Martina Lode-Gerke - Ein wahrer Gentleman

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Lord Richard Fairfax lernt in Frankreich die schöne Madeleine kennen, eine französische Gräfin, aber auch eine Frau, die emanzipiert ist und weiß, was sie will. Nach einem Jahr Bedenkzeit nimmt sie Richards Heiratsantrag an und geht zu ihm nach London. Doch schon bald tauchen dunkle Wolken am Honrizont auf, denn Richard hat viel zu tun, während Madeleine eigenlich nur für die Führung des herrschaftlichen Hauses zuständig ist – eine Aufgabe, die sie nicht ausfüllt. Und dann ist da noch Richards attraktiver Sohn David, der ein Auge auf seine attraktive Stiemutter geworfen hat …

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Er erinnerte sich sehr gut an die erst ein paar Tage zurückliegende Hochzeitsnacht, als er, nachdem er sich entkleidet hatte, nur mit einem seidenen Bademantel bekleidet und mit einer Flasche Champagner in ihr Schlafzimmer gekommen war, wo Babette, Madeleines Zofe, gerade damit beschäftigt gewesen war, Madeleines Haar zu bürsten.

„Sie können dann jetzt zu Bett gehen“, hatte Madeleine gesagt und war, nachdem die Zofe eine gute Nacht gewünscht und taktvoll den Raum verlassen hatte, auf ihn zugekommen.

Er war sprachlos gewesen ob ihrer feenhaften Erscheinung in dem cremefarbenen, fast durchsichtigen Spitzennachthemd, und ihm war nichts anderes eingefallen, als in ihr volles Haar zu greifen, es zu seinen Lippen zu führen und zu küssen.

„Ich habe mich das ganze Jahr über schon gefragt, wie lang dein Haar wohl ist“, hatte er in ihr Haar gemurmelt.

„Findest du es zu lang?“ hatte sie gefragt.

„Es ist wundervoll. Du siehst aus wie eine griechische Göttin. Wenn ich Paris wäre, ich würde keine Sekunde zögern, wem ich den Apfel gäbe.“

„Vorsicht, du weißt, was danach passiert ist ...“

„Glücklicherweise musste ich meine Frau nicht rauben ...“

Dann hatte er sie auf den Arm genommen und ins Bett getragen.

„Was hast du vor?“ hatte sie kichernd gefragt.

„Meine ehelichen Pflichten erfüllen ...“

Sie war, wie er zu seiner Erleichterung hatte feststellen können, nicht unerfahren, was Liebesdinge betraf, sodass sie sich schnell verständigen konnten.

„Ich hoffe, du hast nicht erwartet, dass ich noch Jungfrau bin“, hatte sie gesagt und ihm die Wange gestreichelt, nachdem sie die Ehe vollzogen hatten.

„Nein, damit hatte ich nicht gerechnet“, hatte er schmunzelnd erwidert.

In der Tat hatte er damit gerechnet, dass eine so schöne Frau wie Madeleine, die immerhin die Dreißig überschritten hatte und obendrein Französin war, nicht unberührt in die Ehe gehen würde. Das war ihm Recht, denn in der Rolle des erfahrenen Liebhabers, der seiner frisch Angetrauten erst einmal zeigen musste, was Sache war, hatte er sich nicht gesehen. Und da er lange keine Frau mehr gehabt hatte, hatten sie den Akt noch mehrfach in dieser Nacht vollzogen, obwohl sie beide ziemlich viel getrunken hatten. Als die Sonne aufging, war er erwacht und hatte, während sie noch in seinen Armen schlummerte, beobachtet, wie die Sonnenstrahlen Lichtreflexe in ihr Haar zauberten, das zum Teil ausgebreitet auf den Kissen und zum Teil auf seiner Brust lag.

Jetzt war sie in ihrem neuen Zuhause ankommen, und er war glücklich, wie er es seit Jahren nicht gewesen war. Der Anblick ihres wohlgeformten, schlanken Körpers überwältigte ihn einmal mehr. Auch die Narben an ihrem rechten Fuß, die sie ihm am Abend ihrer Verlobung in ihrem Chateâu gezeigt hatte, als er bereits auf eine voreheliche Vereinigung gehofft hatte, nachdem sie ihn in ihr Schlafzimmer geführt hatte, konnten das ansonsten makellose Gesamtbild nicht trüben. Als er sie in die Arme nahm, hatte er bereits völlig vergessen, dass im Ankleideraum nebenan noch Hotchkins, der ihm daheim auch als Kammerdiener diente, mit seinem Reisegepäck beschäftigt war.

Hotchkins seinerseits hatte vergessen, dass es nun, da sein Herr wieder verheiratet war, angezeigt gewesen wäre, vor dem Eintreten in das Schlafzimmer anzuklopfen, und so war ihm für einen winzigen Augenblick der Anblick seiner neuen, in diesem Moment völlig nackten Herrin, der ihm zeitlebens unvergesslich bleiben würde, vergönnt. Madeleine und Richard, in einen zärtlichen Kuss vertieft, bemerkten seine Anwesenheit erst, nachdem er sich diskret in das Ankleidezimmer zurückgezogen und absichtlich einen Schuh seines Herren hatte fallen lassen, damit sie ihn hören sollten.

„Ich habe Hotchkins vergessen, verzeih“, sagte Richard und beeilte sich, den Kimono aufzuheben und Madeleine rasch hineinzuhelfen. Nebenan zählte Hotchkins innerlich bis zehn, denn so lange, vermutete er, würde Lady Madeleine brauchen, um ihre Blößen zu verhüllen.

„Verzeihung Mylord, brauchen Sie mich noch?“ fragte er ergeben, als er durch die Tür trat.

„Nein Hotchkins, danke, legen Sie sich schlafen.“ Richard nickte ihm zu.

„Mylady, Mylord, gute Nacht.“ Hotchkins beugte sein Haupt und drehte sich zur Tür.

„Gute Nacht, Hotchkins“, riefen beide ihm hinterher.

Hotchkins hatte die Tür noch nicht ganz hinter sich geschlossen, da ließ Madeleine ihren Kimono wieder fallen und machte sich an Richards Hausmantel zu schaffen, unter dem, als sie ihn von einen Schultern gezogen hatte, ein eleganter seidener Pyjama zum Vorschein kam. Sie nahm seine Hand und zog ihn ohne Umschweife auf sein Bett und begann damit, das Oberteil aufzuknöpfen. Richard ließ es gern geschehen und küsste Madeleine zärtlich. In dieser Nacht sollte er einmal mehr die Erfahrung machen, dass seine schöne junge Ehefrau erfahrener in Liebesdingen war, als man einer bis vor kurzem unverheirateten Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts zugestand. Dass Madeleine darauf bestand, die ganze Nacht bei ihm in seinen Armen zu verbringen, hatte ihn zunächst ein wenig irritiert, denn seine erste Gattin, Margaret, und er waren einander zwar sehr zugetan gewesen, aber Margaret wäre nie, zumindest nicht, nachdem die beiden Kinder geboren waren, auf die Idee gekommen, ihre Nacht nicht in ihrem eigenen Bett nebenan zu verbringen, wie es sich für eine Dame aus der oberen Gesellschaftsschicht geziemte. Doch Madeleine war zwar eine Dame edelster Abkunft, aber sie hatte die meiste Zeit ihres bisherigen Lebens auf dem Land zugebracht, wo man solche Dinge vermutlich lockerer sah. Und er war selbst überrascht, wie angenehm es war, als er in der Nacht kurz aufwachte und Madeleines sanfter Atem seine Brust, auf die sie ihren Kopf gebettet hatte, streichelte, und wie köstlich es war, ihren kleinen, warmen, weichen Körper dicht an dem seinen zu spüren.

Und so staunte Hotchkins am nächsten Morgen nicht schlecht, als er, wie jeden Morgen seinem Herrn den Morgentee ins Schlafzimmer bringend, die beiden eng umschlungen und tief schlafend vorfand. Nachdem er das Tablett auf dem Tisch vor dem Fenster abgesetzt hatte, zog er sich diskret zurück und schritt schmunzelnd die große Treppe hinunter ins Souterrain. Alicia, die Lady Madeleine ihren Tee bringen wollte, hielt er auf und schickte sie in die Küche zurück. „Mylady wird läuten, wenn sie ihren Tee will“, wies er das erste Hausmädchen an.

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