Anni Leineweber - Ein ganzes Hundeleben lang.
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Für uns war es wichtig, in unserem Umfeld keine Probleme zu bekommen. Unser Hund sollte überall genauso gerne willkommen sein wie wir. Wir wohnen in einem Sechsfamilienhaus, und die Einwilligung aller Hausbewohner war für unseren Vermieter die Grundvoraussetzung, einen Hund halten zu dürfen.
Leider waren zwei Familien im Haus nicht so begeistert von unserer Idee. Sie versagten uns zwar nicht die Zustimmung, aber gaben sie uns nur unter der Voraussetzung, diese widerrufen zu können, wenn es Probleme gibt. Damit war klar, dass wir von vornherein gewisse Risiken ausschließen mussten.
Während wir noch diskutierten, war Claudia, wie wir später erfuhren, zum Telefon gegangen. Handys hatten wir noch keine, und sie kam mit den Worten zurück: „Ich stelle euch einen Golden Retriever vor, aber wir müssen gleich los." Es war 22.10 Uhr, und wir mussten noch etwa eine halbe Stunde fahren.
Freunde von ihr hatten einen Golden und waren sofort bereit, uns mit ihrer „Schila“ bekannt zu machen, sogar mitten in der Nacht. Also bezahlen und los!
Die Spannung stieg, die Luft knisterte. Sollten wir wirklich kurz vor dem ersten Ziel stehen? Endlich zu wissen, für welchen Hund wir uns entscheiden. Vielleicht sogar für einen, mit dem alle einverstanden sein konnten.
Wir kamen bei Familie Sohn an. Ein Hund bellte. Susanne, unser Angsthase, blieb erstaunlich ruhig. Keine Panikattacke, das sollte was heißen.
Die Tür ging auf. Freudig wurden wir von einem wedelnden Etwas begrüßt.
Alle wurden wir abgeschnüffelt, niemand ausgelassen, und die Freude war so groß, dass wir das Gefühl hatten, der Hund kennt uns seit Jahren, und wir gehören zu den besten Freunden.
Frau Sohn drückte jedem von uns ein Leckerchen in die Hand, und erst als Schila alles verputzt hatte, war sie bereit, sich friedlich auf ihre Decke zurückzuziehen.
Mein Mann und ich waren begeistert. War insgeheim die Entscheidung schon gefallen?
Familie Sohn erzählte uns unermüdlich alles über Schila und die Hunderasse allgemein. Sie beantworteten uns Frage um Frage und deckten uns mit allerlei Büchern ein, sodass wir uns gründlich über alles informieren konnten.
Sie boten uns an, sie jederzeit bei offenen Fragen anrufen zu können. Sie waren uns wirklich eine tolle Hilfe. Ich kann sogar sagen, sie waren neben unserer Freundin Claudia, die uns das Kennenlernen von Schila ermöglicht hatte, die entscheidenden Menschen, die uns überzeugten, dass dies die Hunderasse ist, die zu uns passt! Ein richtiger Familienhund mit sehr guter, freundlicher, nicht aggressiver Veranlagung.
Ein großer Meilenstein auf dem Weg zu „unserem“ Hund war geschafft.
Wir hätten noch Stunden zuhören können, so viele Geschichten konnten uns die Sohns erzählen. Ganz besonders beeindruckend war die Erzählung über Schila, als die Eheleute einmal verreisen mussten und ihren Hund nicht mitnehmen konnten. Das kann ja einmal passieren, dafür muss auch Vorsorge getroffen werden. Schila wurde gut untergebracht, bei den Kindern von Sohns.
Aber es gab ein böses Erwachen, als die Eltern zurückkamen.
Voller Freude fuhren sie zu ihren Kindern. Die Sehnsucht nach dem Hund war genauso groß wie die nach den Kindern. Aber was war los?
Schila rührte sich nicht. Kein Blick, keine Reaktion, keine freudige Begrüßung. Die Enttäuschung war riesengroß. Obwohl Schila absolut verfressen war, konnte kein Leckerchen sie aus ihrem Schmollwinkel locken. Sie missachtete die Sohns total. Widerwillig machte sie sich, nach mehrmaliger Aufforderung, mit auf den Heimweg. Aber auch da war sie unversöhnlich. Für die Sohns war es eine harte Erfahrung, mit der sie kaum umzugehen wussten.
Ganze zwei Tage hat Schila ihr „Rudel“ mit Verachtung gestraft, bevor sie allmählich wieder zur Tagesordnung überging.
Wie ich schon sagte, hat auch ein Hund Gefühle und Empfindungen. Dazu werde ich noch einiges im Verlauf der Lebensgeschichte unseres Hundes beitragen können.
In den frühen Morgen hinein fuhren wir beglückt von den neuen Erkenntnissen nach Hause. Der Gesprächsstoff ging uns nicht aus.
Wir hatten so viele Eindrücke zu verarbeiten, dass an Schlaf kaum zu denken war. In den wenigen Stunden, die uns dann zum Schlafen blieben, haben mein Mann und ich schon einmal von „unserem Hund“, einem Golden Retriever, geträumt.
Am nächsten Morgen konnten wir es kaum erwarten, unserer Tochter von den Erlebnissen und den gewonnenen Eindrücken zu erzählen. Wir waren wohl so euphorisch, dass unsere Tochter nur sagte: „Meine liebe Güte, euch hat‘s aber erwischt. Das muss ja ein toller Hund sein." Ja, davon waren wir überzeugt.
Es versteht sich von selbst, dass wir von nun an nur noch Ausschau nach dieser Hunderasse hielten. Und so wie das mit einem neuen Autotyp ist, der einem plötzlich überall entgegenkommt, wenn man das Auto selbst fährt, so fiel uns jeder Golden auf, der über die Straße ging. Wir suchten Kontakt zu den Besitzern, kraulten die Hunde und waren immer wieder überrascht, von welchen weiteren guten Erfahrungen die Hundehalter berichten konnten.
Natürlich fragten wir jetzt auch immer, woher die Hunde kamen. In unseren zahlreichen Büchern wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass der Hund von einem verantwortungsbewussten Hundezüchter kommt. Heute wissen wir, wie wichtig dieser Rat war. Auch dazu gibt es später noch einiges zu erzählen.
Familie Sohn, die Besitzer von Schila, konnte uns da leider nicht weiterhelfen. Sie hatten Schila von einem Züchter aus England, der nicht mehr züchtete. Also mussten wir uns jemanden suchen, der uns weiterhelfen konnte und mehr Erfahrung mitbrachte, um den richtigen Golden Retriever für uns zu finden.
Wir hatten auch in Erwägung gezogen, einen Hund aus dem Tierheim zu uns zu nehmen. Da man aber nie weiß, was die Tiere schon erlebt haben und welche „Macken“ sie vielleicht haben, gingen wir das Risiko lieber nicht ein, den Hund wegen eventueller Probleme im Haus zurückgeben zu müssen. Unter anderen Voraussetzungen wäre es für uns der erste Weg gewesen.
Auf ins nächste Abenteuer!
Die Suche beginnt. Wo gibt es den Golden, der zu uns passt?
Die nächste Zeit verbrachten wir damit, Adressen und Telefonnummern zu sammeln. Adressen von Züchtern und Hundebesitzern, die eventuell mal ihre Hündin decken lassen wollten. Zudem gab es in unseren Büchern auch Adressen von Leuten, die im Retriever-Club Mitglied waren, aber auch von Tierärzten, die sich dort engagierten. Viele Telefonate folgten, mit unterschiedlichstem Erfolg. Teilweise gab es sehr geschäftstüchtige Züchter, die uns sofort einen Hund anboten, aber auch, ich sage mal die „Seriösen“, die zunächst Kontakt mit uns wünschten, weil sie abklären wollten, ob sie uns einen Hund anvertrauen können.
Sofort wollten wir keinen Hund. Es schwebte uns der Zeitraum ab Juni vor. Es sollte ja gewährleistet sein, dass jemand zu Hause war und auch Zeit hat für das Tier. Mein Mann ging im Juni in den Ruhestand, und ich wollte dann Urlaub machen. So hätten wir uns gemeinsam dem Hund widmen können, und das kleine Wesen könnte sein neues „Rudel“ gleich voll in Beschlag nehmen und kennen lernen.
Also hatten wir keine Eile. Das Sprichwort sagt: „Gut Ding braucht Weile“. Und das stand fest, es sollte ein gutes Ding werden. Wir waren uns der Tragweite unseres Vorhabens und der Aufgabe voll bewusst.
Immer wieder wurde uns bei all unseren Gesprächen mit Hundebesitzern der Name der Familie Beier genannt. Entweder hatten die Leute von dieser Familie ihren Hund, oder aber das Ehepaar Beier war maßgeblich an der Vermittlung des neuen Haustieres beteiligt. Wahrscheinlich kamen die häufigen Hinweise auf sie zustande, weil Familie Beier von allen ins Auge gefassten Züchtern mit am nächsten in unserem Umkreis wohnte.
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