswesens zuvor. Er wies in zwei weiter entfernte Bereiche des Raumhafens. Die beiden Schiffe der Lordya-Klasse erinnerten an monströs große Vögel mit ausgebreiteten Schwingen. Zerfetze Federn schienen von ihnen nach allen Richtungen abzustehen. Die Schiffe der Stingray-Klasse schienen titanische Insekten darstellen zu wollen. Sie wirkten wie die Leiber von Tausendfüßlern oder Libellen, aus denen Segel ausklappbar waren.

„Jeder dieser Schiffstypen kämpft auf seine eigene Weise“, zischte der Admiral. „Dabei ist er an Charakter und Denkweise seiner Mannschaften angepasst. Es soll niemand sagen, dass ein konservatives System nicht anpassungsfähig sein könnte. Ich sehe nicht, was uns bedrohen sollte.“

Leise und verbissen flötete er vor sich hin: Breite Weiten! / So sind Wege. / Zwitschern Zeiten, / wird es rege.

Der schwarze Spieler

Der Raumhafen lag in einem steilen Seitental zwischen Berggipfeln. Er bestand aus einem halben dutzend Flugfeldern, zwischen denen flache Bauten verteilt standen. Außerdem ragten zwischen ihnen in unterschiedlicher Höhe stengelartige Säulen auf, die hausgroße Rosenknospen zu tragen schienen. Ein Netz aus breiten Alleen verband die Anlage. Im Hintergrund rauschten die Höhenwälder.

Der Tyrann schob sich seine Sonnenbrille zurecht, während er die Schiffe vor sich abschätzig musterte.

„Diese putzigen Raumboote sind alles, wovon Ihr etwas mehr habt?“, fragte er, während er die scheinbaren Blüten betrachtete, deren Blätter aus ineinander verschachtelten und versetzten Metallplatten bestanden. Die verschiedenen Rot- und Goldtöne der Flächen blitzten in der Sonne. „Warum habe ich Euch nicht schon längst überfallen?“

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