Paul Tobias Dahlmann - Die Partie der Sterne
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„Was?“ Der Ruf kam aus mehreren Kehlen gleichzeitig. Nach einem kurzen Moment fügte Wladimir Krimski dem seinen hinzu: „Solche Worte habe ich noch nie aus Ihrem Mund gehört. Sind Sie übergeschnappt? Ach. Warum frage ich? Trotzdem wollen wir Alle wissen, was die Worte zu bedeuten haben.“
Der Präsident bedachtete seinen politischen Gegner mit Missachtung, indem er kühl erklärte: „Das sind exakt die Ausdrücke, die auf unseren Sternenkarten eingezeichnet sind. Ich weiß nicht, wer sie dorthin geschrieben hat. Aber sie stehen dort, und laut Wall-Union haben wir nach ihnen zu astrogieren. Genau diese Richtungsdaten führen uns zu unserem Ziel.“
„Wer einen Fisch fangen will, muss zum Wasser gehen“, meinte wieder Admiral Hawking.
„Genau“, ergänzte Donald Whitey. „Wir suchen eine Welt, die auf lächerliche Weise phantastisch und surreal ist. Das haben die Unionisten mir erklärt. Also müssen wir nach Hinweisen auf Phantastisches in dem suchen, was wir haben. Wo stehen lächerliche und alberne Wörter auf unseren Karten? Vielleicht wollten oder mussten uns die Kartenzeichner alter Zeiten belügen? Wir werden nicht exakt das finden, was dort steht, aber vielleicht einen Hinweis in die entsprechende Richtung. Mit dem kann man weiterarbeiten.“
Die Flotte flog in enger Formation durch fremde Räume.
„Darf ich eine Verstärkung unseres Vorgehens vorschlagen?“ , fragte Daniel Hawking schließlich. „Vielleicht sollten wir auch innerhalb des ausgewählten Beobachtungsbereiches nach Tendenzen in einer irrationalen Richtung suchen.“
„Das macht wohl Sinn.“ Der Präsident ließ seine Augen über die verschiedenen Anzeigen, Amplituden und holographischen Darstellungen vor sich schweifen. Dann blieb sein Auge an einem Bildausschnitt hängen. „Was ist das da? Das kann doch gar nicht so weit weg sein. Es sieht fast so aus, als würden dort Himmelskörper mit sehr geringer Masse eine Atmosphäre entwickeln wollen. In diesem astronomischen Worten hier auf der Anzeige sind sie noch sehr jung und ihre Geburt dauert an. Trotzdem haben sie die Möglichkeit, sich zu etwas abseits unserer Vernunft zu verändern. Ihre Gesetze müssen erst sinnvoll festgelegt werden.“
„Ich sehe, worauf ihre Instrumente ausgerichtet sind“, sagte Admiral Hawking. „Das ist ein Ausschnitt jenes interstellaren Raumes, auf den wir zuhalten. Ihre sterbenden Planetoiden dort machen mir ganz den Eindruck, als würden sie gerade wiedergeboren. Sie haben einen sehr ungenauen Daseinszustand, wenn wir der Entwicklung folgen. Die lockere Struktur ihrer weiteren stellaren Umgebung macht das nicht eben besser.“
„Dann sollten wir Ordnung ins Chaos bringen.“ Donald Whitey lächelte grimmig. „Vielleicht müssen wir unsere Waffensysteme nicht nur gegen den Feind einsetzen. Wie steht es da um die Verwendbarkeit?“
„Das wäre durchwachsen, Herr Präsident“, meldete sich wieder Wladimir Krimski. „Die konservativen Waffen funktionieren einwandfrei. Das betrifft die Laser, Atomstrahler und Plasmawerfer. Auch die Antimaterie tut grob das, was sie sollte. Aber bereits die Gravitationsraketen geben merkwürdige Statusmeldungen ab. Wirklich misstrauisch bin ich bei den zusätzlichen Waffensystemen von den Unionisten. Was sind das für Weltbrandbomben und Hyperstreugranaten? Das ist eine Entwicklung in die falsche Richtung. Da weiß ich nicht, was davon vielleicht im falschen Moment ausfallen könnte. Ich würde dringend raten, sie nur im Notfall einzusetzen!“
Donald Whitey betrachtete steiff einen Monitor, auf dem voraus auf ihrem Weg ein Planetoid zu sehen war. Jener hatte Geysire, die weit in den Weltraum hinausschossen. Ob die kleine Welt ihre verlorene Materie zurückbekam, schien sie nicht zu kümmern.
Der schwarze Spieler
Die Sonne versank hinter den Konturen des Planeten Erde. Dieser war es, den der schwarze Spieler zurückließ. Seine Flotte schwebte bereits in einiger Entfernung. Nun wurde vor der Kugel, die ihnen eben ihre Nachtseite in undeutlicher Mattheit zuwandte, endlich die Entsatzflotte des Tyrannen sichtbar.
Auch diese Flotte war dunkel, hatte aber Positionsleuchten gesetzt. Sonst wären es nur Schatten in der Schwärze gewesen, was auch eigentlich die Absicht der Flottenkonstrukteure war. So schimmerte hier ein grüner Punkt, dort ein blauer, und weiter entfernt rote und orange. Es war, als würde sich vor dem Planeten ein zweiter Sternenhimmel abzeichnen.
Dabei blieben die Schemenschiffe der Tyrannis schwer auszumachen. Man musste ihnen näher kommen, um ihre Lage bestimmen zu können. Selbst die Signallampen entzogen sich den direkteren Blicken. Schiffswände waren mit bloßem Auge nicht zu erkennen.
„Ich freue mich ja, einmal kaiserliche Technologie im Einsatz zu erleben“, krächzte derweil das Grammophon. „Dieses Sprechgerät sieht dekorativ aus.“
Der Kaiser wandte sich zur Seite, wo es stand. „Ich dachte mir fast, dass Sie so etwas in der Tyrannis nicht haben würden, Herr Hari“, gab er spitz zurück.
„Nein, wir unterhalten uns tatsächlich anders. Wie geht das hier?“
Der Plattenspieler knackte und wechselte auf eine andere Stimme. „Darf ich dem Herrn Beobachter unser Grammophon erklären, Vater?“
Der Kaiser verdrehte die Augen in unterschiedliche Richtungen. Er konnte seine Augen unabhängig voneinander bewegen. „Sohnemann, es reicht nun doch langsam. Erst willst du auf den Kometen, dann jammerst du, dass du zu dieser Einsatzflotte willst, und jetzt willst du einem Gesandten des Tyrannen die Technologien des Reiches erklären?“
„Auf den Kometen hätte ich eigentlich gemusst, und wenn mein großer Bruder und meine kleine Schwester das Reich hüten, reicht das vollkommen aus. Außerdem ist diese Technologie nicht geheim.“
„Wir sind hier alle in akuter Lebensgefahr. Der Zufall wollte es, dass du letzte Woche 23 geworden bist. Sonst wärst du nicht hier. Aber von mir aus, erkläre das Grammophon!“
Erbprinz Kareil wurde hastig, holperig und versuchte, mehrere Silben gleichzeitig auszusprechen. „Seht einmal den Vogel vor Euch, Herr Hari!“
Die Stimme aus der Platte wechselte wieder auf jene des Gesandten Maertinus Hari. „Dieses zerrupfte Tier bei dem Apparat? Das sieht für mich nicht so aus, als wäre es noch am Leben.“
„Eben.“ Der Prinz plapperte aufgeregt. „Das ist eine untote Brieftaube. Unsere Zoologen haben in langen Versuchsreihen mit diesen Vögeln herausgefunden, das sie im untoten Zustand ihren Drang behalten, zum heimatlichen Schlag zurückkehren zu wollen. Das kann man ausnutzen.“
„Ihr habt also herumflatternde Vogelgerippe?“ Die Frage kam schleppend und konsterniert.
„Besser! Man konnte die Tiere so konditionieren, dass sie für die Heimkehr nur noch ihren Geist aussenden, während der eigentliche Leichenkörper an Ort und Stelle bleibt.“ Erbprinz Kareil machte etwas Ausgefallenes, denn alle zugeschalteten untoten Brieftauben plusterten sich auf, auch jene vor Maertinus Hari. Dadurch sah man ihre Knochen besser. Dann senkte jedes Tier seinen Schnabel wieder auf die Platte seines Grammophons, und letzteres sagte: „Rein geistiger Austausch verläuft ohne Zeitverzögerung. Er kann nur durch Felder von anderen Gedanken unterbrochen werden. Daher bietet sich diese Art der Kommunikation für den Weltraum an. Das Grammophon spielt eine Blankoplatte, die Taube hält ihren Schnabel darauf, und gibt wieder, was sie aus ihrem vermeintlichen Stall hört.“
„Worauf die Zoologen und Spiritisten des Quellkaiserreiches nicht kommen“, meinte Maertinus Hari gedehnt.
„Immer wieder!“, kam ein Ruf vom Prinzen. „Letztlich funktioniert ja sogar die selektive Drift auf eine ähnliche Weise. Auch unsere Raumantriebe kommunizieren mit sehr kleinen Strukturen. Diese werden durch gutes Zureden davon überzeugt, dass sie uns durch das Weltall tragen.“
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