Paul Tobias Dahlmann - Die Partie der Sterne

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In dieser Geschichte wird ein reales Schachspiel zwischen zwei deutschen Großmeistern zu einer Schlacht zwischen Weltraumflotten. Sie tobt zwischen Weiß und Schwarz, Präsident und Kaiser, klassischer Hard-SF und Science-Fantasy. Die Spielsteine sind Raumschiffe, und der Preis ist das Universum. Die Partie der Sterne ist ein Kampf um das Wesen der Realität.

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„Das würde keinen Unterschied machen.“ Der Dachs der Wall-Union senkte seine beiden Klauen in die Oberschenkel seiner menschlichen Nachbarn. Diese stöhnten schmerzvoll auf. „Hier muss ich aufgrund meiner überlegenen Logik einfach die Anordnung treffen, dass Sie zu kämpfen haben. Auch, wenn in diesem Kampf mehrere Planeten gegen einen einzelnen stehen, sind ihre Chancen recht genau eins zu eins. Ich werde Ihnen nicht sagen, warum. Geheimnisse müssen gewahrt bleiben, will man nicht seinen Vorteil zu bloßem Allgemeinwissen verkommen lassen. Finden Sie es selbst heraus, oder lassen Sie es bleiben. Was wir brauchen, sind jedenfalls Ihre 16 Raumschiffe, Ihre Flotte. Wir werden sie mit ein paar Extras ausstatten, und dafür bei den Besatzungen mitreden.“

Nun trommelten seine Klauen einen leisen Takt aus seiner Heimat auf der Tischplatte: Gib mir mehr! / Gib mir mehr! / Gib mir mehr! / Gib mir mehr! / Nur der Sieg / bringt das Geld / und die Welt.

Der schwarze Spieler

Der Bote von den Sternen war schwarz gewesen. Stille hatte bei seinem Erscheinen geherrscht. Genauer betrachtet hatte er in einem dunklen schwarz-rot geschimmert. Seine Schuppen hatten in langen, schlängelnden Windungen dunkel geglänzt. Die Enden seiner sechs Flügel hatten strahlendrot irisiert. Die sechs Augen an allen Seiten des Kopfes des Wesens hatten in lidschlaglosem Violett gestarrt. Dadurch hatten sie mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als der auf zwanzig Mannslängen peitschende Echsenkörper.

Seinetwegen tagte nun die geheime Reichskammer für Strategie und Waffengang. Durch die Umstände war heute noch ein besonderer Gast anwesend. Kaiser Asmund I. beäugte ihn misstrauisch über den Tisch hinweg.

„Wir fragen Uns eigentlich, warum Wir Euch trauen sollten, auch, wenn Uns scheinbar keine Wahl bleibt“, sagte er. Er strich sich die schwarzen Locken aus dem feinen, gebräunten Gesicht, dessen tiefe Tönung er von seiner Mutter geerbt hatte. Durch dieses Erbe hatte er sehr mit seinem zeremoniellen Bartschmuck zu kämpfen. Die alten Spangen waren für glatteres und elastischeres Haar ausgelegt. Nur die Wangenperlen hielten gut.

„Habe ich je mein Wort gebrochen? Seit hundert Jahren herrscht Friede zwischen unseren Reichen“, kam die sardonische Erwiderung vom anderen Ende der langen Tafel. Der Antwortende hatte mit dem Kaiser die schlanke Körperspannung und den lauernden Blick gemein. Sein Antlitz jedoch war bleich.

„Von Freundschaft würden Wir trotzdem nicht eben sprechen“, meinte der Kaiser langgezogen. Er strich sich mit einem Finger über die Krone, die er bei dieser offiziellen Gelegenheit trug. Er suchte ihr Alter und die Ruhe, die sie auf ihn ausübte. Die Krone des Reiches der höchsten Quelle war ein Reif aus steinern kühlem Eis. Es drehte sich und floss langsam in winzigen Splittern im Kreis. Es schimmerte und blitzte bau und grün. Ohne je zu schmelzen passte sich der Gletscherreif der Kopfform seines Trägers an. „Trotzdem müssen Wir sicherstellen, dass weder Ihr noch sonst jemand Unsere Lande überfallt, solange Unsere Flotte sie nicht schützen kann. Also erklärt Euch, Tyrann!“

„Macht Euch wegen mir mal keine Sorgen, mein lieber Kaiser! Für mich gilt das Abkommen vom verlöschenden Regenbogen.“ Der Tyrann lächelte sein breitestes Lächeln. Es lag dunkel zwischen einigen locker gebundenen Haarsträhnen. Einzig seine mattschwarze Magierrobe war türkis abgesetzt. Dadurch leuchtete sie heraus aus den schwarzen Raumwaffenuniformen der kaiserlichen Offiziere am Tisch.

„Was hat Euch Eure Weltraumschlange denn jetzt überhaupt gesagt?“, fragte er. „Warum habt Ihr mich gerufen? Warum wünscht Ihr ausgerechnet meinen Beistand?“

„Er nannte sich selbst einen Drachen.“ Asmund I. legte die Fingerspitzen zusammen. „Er sagte, er hieße König Ghermezschah, und überbrachte Uns Nachrichten von Unserem weiland abgeflogenen Sternenschiff Komet.“

„Aha. Das sagt gar nichts aus. Was kümmern mich Eure weiland abgeflogenen Sternenschiffe? Unsere Flotten haben nichts miteinander zu tun.“

„Das müssen sie aber nach den Worten des Drachen.“ Der Kaiser nahm sich ein kleines Küchlein von einer Servierplatte. Vorsichtig biss er hinein. Das Hefegebäck hatte ein nussiges Aroma von Bucheckern. Dann sprach er weiter: „Wir müssen Absprachen treffen, denn Wir müssen nun Unsere gesamte Flotte entsenden.“

„Wegen den Worten eines großen Weltraum-Olms?“

„Wegen seiner überlegenen Logik.“ Der Kaiser schluckte. „Leider waren seine Berichte und Einschätzungen ziemlich genau. Unsere Realitäts-Topologen haben alles durchgerechnet, wieder und wieder. Lokale Wirklichkeiten ändern kann jeder. Die universale Wirklichkeit für den gesamten anmessbaren Bereich zu ändern, ist etwas völlig Anderes. Genau das passiert hier in extremer Geschwindigkeit. Wir sehen uns dabei Alle akut einer überstarken, interrealen Fallströmung gegenüber. Der Komet hat sie ausgelöst. Er muss mehrere Teilkopien unserer eigenen Welt relativ nahe passiert haben. Dabei hat er offensichtlich eine Strömungsrichtung in einer Stärke eingeschlagen, die zwangsläufig zu Wellen mit erheblichen transsozialen Metawirbeln geführt haben muss. Es wird vielerorts effektive Interaktionen in der einen oder anderen Richtung geben.“

Der Tyrann griff auch zum Gebäck. Er nahm sich ein Puddingteilchen, dessen Füllung eher eine Honig-Quark-Creme war. Gedankenvoll biss er auf den in den Rand eingebackenen Kümmel. Schließlich meinte er: „Es ist doch schön, wenn ein Kaiser auch ein Wissenschaftler ist. Dann drückt er sich wenigstens verständlich aus. Ich muss Euch aber trotzdem daran erinnern, dass ich selbst 218 Jahre alt bin. Euer eigener Stab könnte also eher die Verständnisprobleme bekommen.“

Der Blick des Kaisers ruckte zu General Aleksander von Scheidmann hinüber. Dieser zuckte mit den Schultern und meinte: „Auch als Spieletheoretiker habe ich verstanden, worum es geht, Majestät. Soviel Allgemeinbildung sollte man besitzen.“

„Das ist einer der Punkte“, erklärte Kaiser Asmund. „Allgemeinbildung sollte immer so groß wie möglich sein, damit die Fachbildung es auch sein kann. Geheimnisse dürfen nicht länger bestehen, als irgend nötig. Sonst leidet auch die Fachbildung darunter, und die Kreativität der Person kann nie richtig greifen. Kenntnisse müssen im Gemeinsinn verbreitet werden. Das mögen auch Eure Leuchtende Dunkelheit sich merken.“

„Wieso denn jetzt Kreativität?“ Der Tyrann war nur leicht irritiert. „Haben wir nicht eben über Raumflotten und ihren Verbleib gesprochen? Die höchste Quelle scheint mir gerade etwas quirlig zu sein.“

„Nein. Wir sprachen über den Grund für die An- oder Abwesenheit der Schiffe.“ Kaiser Asmund Neiogan Lilienrich von der höchsten Quelle seufzte. „Es gibt noch ein paar Kleinflotten und Raumschiffe hier und da. Aber Ihr habt neben Uns die einzige andere starke Weltraumflotte, die Wir hier kennen.“

„Verzeiht, Majestäten, wenn ich mich einmische“, erhob Generalin Tamara Hübschendame steif ihre Stimme. „Allerdings war ich es, die mit dem Drachen gesprochen hat. Darf ich seine Argumente zu diesem Punkt auslegen?“

Der Kaiser nickte knapp, und die Generalin fuhr in überkorrektem Ton fort: „Es ist unsere Flotte, die dem Feind entgegentreten muss, weil es unser Expeditionsschiff war, das ihn überhaupt erst losgetreten hat. Gleichzeitig müssen innerhalb unserer Welt die Dinge richtig geordnet werden. Dafür braucht es konzertierte Abkommen. Sonst schwächt sich unsere Sicht der Dinge als Ganzes. Es geht um die Einordnung in die größeren Zusammenhänge. Der Drache Ghermezschah hat sich übrigens herzlich amüsiert, als er es mir erklärt hat. Er meinte, wir könnten von Glück reden, dass wir ihm sympathischer wären als diese Wall-Union.“

„Gehen Sie denn von einer diametralen Kollision der Realitäten aus?“ Der Tyrann griff nach einer geblümten Kaffeetasse und stürzte ihren Inhalt herunter, ohne hinzusehen. „Das kann ich kaum glauben. Solche Entwicklungsströme sollten nach allen Betrachtungsansätzen windschief aneinander vorbei laufen.“

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