Paul Tobias Dahlmann - Die Partie der Sterne

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In dieser Geschichte wird ein reales Schachspiel zwischen zwei deutschen Großmeistern zu einer Schlacht zwischen Weltraumflotten. Sie tobt zwischen Weiß und Schwarz, Präsident und Kaiser, klassischer Hard-SF und Science-Fantasy. Die Spielsteine sind Raumschiffe, und der Preis ist das Universum. Die Partie der Sterne ist ein Kampf um das Wesen der Realität.

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„Wir brauchen sie, weil die Flotte das Volk ist“, erklärte Glorienne ruhig. „Die Bevölkerung spiegelt sich in Allem, was zu ihr gehört, Adel wie Untertanen, hoch wie tief. Jeder muss aus seiner Warte heraus die echte Möglichkeit haben, sich in sie einzugliedern, wenn das sein Wunsch ist. Ein Halbsterblicher zu werden, ist hart für jemanden aus dem Volk. Umso mehr gibt es für sie oder ihn zu gewinnen. Entsprechend sind die Einteilungen der Schiffe. So können wir neu an die Dinge herangehen.

Was wir übrigens noch nicht angesprochen hatten, sind die Sänger-Schiffe dort hinten. Auf ihnen werden unsere Künstler eingesetzt.“

Mit einer kleinen Geste zückte die Kaiserin ihren Spitzenfächers und wies auf zwei besonders hochgelegene Flugfelder.

„Ich sehe nur zwei unfertige Gerüste.“ Der Tyrann runzelte die Stirn. „Sie erinnern grob an Kristalle oder komplexe Prismen, aber es sieht nicht so aus, als wären diese Dinger in den nächsten Monaten flugfähig.“

„Der Anschein trügt.“ Glorienne lächelte und zeigte dabei kleine Verlängerungen ihrer Eckzähne, die ihr den Ausdruck eines Raubtiers gaben. Die Zähne schimmerten von Weißgold. „Die Künstlerschiffe sind unfertig, weil sie unfertig sein sollen. Sie folgen keinem fixen Konzept, sondern sind ergebnisoffen angelegt. Dafür reicht eine kristalline Grundform aus. Es gibt Material für andere und immer neue Aufbauten an Bord, Ateliers und Werkstätten. Die Sänger selbst sind nie fertig, sondern werden stets neu konstruiert, während sie im Raum sind. Das ist Schwäche und Stärke gleichermaßen. Diese Raumschiffe können neue Winkelhaken fliegen, neue Wege gehen, neue Perspektiven eröffnen.“

Leise und vergnügt pfiff sie: Ich warte, Zeit! / Ich gleite, Ort! / Zu echten Gedanken, / wo Lügen nur schwanken.

Wohin führt der Weg?

Der weiße Spieler

Die Sonne versank hinter den Konturen des Planeten Erde. Dieser war es, den der weiße Spieler zurückließ. Seine Flotte schwebte bereits in einiger Entfernung. Nun wurde neben der Kugel, die in hellstes Sonnenlicht getaucht war, endlich die Entsatzflotte der Wall-Union sichtbar.

Silberne Nadeln erschienen vor dem tiefen Blau eines Ozeans. Jede von ihnen war lang, groß und mit prächtigen Rangabzeichen versehen. Winzige Punkte umschwärmten sie wie Motten das Licht. Es waren Träger, Geleitschiffe, Jagdmaschinen und unbemannte Roboter. Es war ziemlich genau jener Anblick, den man an diesem Ort von einer größeren Kriegsraumflotte erwartete.

Die Flotte aus den 16 Schiffen des weißen Planeten wandte sich den Sternen zu. Im Hintergrund leuchtete der rote Riesenstern. Sein Feuer glomm matt. Es war nicht schwer, mit bloßem Auge hineinzuschauen. Doch der Eindruck brannte sich in der Netzhaut ein, wenn man es zu lange tat. Man betrachtete dann die ganze Welt durch einen roten Schleier.

Voraus lagen die äußeren Bereiche des weitläufigen Sonnensystems. Mittelgroße Planeten zogen langsam an der weißen Flotte vorbei. Jeder von ihnen wurde von einer anderen Farbe und deren Bedeutung beherrscht. Im weiteren Umfeld hielt der Riesenstern Gesteinswolken mit seinem Gravitationsfeld fest. Die Geschwindigkeit der Flotte erhöhte sich dort.

Donald Whitey war ungehalten. Die Dachse hatten darauf bestanden, dass ausgerechnet sein erbittertster politischer Rivale ihn begleiten, und Flotte und Geschehen überwachen sollte. Also hatte der Präsident zähneknirschend das Kommando über einen der Big Licker an diesen Wladimir Krimski übertragen.

Dessen Stimme erklang nun ungefragt und verzerrt aus der Interferenzfunkanlage.

„Kann man Ihr seltsames Telefon nicht klarer einstellen?“, kam die gehässige Bemerkung, gefolgt von einigen Knack- und Pfeifgeräuschen.

„Seien Sie froh, dass wir überhaupt überlichtschnell in Echtzeit reden können, anstatt auf gewöhnliche Lasertransmitter angewiesen zu sein!“, schnappte Donald Whitey, dem die Sache schon mehrfach erklärt worden war. „Offiziell geht das gar nicht. Offiziell muss man schon bestimmte Kreise kennen, um zu wissen, dass inoffiziell überlichtschnelle Computer benutzt werden. Dabei sind Effekte von 7,1 c bereits Secundarschülern bekannt. Den Leuten wird nur erzählt, dass das eigentlich keine Überlichtgeschwindigkeit wäre, obwohl es uneigentlich doch welche ist. Wahrheit ist das, was man daraus macht. Die Leute sind ja blöd. Sie glauben, dass es reine Mikroeffekte wären, und im Makrobereich nicht anwendbar. Dass man die gleichen Effekte nutzen kann, indem man zwei weit entfernte Anlagen verknüpft, weiß also niemand. Dabei müssen nur die Reflexpunkte entsprechend voneinander entfernt werden.“

„Sind die Leute unter Ihrer Präsidentschaft also alle verblödet?“ Krimski überhörte die Hälfte der Erklärungen von Whitey absichtlich, um ihn zu ärgern. „Sie tragen nur schicke Uniformen mit absurd riesigen Krägen und Aufschlägen, und dann streiten sie sich über Bügeltechniken?“

„Das will ich doch hoffen.“ Der präsidiale Commander-and-Chief wusste, dass er sich solche Aussagen erlauben konnte. Es kümmerte kaum jemanden.

Admiral Daniel Hawking schaltete sich über Funk in das Gespräch ein: „Stichelei hilft uns nicht weiter. Die intelligenteren Menschen könnten auch so auf das Prinzip kommen. Da jeder Abstand der Endpunkte einer Interferenz sowieso relativ ist, lässt sich auch die Überlichtamplitude auf eine sehr große Entfernung verlängern. Damit wird Überlichtkommunikation im Weltraum tatsächlich möglich.“

„Ich danke Ihnen für die Details!“ Wladimir Krimski klang gedehnt und sarkastisch. „Ich wüsste nur gern, wieso Sie den Bürgern diesen ganzen Unfug überhaupt erst erzählen. Es sollte doch klar sein, dass Raumschiffe auch mit deutlicher Überlichtgeschwindigkeit fliegen müssen. Wie sollte denn sonst interstellare Raumfahrt möglich sein, die ja offensichtlich stattfindet?“

„Nicht für den Mann auf der Straße“, schnaubte Donald Whitey. „Wir verwenden immerhin Effekte auf einer Sub-Quark-Ebene. Erst da beginnt der Subraum zu greifen. Wen kümmert es schon, wenn Teilchen dort anderen Gesetzen folgen? Sie dürfen nur nicht zum sichtbaren Alltag gehören. Für unsere Schiffe nutzen können wir sie trotzdem, indem wir uns von ihnen wie mit Treibankern durch den Weltraum ziehen lassen. Die Richtung ist dabei unterschiedlich schnell, aber immer von uns weg.“

„Die Effekte hängen sehr grob zusammen mit denen, die unsere künstliche Schwerkraft erzeugen“, erklärte Daniel Hawking.

„Das wusste ich gar nicht“, nuschelte sich der Präsident kleinlaut in sein dickes Kinn.

„Doch, doch!“ Der Admiral geriet in Fahrt beim Erzählen. „Dem Volk wird etwas von Gravitonen erzählt. Tatsächlich gibt es in extremen Mikrobereichen eine immanente Anziehung zwischen den Teilchen. Wenn diese langsam und nah sind, kommunizieren sie. Sie beginnen dann damit, sich zu entsprechen und so zu verschmelzen. Das ist nur ein sehr schwacher Effekt, und steigert sich erst mit der Entfernung des Beobachters. Erst mit größerem Abstand nimmt er zu. Insgesamt erzeugt der Effekt das, was wir als Gravitation kennen. Man kann ihn aber auch künstlich hervorrufen, indem man genau diese Bereiche stimuliert. Der Witz ist, dass man einen hinreichende Entfernung zwischen Ausgangs- und Zielebene in der Betrachtung braucht. Dann hat man künstliche Flächen, die Einen anziehen.“

„Toll“, meinte Krimski. „Und wohin lassen wir uns jetzt im Weltraum ziehen? Wo suchen wir jetzt diese seltsamen Fremden?“

„Ich hätte gedacht, dass Sie das bereits wüssten.“ Donald Whitey zog die Oberlippe hoch. „Ich hätte gedacht, dass die Darlehensstelle der Dachse nicht nur mich informiert hätte.“ Er legte eine Pause ein. Als keine Antwort kam, fuhr er fort: „Wir fliegen in Richtung des Randes der Milchstraße, zum Nebel des Einhorns. Ein Stück nördlich des himmlischen Bären liegt ein hellblauer Südhimmelsstern. Kurz dahinter wieder haben wir ein einzelnes Sonnensystem berechnet, vor unserer Sicht geschützt durch eine Wolke von sterbenden Planetoiden aus Schnee und Freundschaft.“

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