Felix Leitner - TERM

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Term wächst in der perfekten gerechten, nachhaltigen und gleichen Gesellschaft auf. Die Umweltkatastrophe ist abgewandt, die Dominanz der Männer beseitigt und die Allgemeine Wohlfahrt kümmert sich um die Gesundheit und Rente jedes Menschen: Von Geburt bis zum Tod und darüber hinaus. Nur, dass die Menschen immer älter werden und der Nachwuchs immer weniger. Aber Defizite im System werden durch Terms Lebenszeit ausgeglichen, das bestimmt die Ökologische Sozialistische Partei.
Terms Wunsch, seinen eigenen Weg zu gehen, verlangt automatisch auch von seinen Mitmenschen, ein eigenes Leben zu führen. Das geht nicht im Ideal der Gleichheit. Außerdem ist seine Arbeitskraft schon fest von der Allgemeinen Wohlfahrt einberechnet. Ein frühzeitiges Ausscheiden ist nicht vorgesehen.
Dann trifft er auf Roland, der ihn vor eine unmögliche Wahl stellt: Entweder begeht er ein unglaubliches Verbrechen und wird für immer frei sein, oder er verrät das geplante Verbrechen und wird sein Leben weiterhin eingesperrt verbringen.

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Sie nickte. Als er sie nach ihrem Namen fragen wollte, warf sie einen Blick auf den leeren Tisch und sagte: »Dann lass uns diesen Zeitdieben mal ein scharfes Geburtstagsfest bereiten.«

»Warte. Kennen sich diese Frau Gonelli und Peskic wirklich?«

»Nein.«

Sie zwinkerte ihm mit dem rechten Lid zu. Dann wandelte sich ihr Gesicht in das eines unschuldigen Mädchens, das in einer Zahnpastawerbung hätte lächeln können. Ganz süß strich sie sich eine Strähne hinter die Ohren, wandte sich an die Gesellschaft und fragte dann die alten Menschen, ob sie denn ihre Geburtstagstorte haben wollten.

»Oh ja, gerne. Ihr könnt alles hereinbringen.«

»Ich habe nicht so viel Glück mit meinem Lebensunterstützer. Der Junge ist unhöflich, widerspenstig und zu wirklich nichts nutze. Dreimal, mindestens, muss ich ihm einen Auftrag geben, bis er seine Sache auch wirklich ausfüllt.« Luks wurde bemitleidet. »Dann gibt er auch noch Widerworte – könnt ihr euch das vorstellen?«

»Warum lässt du dir kein anderes Kind zuteilen. Es steht dir zu«, bemerkte Gabriela. »Was hat das Kind schon geleistet? Geschweige denn der Gesellschaft zurückgegeben? Derweil sind es wir 100 bis 120-Jährigen, die dieses Land zu dem gemacht haben, was es heute ist. Wir haben den perfekten und weltweit einmaligen Wohlfahrts- und Gesundheitsstaat geschaffen. Gerechtigkeit zwischen den Generationen sollte diesen undankbaren Jugendlichen in der Schule beigebracht werden. Glauben die, es fällt alles vom Himmel? Dafür sollte extra ein Schulfach eingerichtet werden!«

»Das gibt es schon … Ökologie und Gerechtigkeit heißt das glaube ich. ÖK sagte mein erster Lebensunterstützer immer. Aber das ist nicht so einfach. So viele Kinder gibt es auch wieder nicht zwischen zwölf und achtzehn Jahren. Dann dürfen sie wegen des ökologischen Fußabdrucks ja nicht weiter als 45km entfernt wohnen.«

»Wohl wahr, wohl wahr«, murmelte es wie in einer Kirchengruft.

»Da gibt es eine Ausnahmeregelung. Ein Kind aus dem Umland kann zum Dienst in die Stadt beordert werden, wenn wirklich kein anderes frei ist. Jedem von uns steht per Gesetz ein Lebensunterstützer zu. Es ist auch verboten ohne Unterstützer durch das Alter zu gehen, damit die nachwachsende Generation auch gleich und gerecht ihren Dienst leistet.« Für die wenigen Sekunden, in denen Luks Sitznachbar sprach, zitterte seine Lippe nicht. Seine Hände ruhten auf seinem dicken Bauch.

»Ich musste ihn nehmen, da kein anderes Kind frei war. Er wird des Mordes verdächtigt.« Luks wurde noch mehr bemitleidet und genoss es, im Mittelpunkt zu stehen. Wenigstens für einen Moment hatte er Gabriela die Show gestohlen.

»Es ist ganz und gar nicht gerecht, dass wir unser Leben lang arbeiten und diese verzogenen Kinder meinen, sie müssen nichts zurückgeben. Das bisschen Pflege, pah. Sie sollten es als Geschenk verstehen, Zeit mit uns zu verbringen und von unserer Lebenserfahrung zu lernen …«, Gabriela schimpfte sich wieder in die Mitte der Aufmerksamkeit zurück.

»Lass uns gehen.« Das Mädchen mit den schwarzen Haaren ging zielstrebig zur Küche. Term hatte sich noch gar nicht im Restaurant umgesehen, während sie offenbar alles im Blick hatte.

»Wieso müssen wir das machen? Wieso müssen wir überhaupt hier sein? Es gibt doch Kellner.«

»Sei nicht so weinerlich.« Das brachte ihn sofort zum Verstummen. »Diese Aufgaben sind doch nur ein Vorwand des Systems. Diese Handgriffe könnten auch von Maschinen erledigt werden, teils sogar von den Alten selbst. So immobil sind diese Zombies nicht. All diese belanglosen Arbeiten sollen uns vertraut mit den Alten machen. Blumen gießen, Nahrungspillen in die Lebensbaum werfen oder mit ihnen fernsehen. Sie erzählen dir von ihrem Leben und wenn was schiefläuft, haben wir Lebensunterstützer in der Regel auch dieselbe Blutgruppe wie unsere Alten. Nur für den Notfall. Hauptsache sie haben das Enkel-Gefühl, da sie dann geistig gesünder altern. Dafür sind wir da, denn das Management der biologischen Alterung liegt ja bei der AW.«

»Das Gefühl Kinder und eine Familie zu haben, ist besser als jede Pille.« Sie sah ihn kurz an. »Dann lass uns mal die Torte holen.«

»Seid ihr die Lebensunterstützer der Gesellschaft Gabriela Peskic?« Sie nickten dem hochgewachsenen Kellner zu. »Bloß nicht runterwerfen.« Der Kellner stellte eine echte Sahnetorte vor ihnen ab. Sie sah schmackhaft auf. »Finger weg!« Der Kellner schlug Terms Hand weg.

»Du hattest nicht wirklich vor, von der Torte zu naschen?«, fragte ihn das Mädchen ungläubig.

»Wieso nicht, mir doch scheißegal, was die Alten sagen. Hast du das nicht auch gesagt?« Sie lächelte.

»Kinder, benehmt euch! Der Liliengarten ist ein angesehenes Restaurant. Kann ich mich auf euch zwei jetzt verlassen oder soll ich sie rüberbringen?« Der Kellner hatte noch Servietten und einen Tortenheber dazu gelegt.

»Sie können sich auf uns verlassen«, reagierte das Mädchen umgehend. Als der Kellner weg war, holte sie mehrere kleine, weiße Kapseln aus einer Tasche in ihrem Rock. »Diese Torte ist nicht für dich, Term.«

»Sind das Essenskapseln?«

»Ja. Nimm welche … ich dachte, es gibt keinen echten Kuchen. So ein Mist, aber hier schau.« Sie nahm sich einen kleinen Löffel vom Tisch, piekte mehrere Löcher in die Mitte des Kuchens. Ungefähr dort, wo die Spitze eines Kuchenstücks sein würde, wenn er angeschnitten wurde.

»Mach eine Kapsel auf und lass den Inhalt in das Loch fließen.«

»Was ist da drin?«

»Schnell«, zischte sie konzentriert. Zwei Kapseln hatte sie schon so in die Torte eingearbeitet. »Ist eine kleine Aktion, um es den undankbaren Kommandeuren heimzuzahlen.«

»Aber ich kenn die doch alle nicht …«

»Wenn du nicht mitmachen willst, dann halt die Klappe.« Ihre Wangen waren rot, sie war wütend und hatte Angst bekommen, entdeckt zu werden. »Was kümmern dich die alten Säcke? Ich hätte nicht gedacht, dass du so ein Schwachmaten-Programm bist.« Warum hatte sie erwartet, dass er anders reagieren würde, fragte sich Term.

Er knickte die Kapsel entzwei. Die Beleidigungen des Mädchens wirkten wie Befehle auf Term. Weiße Sahnemasse tropfte in ein Loch. Dann füllte er noch ein Löffelloch. Gekonnt verstrich das Mädchen die obere Tortenschicht. »Fast perfekt, denn die vordere Spitze wird immer gegessen.«

Jetzt grinste sie ihn breit an. »Das wird ein Spaß.«

Die Geburtstagsgesellschaft war begeistert. Ein echter Kuchen, keine Kapseln. Die Augen der Anwesenden wurden größer, als Gabriela den Kuchen anschnitt. Nur das erste Stück, den Rest durften Term und das Mädchen verteilen.

»Er ist so echt wie möglich. Selbstverständlich Laktose-, Gluten und Zuckerfrei. Der Kaloriengehalt eines Stückes entspricht in etwa dem eines Teelöffels Erbsen. Ihr könnt ihn bedenkenlos essen.« Es raunte wieder am Tisch. Einige bedankten sich.

»Was haben wir da reingetan?« Term versuchte keine Aufregung zu zeigen. Nervös sah er eine Uhr über den Tischen an.

»Konzentriertes Wasabi.« Das Mädchen klang stolz. »Das Wasabi ist geschmacksneutralisiert worden. Man kann es nicht schmecken. Es ist nur die Schärfe geblieben.«

»Das ist nicht dein Ernst.« Langsam drehte er sein Gesicht zu ihr. Fröhlich strahlte sie ihn an. Der Moment fühlte sich wie in einem Comic an: Als würde gleich etwas richtig Witziges passieren, ein Clown aus der Torte springen oder ein großer Ambos vom Himmel fallen. »Hast du jemals darüber nachgedacht, dass einer daran sterben könnte? Schock, erhöhte Herzfrequenz … was weiß ich, ich bin kein verdammter Doktor.«

»Term.« Er war völlig überrascht, dass sie seinen Vornamen benutzte. Woher kannte sie ihn? »Von Wasabi stirbt man doch nicht.« Aber in ihrer Feststellung klang eine leise Frage mit.

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