Paul Tobias Dahlmann - Die Partie der Sterne

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In dieser Geschichte wird ein reales Schachspiel zwischen zwei deutschen Großmeistern zu einer Schlacht zwischen Weltraumflotten. Sie tobt zwischen Weiß und Schwarz, Präsident und Kaiser, klassischer Hard-SF und Science-Fantasy. Die Spielsteine sind Raumschiffe, und der Preis ist das Universum. Die Partie der Sterne ist ein Kampf um das Wesen der Realität.

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Die Kaiserin neben ihm ignorierte den sarkastischen Kommentar und betonte: „Dies sind die Maiflocken, die Nahkampfschiffe Unserer Untertanen, gebaut für den direkten Einsatz. Meistens benutzen wir sie für Routineeinsätze in der planetaren Umgebung.“

Ihr Blick glitt über die insgesamt acht organischen Kreisel. Sie waren eher flach, doch mit verschiedenen dornenartigen Aufbauten nach oben und unten. Ihre jeweils einzelnen dünnen Standstelzen bestanden aus den Stümpfen abgestorbener Baumriesen. In diese waren Treppenstufen aus Granit und Lapislazuli eingelassen.

„Wie sollen diese Dinger denn etwas ausrichten können?“, hakte der Tyrann weiter nach. „Die haben bei dieser Konstruktion ja einen riesigen toten Winkel auf der kompletten Unterseite.“

„Das ist bei den Maiflocken nebensächlich“, giftete Kaiserin Glorienne zurück. „An Bord befinden sich nicht nur Mannschaften, sondern auch Unsere besten Soldaten, die Halbsterblichen. Sie haben ihren Namen nicht von ungefähr. Diese Soldaten üben das Überleben unter extremsten Bedingungen, so dass jeder von ihnen genug normale Kämpfer aufwiegt. Entsprechend sind sie zwar nicht unsterblich, aber auch nur halb. Je Schiff werden wir wenigstens vierundzwanzig von ihnen unterbringen können bei diesem Einsatz.“

„Was können sie denn?“ Der Tyrann legte neugierig die Fingerspitzen zusammen, während er die Fürstin betrachtete.

Diese leckte sich die Lippen, ehe sie fortfuhr: „Wisst Ihr das noch nicht durch Spione oder Zauberei? Falls nicht, will ich Euch nur dies sagen: Die Halbsterblichen üben sich darin, ohne Schutz und Atemausrüstung durch den freien Weltraum zu springen. Sie können dort ebenso lange überleben, wie Ihr mir dumme Fragen stellen könnt. Sie kämpfen schwerverletzt unter feindlichem Beschuss ohne Deckung. Sie sind stark wie Ochsengespanne.“

Glorienne kam einem Kommentar des Tyrannen zuvor, und ergänzte rasch: „Und sie sind schlau wie die Füchse, nicht wie die Ochsen. Spart Euch den Satz! Es sind Schüler der Tiefenmeditation, die auch ihren Körper stählen. Wenn jemand kreativ konditioniert sein kann, dann diese Halbsterblichen.“

„Trotzdem taugen ihre Schiffe wenig. Selbst Eure kaiserliche Privatjacht scheint mir schwerer bewaffnet.“

„Wie kommt Ihr denn jetzt auf die Hohensiepen?“

„Ich wollte mir einfach nur einen Überblick über Eure Flotte verschaffen“, grinste der Mann, und spielte mit dem Griff seines Einhandschwertes. „Das Ding kenne ich wenigstens schon.“

„Gemäß der Tradition wird Seine Majestät auf der Hohensiepen in die Schlacht ziehen“, warf General Gunichi Akihito ein. Er verneigte sich ruckhaft, so dass seine Perücke verrutschte. Unter den blauen Haaren kamen daher schwarze zum Vorschein. „Die Kaiserin bleibt zurück und verteidigt das Reich.“

„Diesen Teil der Tradition könnt Ihr getrost vergessen“, versetzte Glorienne Oktavia Sieghild, geborene von Träumendenhain. Ihre Hand verkrampfte sich in ihrem Ausschnitt. „Es genügt, wenn meine Kinder zurückbleiben. Ich bin nicht umsonst Generalin geworden. Meine militärische Qualifikation ist um kein Quäntchen geringer als Ihre, Akihito! Ich werde die Corona übernehmen.“

„Majestät! Die Corona ist nicht einsatzbereit! Es sind gerade einmal die Sockelplatten verlegt.“ Der Adamsapfel des kleinen Mannes hüpfte auf und ab.

„Das ist mir bekannt.“ Die Stimme der Kaiserin war so von Frost erfüllt, dass der Tyrann sich einen kleinen Scherz erlaubte. Durch eine zauberische Handdrehung atmete die verärgerte Frau plötzlich Eiskristalle. Unbeirrt fuhr sie fort: „Der Komet ist nun einmal fort. Deshalb muss sein Schwesterschiff umgehend in Dienst gestellt werden. Dabei ist es irrelevant, ob die Asumptoren arbeiten, oder ob die Windkammern gefüllt sind.“

„Keine Sorge. Euer Schiff wird morgen früh soweit sein.“ Der gut zweihundert Jahre alte Zauberer, der aussah wie ein dreißigjähriger Barde, lächelte tiefgründig. „Es kommt mir seiner Form nach übrigens sehr bekannt vor, wenn Ihr das Ding da vorne links meint. Es sieht aus wie eine zu groß geratene Version der Luftschiffe, die das Kaiserreich früher eingesetzt hat. Vielleicht hat es etwas mehr von einer Essiggurke.“

„Haltet Eure Zunge im Zaum!“ Der General ignorierte völlig, mit wem er redete. Durch diese Verhaltensweise war er schon weit aufgestiegen im Kaiserreich. Dann raffte er sich wieder zusammen. „Aber vielleicht gefallen Euch andere unserer Schiffe besser? Wir haben auch von ihnen jeweils zwei als Schwesterschiffe gebaut. Dadurch sind wechselseitige Kontrollen möglich.“

Die Augen des Tyrannen wanderten über die Hänge mit ihren kleinen flachen Feldern. „Habt Ihr da welche bei diesen beiden Festungen versteckt?“, fragte er dann.

Akihito feixte. „Eure Augen trügen Eure Leuchtende Dunkelheit etwas. Jenes dort sind tatsächlich selbst zwei unserer Raumschiffe. So sieht die Thron-Klasse aus. Diese Artilleriefestungen sind nicht stationär. Sie lassen sich in einen beliebigen Schwebezustand versetzen. Nach Komet oder Corona sind sie unsere schwersten Schlachtkreuzer.“

Nun erkannte es auch der Fürst. Die umlaufenden Wehrgänge waren abgeschlossen, die Formen der Festungen regelmäßig. Sie ergaben Sechsecke, verbunden mit gedrungenen Wehrmauern. Schanzen an weiteren Verbindungen ragten in die Landschaft hinaus. Diese schienen in Teilen beweglich.

„Das ist schön“, meinte er. „Was für Waffen haben sie?“

„Das ist militärische Geheimsache“, gab der General rasch zurück. „Ihr müsst nur wissen, wie unsere Schiffe aussehen, nämlich noch so und so.“ Seine Hand schwenkte über die Hänge. Sie blieben noch auf auf zwei mal zwei weiteren Formen hingen.

Die ersten waren länglich und schlank. Sie erinnerten sehr an die Rümpfe von Seeschiffen mit Stahlkörpern, flachen Aufbauten und umlaufenden Geschützklappen. Bug und Heck liefen steil und gerade zusammen. Auf der Unterseite schien es ein zweites Oberdeck zu geben. Dazwischen fanden sich allerlei Masten verschiedener Längen, die in sämtliche Richtungen abstanden. Einige schienen eine Takelung aus grau waberndem Gewebe zu halten. Es war, als würden diese Schiffe vielfach existieren. Ein Teil war physisch, und ein Teil sein eigener Schemen.

„Ja, ich weiß“, ergänzte Akihito etwas zerknirscht. „Wir waren auch schon einmal einfallsreicher in der Formgebung als bei der Konstruktion der Langer-Klasse. Das liegt an den gesellschaftlichen Zuordnungen. Auf den Langern wollten wir vorrangig Autoritäten aus bestehenden Bereichen unterbringen. Den Titularadel in den gemeinen Besatzungen haben wir bereits auf die höheren Schiffsklassen verteilt. Bei den Langern an Bord sind viele Beamte und Hausdienergeschlechter. Deren Denkweise korrespondiert am Besten mit bekannten Mustern. Das haben sie mit Gespenstern gemein. Also haben wir dort Panzerkreuzer aus der Seefahrt in Entsprechung zu ihren Ebenbildern in der Geisterwelt gebaut, und diese dann verknüpft. Gewisse Erfahrungen von Luftschiffen waren dabei sehr hilfreich. Nun sind sie weltraumtauglich.“

„Komisch“, meinte der Tyrann leichthin, da Gespenster ihn nicht weiter kümmerten. „Ich dachte immer, die kaiserliche Raumsoldatenschaft bestünde sowieso größtenteils aus Adeligen.“

„Ja, das tut sie“, schnitt Glorienne das Gespräch der beiden Männer ab. „Unsere Offiziere sind mehrheitlich aus alten Häusern. Doch es gibt verschiedene Arten von Adel. Auch Edelmut hat seine Ausrichtungen. Man kann innerhalb jeder Art zu leben edelmütig oder skrupellos sein. Dennoch ist es etwas Anderes, wenn dies das Leben im Kern bestimmt. Jeder hat irgendwann einmal ein Bild gemalt, aber die Wenigsten sind echte Maler.“

„Was für ein schönes Gemälde: Adel als ein Bild von Herrschaft.“ Die Stimme des Tyrannen floss zynisch gedehnt. „Wofür braucht Ihr denn noch weitere Leute auf Eurer adeligen Flotte? Habt ihr nicht genug Ritter und Burgfräulein?“

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