Anni Leineweber - Ein ganzes Hundeleben lang.
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Um kurz vor zehn standen wir bei Bourrys vor der Türe. Wir hatten es auf Anhieb gefunden und entschieden uns gleich reinzugehen, denn es hieß ja, bis spätestens um elf. Ein schönes Anwesen. Mit klopfenden Herzen klingelten wir. Der erste Eindruck sollte gut ausfallen, also lächeln. Eine Frau mittleren Alters öffnete uns. Frau Bourry, irgendwie hatte ich sie mir anders vorgestellt. Für eine „Hundemutter“ fast etwas zu elegant. Aber sehr freundlich und entgegenkommend, als ob sie wüsste, was in uns vorging und wie aufgeregt wir waren. Ohne großes Vorgeplänkel kam sie zur Sache: „Dann kommen Sie mal mit!“
Es war ein sehr warmer Tag, und so hatte sie die Welpen draußen in einem Freilauf untergebracht. Ich war erstaunt, wie sauber es überall war. Hatte Frau Beier nicht gesagt, Hundehaare, überall Hundehaare. Aber gut, vielleicht war alles wegen unseres Besuchs vorher gereinigt worden. Es war mir egal.
Dann standen wir endlich vor dem Freilauf. Aber nicht lange. Frau Bourry öffnete die Türe und forderte uns auf, in den Freilauf zu gehen. War das süß. Kleine Welpen sind was Tolles, und hier waren gleich acht auf einmal. Drei waren schon abgeholt. Es wimmelte nur so. Allerdings war das Muttertier auch im Freilauf und beäugte uns recht misstrauisch. Es spürte wohl, dass gleich wieder eines seiner Kinder entführt würde. Aber so leid einem das auch tut, das ist der Lauf der Dinge. Ich hätte sie gerne getröstet und ihr erzählt, wie sehr wir uns auf ihr Kind freuen und dass wir ganz gut für es sorgen wollen. Aber hätte sie das verstanden? So blieb mir nur, sie ein wenig zu kraulen.
Frau Bourry holte mich mit den Worten: „Sie wollten ja eine Hündin“, aus meinen Gedanken. Ich hörte noch, wie mein Mann sagte: „Das ist aber schwer, wie sollen wir denn da das Richtige finden?“ Aber Frau Bourry klärte die Situation sehr schnell. „Hier sind zwei Hündinnen, ich habe die beiden, die für Sie in Frage kommen, gekennzeichnet. Die beiden mit dem grünen Klecks auf dem Rücken, zwischen denen können Sie sich entscheiden.“
Tatsächlich, zwei waren grün gekennzeichnet. Zwei waren rot, drei blau gekennzeichnet. Eines war ohne Zeichnung. Wie wir dann erfuhren, blieb das ungezeichnete in der Familie. Schön, dann blieb dem Muttertier ja wenigstens eines erhalten. Das tröstete mich sehr. Frau Bourry forderte uns auf, die beiden grünen Welpen etwas zu beobachten und uns dann zu entscheiden. Na die traute uns ja was zu. Es war ein ganz schön lebhaftes Treiben in dem Gehege. Es waren Spielsachen verstreut, die mehr oder weniger Beachtung fanden. Für ein paar Welpen schienen wir aber das beste Spielzeug zu sein. Dabei konnten wir die unterschiedlichsten Temperamente beobachten. Einige balgten miteinander und mittendrin ziemlich kess ein grüner. Den hatte mein Mann gleich ins Herz geschlossen.
Mir hingegen war ein grüner Welpe an der Seite aufgefallen, der es etwas schwerer hatte, sich gegenüber den anderen durchzusetzen. Der wurde geschupst und überrannt. Der kleine Zwerg tat mir richtig leid, und ich sagte zu Theo: „Bitte, lass uns den nehmen, den können wir beschützen.“ Aber mein Mann hatte sich schon für den Frechen entschieden, der passte besser zu ihm, meinte er. Es wäre ja zu einfach gewesen, wenn wir tatsächlich mal auf Anhieb einer Meinung gewesen wären. Alles Bitten half nichts. Letztendlich war der Hund für meinen Mann, und somit sollte er auch die Entscheidung treffen. Also kam der Frechdachs raus aus dem Freilauf, und mein Mann trug ihn ins Haus. Mit Tränen in den Augen folgte ich ihm. Noch ein Blick zurück, die Kleine in der Ecke und der traurige Blick des Muttertiers verfolgten mich noch eine ganze Zeit. Mein weiches Herz machte mir mal wieder zu schaffen. Auch jetzt, wo ich es schreibe und mich daran erinnere, stehen mir Tränen in den Augen.
Ich wurde dann schnell abgelenkt, als wir wieder im Haus waren. Frau Bourry nahm das Kleine auf den Arm. Sie zeigte uns die Tätowierung im Ohr und erklärte uns, dass unser Hund daran immer zu erkennen sein wird. Die Nummer ist registriert in den Papieren, in die wir jetzt noch ihren Namen eintragen würden. Wo immer der Hund in Erscheinung tritt, man kann ihn über die Nummer identifizieren. Die Chips, die heute den Tieren eingesetzt werden, gab es damals noch nicht. Frau Bourry drückte das kleine Wesen an sich, und man merkte, dass es auch ihr nicht leicht fiel, es abzugeben.
Dann fragte sie uns, ob wir schon einen Namen überlegt hätten. Ich sagte spontan „Frechdachs“. Worauf Frau Bourry meinte: „Letztendlich können Sie Ihren Hund nennen, wie Sie wollen.“ Es müsste aber einen offiziellen Namen für die Papiere geben. Ein Teil müsste aus dem „Zwingernamen“ bestehen, das ist der gewählte Name des Züchters, und einem offiziellen Namen des Hundes. Ihr Züchtername war Happy-Golden, und dann sollte der Name des Hundes folgen. Sie erklärte uns, dass unser Hund aus einem „ M“-Wurf stamme. Das bedeutet, M ist der dreizehnte Buchstabe im Alphabet, und es war der dreizehnte Wurf von dieser Züchterin. „Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen ein paar Namen vorschlagen, die sehr gut passen würden. Vielleicht gefällt Ihnen einer davon.“
Sie nannte uns fünf Namen, alles englische, sie war schließlich Engländerin. Ein Name gefiel uns auf Anhieb, und zwar uns beiden, man kann es kaum glauben. Der Name klang wie Musik in unseren Ohren, und was uns gleich auffiel, den hatten wir noch bei keinem Hund gehört. Der Name war „MERCY“! Kommt aus dem Englischen und bedeutet „Gnade“. So ein schöner Name. Damit stand fest, der Name war „happy-golden Mercy“. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten, dieser Name wurde dem Hund allemal gerecht. Bestimmt wird mir jeder Leser später zustimmen, wenn er die Geschichte unserer Mercy kennt. Aber warten wir es ab.
Laut Frau Bourry habe Mercy bereits die ersten Impfungen erhalten und mit zirka 12 Wochen brauche sie die nächsten. Das sind Impfungen gegen Tollwut, kennt sicher jeder, dann gegen Staupe, eine Viruserkrankung, und gegen verschiedene andere Erkrankungen. Entwurmt war sie auch schon. Die Impfungen und das Entwurmen sollten regelmäßig wiederholt werden, durchschnittlich einmal im Jahr. „Suchen Sie sich einen guten Tierarzt, der ist sehr wichtig“, folgte der nächste Rat. „Das Tier und auch Sie sollten Vertrauen zu ihm haben.“ Aber darüber hatten wir uns noch keine Gedanken gemacht. Das konnten wir bei Familie Beier erfragen.
Dann erklärte sie uns, dass es wichtig sei, die ersten Wochen vorsichtig zu sein bei Kontakten mit anderen Hunden. Das Immunsystem sei noch nicht voll ausgeprägt, und darum sollten wir uns die Hunde, mit denen Mercy spielt oder Kontakt hat, genau ansehen. Wenn sie gepflegt sind und aus bekannten Familien kommen, kein Problem, aber herrenlose Hunde sollte man die erste Zeit von ihr fernhalten. Auch die Plätze, wo sie ihre „Geschäfte“ macht, sollten nicht zu stark von anderen Hunden besucht sein, da auch hier eine Ansteckungsgefahr bestehen könnte. Ab dem vierten Lebensmonat und nach den Folgeimpfungen sei das kein Thema mehr. Aber übermäßige Vorsicht sollten wir nicht an den Tag legen, damit der Hund sich normal entwickeln könne.
Na ja, dann werden wir mal sehen, wie wir das regeln. Es hörte sich aber schwieriger an, als es im Endeffekt war. Als nächstes standen die Themen „Ausführen“ und „Stubenrein werden“ auf dem Gesprächsplan. Frau Bourry erklärte uns, wie wichtig es ist, gerade den Welpen häufig, etwa alle zwei Stunden, draußen auf ein und denselben Platz zu bringen, damit er Pipi und, wenn nötig, Häufchen machen kann. „Am besten immer an demselben Platz, damit er lernt, was er da soll. Ganz wichtig ist, dass sie ihn nach dem Erfolg auch loben. Überhaupt ist es wichtig, ihn immer zu loben, wenn er etwas gut gemacht hat. Das gefällt ihm, und da er Ihnen gefallen will, wird er sich das ganz schnell merken.“ Weiter hörten wir, dass wir morgens und abends in etwa die gleichen Zeiten einhalten sollen, damit der Hund lernt, wann die Nachtruhe kommt und wie lange er morgens auf den ersten Auslauf warten muss. Der Hund kennt sicher nicht die Uhr, aber sein Zeitgefühl zeigt dem Hund, wie auch anderen Tieren, wann es wofür Zeit ist. Dazu wird es einiges im weiteren Teil der Geschichte zu lesen geben. Ein ganz schön spannendes Thema.
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