Gerhard Nattler - Der Investigator

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Karl-Heinz Hillebrandt,
investigativer Journalist und leidenschaftlicher Jäger, wird tot auf seinem Hochsitz im Hervester Bruch aufgefunden. Dem ersten Anschein nach war er einer Bande von Wilderern auf der Spur. Doch dann stoßen die Kommissare Berendtsen und Hallstein bei ihren Ermittlungen auf Verbrechen in großem Ausmaß.

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Sie schob ein neues Blatt über den Tisch.

»Hier ist die neuste Story: ›Wilddiebe im Hervester Bruch(?)‹. Er hat das Fragezeichen in Klammern gesetzt. Das tat er öfter, wenn er die Geschichte spannend machen wollte.«

Die Kommissare überflogen gleichzeitig die Reportage. Hallsteinblickte über Berendtsens Schulter. Es gab nichts Konkretes zu berichten. Es wurden nur die vom Jagdbesitzer vermissten Tiere aufgeführt. Laut Frau Schön ging ihr Kollege immer nach diesem Schema vor. Zuerst der Verdacht, in der nächsten Ausgabe die Konkretisierung, dann die Beweise. So konnte er ein kleines Thema über mindestens drei bis vier Ausgaben hinziehen. Zuletzt berichtet er über den allfälligen Prozess, wenn es so weit kam.

Berendtsen wollte gerne Hillebrandts Büro sehen. Frau Schön führte sie quer durch eine große Halle, in der die Druckmaschinen auf vollen Touren mit entsprechendem Lärm liefen. Berendtsen war erstaunt über diese Halle. Er hatte diesen Anbau von vorne gar nicht bemerkt. Schließlich betraten sie »Hillebrandts Reich«, wie Frau Schön es vorstellte. Sein Zimmer war etwas größer als das Empfangsbüro und nobler eingerichtet. Der Stuhl war der gleiche. Der Ausblick des einzigen Doppelfensters fiel auf eine Baustelle. Weniger Regale ließen das Büro großzügiger erscheinen. Ein MINI-PC, nicht größer als die ersten Mobiltelefone, stand auf seinem Schreibtisch. Ein Bildschirm fehlte.

»Karl-Heinz hat in dieser Stube nicht viel Zeit verbracht. Er kam immer mit den vorbereiteten Artikeln her, warf den PC an und setzte sich mit mir oder dem Chef zusammen. Oder uns beiden.«

»Dürfen wir uns einmal den Rechner ansehen?«, fragte Hallstein.

»Schauen Sie ihn an. Er steht vor Ihnen«, wies sie Hallstein auf seine ungenaue Ausdrucksweise hin. Sie zog eine verdeckte Schublade unter der Tischplatte aus und zauberte ein iPad Maxi hervor, das den Bildschirm und die Tastatur ersetzte. Darüber wunderte sich Berendtsen, aber nicht, dass sie das Passwort wusste. Er dachte an Uschi. Die kannte sich ebenfalls aus. Sie hatte ihn vor einem Jahr überaus versiert in seinen Arbeitsplatz eingewiesen. Sie hatte das Zeug zu einer Top Sekretärin und nutzte es. Er musste es ihr unbedingt sagen. Hallstein hatte am Rechner den Vortritt. Er schob sich den Sessel zurecht und nahm würdevoll Platz, geradezu wie ein Pianist vor dem Flügel bei einem Konzert. Er brauchte keine fünf Minuten bis feststand, dass dieser Computer keine für die Ermittlungen relevanten Daten enthielt. Während dieser Zeit beobachte Berendtsen, wie Frau Schön in Gedanken einen teuren Stift aus der Gesäßtasche zog und ihn kunstvoll durch ihre Finger wirbelte. Er sah sich weiter um, rückte kurzerhand den Schreibtischcontainer so gut es ging zur Seite und zog mit dem Brieföffner einen Auto- und Haustürschlüssel darunter hervor.

»Wie kommt dieser Schlüssel hierher?«

»Das kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Kommissar. Ich weiß wohl, dass Karl-Heinz vor mehreren Wochen seinen Schlüsselbund vermisst hatte. Er ist immer mit diesem Ersatz gefahren. Er hat sich neue nachmachen lassen. Gedankenlos wie er manchmal war, wenn er an etwas Dringlichem arbeitete, muss er diesen dann hier liegengelassen haben.«

»Frau Schön, ist Herr Hillmann im Haus?«, fragte Berendtsen.

Sie zeigte mit ihrem Stift nach oben, griff zum Telefon und wählte intern.

»Guten Morgen, Chef. Hier stehen zwei Kriminalbeamte, die mit der Aufklärung des Todes von Karl-Heinz beauftragt sind. Hätten Sie Zeit? … Er kommt.«

»Dürfen wir den Rechner mitnehmen? Unsere Experten sollten einen Blick darauf werfen lassen.«

Dem stand nichts im Wege. Einen Tresor, in dem er persönliche Dinge oder Geheimisse verschließen konnte, gab es nicht. Die Regale waren recht übersichtlich, so dass es auch hier nichts unterzubringen gab, was vor der Öffentlichkeit versteckt werden musste.

Herr Hillmann erschien. »Guten Tag, meine Herren, hallo Evelyn. Was kann ich für Sie tun, Herr …?« Ein leicht untersetzter Herr in Jeans und kurzärmligen weißen Nylonhemd sprang leichtfüßig die Treppenstufen herunter. Seine Lesebrille lugte aus seiner Brusttasche hervor.

»Berendtsen mein Name, mein Kollege Hallstein. Wir kommen wegen Ihres Mitarbeiters Karl-Heinz Hillebrandt. Wir sind dabei, erste Erkundigungen anzustellen. Wie gut kannten Sie Herrn Hillebrandt?«, begann Berendtsen sogleich mit der ersten Frage.

»Wir arbeiteten seit drei Jahren zusammen. Er machte einen guten Job. Als er von den Überlegungen erfuhr, die Zeitschrift einzustellen, bot er seine Hilfe an. Einmal mit finanzieller Unterstützung, mit der er als stiller Teilhaber in die Firma eintrat, aber auch mit seinen Artikeln. Wir haben unsere Auflage seitdem verdoppelt. Er griff Themen auf, die unsere Leser ansprachen. Er hatte einen Riecher für Skandale, die interessieren. Fragen Sie mich nicht, woher er seine Informationen bezog. Er behielt sein Wissen für sich. Wenn alle Details feststanden, schrieb er den Artikel, gab Evelyn das Manuskript und ließ sie den Artikel für den Druck ausgestalten. Dann verlangte er eine Vorlage und erst dann durfte er in Druck gehen. Er gab sein Wissen nur scheibchenweise preis. Es gab durchweg ein oder zwei Folgen über ein Thema … mit Ausnahmen.«

»Welche Ausnahmen? Können Sie ein Beispiel nennen?«

»Eine Entdeckung, die nur einen Artikel hergab. Die Autoschieberbande im Raum Dortmund – Unna, die er im vorigen Jahr ausgehoben hat. Da gab es keine Serie. Da musste sofort gehandelt werden. Die Polizei hat dann den Rest erledigt und die Bande hochgenommen. Lediglich das Vorgehen der Polizei und die Gerichtsverhandlung wurden kommentiert.«

»Herr Hillmann, wir müssen nicht nur seinen Bekanntenkreis berücksichtigen, sondern auch Leute, die bei seinen Berichten schlecht abgeschnitten haben. Kennen Sie mögliche Kandidaten, die wir berücksichtigen sollten?«

Hillmann machte ein nachdenkliches Gesicht, zog die Augenbrauen hoch. »Das tut mir leid, aber ich kann niemanden beisteuern. Vielleicht hilft Ihnen eine Liste seiner Beiträge, die er im letzten Jahr veröffentlicht hat. Vielleicht findet sich jemand in Ihrer Kartei.« Er gab Evelyn ein Zeichen. Sie tippte mit flinken Fingern auf der Tastatur herum und alsbald fragte sie nach der Emailadresse, an die sie die Daten schicken sollte.

Das weitere Gespräch ergab ebenso wenig Verwertbares wie zuvor die Unterhaltung mit der Sekretärin. Dennoch saßen sie noch eine halbe Stunde zusammen und unterhielten sich über den ermordeten Journalisten. Niemand wusste, wo er seine Informationen auftrieb und wo er sie versteckt hielt.

»Wir müssen Sie noch nach Ihrem Alibi fragen. Wo waren Sie am Montagmorgen in der Frühe?« Hallstein hatte Bleistift und Notizbuch zur Hand.

»Montagmorgen? Hier zuhause mit meiner Freundin. Sie glauben doch nicht, dass ich ihn erschossen habe. Ich töte nicht mein bestes Pferd im Stall! Sie ahnen nicht, was sein Tod für die Redaktion für Folgen hat. Ohne seine Mitarbeit wird es für uns enorm schwer.«

Wie immer spendierten sie eine ihrer Visitenkarte und wollten sich gerade auf den Weg machten, als Hillmann ganz nebenbei mit einer Bemerkung der Unterhaltung eine Wendung gab.

»Schade, dass er seine letzten Untersuchungen nicht abschließen konnte. So hätten wir bei den Reportagen noch etwas Luft gehabt. Ich hätte zu gerne gewusst, woran er gearbeitet hat.«

»Hatte er eine neue Spur? Wir haben Sie vor fünf Minuten nach seiner Arbeit gefragt!« Berendtsen war ein wenig ungehalten.

»Ich weiß nicht, ob er an irgendetwas dran war. Ich sagte es Ihnen schon. Er hat mit seinen Recherchen immer hinterm Berg gehalten, aber einmal hat er sich nach einem alten Umweltskandal erkundigt. Außerdem habe ich vor einiger Zeit gesehen, dass er verschiedene Wasserproben im Auto hatte. Ich kann dazu nichts sagen. Ich habe keine blasse Ahnung, worüber er Nachforschungen angestellt hat.«

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